Gatestone-Institut: Die Feindseligkeit gegen das Christentum wächst in Europa

Bericht des US-amerikanischen, jüdisch geprägten Gatestone-Instituts:

Über das Thema antichristlicher Vandalismus wurde in den europäischen Medien bis Februar 2019 nur selten berichtet, als innerhalb von zwei Wochen neun Kirchen von Vandalen angegriffen wurden.

Im April 2019 machte das Thema erneut Schlagzeilen, als ein verdächtiger Brand die ikonische Kathedrale Notre Dame in Paris auslöschte. Seither hüllen die europäischen Medien die Fakten jedoch wieder in Schweigen.

BILD: Von Vandalen beschädigte Madonnenstatue im Münsterland; der Kopf des Christkinds wurde abgeschlagen

Dominique Rey, der katholische Bischof von Fréjus-Toulon, erklärte in einem Interview mit der italienischen Zeitschrift Il Timone am 5. August 2019:

„In der Vergangenheit wurde der Ausdruck des Heiligen respektiert, auch wenn man kein Christ war. Wir stehen vor einer ernsthaften Bedrohung der Religionsfreiheit. Der Säkularismus darf keine Ablehnung des Religiösen sein, sondern ein Neutralitätsprinzip, das jedem die Freiheit gibt, seinen Glauben auszudrücken.“ 

Das Gatestone-Institut überprüfte Tausende von Zeitungsberichten, Polizeiregister, parlamentarische Anfragen, Social Media Postings und spezialisierte Blogs aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien und Spanien.

Die Untersuchung zeigt (siehe Infos), dass 2019 etwa 3.000 christliche Kirchen, Schulen, Friedhöfe und Denkmäler in Europa vandalisiert, geplündert oder verunstaltet wurden. 2019 scheint ein Rekordjahr für antichristliche Sakrilegien auf dem Kontinent zu werden.

Gewalt gegen christliche Stätten ist am weitesten in Frankreich verbreitet, wo Kirchen, Schulen, Friedhöfe und Denkmäler laut Regierungsstatistik durchschnittlich drei Mal pro Tag zerstört, geschändet und verbrannt werden. In Deutschland kommt es nach Angaben von Polizeiregistern im Schnitt zu zwei Angriffen auf christliche Kirchen pro Tag.

Auch in Belgien, Grossbritannien, Dänemark, Irland, Italien und Spanien sind Angriffe auf christliche Kirchen und Symbole an der Tagesordnung. Die Angriffe betreffen überwiegend römisch-katholische Stätten und Symbole, wobei in Deutschland auch protestantische Kirchen ins Visier genommen werden.

Die Täter von antichristlichen Angriffen — zu denen Brandstiftung, Defekation, Entweihung, Plünderung, Spott, Schändung, Satanismus, Diebstahl, Urinieren und Vandalismus gehören — werden nur selten gefasst.

Wenn dies der Fall ist, zensieren Polizei und Medien oft Informationen über ihre Identität und ethnische Herkunft. Vielen Verdächtigen werden psychische Störungen nachgesagt; daher werden viele antichristliche Übergriffe nicht als Hassverbrechen eingestuft.

In Frankreich und Deutschland geht der Anstieg der antichristlichen Attacken mit der jüngsten Masseneinwanderung aus der muslimischen Welt einher. Der Mangel an offiziellen Statistiken über Täter und Motive macht es unmöglich, genau zu wissen, wie viele Angriffe auf muslimisches Antichristentum oder den dschihadistische Kampf zurückzuführen sind.

In Spanien hingegen werden Angriffe auf Kirchen und Kreuze überwiegend von Anarchisten, radikalen Feministinnen und anderen weit linken Aktivisten ausgeführt, die sich für eine dauerhafte Entfernung des Christentums aus dem öffentlichen Raum einzusetzen scheinen.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels hier: https://de.gatestoneinstitute.org/15381/europa-antichristliche-angriffe

 


Linksradikale Übergriffe gegen Lebensrechtler sind an der Tagesordnung

Herzogin Pilar von Oldenburg

Die Öffentlichkeit wurde in den letzten Tagen durch linke Intoleranz und Gewaltbereitschaft aufgeschreckt. Die Uni Hamburg erteilte dem FDP-Chef Christian Lindner Redeverbot.

