AfD-Abgeordneter fordert Abberufung einer deutschen Diplomatin in Uganda

In den sozialen Medien ist der Mitschnitt einer Nachrichtensendung („News Update“) des Fernsehsenders New Vision TV aus Uganda zum Ausgang der Bundestagswahl („German elections shock“) aufgetaucht.

Darin äußert sich die stellvertretende deutsche Botschafterin in Uganda, Petra Kochendörfer, zum Wahlausgang und zum Abschneiden der AfD. Mit Blick auf die AfD stellt sie die Behauptung auf, bei deren Abgeordneten handle es sich um Nazis: „We have now Nazis in the german Bundestag.“

Dazu teilt der Potsdamer AfD-Bundestagsabgeordnete René Springer mit:

„Die Äußerungen der stellv. Botschafterin Deutschlands in Uganda, Petra Kochendörfer, sind vollkommen inakzeptabel. Durch die öffentliche Beschimpfung der AfD-Bundestagsabgeordneten als Nazis in einem ausländischen Fernsehsender hat die Diplomatin dem Ansehen der deutschen Demokratie schweren Schaden zugefügt. Zudem hat sie gegen die für eine Diplomatin unabdingbare parteipolitische Zurückhaltung verstoßen.

Ich fordere den geschäftsführenden Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) auf, Frau Kochendörfer umgehend von ihrem Posten abzuberufen.

Wer demokratisch gewählte Abgeordnete des deutschen Bundestages in dieser Art und Weise öffentlich diffamiert, kann nicht länger die Interessen Deutschlands im Ausland vertreten.“

 


Nigeria/Uganda/Afrika: Katholische Erklärung zu Gesetzen gegen Homosexuelle

MELDUNG des vatikanischen Nachrichtendienstes FIDES:

Die Kirche solle “drakonische Gesetze ablehnen die zu einer Kriminalisierung von Homosexuellen beitragen”, wie sie in verschiedenen afrikanischen Staaten verabschiedet wurden, heißt es in einem Leitartikel der Wochenzeitschrift Southern Cross, die von der Südafrikanischen Bischofskonferenz (Southern African Catholic Bishops‘ Conference, SACBC) herausgegeben wird, in welcher die kath. Bischöfe von Südafrika, Botswana und Swaziland vereinigt sind. paragraph_300x3001

In der kirchlichen Stellungnahme heißt es weiter:

“Vor kurzem wurden in Uganda und Nigeria strenge Gesetze gegen Homosexuelle verabschiedet. In Uganda billigte Staatspräsident Yoweri Museveni die Gesetze nicht, während der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan das Inkrafttreten der Gesetze erließ. In Kamerun und Tansania sollen ähnliche Gesetze auf den Weg gebracht werden.“

Außerdem schreibt der Autor des Leitartikels: “Diese Gesetze sollen homosexuelle Handlungen nicht erst verbieten und strafbar machen, denn dies ist in vielen afrikanischen Staaten ohnehin bereits der Fall, doch sie sollen eine Verfolgung von Menschen auf der Grundlage ihre sexuellen Orientierung ermöglichen“.

Weiter heißt es, diese neuen Gesetze “sind nicht nur ungerecht, sondern könnten zu einer Beeinträchtigung des sozialen Zusammenhalts führen, da sie falsche Anklagen begünstigen (…), wie dies zum Beispiel gegenüber Christen in Pakistan auf der Grundlage der „Blasphemiegesetze“ geschieht.“

Im Licht des Katechismus der Katholischen Kirche, der festlegt, dass “eine ungerechte Brandmarkung und Benachteiligung” gegenüber Homosexuellen vermieden werden soll und der empfiehlt, diesen Menschen “mit Achtung und Mitgefühl” zu begegnen, solle die Kirche in Afrika ihre Stimme erheben gegen “diskriminierende Gesetze und Gewalt gegenüber Homosexuellen“.

Quelle: http://www.fides.org/de/news/33478 AFRIKA_SUeDAFRIKA_Katholische_Zeitschrift_Southern_Cross_lehnt_Gesetze_ab_die_Homosexuelle_diskriminieren#.UvONuPtmiDo


Polen: Bischof läßt umstrittenen „Heiler“ und „Exorzisten“ vor 58.000 Menschen im Warschauer Stadion predigen

Star-Charismatiker aus Uganda zieht Massen an

In dem sonst für Fußballspiele genutzten Nationalstadion in Warschau wurde dem katholischen Priester Jean-Baptiste Bashobora eine spektakuläre Bühne mit einem 15 Meter hohem Kreuz und herzförmigem Altar gebaut.

