Hannover: Massenschlägerei zwischen Türken und Kurden am Flughafen

Am Flughafen in Hannover ist es am heutigen Montag zu einer Massenschlägerei zwischen Türken und Kurden gekommen. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Laut Polizei waren bis zu 20 Personen in die Auseinandersetzung verwickelt. Videos zeigen jedoch weitaus mehr Beteiligte. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die zuerst über die Massenschlägerei berichtet hatte, schrieb von rund 180 Involvierten.

Ersten Informationen zufolge hatten Kurden ohne behördliche Anmeldung gegen eine türkische Airline demonstriert. Dabei rief die Menge u.a. „Faschist Erdogan“. Anwesende türkische Fluggäste hätten sich davon provoziert gefühlt; sie griffen die Demonstranten daraufhin an.

Die Polizei mußte Pfefferspray einsetzen, um beide Seiten voneinander zu trennen. Derzeit sollen sich noch rund 50 bis 60 Personen im Terminal aufhalten. Die Lage sei jedoch unter Kontrolle, teilte die Polizei mit.

Anlaß der Demonstration war der Einmarsch des türkischen Militärs in das kurdische Siedlungsgebiet in Syrien.

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/flughafen-hannover-tuerken-und-kurden-liefern-sich-massenschlaegerei/

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Juden sind in NRW-Städten zunehmend durch islamische Migranten bedroht

Die Jüdische Gemeinde Bochum hat ihre Mitglieder davor gewarnt, in der Öffentlichkeit die Kippa oder andere jüdische Symbole zu tragen. Grund seien antisemitische Angriffe in der Vergangenheit, besonders von Einwanderern aus der Türkei oder arabischen Ländern, berichtet die Jüdische Allgemeine.

Laut der offiziellen Zeitung des Zentralrats der Juden in Deutschland gehört es auch für viele Juden in anderen deutschen Städten zum Alltag, ihr Jüdischsein aus Furcht vor Angriffen in der Öffentlichkeit zu verbergen.

BILD: Teilnehmerin einer Demontration in Köln für Juden und Israel

Zuvor hatte bereits die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen wegen Sicherheitsbedenken ihre jährliche Chanukka-Feier auf dem Mülheimer Synagogenplatz abgesagt. Man habe sämtliche Veranstaltungen unter freiem Himmel gestrichen.

„In Duisburg gehen wir, statt vor dem Stadttheater zu sein, in unser Gemeindehaus mit gesicherten Einlaßkontrollen.“  – Es habe Warnungen gegeben: „Es ist ein mulmiges Gefühl, sicherlich einer der Tiefpunkte unserer Nachkriegsgeschichte.“

Ins gleiche Horn stieß der Oberbürgermeister der Stadt, Ulrich Holten (SPD): „Daß ich es nach der Zeit zwischen 1933 und 1945 erleben muß, daß eine öffentliche jüdische Versammlung aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden kann, ist unglaublich.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/juedische-gemeinde-warnt-mitglieder-vor-kippa-in-der-oeffentlichkeit/


CDU kritisiert: Auch Nicht-EU-Bürger können in NRW Polizisten werden

Mit der Antwort auf die Kleine Anfrage 5822 ist deutlich geworden, dass auch Nicht-Deutsche/Nicht-EU-Bürger Polizeibeamte in NRW werden können bzw. im Polizeidienst sind.

Der Innenexperte der nordrhein-westfälischen CDU-Landtagsfraktion, Gregor Golland (siehe Foto), erkennt hier ein mögliches Konfliktpotential:

„Mit der Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage, die mal wieder ausweichend und unvollständig beantwortet wurde, ist klar, dass auch Nicht-EU-Ausländer in den nordrhein-westfälischen Polizeidienst eintreten können. Ich sehe hier mögliche Loyalitätskonflikte der Beamten bei Einsätzen bei Demonstrationen oder Auseinandersetzungen von Personen unterschiedlicher Nationalitäten (z.B. Erdogan/Kurden-Demos).“