VWL-Professor Dr. Bernd Lucke konnte keine Vorlesung halten, weil er von linksradikalen Chaoten niedergeschrien wurde. Er wurde als „Nazi-Schwein“ beschimpft.

In Göttingen schafften es 100 Chaoten, einen Vortrag des ehem.Bundesinnenministers Lothar de Maiziere zu verhindern. 

Dazu berichtete Bild-Online am 22. Oktober 2019: „Doch statt der Lesung erwartet sie eine aggressive Gruppe linker Pöbler – darunter auch Aktivisten der Klima-Bewegung „Fridays for Future“. Rund 90 Aktivisten versperren beide Eingänge zum Alten Rathaus und beschimpfen de Maizière als „Kriegsminister“. Die Stimmung: angespannt!.

Bei einem Angriff auf das Wahlkreisbüro des Berliner CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler wurden die Schaufensterscheiben zerstört.

Die Angriffe auf AfD-Politiker sind so zahlreich, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann.

Selbstverständlich darf man keine Schadenfreude empfinden. Trotzdem hat es einen gewissen Nutzen, wenn Politiker sehen, zu welchen Exzessen linksradikale Chaoten fähig sind.

Denn gegen Menschen, die sich für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder einsetzen, sind solche Ausschreitungen schon fast normal geworden.

• Das Büro von SOS LEBEN war schon zweimal Ziel von Farbanschlägen.
• Keine Straßendemo von Lebensrechtler verläuft ohne Blockaden oder Störungen.
• Medien hetzen gegen Lebensrechtler hemmungslos und berichten über sie, als ob sie die Inkarnation des Bösen seien.
• Vor wenigen Tagen brachen Abtreibungsaktivisten in eine Pro-Life Beratungsstelle von Pro-Femina in Berlin ein und vandalisierten sie.
• Am internationalen Tag der Frau im Jahr 2019 wurden mindestens sechs Lebensrechtsgruppen angegriffen.

Im Jahr 2010 wurden allein in Frankfurt am Main vier Immobilien, die mit Lebensrecht im Zusammenhang stehen, attackiert, darunter ein CDU-Büro und das Haus eines stadtbekannten CDU-Politikers.

Wir dürfen auf keinen Fall akzeptieren, dass der Kampf für das Lebensrecht in dieser Weise in den Schmutz gezogen wird.
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Deshalb bitte ich Sie, unseren Appell „Stoppen Sie den Terror und die Hetze gegen die Lebensrechtler“ an Bundesinnenminister Horst Seehofer mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen:
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Wir müssen unser Recht verteidigen, in friedlicher und legaler Form für ein Grundrecht in der Öffentlichkeit eintreten zu können.
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Die linksradikalen Chaoten sollen aber wissen: Niemals werden wir aufhören, uns für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder einzusetzen!
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Dient Erzbischof Werner Thissen jetzt als „Sündenbock“ für kirchliche Versäumnisse?

Von Felizitas Küble

Wie die Münsteraner Bistumszeitung „Kirche und Leben“ online am 6.11.2019 berichtet, hat sich Bischof Dr. Felix Genn hinsichtlich der Äußerungen des früheren Hamburger Erzbischofs Dr. Werner Thissen (siehe Foto) zu Wort gemeldet.

Thissen war vor seiner Hamburger Amtszeit als Weihbischof und zuvor als Generalvikar in Münster tätig; er räumte seine damaligen Versäumnisse bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch durch Kleriker in einem Interview mit der Kirchenzeitung ein.

Diese Haltung mangelnder Aufmerksamkeit bis hin zur Vertuschung sexueller Übergriffe war in den 80er und vielfach noch in den 90er Jahren innerkirchlich an der Tagesordnung. Diese Fehlhaltung beschränkte sich allerdings nicht auf kirchliche Verantwortungsträger, sondern war ein allgemeines gesellschaftliches Problem.

