Starprediger Ulrich Parzany übt scharfe Kritik am EKD-Desorientierungspapier

„Ich schäme mich für meine Kirche“

Mit scharfen Worten hat einer der führenden Evangelisten in Deutschland, Pfarrer Ulrich Parzany (siehe Foto), auf die Orientierungshilfe der EKD zur Familie reagiert:

„Ich schäme mich für meine evangelische Kirche“, schreibt der langjährige Hauptredner der Großevangelisation ProChrist und Generalsekretär des CVJM in einem Beitrag für die evangelische Nachrichtenagentur IDEA zur Frage „Wie sollen wir die Bibel verstehen?“ parzany_ulrich_allg_606_pr13_01_0b9936d070

In dem Familienpapier mit dem Titel „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit – Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ rückt das Leitungsgremium der EKD, der Rat, von der Ehe als alleiniger Norm ab und vertritt ein erweitertes Familienbild, das unter anderem auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften mit Kindern einschließt.

Parzany erinnert daran, dass die evangelische Kirche entstanden sei, weil die Reformatoren sich auf das vierfache „Allein“ beriefen: Allein Christus, allein die Gnade, allein der Glaube, allein die Schrift.  –  Nun bescheinigten der Kirche sogar die säkularen Medien einen laxen Umgang mit der Bibel.

Die sog. Orientierungshilfe erkläre, dass die Ehe keine unantastbare Schöpfungsordnung Gottes sei, „obwohl jeder in der Bibel lesen kann, dass Jesus die Zusammengehörigkeit von einem Mann und einer Frau als von Gott gewollte unverbrüchliche Gemeinschaft erklärt (Matthäus 19, 4-6)“.

In Facebook schreibt Parzany, er frage sich, wie man angesichts der Weigerung der EKD, das Papier zu ändern, Widerstand organisieren kann: „Austreten kommt für mich nicht infrage. Austreten sollen bitte die, die die Grundordnungen der evangelischen Kirchen missachten und das Ordinationsgelübde brechen. Darin steht, dass die Heilige Schrift Maßstab für Glauben und Leben ist.“

Quelle: http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/ich-schaeme-mich-fuer-meine-evangelische-kirche-821.html

Foto: Thomas Schneider


Mehr als 1,2 Millionen Menschen erleben die Evangelisation ProChrist

Mehr als 1,2 Millionen Menschen haben die evangelikale Großveranstaltung ProChrist an Übertragungsorten oder im Fernsehen verfolgt. Am zentralen Veranstaltungsort, der Stuttgarter Porsche-Arena, wurden zwischen dem 3. und 10. März rund 30.000 Besucher registriert.

Von Stuttgart aus wurde ein buntes Programm aus moderner Musik, Lebensberichten und bibelorientierten Ansprachen per Satellit und durch den Fernsehkanal ERF1 in ganz Europa sowie im Internet verbreitet. In etwa 550 Orten in Deutschland und 350 Städten und Gemeinden in 16 weiteren Ländern fanden eigene ProChrist-Veranstaltungen statt, bei denen die Übertragung aus Stuttgart durch ein lokales Rahmenprogramm ergänzt wurde. ProChrist_Impulse_Presse02

Zu den Übertragungsorten kamen etwa 600.000 Besucher. Weitere 600.000 Personen hätten den Internet-Livestream genutzt. Die Zahl der Fernsehzuschauer sei nicht zu ermitteln.

ProChrist-Evangelisationen gibt es in Deutschland seit 1993. Die Gesamtzahl der bisherigen Besucher lag bei 7,4 Millionen. Die vorherige Veranstaltungsreihe 2009 mit Chemnitz als zentralem Ort hatte etwa 1,1 Millionen Teilnehmer.

Hauptredner in Stuttgart waren der ProChrist-Leiter, Pfarrer Ulrich Parzany, und der württembergische Pfarrer Steffen Kern, der an den ersten beiden Abenden für den erkrankten Parzany eingesprungen war. 

