Umfrage zur Missbrauchsdebatte: Steht die katholische Kirche zu einseitig im Blickfeld?

Mehr Protestanten als Katholiken bestätigen dies

Vier von zehn Deutschen (39 Prozent) sind der Ansicht, dass die Debatte über Missbrauch in Deutschland zu einseitig auf die katholische Kirche bezogen wird. Dagegen sind 33 Prozent der Befragten gegenteiliger Ansicht; 22 Prozent geben an, nicht zu wissen, wie sie dies einschätzen sollen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts INSA, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Die Aussage, zu der die Teilnehmer Stellung beziehen sollten, lautete: „Die Debatte über Missbrauch wird in Deutschland zu einseitig auf die katholische Kirche gerichtet.

Von den katholischen Befragten stimmen 42 Prozent der Aussage zu. 28 Prozent teilen diese Haltung nicht; 25 Prozent der Katholiken antworteten mit „weiß nicht“.

Protestanten sind etwas häufiger der Meinung (44 Prozent), dass die Debatte über Missbrauch in Deutschland zu einseitig auf die katholische Kirche gerichtet werde. 35 Prozent sind gegenteiliger Ansicht.

Freikirchliche Befragte stimmen der Aussage am häufigsten zu (54 Prozent); nur 21 Prozent lehnen sie ab.

Bei den Konfessionslosen ist der Anteil derjenigen, die die Aussage ablehnen (38 Prozent), etwas höher als der Anteil derjenigen, die zustimmen (37 Prozent).

Quelle: Pressemeldung der DT – hier ihre Webpräsenz: www.die-tagespost.de.


Viele Deutsche sehen Grüne als Verbotspartei

43 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass die Politik der Grünen zu sehr auf Verbote setzt anstatt auf Selbstverantwortung. Dagegen teilen 28 Prozent diese Auffassung nicht; 20 Prozent wissen nicht, wie sie dies einschätzen sollen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Erfurter INSA.Instituts, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Die Ansicht, dass die Grünen zu sehr auf Verbote anstatt auf Selbstverantwortung setzen, teilen die jüngsten Befragten am seltensten (35 Prozent) und die ältesten am häufigsten (48 Prozent).

Von den katholischen Befragten sind 47 Prozent der Ansicht, die Politik der Grünen setze zu sehr auf Verbote anstatt auf Selbstverantwortung. Bei 26 Prozent in dieser Gruppe ist dies nicht der Fall. Unter Protestanten ist das Verhältnis in etwa vergleichbar (43 zu 32 Prozent).

Bei Union-Wählern überwiegt absolut-mehrheitlich die Ansicht, dass die Politik der Grünen zu sehr auf Verbote anstatt auf Selbstverantwortung setzt (54 zu 20 Prozent). Bei AfD- und FDP-Wählern ist dieser Anteil deutlich höher (76 bzw. 77 Prozent).

SPD-Wähler teilen diese Ansicht relativ-mehrheitlich (43 zu 38 Prozent), Linke-Wähler teilen sie relativ-mehrheitlich nicht (36 zu 39 Prozent). Grünen-Wähler selbst sind zu 12 Prozent der Ansicht, dass die Politik der von ihnen präferierten Partei zu sehr auf Verbote setzt anstatt auf Selbstverantwortung.

Webseite der Tagespost: www.die-tagespost.de.


18% vertrauen völlig auf Inzidenzwertangaben

Das Erfurter INSA-Institut wollte in einer repräsentativen Umfrage wissen: Vertrauen die Befragten auf die Richtigkeit der veröffentlichten Inzidenzwerte bzw. ähnlichen Statistiken zum Coronavirus?

Über ein Viertel der Befragten (28 %) vertrauen gar nicht auf die Richtigkeit der veröffentlichten Inzidenzwerte, 48 Prozent teilweise. Etwa ein Fünftel der Befragten (18 %) vertraut voll auf deren Richtigkeit.

Allein AfD-Wähler vertrauen diesbezüglich mehrheitlich überhaupt nicht (63%). Wähler der Union und der Grünen (28 bzw. 29 %) vertrauen vergleichsweise am häufigsten ganz auf die Richtigkeit der Inzidenzwerte, gefolgt von Wählern der SPD (21 %).

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


Ist der Auferstehungsglaube lebensprägend? – 18% sagen JA, Freikirchliche am meisten

Knapp jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) gibt an, dass der christliche Auferstehungsglaube sein Leben trage. Dagegen ist eine Mehrheit von 62 Prozent der Meinung, dass dies nicht der Fall sei. 12 Prozent geben an, nicht zu wissen, wie sie zu der Aussage stehen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts INSA, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Mit dem Alter steigt der Anteil an Befragten, deren Leben vom Auferstehungsglauben getragen ist. Während 18 bis 29-Jährige der Aussage nur zu 13 Prozent zustimmen, liegt der Wert in der Gruppe der 40- bis 59-Jährigen bei 17 Prozent. Bei den über 60-Jährigen ist er mit 21 Prozent am höchsten.