Auch in Politik und Medien fehlte es an einem entsprechendem Interesse.

Die Grünen hatten ab Mitte der 80er bis zu Anfang der 90er Jahre sogar die Forderung nach einer strafrechtlichen Freistellung von „Sex mit Kindern“ in ihr Programm aufgenommen und in ihren eigenen Reihen zahlreiche pädosexuelle Skandale aufzuweisen..

Bischof Genn (siehe Foto) erklärt nun zu Thissens Selbstkritik, er sei ihm „dankbar“, dass dieser sich zu seinen „Fehlern und zu seiner Verantwortung“ bekenne. Er fügt dann hinzu:

„Werner Thissen wirft ein ungeschminktes Licht darauf, wie die Verantwortungsträger im Bistum Münster damals entschieden haben. Dass dabei, wie es Werner Thissen selbst sagt, die Betroffenen nicht im Blick waren, bleibt für uns heute unverständlich.“

Sodann schlägt er Präventionsmaßnahmen vor und erklärt, es müsse „zu neuen Formen der Partizipation und zu einer Umverteilung von Macht und Einfluss in unserer Kirche kommen“.

Dazu stellen sich aus meiner Sicht zunächst folgende Fragen:

1. Warum vereinnahmt Bischof Genn das Missbrauchsthema, um eine „Umverteilung von Macht und Einfluss in unserer Kirche“ zu fordern?

Dies erinnert an seine mehrfachen Seitenhiebe gegen den „Klerikalismus“. Wenn schon, dann müßte der Münsteraner Oberhirte auch den „Episkopalismus“ reduzieren, denn der damals Verantwortliche war doch in erster Linie Bischof Dr. Reinhard Lettmann selbst, erst in zweiter Linie ggf. weitere leitende Geistliche, darunter natürlich vor allem sein Generalvikar (und damit Thissen).

2. Sodann erklärt der Münsteraner Oberhirte etwas selbstherrlich, es bleibe „für uns heute unverständlich, dass damals die Betroffenen nicht im Blick“ gewesen seien. Also nur „damals“?

Offensichtlich will der Bischof erneut als Saubermann in puncto Missbrauchsbekämpfung glänzen (wie er dies bereits in der Causa Pfr. Zurkuhlen vorexerziert hatte).

Wäre es aber nicht aufrichtiger und fairer, auch eigene Fehlentscheidungen einzuräumen? Oder soll mit diesem Fingerzeigen auf andere davon abgelenkt werden?!

Bischof Genn hatte Pfr. Terlinden befördert

Oder wie steht es mit der Fall des Pfarrers Ulrich Terlinden?  – Obwohl dessen Übergriffe an männlichen Jugendlichen sowie Schutzbefohlenen dem bischöflichen Ordinariat längst bekannt waren, wurde der Priester wohlwollend nach Kevealer versetzt, den größten Wallfahrtsort im Bistum Münster  – dort bekam er sogar einen eigenen Beichtstuhl.

Damit nicht genug, hat Bischof Genn ihn danach sogar noch zum leitenden (!) Pfarrer von St. Johannes Baptist in Bedburg-Hau ernannt.

Pfr. Terlinden wurde erst im Dezember 2018 amtsenthoben bzw. suspendiert, nachdem weitere Vorwürfe laut wurden.

Die „Westfälischen Nachrichten“ (WN) schreiben dazu: „Das Bistum weist außerdem darauf hin, dass der Beschuldigte schon an zwei früheren Stationen auffällig geworden sei.“

Genau so ist es  –  und trotzdem hat man den Geistlichen nicht etwa „nur“ hin- und hergeschoben (wie dies früher oft in solchen Fällen erfolgte, was schon schlimm genug wäre), sondern ihn sogar befördert.

Lesen wir in den WN weiter folgendes hierüber:

„So kam es…2006, als er Pfarrer in Ottmarsbocholt war, zu sexuellen Annäherungen an einen Erwachsenen. Terlinden musste sich daraufhin einer psychologischen Beratung unterziehen.