 „Homosexuelle Praxis ist Sünde“

Pastor Parzany griff in seinen Ansprachen auch aktuelle ethische Probleme auf. Er warnte vor dem „Terrorgötzen Geld“ und kritisierte „gewissenlose Banken“, die ihre Kunden zu unüberschaubaren Schulden verleiten. Im Blick auf zwischenmenschliche Beziehungen sagte er: „Gott liebt jeden Menschen. Aber in der Bibel gibt es ganz klare Aussagen, dass sexuelle Praxis außerhalb der Ehe sowie homosexuelle Praxis Sünde ist.“

Parzany beklagte auch, dass im vergangenen Jahr über 100.000 Babys abgetrieben wurden. Er sei „sicher, dass unter den Besuchern viele Frauen sind, denen wegen ihrer toten Kinder das Herz blutet“. Sie sollten wissen, dass Jesus Christus ihren Schmerz kenne und eine neue Lebensperspektive gebe.

Quelle: http://www.idea.de


Wie beim Grubenunglück der 33 Kumpels in Chile: Christus befreit uns aus der Tiefe und holt uns ans Licht

Ist Christus der einzige Weg zu Gott?   –  Pfarrer Ulrich Parzany begegnete dieser Frage am fünften ProChrist-Abend in der Porsche-Arena Stuttgart mit einem eindrucksvollen Vergleich. Er erinnerte an das Grubenunglück der 33 Kumpels in Chile im Spätsommer 2010.

ProChrist_Impulse_Presse02Beim Grubenunglück in der Kupfer- und Goldmine San José in Chile vom 5. August 2010 im chilenischen San José mußten 33 eingeschlossene Arbeiter 69 Tage in 700 Meter Tiefe ausharren. Die Nahrungsmittel wurden knapp und die Verschütteten tranken das schmutzige Industriewasser, das an den Wänden hinunterfloss. Viele wurden krank.

Unter den Vergrabenen war auch der 54-jährige Christ José Henríquez. Er erklärte seinen Kumpels, daß man Gott wie ein Kind sein Herz ausschütten könne. So kam es, daß alle zusammen zweimal am Tag beteten. José erinnert sich: «Gott gab uns Mut und Kraft durchzuhalten.»

Die einzig rettende Kurve des Bohrers

Irgendwann hörten die Bergarbeiter in ihrer aussichtslosen Situation einen Bohrer, aber sie realisierten rasch, daß an der falschen Stelle nach ihnen gesucht wurde. Dann vernahmen sie einen zweiten Bohrer. Sie ermutigten sich gegenseitig zum Gebet.

Noch heute rätseln Wissenschaftler und Geologen über den Weg des zweiten Bohrers, der nicht gerade nach unten bohrte, sondern nach ein paar hundert Metern eine Biegung in Richtung der Verschütteten machte. Dadurch konnten die Kumpels über einen schmalen Schacht erstmals mit dem Lebensnotwendigen versorgt werden.

Die Bergarbeiter baten nicht nur um Licht, Nahrung und Kleider, sondern auch um Bibeln. Gemeinsam lasen sie in der Heiligen Schrift, beteten weiter und warteten, bis der Schacht zu ihrer Rettung gebohrt war.  

Am 13. Oktober konnten mittels einer Kapsel sämtliche Kumpels durch den Rettungsschacht befreit werden. Die Geschichten der Geretteten gingen um die Welt: Der 23-jährige Carlos Mamani wurde nach der Rettung sehnsüchtig von seiner Frau erwartet. Doch bevor er sie umarmte, kniete er zu Boden und betete.

Der 40-jährige Mario Sepúlveda erzählte den Journalisten: Er habe sich für «die richtige Hand», Gottes Hand, entschieden und zu keinem Zeitpunkt daran gezweifelt, dass Gott den Männern helfen würde. José blickte später in einem Gottesdienst auf die Erlebnisse in der Tiefe zurück: «Mehr als je zuvor weiss ich, wie sehr mein Leben in Gottes Hand liegt. ER war unser 34. Kumpel. ER ist der mächtige Gott. Nur ER konnte dieses Loch bohren.»