Gleichzeitig das Ziel zu verfolgen, den Anteil an Ausländern im Polizeidienst zu erhöhen und auf eine statistische Auswertung zu verzichten, ist nicht einleuchtend. Dazu Golland: „Die Landesregierung will möglicherweise kurz vor der Landtagswahl bewusst verschweigen, wie groß der Anteil an Ausländern innerhalb der NRW-Polizei ist. Es macht keinen Sinn, zum einen dieses Ziel zu haben, es zum anderen aber nicht zu messen.“

Weiterführende Infos: Antwort auf die Kleine-Anfrage als PDF-D

Quelle: http://www.gregor-golland.de/pages/posts/innenminister-kann-moegliche-loyalitaetskonflikte-von-auslaendern-im-polizeidienst-nicht-ausraeumen-1178.php


CSU: Rot-Grüne sollen sich von Lebenslügen in puncto Integration verabschieden

Der CSU-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag, Thomas Kreuzer, hat die doppelte Staatsbürgerschaft scharf kritisiert. Diese sei ein „echtes Integrationshindernis“: 

„Wir brauchen eine gesellschaftliche Debatte darüber, nach welchen Werten wir hier in Deutschland leben. Wir fordern eine bewusste Entscheidung für die Werte unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und keine Staatsangehörigkeit à la carte. Der Doppelpass muss auf den Prüfstand. Es muss klar sein, welchem Land die Loyalität gilt.“  

Der Doppelpass sei auch nicht Ausweis einer besonderen Willkommenskultur, denn: „Wir laden die hier lebenden Türken ein, voll und ganz Deutsche zu werden. Mehr Willkommenskultur geht nicht.“ – Er forderte SPD, Grüne und Linke auf, sich von ihren Lebenslügen in Sachen Integration zu verabschieden:

„Wer immer zwischen zwei Welten lebt, kommt in keiner richtig an. Das Ergebnis konnten wir am vergangenen Sonntag bei der Abstimmung der hier lebenden Türken beobachten.“

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/april-2017/doppelte-staatsbuergerschaft/


In Belgien stimmten 75% der Türken pro Erdogans Herrschaftssystem

Infografik: So stimmten Türken weltweit ab | Statista

Quelle: https://de.statista.com/infografik/8980/so-stimmten-tuerken-weltweit-beim-verfassungsreferendum-ab/


CDU-Politiker Golland beklagt „weiche Linie“ gegen Migranten-Straftäter in NRW

Ende Juli hatte eine Gruppe junger Männer Badegäste im Xantener Freizeitbad massiv belästigt. Auf Nachfrage des nordrhein-westfälischen CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland (siehe Foto) kam heraus: Golland_002k

Die Täter haben lange Vorstrafenregister: Körperverletzung, Beleidigung, Diebstahl, Urkundenfälschung und Drogendelikte. Einer stand bereits wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht, ein anderer ist nur noch geduldet im Land.

Nun wollte Golland vom Landesinnenminister weitere Hintergründe erfahren und wissen, welche Konsequenzen die Täter erwarten. Die Antwort der rot-grünen Landesregierung ist ausweichend.

„Angaben zur Tat und zum Urteil sind nicht möglich“, schreibt Innenminister Jäger an Gregor Golland. Dieser hatte Hintergründe zum Kindesmissbrauchsfall gegen den 23-jährigen Deutsch-Polen wissen wollen. Die Ausführungen des Ministers lassen vermuten, dass die Akte nicht auffindbar oder sogar vernichtet worden ist.

Der tatverdächtige 23-jährige Türke ohne Aufenthaltserlaubnis ist weiterhin geduldet. Seine Duldung läuft nun bis Ende November, weil er keine Ausweispapiere hat. Ob er abgeschoben wird, ist indes unklar. Eine Aufenthaltserlaubnis wird er „wegen fehlender nachhaltiger Integration in die Lebensverhältnisse der Bundesrepublik Deutschland“ nicht bekommen.