Erneut sei es 2011 in Kevelaer zu für einen Priester unangemessenen Kontakten…mit zwei Männern gekommen, heißt es weiter. Der Priester habe daraufhin eine längere Therapie gemacht.“

Wohlgemerkt: Trotz dieser Vorgänge und der „längeren Therapie“ konnte Terlinden danach leitender Pfarrer in Bedburg-Hau werden. Hierfür trägt der Oberhirte von Münster sehr wohl eine  – zumindest amtliche   –  Verantwortung.

Auch in der Causa Beese hat sich Bischof Genn und seine Bistumsleitung nicht mit Ruhm bekleckert, sondern den verbal übergriffigen Pastor von Lippetal nach Rheine verschoben, wo er munter weitermachte: https://www.wn.de/Muensterland/2016/06/2410013-Gereon-Beese-in-Rheine-entpflichtet-Pastor-schickte-voellig-unangemessene-Nachrichten-an-Jugendliche

Es wäre einmal an der Zeit, nicht allein in „alten Fällen“ aus den 80er und 90er Jahren zu graben, sondern sich auch um die Geschehnisse und Versäumnisse in der Amtszeit des derzeitigen Bischofs zu kümmern. Es ist freilich leichter, an die Brust von Vorgängern zu klopfen statt an die eigene.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

Fotos: Felizitas Küble, Laura Mohr, Archiv

 


AfD entsetzt über Morddrohungen gegen Sohn des AfD-Abgeordneten Lindemann

AfD-Bundesvize Georg Pazderski ist erschüttert über die Morddrohungen gegen den minderjährigen Sohn unseres Abgeordneten Gunnar Lindemann:

„Schule und Polizei müssen jetzt hart durchgreifen gegen die Täter. Es darf zu keinen weiteren Übergriffen kommen. Auch Relativierungen haben zu unterbleiben. 

Der unfassbare Vorfall zeigt, dass die maßlose Hetze gegen die AfD durch Altparteien und Medien vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist.

Jetzt sind Altparteien und Medien in der Pflicht, ihre Hasskampagne gegen die AfD zu stoppen und eine weitere Eskalation der Gewalt zu verhindern. Es ist längst 5 nach 12.“


EMMA beklagt wachsende Übergriffe gegen Frauen durch Migranten in Freibädern

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Die Frauenzeitschrift EMMA gehört zwar insgesamt zum linken Spektrum, befindet sich aber bei manchen Themen auf einem eigenen, unabhängigen Kurs.
Vor allem gegenüber den Grünen hat das feministische Blatt seit Jahrzehnten einen gehörigen Abstand gehalten, was auch damit zu tun hat, daß das Magazin von Alice Schwarzer sich seit jeher strikt gegen Prostitution ausspricht und vor den Gefahren des „politischen Islam“ warnt.
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Nun befaßt sich EMMA in ihrem Online-Portal kritisch mit den zunehmenden sexuellen und sonstigen Übergriffen in Freibädern: https://www.emma.de/artikel/frauen-freiwild-im-schwimmbad-336983

Die Autorin Annika Ross berichtet am 11. Juli 2019 unter dem Titel „Frauen: Freiwild im Freibad?“, daß es sich bei den Tätern größtenteils um Ausländer handelt. Die Lage habe sich seit vier Jahren verschärft.

EMMA beklagt mit Recht: „Lange haben Politik und Medien aus Angst vor dem Rassismus-Vorwurf das Problem nicht beim Namen genannt. Doch das verschärft es nur.“

Die Frauenzeitschrift zitiert Peter Harzheim, den Präsident des Bundesverbandes Deutscher Schwimmmeister folgendermaßen:

„Frauen werden von Migranten massiv belästigt. Schwimmmeisterinnen werden beschimpft. Dazu kommen eine hohe Gewaltbereitschaft und der Mangel jeglichen Respekts! Ein Freibad soll ein Ort der Erholung sein und kein Ort des Schreckens!“

EMMA fügt hinzu: „Die Polizei NRW  –  hier gibt es laut Statistik die meisten Übergriffe und Gewaltausbrüche  –  identifiziert die Täter als „junge Männer nordafrikanischer, arabischer und türkischer Herkunft“.