An jene wunderbare Rettung erinnernd, sagte Ulrich Parzany:

«Diese Geschichte wurde mir zu einem tiefen Bild für uns Menschen. Wir leben in einer Verschlossenheit Gott gegenüber. Kein Mensch hat die Möglichkeit, von sich aus ans Licht und in die Freiheit zu finden. Die Kumpels konnten nichts anderes tun, als einzeln in diese Rettungs-Kapsel zu steigen. Sie mussten einfach denen vertrauen, die sie da langsam die 700 Meter hochzogen.

Ich habe nirgends gelesen, dass sich von den Männern irgendeiner beschwert hätte im Sinne von: ‚Das ist aber intolerant. Es gibt hier nur ein Loch‘. –  Es hat auch keiner gesagt: ‚Das ist billig, sich hier einfach so bedienen zu lassen. Man muss doch auch selber was tun.‘  – Alle wussten, das ist ihre Rettung. Es wäre schön, wären fünf Schächte da gewesen. Aber es gab nur einen.»

Parzany schlußfolgerte: «Es geht nicht ums Rechthaben. Es geht darum, dass uns nur der lebendige Gott retten kann, niemand sonst. Nur ER bohrt das Loch, tief durch sein Sterben am Kreuz in die dunkle Gottesferne unserer Grube. Aber wir müssen einzeln in die Kapsel klettern und sagen: ‚Jesus, dir vertraue ich. Ich danke dir, dass du mich so sehr liebst. Ich danke dir, dass du mich ans Licht ziehst.‘»

Infos hierzu:
Pro Christ Deutschland
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Autor: Manuela Herzog
Quellen: ProChrist/www.jesus.ch


Jetzt wieder mehr Zulauf bei der Evangelisation „ProChrist“

Die Evangelisation ProChrist zieht am zentralen Veranstaltungsort Stuttgart wieder mehr Menschen an. Nach einem mit rund 4000 Teilnehmern gut besuchten Eröffnungsabend am 3. März nahm das Interesse zunächst ab. Am 4. März waren beim Vortrag von Pfarrer Steffen Kern die fast 6000 Plätze in der Porsche-Arena nur zu einem guten Drittel gefüllt. 

Zu den nächsten Abenden, bei denen ProChrist-Leiter Ulrich Parzany die Ansprachen hielt, kamen 2800 beziehungsweise 3300 Besucher. Die Stuttgarter Veranstaltung wird per Satellit an rund 900 Orte in Deutschland und 16 weiteren europäischen Ländern übertragen und jeweils mit einem eigenen Rahmenprogramm versehen. ProChrist_Impulse_Presse02

Man erwartet, daß bis zum Ende der Evangelisation am 10. März etwa eine Million Menschen die Veranstaltungen besucht haben werden.

Ein großes Interesse registriert auch ERF Medien (früher „Evangeliums-Rundfunk“), das die Stuttgarter Veranstaltung per Satellit und Internet live überträgt. Nach ERF-Angaben haben sich bisher an jedem Abend knapp 20.000 Internetnutzer in 51 Ländern in die Übertragung auf der Seite http://www.erf.de eingeschaltet. Außerdem hätten in den ersten vier Tagen über 50.000 Nutzer die ProChrist-Sendungen in der Mediathek abgerufen.

Zentrale Veranstaltungsorte der bisherigen ProChrist-Evangelisationen waren Essen (1993 und 2003), Leipzig (1995), Nürnberg (1997), Bremen (2000), München (2006) und Chemnitz (2009). Die Gesamtzahl der Besucher lag bei insgesamt 7,4 Millionen. In Chemnitz kamen zum Auftakt 6400 Besucher, an den beiden folgenden Tagen waren es 5600 beziehungsweise 5500. Wegen des großen Andrangs hatten die Veranstalter vor der Chemnitz-Arena ein Zelt mit 2000 zusätzlichen Plätzen aufgebaut.

Quelle: http://www.idea.de


Schwulenverbände kritisieren Evangelisation „ProChrist“ – Pastor Ulrich Parzany weist Vorwürfe zurück

Bei Schwulenverbänden in Stuttgart und Berlin stößt die breitenwirksame Evangelisation ProChrist auf Kritik. Die evangelikalen Großveranstaltungen (siehe Foto) finden vom 3. bis 10. März an rund 1000 Orten in Deutschland und in 14 weiteren europäischen Ländern statt.

