Umfrage: Mehrheit der Deutschen beklagt einen Mangel an Meinungsfreiheit

Eine Studie des Allensbach-Institutes aus diesem Monat kommt zu folgendem Ergebnis: Die Mehrheit der Deutschen traut sich nicht mehr, ihre Meinung im öffentlichen Raum frei zu äußern.

Besonders viele der Befragten müssen mit ihrer Meinung hinter dem Berg halten, wenn es um die Themen „Islam“ und „Flüchtlinge“ geht. Grund dafür ist laut der Tageszeitung Welt der „rüde Umgangston“, mit dem unbequeme Ansichten in der öffentlichen Debatte quittiert werden.

Ist das Äußern der eigenen Meinung für die Mehrheit der Deutschen im privaten Kreis durchaus möglich, trauen sich die meisten das nicht in der Öffentlichkeit: Nur 18 Prozent finden, dass man ohne Bedenken seine Ansichten im öffentlichen Raum äußern kann – im eigenen Freundeskreis sind es noch 59 Prozent. 41 Prozent der Befragten halten die „Political Correctness“ in Deutschland für übertrieben.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.unzensuriert.de/content/0029813-Studie-Deutsche-leiden-unter-politischer-Korrektheit-Sprachregelungen-und-Verboten


Umfrage: Eine Mehrheit (vor allem Frauen) hat das Gefühl steigender Kriminalität

Das Erfurter INSA-Meinungsforschungsinstitut wollte in dieser Woche wissen, ob die Befragten das Gefühl haben, dass die Kriminalität in Deutschland steigt.

Mehr als die Hälfte (52 %) stimmt der Aussage zu. Annährend ein Drittel (31 %) ist gegenteiliger Ansicht. Weitere 12 Prozent wissen keine Antwort und fünf Prozent machen keine Angabe.

Bei den männlichen Befragten liegt der Anteil derer, die zustimmen, mit 49 Prozent niedriger als jener der Frauen mit 55 Prozent. Entsprechend liegt der Anteil der männlichen Befragten, die diese Aussage ablehnen, mit 38 Prozent deutlich höher als jener der weiblichen, die dies zu 24 Prozent angeben. Weitere 15 Prozent der Frauen und nur neun Prozent der Männer wissen keine Antwort.

Differenziert nach Alter zeigt sich die Tendenz, dass die Befragten mit zunehmendem Alter häufiger ihr Gefühl bekunden, dass die Kriminalität in Deutschland steigt: Während dies nur 36 Prozent der jüngsten Altersgruppe angeben, steigt der Anteil kontinuierlich bis auf 59 Prozent bei den 45- bis 54-Jährigen und sinkt dann wieder leicht bis auf 54 Prozent bei den ab 65-Jährigen.

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de

 

 


54% kritisieren die EU-Urheberrechtsreform

Vor kurzem wurde die umstrittene Urheberrechtsrechtsreform in der EU beschlossen. Das Erfurter INSA-Institut wollten deshalb von den Teilnehmern ihrer Umfrage wissen, ob sie durch diesen Entscheid das freie Internet gefährdet sehen.

Eine absolute Mehrheit von 54 Prozent beurteilt die neue EU-Urheberrechtsreform hinsichtlich des freien Internet als eher gefährdend bis sehr gefährdend.

Ein Viertel der Befragten (25 %) sieht hingegen keine Gefährdung dadurch. Jeder zehnte Befragte (10 %) kennt die Reform nicht und weitere zehn Prozent wissen nicht, sie das freie Internet gefährdet oder nicht.

Insgesamt geben weibliche Befragte deutlich häufiger als männliche an, die Reform nicht zu kennen oder nicht zu wissen, inwiefern diese das freie Internet gefährdet (28 % der Frauen, 11 % der Männer, je kumuliert).

Eine deutliche Mehrheit der Befragten im Alter von 18 bis 29 Jahren (67 %) sehen das freie Internet durch die EU-Urheberrechtsreform als sehr gefährdet oder eher gefährdet. Bei den anderen Altersklassen zeigt sich eher eine Tendenz, die Gefährdung durch die EU-Urheberrechtsreform als geringer einzuschätzen.

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de

 


Über 2/3 der Deutschen gegen Gender-Gaga

Wie eine aktuelle Umfrage des INSA-Meinungsforschungsinstitutes belegt, fühlt sich die deutliche Mehrheit der Deutschen von der sogenannten „Gendersprache“ belästigt. So geben lediglich 27,1 Prozent der befragten Männer und 27,9 Prozent der befragten Frauen an, die gendergerechte Sprache sei für sie „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“.

Selbst die Anhängerschaft der Partei „Bündnis 90/ Die Grünen“, die als Vorreiter der Gendersprache gilt, hat hierzu keine abweichende Meinung.

Stephan Brandner, der sich als AfD-Bundestagsabgeordneter und langjähriges Mitglied des Vereins Deutscher Sprache gegen Gendersternchen, Anglizismen und falsche Konstruktionen wie „Studierende“ einsetzt, sieht sich durch die Umfrageergebnisse bestätigt und sieht es an der Zeit, dieser Verhunzung der Sprache ein Ende zu setzen:

„Auch weitere ideologisch motivierte Angriffe auf die deutsche Sprache werden nicht dazu führen, dass Frauen sich gesellschaftlich besser angenommen fühlen, Mütter bessere Arbeitsbedingungen vorfinden oder vor Altersarmut geschützt werden. Kein ‚innen‘ und kein Sternchen lösen irgendwelche Probleme.

Dass auch die deutliche Mehrheit der Bürger dies so wie ich und die AfD sieht, sollte den Verantwortlichen, die immer ausgefallenere Konstruktionen nutzen, um bloß ‚politisch korrekt‘ zu agieren, zu denken geben und sie vernünftig werden lassen.“

 


INSA-Umfrage: Warum beten die Deutschen?