Foto: IGFM


Bayern: Landtag führt Polizeizulagen bei Abschiebeflügen ein

„Wir halten Wort! Polizeibeamte bekommen endlich die verdiente Zulage bei Abschiebungsflügen. Der Einsatz als ‚Personenbegleiter Luft‘ geht schließlich an die psychische und physische Substanz unserer engagierten Beamten“, sagt Alfred Grob, der polizeipolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag.

Der Landtag hat auf Initiative der CSU die Grundlage für die neue Zulage bei der Landespolizei geschaffen. Damit erhalten Polizisten eine Rückführungszulage von 70 Euro für jeden innereuropäischen Abschiebeflug und je 100 Euro pro Flug ins außereuropäische Ausland.

„Teilweise kommt es bei den Flügen auch zu körperlichen Übergriffen, da die Rückzuführenden mit aller Gewalt eine Überstellung ins Ausland verhindern wollen“, erklärt Holger Dremel, der bis zur Landtagswahl 2018 als Polizeibeamter – auch im Umfeld des Bamberger Ankerzentrums – gearbeitet hat. Er fügt hinzu:

„Die Personenbegleiter brauchen ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, um deeskalierend auf abgelehnte Asylbewerber und Straftäter einzuwirken. Mit Start des Flugzeugs sind die Begleitkräfte dann auf sich selbst gestellt. Auch die Zusammenarbeit mit fremden Behörden und Kulturen nach der Landung bringt hohe Anforderungen mit sich.“

Der Einsatz der Landespolizei bei Abschiebungen gehört zu einem bayerischen Sonderprogramm, um die Zahl der bisher nur von der Bundespolizei durchgeführten Rückführungen deutlich zu erhöhen. Dies gilt sowohl für rein bayerische Maßnahmen, als auch für Flüge des Bundes. Hierfür haben sich bislang insgesamt 136 bayerische Polizistinnen und Polizisten speziell schulen lassen.

Die Grundlage für die neue Zulage für „Personenbegleiter Luft“ wurde mit einer Verordnung der Bayerischen Staatsregierung und der Verabschiedung des Bezügeanpassungsgesetzes 2019/2020/2021 im Bayerischen Landtag geschaffen. 
„Hier zeigt sich, dass der Freistaat Bayern erneut die richtigen Weichen stellt, um die Spitzenstellung im Bund-Länder-Vergleich auszubauen“, so Wolfgang Fackler, der Vorsitzende des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes im Bayerischen Landtag. Das betreffe auch die generelle Erhöhung der Bezüge von Bediensteten des Freistaats in drei Stufen.

„Dies ist echte Wertschätzung und Motivation unserer bayerischen Beamten für einen starken und funktionierenden Staat. Es freut mich, dass die Auszahlung der erhöhten Bezüge bereits mit der Juni-Abrechnung erfolgt ist. Auch die Auszahlung der neuen Zulage für die Personenbegleiter Luft sollte schnellstmöglich rückwirkend zum Januar erfolgen.“

 


Causa Pfr. Zurkuhlen in Münster: Ist das „Predigtverbot“ von Bischof Genn berechtigt?

Von Felizitas Küble

Hier im CHRISTLICHEN FORUM wurde bereits mehrfach über die Skandalisierung einer Predigt berichtet, die der Ruhestands-Pfarrer Ulrich Zurkuhlen unlängst in der Heilig-Geist-Kirche von Münster gehalten hat.

Das von Medien und Kirchenleitung hochgeschaukelte „Ereignis“ schlägt deutschlandweite Wellen auch in Funk und Fernsehen. 

Der mittlerweile von (fast) allen Seiten kritisierte Geistliche hatte dafür plädiert, daß höhere kirchlichen Amtsträger gegenüber missbrauchsschuldigen Priestern irgendwann zur Vergebung bereit sein sollen.

