Gaza: Hamas baute erneut Terror-Tunnel

Die Terrororganisation Hamas hat im Gazastreifen einen Tunnel zum Schmuggel von Waffen und anderen Materialien gebaut, der unter zwei aneinandergrenzenden –  vom UNO-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) erbauten  –  Schulen verläuft. Dies wurde in der vergangenen Woche entdeckt.

Der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Danny Danon, hat sich in einem Brief an den UN-Sicherheitsrat gewandt und ihn dazu aufgerufen, den wiederholten Missbrauch ziviler Infrastruktur zu verurteilen und die Hamas als Terrororganisation einzustufen.

Die UNRWA hat den Bau der Tunnels verurteilt.

Die Hamas hatte in der Vergangenheit bereits häufig Schulen und andere zivile Einrichtungen zur Basis terroristischer Aktivitäten gemacht und Kinder und andere Zivilpersonen als menschliche Schutzschilde verwendet.

Im Jahr 2014 war ein Fall bekannt geworden, bei dem UNRWA Raketen, die auf dem Gelände einer ihrer Schulen gefunden worden waren, an die Hamas zurückgegeben hatte.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

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Gaza/Israel: Florierender Tunnelbau der Hamas dient dem Terrorismus

In den vergangenen Jahren erlebte der Gazastreifen einen regelrechten Boom von Bauprojekten. Allerdings blieben diese Bauprojekte zum großen Teil dem bloßen Auge verborgen, weil sie sich unter der Erde befinden.

Die Tunnel-Industrie der Hamas war gut bekannt als Weg, um Waffen, Güter, Geld und sogar Terroristen in den Gazastreifen zu schmuggeln, zum Großteil von der Sinai-Halbinsel in Ägypten. Tunnel der Hamas nach Israel (Foto: MFA)

Doch diese Tunnel wurden zum Großteil durch Ägypten verschlossen. In jüngster Zeit nutzen die Hamas und andere Terrororganisationen ihr Know-How auf diesem Gebiet für deutlich schlimmere Zwecke: Terroranschläge auf israelischem Gebiet.

FOTO: ein Terroristen-Tunnel der Hamas

Die Tunnel werden von einem versteckten Punkt aus im Gazastreifen gegraben und enden nach vielen hundert Metern tief in israelischem Territorium.

Das Ziel der Hamas ist es, durch diese Tunnel Anschläge zu verüben, bei denen Israelis getötet oder entführt werden.

17. Juli: geplanter Anschlag durch den Tunnel

Am Morgen des 17. Juli gelangten 13 Terroristen der Hamas durch einen solchen Tunnel nach Israel. Sie wurden glücklicherweise nahe des Kibbutz Sufa durch Soldaten der Verteidigungsstreitkräfte entdeckt, bevor sie im Dorf ein Massaker verüben konnten.

Erst vor 10 Tagen konnte ein anderes Desaster verhindert werden, als ein großer Tunnel explodierte, mit dessen Hilfe die Hamas einen Anschlag durchführen wollte.

Diese Methode wird von der Hamas bereits seit 2006 praktiziert. Damals nutzte man einen Verbindungstunnel, um zwei israelische Soldaten zu ermorden und einen dritten Soldaten, Gilad Shalit, zu entführen. Shalit war fünf Jahre lange in Geiselhaft der Hamas.

Terrortunnel dienen als große Landminen

Die Tunnel werden von der Hamas auch als gigantische Landminen verwendet, wobei Sprengstoff in einen Tunnel gebracht wird, der unmittelbar unter einem Kibbutz oder einem Dorf endet. Ein solcher Tunnel explodierte im November 2012 nahe dem Grenzzaun entlang des Gazastreifens.

Bemerkenswert ist die Prioritätensetzung der Hamas, die riesige Summen in die Konstruktion von Tunneln und Bunkern investiert, statt die eigene Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen.