Im Auftrag der evangelischen Wochenzeitschrift „idea-Spektrum“ hat das Erfurter INSA-Institut in einer Umfrage ermittelt, aus welchen Gründen die Deutschen beten.

Insgesamt teilen 43 Prozent der Befragten mit, nie zu beten. Das bedeutet, dass 45 Prozent (noch mit Abzug von „weiß nicht“ und „keine Angabe“) beten.

Jeweils 27 Prozent beten in Not- bzw. Krisensituationen sowie aus Dankbarkeit bzw. Freude. 16 Prozent beten, weil es fester Bestandteil ihres Lebens ist und 15 Prozent aus Anlass eines christlichen Festes. 14 Prozent beten, damit ein Wunsch sich erfüllt.

Frauen beten häufiger als Männer: Während die Hälfte (50 %) der befragten Männer nie beten, tun dies 38 Prozent der Frauen.

In den neuen Bundesländern wird deutlich häufiger angegeben, dass nie gebetet wird, als in Westdeutschland (63 zu 39 %). 

Hinsichtlich des Alters wird deutlich, dass nur geringfügige Unterschiede bestehen: Während 51 Prozent der 45- bis 54-Jährigen nie beten, geben dies 40 Prozent der ab 65-Jährigen an. Dies sind der höchste sowie der niedrigste Wert.

72 Prozent der konfessionslosen Befragten beten nie. Auch 30 Prozent der evangelisch-landeskirchlichen, 26 Prozent der römisch-katholischen sowie je zwölf Prozent der freikirchlichen und islamischen Befragten beten nie. 

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


INSA-Umfrage zum Thema: Verständnis für Gewaltanwendung gegen AfD-Politiker?

Jeder fünfte Migrant äußert Verständnis

Am 7. Januar 2019 wurde der AfD-Politiker Frank Magnitz in Bremen tätlich angegriffen. Das Erfurter INSA-Institut wollte von den Befragten wissen, ob sie Verständnis für körperliche Gewalt gegen AfD-Politiker haben. 

Acht Prozent der Befragten bejahen dies. Jeder zehnte Mann (10 %) und fünf Prozent der Frauen geben an, Verständnis dafür zu haben, wenn gegen Politiker der AfD körperliche Gewalt angewendet wird.

Demgegenüber stehen drei Viertel der Befragten, die der Aussage nicht zustimmen (75 %). Sieben Prozent wissen keine Antwort und jeder Zehnte macht keine Angabe (10 %).

ALTER: 17 Prozent der 18- bis 24-Jährigen haben Verständnis dafür, wenn gegen Politiker der AfD körperliche Gewalt angewendet wird. Mit zunehmendem Alter sinkt dieser Anteil deutlich bis auf vier Prozent bei den ab 65-Jährigen. Dementsprechend stimmen 88 Prozent der ab 65-Jährigen der Aussage nicht zu. Mit abnehmendem Alter sinkt dieser Anteil bis auf 55 Prozent bei den 18- bis 24-Jährigen.

PARTEIEN: Zwölf Prozent der SPD-Wähler haben Verständnis dafür, wenn gegen Politiker der AfD körperliche Gewalt angewendet wird. Es folgen die Anhänger der Linkspartei und der Grünen (je 10 %), der Union (7 %) sowie der FDP und der AfD (je 4 %). 16 Prozent der Wähler sonstiger Parteien äußern ebenfalls Verständnis.

MIGRATION: Während 19 Prozent der Befragte mit Migrationshintergrund Verständnis dafür haben, wenn gegen Politiker der AfD körperliche Gewalt angewendet wird, ist dieser Anteil bei den Befragten ohne Migrationshintergrund mit sechs Prozent deutlich niedriger. Bei Befragten mit Migrationshintergrund liegt vor allem der Anteil an Befragten, welche keine Angabe machen, höher.

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de

Foto: CSU


Mit dem Alter schwindet der Jenseitsglaube

Je älter die Deutschen sind, umso seltener glauben sie an die christliche Vorstellung eines ewigen Lebens im Himmel oder in der Hölle. Das ergab eine Umfrage des Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Anlass ist der Ewigkeitssonntag am 25. November. An diesem letzten Sonntag des Kirchenjahres vor dem 1. Advent gedenken evangelische Christen ihrer Verstorbenen. 17  Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren glauben der Umfrage zufolge an die christliche Lehre, wonach nach dem Tod ein ewiges Leben folgt – im Himmel bei Gott oder getrennt von ihm in der Hölle.

Doch je älter die Menschen sind, umso weniger halten sie diese Anschauung für wahrscheinlich. Unter den über 65-Jährigen sind nur noch sechs Prozent davon überzeugt. Mit dem Alter nimmt auch die Vorstellung zu, dass nichts auf das irdische Dasein folgt. Unter den 18- bis 24-Jährigen sind 37 Prozent dieser Ansicht, unter den über 65-Jährigen mehr als die Hälfte (56 Prozent).

Allgemein glauben 47 Prozent aller Deutschen, dass nach dem irdischen Leben nichts folgt. Diese Ansicht ist im Osten (55 Prozent) stärker vertreten als im Westen (45 Prozent). Neun Prozent gehen von einem ewigen Leben im Himmel aus. Ein gleich hoher Anteil glaubt an ein ewiges Leben im Himmel oder in der Hölle. 14 Prozent rechnen mit einer Wiedergeburt. Ein Fünftel der Befragten (21 Prozent) weiß keine Antwort oder macht keine Angaben.

Quelle: https://www.idea.de/gesellschaft/detail/mit-dem-alter-schwindet-der-glaube-an-das-ewige-leben-107205.html