Das ist dem CDU-Innenpolitiker Golland aber zu lasch:

„Es ist unerträglich, dass ausländische Straftäter trotz ablehnender Bescheide keine Konsequenzen zu befürchten haben und sich weiterhin frei und ungehindert in Deutschland bewegen können. Eine solch gleichgültige und kraftlose Haltung der Landesregierung erschüttert das Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat. Statt eine konsequente Strafverfolgung durchzusetzen, fährt Rot-Grün weiterhin eine weiche Linie gegen Straftäter und ausreisepflichtige Ausländer.“

Weitere Infos:

Quelle: http://www.gregor-golland.de/pages/posts/tatverdaechtige-aus-xanten-aufklaerung-und-strafverfolgung-mit-halber-kraft-1118.php


Vor 333 Jahren: Die Rettung Europas vor den Türken – und das Fest Maria Namen

„Unsere liebe Frau vom Sieg“ beschützte das Abendland

Vor genau 333 Jahren wurde Wien und damit das christliche Abendland vom Islam bzw. osmanischen Truppen bedroht. Zwei Monate lang, von Mitte Juli bis zum 12. September 1683 wurde die Hauptstadt Österreichs von Mohammedanern belagert.

Die Situation war für Europa lebensgefährlich, doch die existentielle Bedrohung konnte bei der Entscheidungsschlacht am Kahlenberg abgewandt werden – sowohl mit militärischer Kraft wie auch durch einen Gebetssturm, an dem sich das gläubige Volk ebenso wie der Papst, der Kaiser und einige Könige beteiligten. tochterzion

Viele Menschen nahmen ihre Zuflucht zu Gott und nicht zuletzt zum Rosenkranzgebet; sie baten die himmlische Madonna um ihre wirksame Fürsprache für die Rettung der Christenheit.

Zu den Heeren, welche das Abendland vor dem Islam retteten, gehörten neben Polen, Bayern und südwestdeutschen Truppen auch protestantische Christen (vor allem aus Kursachsen); mit Rücksichtnahme auf diese evangelischen Kämpfer hieß der Schlachtruf nicht „Maria hilf!“, sondern „Jesus und Maria!“.  Allerdings schickte der preußische König leider keine Truppen zur Verstärkung nach Wien.

Der „allerchristlichste“ König von Frankreich (man bezeichnete dort die eigene Nation gern als „älteste Tochter der Kirche) weigerte sich noch strikter; auch er sandte keine Soldaten zu Hilfe  – aber man war schon froh, daß er sich (wohl auch aufgrund päpstlicher Bemühungen) wenigstens neutral verhielt.

Bewußt hat die Kirche das Fest „Maria Namen“   – bisweilen wurde es auch als  „Gedenktag unserer lieben Frau vom Sieg“ bezeichnet  –  auf den 12. September verlegt, wobei der Name Mariens ursprünglich in der aramäischen Volkssprache Mariam lautete  – und auf hebräisch Miriam. Auch die Schwester des Moses hieß Mirjam.

Über die ursprüngliche Bedeutung des Namens diskutieren die Experten noch immer. Am wahrscheinlichsten ist die Herleitung aus dem Ägyptischen mit der Übersetzung „Die von Gott Geliebte“. Aber auch die hebräische Variante „Die von Gott Geschenkte“ kann gut möglich sein  – und sie wäre auch theologisch sehr passend für Maria. SCHÖNBORN Foto von Josef Failer

Am Sonntag (11.9.) erinnerte Kardinal Christoph Schönborn (siehe Foto) bei der Fest-Maria-Namen-Feier in Wien an den geschichtlichen Hintergrund dieser kirchlichen Feier, die als Dank für die Befreiung Wiens vor den Türken eingeführt wurde.