Im Oktober 2013 entdeckten Kräfte der ZAHAL einen Tunnelausgang nahe der Gemeinde Hashlosha. Dieser Tunnel erstreckte sich über 1,7 Kilometer und war 18 Meter tief unter der Erde, beginnend in der Stadt Khan Yunis im Gazastreifen, und ausgestattet mit elektrischen Leitungen und Telefonverbindungen. Die Hamas arbeitete über ein Jahr an der Fertigstellung dieses Tunnels.

Die Tunnel verschlingen anderweitig dringend benötigtes Geld und Ressourcen, mit dem einzigen Zweck, Terror gegen Israel auszuüben. Für den Bau eines einzigen Tunnels können bis zu 500 Tonnen Beton und Zement verarbeitet werden.

Nach israelischen Schätzungen haben die Hamas und andere Terrororganisationen mehrere Dutzend solcher Tunnel gebaut.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel / Foto: MFA


Israel: Terror-Schmugglertunnel an der Grenze zum Gazastreifen entdeckt

Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben am 7. Oktober den Eingang eines Tunnels entdeckt, der von Terroristen im Gazastreifen in der Nähe israelischer Ortschaften gebaut wurde. Der Tunnel verläuft etwa 1,7 Kilometer in 18 Meter Tiefe.

Es ist der dritte derartige Tunnel, der im vergangenen Jahr am Sicherheitszaun zwischen Israel und dem Gazastreifen gefunden wurde.

BILD: Ein israelischer Soldat untersucht den Tunnel (Foto: MFA)

Schmugglertunnel wie dieser wurden in der Vergangenheit von Terroristen genutzt, um Anschläge gegen Zivilisten und Armeeangehörige zu verüben  –  wie im Jahr 2006, als Soldaten der ZAHAL bei einer Routinepatrouille angegriffen wurden. Zwei Soldaten wurden dabei ermordet – und ein dritter, Gilad Shalit, als Geisel genommen.

Der Befehlshaber der Gaza-Division, Brigadegeneral Mickey Edelstein, sagte: „ZAHAL geht davon aus, dass es weitere Tunnel in der Gegend gibt, die Zivilisten und Sicherheitspersonal gefährden.“

Für den Tunnel wurden etwa 500 Tonnen Zement und Beton verbaut. Terroristen von Hamas und anderen Organisationen im Gazastreifen investieren Millionen von Dollar und Ressourcen, um ein illegales Tunnelsystem zu unterhalten, das mit Israel verbunden ist.

Es gibt Hinweise darauf, dass die Terroristen dafür systematisch Baumaterial verwenden, das von Israel als humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gebracht wird.

Brigadegeneral Mickey Edelstein hierzu: „ZAHAL macht die Hamas für alle terroristischen Aktivitäten verantwortlich, die vom Gazastreifen ausgehen. Wir werden weiterhin sowohl auf einer Aufklärungsebene als auch operativ daran arbeiten, Terroranschläge zu verhindern.“

Quellen: Israelisches Außenministerium / Botschaft des Staates Israel in Berlin


Ägypten sperrt Hamas-Schmuggeltunnel

Die Palästinenser im Gazastreifen müssen derzeit auf die vielen Waren verzichten, die üblicherweise durch Tunnel aus Ägypten eingeschmuggelt werden – bis hin zu Geländewagen. Ägyptische Soldaten haben einen Großteil der Tunnel gesprengt oder blockiert.

Ursprünglich hatten die Hamas-Islamisten in Gaza gehofft, Ägypten werde seine Blockade der Tunnel beenden. Nun ist genau das Gegenteil eingetreten. Die Ägypter wollen verhindern, dass Terroristen aus dem Gazastreifen durch die Tunnel auf die Sinai-Halbinsel gelangen und dort Anschläge gegen ägyptische Militäreinheiten verüben. Die Hamas-Terroristen sympathisieren mit der ägyptischen Muslim-Bruderschaft.

Quelle: http://www.israelheute.de