Von dort aus präsentierte sich der schwarzafrikanische „Wunderheiler“ aus Uganda  am vergangenen Samstag vor einem Massenpublikum von 58.000 Teilnehmern als vermeintlich begnadeter Teufelsaustreiber und Starprediger. charismatiker_allg_606_pr13_02_ab36d7785e

Organisiert wurde der schwarmgeistige Kongreß vom Oberhirten des Warschauer Bistums, Bischof Henryk Hoser.

An der Großveranstaltung nahmen zahlreiche Behinderte in Rollstühlen teil, die auf Heilung hofften. Wer meinte, er sei von „satanischen Offenbarungen“ betroffen,  konnte sich an Ort und Stelle in einer „Spezialzone“ von angeblichen Hilfs-“Exorzisten“ betreuen lassen.

Bashobora wurde in Bushenyi in Uganda am 5. Dezember 1946 als Kind katholischer Eltern geboren, wobei der Vater sich jedoch mehrere Frauen gleichzeitig hielt.

Schon früh lernte der Theologiestudent die Charismatische Bewegung kennen, auch bei einem Aufenthalt in Indien.  1972 wurde er zum Priester geweiht, studierte in Rom an der Gregoriana und schrieb seine Doktorarbeit ausgerechnet über das Thema „Die Unterscheidung der Geister im Leben der Christen Ugandas“.

In Rom war der Geistliche erneut in der schwarmgeistigen Szene aktiv.  Er ist derzeit Koordinator der diözesanen „Katholischen Charismatischen Erneuerung „in der Erzdiözese Mbarara in Uganda. In Polen ist er bereits mehrfach aufgetreten.

Exorzist will Kindertaufe „aufspalten“

Bashobora setzt sich dafür ein, künftig die Taufe bei Kindern in zwei Teile zu trennen:  in ein einfaches Aufnahmeritual und in einen späteren „Exorzismus“.

Während die Taufe (ohne Exorzismus) bald nach der Geburt gespendet werden soll,  soll eine exorzistische “Sündenbefreiung” hinausgeschoben werden, bis die Kleinkinder antworten können.

Die Kinder sollen dann auf die Frage “Widersagst Du dem Teufel?” mit einem klaren “Ja, ich widersage!” antworten. Im Falle einer Antwortverweigerung sollen alle Stufen des sechsteiligen Exorzismus zum Tragen kommen…

Jean-Baptiste Bashobora erklärt zu dieser in der katholischen Kirche noch nie dagewesenen Neuerung: “Wir müssen früh anfangen, damit die Dämonen in unserer Kirche gar nicht erst Fuß fassen!”

Quellen: Mittelbayerische Zeitung, Schweizer „Tagesanzeiger“, Wikipedia (polnisch), Quelle betr. Tauf-Exorzismus: http://gladblog.de/tag/jean-baptiste-bashobora/


Ostafrika: Islamisten im Vormarsch gegen Christen

Abseits der Weltöffentlichkeit nimmt auf dem „schwarzen Kontinent“ die Verfolgung von Christen massiv zu. Die Übergriffe der Islamisten gelten insbesondere (noch) christlich geprägten Ländern Ostafrikas.

In Uganda, Kenia und Tansania waren einst Missionare ebenso willkommen wie Bibel-Übersetzer. In den letzten Jahrzehnten wuchs die Zahl der Christen gewaltig an:  76aa47d054

In Kenia bekennen sich über 50 Prozent der Einwohner zum christlichen Glauben  –  1960 waren es gerade mal 17 Prozent. In Uganda besucht heute mehr als die Hälfte der Bevölkerung regelmäßig die Gottesdienste in den Kirchen. In Tansania ist die Zahl der Evangelikalen auf 18 Prozent gestiegen.

Mit dem Aufschwung des Christentums in diesen Ländern hat aber auch der Terror gegen Gläubige zugenommen. Pastoren werden ermordet; Granaten fliegen in Kichen. Jüngst sind bei einer Granatenexplosion vor einem Gotteshaus im tansanischen Arusha, nahe der Grenze zu Kenia, drei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 36 Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer.

Aber auch aus anderen Regionen Afrikas erreichen uns schlimme, aktuelle Nachrichten. So hinterließen abgezogene Al-Kaida-Kämpfer im Norden des westafrikanischen Mali schwere Verwüstungen in christlichen Missionsstationen.

„Al-Kaida-Kämpfer haben vor ihrer Flucht vor den französischen Truppen die Missionsstation und die Bibelschule in Timbuktu vermint“, sagte Paul Velikanov vom Missionswerk „Neues Leben Ghana“ der HMK.

„Da diese heimtückischen Sprengfallen kein Einheimischer beseitigen konnte, wurde die französische Fremdenlegion gerufen. Die Soldaten entschärften drei Sprengminen auf dem Hof vor der Kirche, wo bis zu 150 Kinder zur Kinderspeisung und zum Spielen kommen. Dies hätte zu einer nicht vorstellbaren Katastrophe bei der nächsten Kinderspeisung führen können“.