Dabei äußerte sich der Erzbischof, sonst eher als ein Mann von sanften Tönen bekannt, überraschend deutlich: „Wird es eine islamische Eroberung Europas geben? Viele Muslime wünschen das und sagen: Europa ist am Ende.“

Der Kardinal verwies darauf, daß „Europa drauf und dran ist, sein christliches Erbe zu verspielen“.   (Quelle: https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/52118.html)

Das Schicksalsjahr 1683 – Die Schlacht am Kahlenberg:

1683 war das islamische Türkenheer nach Wien vorgestoßen. Nach dem Fall Wiens sollte das übrige Deutschland erobert und auch der Kirchenstaat besetzt werden. Den Petersdom wollte man in einen Pferdestall umwandeln. Kreuzkuppel

Zweihunderttausend Infanteristen und Kavalleristen bildeten das Heer der Osmanen, das 300 Geschütze mitführte und durch Tataren sowie Walachen noch verstärkt wurde. Den Oberbefehl führte Großwesir Kara Mustafa (1676 – 1683), der bereits 1677 bis 1681 einen Feldzug gegen Rußland unternommen hatte.

Die vereinte Streitmacht erreichte Wien am 14. Juli. Ihr gegenüber standen unter dem Oberbefehl des Generals Ernst Rüdiger Graf von Starhemberg 11.000 Mann vom kaiserlichen Heer mit 370 Geschützen, dazu 20 Kompanien Bürgerschaft sowie drei Kompanien Studenten, insgesamt etwa 20.000 Mann.

Kaiser Leopold I. pilgerte angesichts der Gefahr nach Passau zum Gnadenbild Marias, der Helferin der Christen. Auch Papst Innozenz XI. beteiligte sich am Kampf um Wien. Er versorgte Österreich mit Geld zur Kriegsführung und rief die gesamte Christenheit zu einem vierzigstündigen Gebet für die Abwendung der Gefahr auf; zudem setzte er sich diplomatisch für die Eintracht unter den gekrönten Häuptern des Abendlandes ein.

Der dem deutsch-österreichischen Kaiserreich überaus mißgünstig gesonnene, französische König, Ludwig XIV. (1643 – 1715), konnte sich immerhin zur Neutralität entschließen.

Das Entsatzheer, das sich nordwestlich von Wien sammelte, bestand aus den Truppen des polnischen Königs Johann III. Sobieski (1674 – 1696) und denen mehrerer deutscher Fürsten, vor allem Österreicher, Bayern, Kursachsen und Soldaten aus dem Südwesten Deutschlands dem Heer an.foto-dcubillas-www_freimages_com_

Sobieski erkannte deutlich die drohende Gefahr. Zwar stand er dem Kaiser nicht freundlich gegenüber, doch war ihm klar, was dem gesamten Abendland einschließlich Polens drohte: Die Muslime wollten von Wien über Köln nach Danzig marschieren. 

Die osmanischen Truppen waren bereits siegreich durch Ungarn gezogen und vereinigten sich am 24. Juni bei Stuhlweißenburg mit dem Tatarenheer. Mitte Juli begann die Belagerung Wiens.

Heldenhaft wurde das Stift Klosterneuburg verteidigt, um die Mohammedaner aufzuhalten und Zeit zu gewinnen. Im Verlaufe des Augusts aber fielen bereits die äußeren Verteidigungsanlagen der Haupttadt. Die Vororte wurden erobert, und islamische Sklavenhändler kauften die Gefangenen auf.

Im Laufe der ersten Septembertage verschärfte sich die Lage im belagerten Wien noch durch Hunger und ausbrechende Krankheiten. 48.000 Mann von den türkischen Hilfstruppen setzten sich bereits vom Hauptheer ab, wohl um die Umgegend auszuplündern. Am 11. September gelang es den Osmanen, einen Teil der Stadtmauer zu sprengen.

Der Sturmangriff stand unmittelbar bevor. Gleichzeitig ging den Verteidigern die Munition aus.

Das christliche Entsatzheer bestand aus etwa 80.000 Mann und führte 152 Geschütze mit. Es näherte sich Wien von Westen, da im Osten der Stadt türkische Hilfstruppen operierten.Von Julia Kesenheimer geschickt

Am 11. September erreichten die europäischen Truppen den Wienerwald. Am Morgen des 12. September zelebrierte der sel. Marco d’Aviano auf dem Kahlenberg vor Wien in der niedergebrannten Klosterkirche die hl. Messe, bevor die Truppen zum Kampf ausrücken. Der polnische König Jan Sobieski ministrierte ihm. Im Heer der Christen diente auch der junge Prinz Eugen von Savoyen, der in der Schlacht am Kahlenberge seine sog. Feuertaufe erhielt.