Hauptredner bei der zentralen Veranstaltung in Stuttgart ist der frühere Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes, Pfarrer Ulrich Parzany. Ihm werfen die Schwulenverbände Hetze gegen Homosexuelle vor.  ProChrist_Impulse_Presse02

In einem Brief an den 1. Bürgermeister Stuttgarts, Michel Föll (CDU), kritisiert die Interessengemeinschaft Christopher Street Day (CSD), dass Parzany Homosexualität mit Ehebruch, Geiz und Egoismus gleichgesetzt habe. Bei ProChrist werde möglicherweise für die „Heilung“ von Homosexuellen geworben. Die Stadtverwaltung solle keine Räume für Veranstaltungen bereitstellen, deren Verantwortliche die Gleichberechtigung und Akzeptanz von Homosexuellen als Irrweg bezeichneten.

Eine ähnliche Befürchtung äußerte der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg. Pfr. Parzany habe sich wiederholt durch Äußerungen hervorgetan, die Angst vor Homosexualität schüren. Der Verband sei „besorgt“, dass mehrere Gemeinden der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg die Evangelisation unterstützten, und habe seine Bedenken gegenüber der Kirchenleitung zum Ausdruck gebracht.

Gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA wies Pastor Parzany die Vorwürfe zurück:

Die kritische Bewertung des praktischen Verhaltens eines Menschen sei keine Diskriminierung seiner Person. Jeder Mensch sei von Gott geliebt und verdiene darum ganze Wertschätzung. Bei ProChrist seien Homosexualität und die in der Politik aktuell diskutierten gesetzlichen Regelungen für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften ohnehin kein Thema.

In seiner Verkündigung lasse Parzany es sich „selbstverständlich durch niemanden verwehren, die in der Bibel enthaltene Charakterisierung von praktizierter Homosexualität wie außerehelich praktizierter Heterosexualität als Sünde zu benennen“.

Quelle: http://www.idea.de


Die evangelikale Aktion PRO CHRIST startet am 3. März und führt wieder eine Woche lang Großevangelisationen durch

ProChrist gilt als das größtes missionarische Projekt in Europa; es  wird vom 3. bis 10. März an rund 1000 Orten in Deutschland und 14 weiteren Ländern stattfinden. Die Veranstaltungsreihen in den vergangenen Jahren erreichten jeweils rund eine Million Menschen.

Doch der Leiter von ProChrist, Pfarrer Ulrich Parzany, mahnt im Vorfeld zur Bescheidenheit: „Im Weltmaßstab gesehen backen wir kleine Brötchen.“ –  In Südamerika und Afrika träfen sich mancherorts eine Million Menschen zu einer Evangelisation, sagte Parzany am 26. Februar vor Journalisten in Stuttgart. ProChrist_Impulse_Presse02

Bei der jetzigen ProChrist-Kampagne werden Gottesdienste aus der Stuttgarter Porsche-Arena per Satellit, Internet und den Fernsehkanal ERF1 europaweit übertragen und in lokale Veranstaltungen mit eigenem Rahmenprogramm eingebunden. Darunter sind 600 Orte in Deutschland und mehr als 350 in Österreich, der Schweiz, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Frankreich, Luxemburg und anderen Ländern.

In Stuttgart können allabendlich rund 5000 Personen teilnehmen. Laut Parzany ist es ein Wagnis, eine so große Halle zu mieten und zu erwarten, daß die Verkündigung der christlichen Botschaft sie an acht aufeinander folgenden Tagen füllen werde.

Am zentralen Veranstaltungsort beteiligten sich 45 landes- und freikirchliche Gemeinden, Jugendverbände, fremdsprachige Gruppen und freie Werke an der Aktion. Auch die katholische Kirche ist offiziell vertreten: Weihbischof Thomas Maria Renz (Rottenburg) gehöre zum Leitungskreis.

Zum Angebot von ProChrist gehörten außer den Abendveranstaltungen auch eine eintägige Kinderevangelisation am 2. März, die an 200 Orte in Deutschland übertragen wird, und Glaubenskurse für Menschen, die mehr über ein Leben als Christ erfahren wollen.

Quelle: http://www.idea.de