Dieser Predigtteil wurde vielfach in der Öffentlichkeit so ausgelegt, als hätte Pfarrer Zurkuhlen ausdrücklich von den Opfern verlangt, den Tätern zu verzeihen, was jedoch   – jedenfalls nach Zurkuhlens Darstellung – so nicht zutrifft.

BILD: Bischof Genn mit Gläubigen bei einem Fest auf dem Domplatz

Nun hat Bischof Dr. Felix Genn wenige Tage nach jener aufregenden Sonntagsmesse einen Brief an den 79-jährigen Priester geschrieben und ihn aufgefordert, bis auf weiteres nicht mehr zu predigen.

Zunächst einige Hinweise zum formalen Gang der Dinge: Der Münsteraner Oberhirte hat dem Ruheständler damit kein formelles Predigtverbot per Dekret erteilt, sondern ihn „nur“ schriftlich zu einem Predigtverzicht aufgefordert.

Warum wählte der Bischof nicht den Weg eines Dekrets?

Dies ist aber nur scheinbar eine „mildere“ Vorgangsweise – eher umgekehrt wird ein Schuh draus:

Im Falle eines förmlichen Dekrets hätte Pfarrer Zurkuhlen den Bischof innerhalb einer kirchenrechtlich vorgeschriebenen Frist von zehn Tagen um Rücknahme der Maßnahme bitten können.

Hätte der Bischof dies abgelehnt oder innerhalb einer Frist von vier Wochen überhaupt nicht reagiert, so wäre der Weg zur vatikanischen Kleruskongregation für Pfr. Zurkuhlen frei gewesen – er hätte also einen Rekurs (Beschwerde) in der Kurie einreichen können.

Die Wahrscheinlichkeit wäre vermutlich groß gewesen, daß Rom dem Priester recht gegeben hätte. Oder warum sollte die Kleruskongregation ein Predigtverbot für gerechtfertigt halten, weil der Geistliche über Vergebung predigte, die auch Missbrauchstäter miteinbeziehe?

Bischof Genn hat den formalen Weg also vermieden, was für den betreffenden Priester aber kein Vorteil ist, da er sich nun kirchenrechtlich nicht wehren kann, der Rechtsweg ist ihm quasi versperrt.

Andererseits wird von ihm natürlich erwartet, daß er der Aufforderung des Bischofs nach einem Predigtverzicht nachkommt – eine klassische Zwickmühle also.

Fall Spätling: Bischof mußte Predigtverbot zurücknehmen

Der Münsteraner Oberhirte hatte in der Causa Spätling schon einmal den Kürzeren gezogen:

Damals erteilte er Pfarrer Paul Spätling per Dekret ein Predigtverbot, nachdem dieser am Abend zuvor eine islamkritische Ansprache gehalten hatte. Der Priester ging den oben erwähnten Rekurs-Weg, was zur Folge hatte, daß der Vatikan das Predigtverbot aufhob, also diese Maßnahme Genns für ungültig erklärte. (Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/07/13/vatikan-hebt-predigtverbot-fuer-islamkritischen-pfarrer-paul-spaetling-auf/)

In der Causa Zurkuhlen heißt es nun in kirchl. Äußerungen (so auch bei der gestrigen Gemeindeversammlung in der Hl.-Geist-Kirche), der Bischof habe deshalb kein formelles Predigtverbot erteilt, weil die Äußerungen von Pfr. Zurkuhlen nicht schriftlich vorlägen (der Geistliche hat frei gepredigt).

Dies war bei Pfarrer Spätling durchaus vergleichbar (dem Bischof lag kein Rede-Manuskript vor), trotzdem folgte blitzschnell das Dekret  – und dies sogar über die Medien, die früher darüber informiert waren als der betroffene Priester selbst. 

Mag Zurkuhlens Predigt auch ungelenkig und mißverständlich vorgetragen worden sein, so frag ich mich: Hätte ein bischöflicher „Rippenstoß“ – also eine Rüge oder sonstige Sachkritik  – hier nicht genügt? Oder weshalb nicht speziell begrenzt auf das Missbrauchsthema, wozu sich der Priester nicht mehr äußern solle?