Quelle: Hilfsaktion Märtyrerkirche eV. (HMK)
Tüfinger Str.3
88690 Uhldingen-Mühlhofen
Telefon 07556 9211-0
Fax 07556 9211-40
sekretariat@verfolgte-christen.org
www.verfolgte-christen.org


Charismatik-Star Reinhard Bonnke setzt weiter auf „Zeichen und Wunder“

Unter dem Titel „Das Wunder von Kampala“ berichtet der vor allem in Afrika tätige Starprediger Reinhard Bonnke auf seiner Webseite „Christus für alle Nationen“ (CfaN) über seine „Großevangelisation“ in Kampala (Uganda), die Anfang Juni 2012 stattfand.

Bei Bonnke  – er ist protestantischer Pfingstler deutscher Herkunft  – geht es ständig rund mit „Zeichen und Wundern“,  auch was den Dukatenregen bzw. -segen betrifft: 

„Vor wenigen Tagen erlebten wir ein finanzielles Versorgungswunder, das die Veranstaltung erst möglich machte – und wir können bereits sehen, dass es ein historisches Ereignis werden wird. „

Auch angebliche Krankenheilungen durch Bonnkes „Charisma“ spielen in seinen Jubelberichten stets eine große Rolle; allerdings sind die „Heilungswunder“ nicht nachprüfbar, wie die „Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen“ (EZW) seit Jahren nüchtern feststellt.

Doch in den enthusiastischen Berichten über die „Feuerkonferenzen“ und „Großevangelisationen“ Bonnkes fehlt nie der Hinweis auf Heilungen – so auch diesmal:

„Heute Abend verkündete Evangelist Bonnke kraftvoll das Evangelium und Tausende reagierten darauf. Dann beteten wir für die Kranken und es kam zu herrlichen Heilungswundern.“ 

Es folgt u.a. dieses Beispiel: 

„Ein Mann hatte sich bei einem Motorradunfall eine ernsthafte Rückenverletzung zugezogen und musste ein Korsett für den Rücken tragen. Am Abend kam die Kraft Gottes über ihn, er riss sich das Korsett vom Leib und begann zu tanzen und zu springen!“

Diese Art der „Mission“ ist typisch für die charismatische Szene, mag sie auch bei Bonnke besonders ausgeprägt sein:

Im Mittelpunkt stehen körperliche Heilungsen, „Kraft-Taten“, große Menschenmengen, die entzückt bis hingerissen auf schwarmgeistige Predigten und vermeintliche „Geistausgießungen“ reagieren.

Was nicht in den Jubelberichten zu finden ist, das sind jene Enttäuschten, die mit großen Hoffnungen zu solchen „Heilungskonferenzen“ gefahren sind  – und deren hochgespannte Erwartungen auf wunderbare Genesungen usw. dann bitter enttäuscht werden.

Zudem wird der Glaube mit diesem Drang nach Schauwundern auf eine falsche Grundlage gestellt. Christus sagte zum zweifelnden Apostel Thomas: „Selig, die nicht sehen und doch glauben.“

Paulus ermahnte die zur Schwärmerei neigenden Korinther, daß wir  den Himmel (die Anschauung Gottes) hier auf Erden nicht vorwegnehmen können: „Wir leben im Glauben, nicht im Schauen“ (2 Kor 5,7) –  Daher ist jede Wundersucht das Kennzeichen eines schwachen Glaubens.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

BELEG-Link für den Kampala-Bericht Bonnkes: http://www.bonnke.net/cfan/de/veranstaltungen/afrika-20112012/kampala


Uganda: Grausame Säure-Attacke auf Pastor Umar Mulinde

Umar Mulinde war früher Muslim, seine ganze Familie besteht aus Muslimen, sein Vater ist sogar ein Imam.

Umar bekehrte sich zum Christentum und predigte fortan in Namasuba als evangelischer Pastor. Zur Weihnachtszeit wurde er von Muslimen angegriffen, die ihm Säure ins Gesicht schütteten.  Der Pastor verlor dadurch sein rechtes Auge und wird für immer entstellt sein.

Er wird noch für einige Zeit im Krankenhaus bleiben müssen, seine Frau (siehe Foto rechts), eine bekannte Gospelsängerin, ist ständig bei ihm.

Die Polizei hat inzwischen einen Verdächtigen festgenommen, dessen Identität nicht veröffentlicht wird. Beten wir für den Pastor, seine Familie und die ihm anvertraute Gemeinde, damit sie alle im Glauben an Christus verharren. 

Quelle: „Christianpost.com“ und Webseite „Kopten ohne Grenzen“