Randale gegen das Kolpinghaus in Frankfurt

Kritik an linksradikalen Ausschreitungen anlässlich der Eröffnung des EZB-Neubaus in Frankfurt übt der Bundessekretär des katholischen Kolpingwerks in Deutschland, Ulrich Vollmer: 2015_03_18_frankfurt

„Es ist nicht hinzunehmen, dass unbeteiligte Menschen bedroht und eine Unterkunft von minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen mit Pflastersteinen beschädigt wird.“

Das Demonstrationsrecht sei ein wichtiges Menschenrecht: „Gewalttätige Ausschreitungen, zumal gegen unbeteiligte Dritte, werden nicht vom Grundgesetz abgedeckt“, erklärte Vollmer.

Er weist darauf hin, dass im betroffenen Kolpinghaus 20 teils traumatisierte jugendliche Flüchtlinge betreut werden, die aufgrund eines Einsatzes von Wasserwerfern längere Zeit ihre Einrichtung weder verlassen noch aufsuchen können.

Eine Mitarbeiterin, die einen in Brand gesteckten Müllcontainer löschen wollte, wurde durch Bedrohungen daran gehindert.

Vollmer verlangt von den Vertretern der Blockupy-Bewegung eine Distanzierung zu den gewalttätigen Demonstranten und eine Entschuldigung gegenüber den betroffenen Flüchtlingen. „Die Ansicht, dass der Zweck jedes Mittel heiligt, ist eindeutig demokratiefeindlich“, betonte der Kolpingsvertreter.

Im Kolping-Jugendwohnheim Frankfurt sind 104 junge Menschen untergebracht. Träger der Einrichtung ist das Kolpingwerk Deutschland.

POLIZEIMELDUNG über die linksradikalen Randale in Frankfurt: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4970/2975854/pol-f-150318-217-frankfurt-innenstadt-zwischenbilanz-des-heutigen-vormittags-der-frankfurter