BILD: Dieses Buch „Wagen wir zu sprechen“ von Pfr. Zurkuhlen behandelt das Vaterunser-Gebet

Vielleicht ging es zunächst darum, für „Ruhe im Karton“ zu sorgen, den Medien gleichsam einen Köder hinzuwerfen, damit sie in ihrem Sensationseifer erst einmal zufriedengestellt sind – und somit das Thema einpacken.

Vermutlich wird genau das Gegenteil eintreffen – nämlich nach der Devise: Wer A sagt, muß auch B sagen.

Schon auf der Gemeindeversammlung am gestrigen Montag wurde mehrfach der Ruf nach einer amtlichen Abberufung Zurkuhlens aus dem Seelsorgsteam laut.

Oder steckt womöglich eine weitere Überlegung hinter dieser Vorgangsweise?

Will sich Dr. Felix Genn gerne als Supersaubermann in puncto Missbrauchsbekämpfung profilieren?  Wäre es aber nicht ehrlicher, hierbei eigene  –  und zwar schwerwiegende  –  Versäumnisse einzuräumen? Oder soll mit diesem markigen Verhalten gerade davon  abgelenkt werden?!

Bischof Genn hatte Pfr. Terlinden befördert

Wie steht es denn mit der Causa Ulrich Terlinden?  – Hier ging es nicht um eine ungeschickte Predigt, sondern um tatsächliche Übergriffe eines Geistlichen an Schutzbefohlenen und Jugendlichen.

Obwohl diese dem bischöflichen Ordinariat längst bekannt waren, hat man den Priester allen Ernstes nach Kevealer versetzt, den größten Wallfahrtsort im Bistum Münster  – dort hatte er sogar einen eigenen Beichtstuhl.

Damit nicht genug, hat Bischof Dr. Felix Genn ihn danach sogar zum leitenden (!) Pfarrer von St. Johannes Baptist in Bedburg-Hau ernannt, obwohl dessen Übergriffigkeiten der Bistumsleitung doch seit vielen Jahren bekannt waren.

Pfr. Terlinden wurde erst im Dezember 2018 amtsenthoben bzw. suspendiert, nachdem weitere Vorwürfe laut wurden.

Die „Westfälischen Nachrichten“ (WN) schreiben dazu: „Das Bistum weist außerdem darauf hin, dass der Beschuldigte schon an zwei früheren Stationen auffällig geworden sei.“

Genau so ist es – und trotzdem hat man ihn nicht etwa „nur“ hin- und hergeschoben (wie dies früher oft in solchen Fällen erfolgte und was schon schlimm genug wäre), sondern ihn sogar befördert.

Lesen wir aus den WN weiter hierüber:

„So kam es…2006, als er Pfarrer in Ottmarsbocholt war, zu sexuellen Annäherungen an einen Erwachsenen. Terlinden musste sich daraufhin einer psychologischen Beratung unterziehen. Erneut sei es 2011 in Kevelaer zu für einen Priester unangemessenen Kontakten…mit zwei Männern gekommen, heißt es weiter. Der Priester habe daraufhin eine längere Therapie gemacht.“

Wohlgemerkt: Trotz dieser Vorgänge und der „längeren Therapie“ konnte Terlinden hinterher leitender Pfarrer in Bedburg-Hau werden. Hierfür trägt der Oberhirte von Münster zumindest eine amtliche Verantwortung.

Auch in der Causa Beese hat sich die Bistumsleitung wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, sondern den verbal übergriffigen Pastor von Lippetal nach Rheine verschoben, wo er munter weitermachte: https://www.wn.de/Muensterland/2016/06/2410013-Gereon-Beese-in-Rheine-entpflichtet-Pastor-schickte-voellig-unangemessene-Nachrichten-an-Jugendliche

Soll das harte Vorgehen in der Causa Zurkuhlen darüber hinwegtäuschen, daß der Bischof allen Grund hätte, sich selber an seine eigene Brust zu schlagen?! 

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

Stellungnahme zur Causa Zurkuhlen von evangelikaler Seite: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2019/07/08/auch-missbrauchstaeter-duerfen-um-vergebung-bitten/