Etwa 30.000 Türken setzten die Belagerung Wiens fort, die übrigen osmanischen Soldaten stellten sich dem Entsatzheer entgegen. Am Morgen des 12. September begann die Schlacht.

Von den ca. 13.000 polnischen Reitern gehörten dreitausenddreihundert zur Hussaria. Dabei handelte es sich um eine auf schnelle Attacken spezialisierte Truppe, die mit ihren langen Lanzen die gegenerischen Reihen aufbrachen. Die Hussaria eröffnete die Schlacht mit einem Angriff auf dem rechten Flügel und im Zentrum. Sie griff in einer zweiten Welle erneut an, und dabei folgte ihr die gesamte Kavallerie des Entsatzheeres.

Nach hartem Ringen wurde Kara Mustafas Lager auf dem rechten Flügel erobert, während die kaiserliche sowie die übrige deutsche Infanterie auf dem linken Flügel vorrückte. Gegen 18 Uhr befand sich das Heer der Mohammedaner in Auflösung. – Auf Seiten der christlichen Sieger waren nur etwa 3000 Soldaten gefallen.

Die Muslime berichteten, sie seien geflohen, als sie in der Schlacht einen riesigen Mönch mit einem hocherhobenen Kreuz erblickten. Dieser schien immer größer zu werden, bis er an den Himmel reichte. Da seien sie in Panik geraten und hätten sich zur Flucht gewandt. Der selige Pater Marco war allerdings von kleiner Gestalt, er ging gebückt und hinkte.Radio Vatikan

Anläßlich des Sieges schrieb Papst Innozenz XI. noch im Jahre 1683 der Kirche das Fest Maria Namen vor. In Süddeutschland und Österreich entstanden nach dem Sieg zahlreiche Mariahilf-Kirchen und gleichnamige Bruderschaften.

P. Marco aber forderte zu einem unverzüglichen, weiteren Vorgehen gegen die Türken auf. So marschierte das kaiserliche Heer am 18. September ab nach Ungarn. Der Papst befahl Pater Marco, die Truppen zu begleiten. 1684 wurden bereits mehrere ungarische Städte zurückerobert; 1686 konnte Budapest nach  145 Jahren von der osmanischen Herrschaft befreit werden.

1687 siegten die kaiserlichen Truppen bei Mohács, im Jahr darauf wurde Belgrad zurückerobert. – Pater Marco beklagte sich beim Kaiser, daß das Heer danach nicht weiterziehen mochte, um die Donauländer insgesamt zu befreien. Man hörte nicht auf die Mahnung des Geistlichen. Die Gunst der Stunde verstrich.

Unter Mustafa II. (1695 – 1703) erfolgte dann jedoch die türkische Gegenoffensive. Sein Heer rückte auf Belgrad vor. Papst Innozenz XII. (1691 – 1700) unterstützte den Kaiser jedoch nicht. Die Not nahm immer weiter zu, bis Prinz Eugen 1697 bei Zenta endlich über die Osmanen siegte. Zwei Jahre darauf wurde der Friede von Karlowitz zwischen dem Kaiser und der Hohen Pforte geschlossen, in dem die Türken auf Ungarn und Siebenbürgen verzichteten.

Die Phase der militärischen Expansion des Osmanischen Reiches in Europa war endgültig vorüber. Am 13. August desselben Jahres starb der selige Priester Marco d’Aviano. – Mustafa II. aber wurde 1703 von seiner eigenen Janitscharentruppe gestürzt und vergiftet.

Eine noch ausführlichere Fassung der damaligen Geschehnisse finden Sie hier: http://fsspx.de/de/news-events/news/fest-mari%C3%A4-namen-17686

Siehe hierzu auch ein Artikel des kath. Philosophen Dr. David Berger: https://philosophia-perennis.com/2016/09/11/tuerkenabwehr-wien/