Im Westen ist die Zustimmung zur Aussage höher als im Osten (19 zu 11 Prozent).

Katholische Befragte geben zu 31 Prozent an, dass der christliche Auferstehungsglaube ihr Leben trägt. Das sind drei Mal so viele wie in normalen Zeiten jeden Sonntag Ostern feiern. Bei 48 Prozent der katholischen Befragten ist dies nicht der Fall. Unter Protestanten ist der Anteil an Zustimmung mit 23 Prozent geringer. 53 geben an, dass der christliche Auferstehungsglaube ihr Leben nicht trage.

Einzig freikirchliche Befragte stimmen der Aussage mehrheitlich zu (52 Prozent; 34 Prozent Ablehnung). Konfessionslose lehnen die Aussage mit 82 Prozent deutlich mehrheitlich ab.

Quelle: Tagespost-Pressemeldung


Maskenskandal: Vertrauensverlust für Politiker

– Die Korruptionsvorwürfe gegen Politiker der Union im Zuge der Maskenbeschaffung haben das Vertrauen von 58 Prozent der Deutschen in die politische Klasse erschüttert.
– Bei AfD-Wählern ist der Vertrauensverlust besonders groß.  


Bei 58 Prozent der Deutschen haben die jüngsten Korruptionsvorwürfe gegen Politiker der Union im Zuge der Maskenbeschaffung das Vertrauen in die politische Klasse erschüttert.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von INSA Consulere, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Gleichzeitig gaben 22 Prozent der Befragten an, diesen Vertrauensverlust nicht zu teilen; 11 Prozent wissen nicht, wie sie zu der Aussage stehen.

Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautete: „Die jüngsten Korruptionsvorwürfe gegen Politiker von CDU/CSU im Zuge der Maskenbeschaffung haben mein Vertrauen in die politische Klasse erschüttert.“ 

Mit steigendem Alter steigt auch der Anteil der Befragten, die durch diese Korruptionsvorwürfe erschüttert wurden: Beträgt er unter den 18- bis 29-Jährigen noch 41 Prozent, so liegt er in der Gruppe der über 60-Jährigen bei 70 Prozent.

Die Erhebung, für die 2.068 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 12. und 15. März befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Partei-Affinität auf.

Bei Wählern der Union war das Vertrauen in die politische Klasse als einziger Gruppe nicht absolut mehrheitlich erschüttert. (46 zu 40 Prozent). Bei Wählern der AfD ist der Vertrauensverlust in die politische Klasse am größten (76 Prozent), gefolgt von Anhängern der FDP und der Linkspartei (jeweils 70 Prozent). Von den SPD-Wählern gaben ab 65 Prozent an, ihr Vertrauen sei erschüttert. Unter Anhängern der Grünen beträgt der Wert 63 Prozent.

Quelle: www.die-tagespost.de.

Foto: Dr. Edith Breburda


Umfrage: Größte Zustimmung unter Grünen für Lockdown-Verlängerung

Eine deutliche Mehrheit von 61 Prozent der Befragten empfindet die aktuellen Lockdown-Maßnahmen als notwendig, wie eine repräsentative Umfrage des INSA-Meinungsforschungsinstituts aus Erfurt ergab.

Lediglich ein Viertel der Befragten betrachten sie nicht als notwendig. Männer stimmen dem Lockdown etwas häufiger zu als Frauen (64 zu 58 %).

Befragte ab 50 Jahren sind stärker von der Notwendigkeit der aktuellen Corona-Maßnahmen überzeugt als jüngere (62 bzw. 70 zu 53 bis 56 %).

Nach Parteipräferenz betrachtet: Die größte Zustimmung finden die aktuellen Lockdown-Maßnahmen mt 84% bei den Grünen.

Danach folgen CDU/CSU und SPD mit 82 bzw. 76%, was wenig überrascht, da es die Koalitionsparteien sind, welche die Bundesregierung bilden. Auch bei der Linkspartei – obwohl in der Opposition – ist die Zustimmung mit 63% noch erstaunlich hoch.

Weniger Zustimmung gibt es bei Anhängern von FDP (52%) und vor allem AfD (28%).

Somit bleibt als Fazit festzustellen: Obwohl die Grünen sich in der Opposition befinden, sind deren Anhänger am stärksten für die derzeitigen Staatsmaßnahmen eingenommen.

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de

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INSA: Zufriedenheit mit Corona-Politik sinkt

Inwiefern sind die Befragten un/zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung?

Das Erfurter Meinungsforschungsinstitut INSA hat erneut – in dieser Woche im Auftrag von reitschuster.de – erhoben, wie es um die Zufriedenheit mit dem Corona-Krisenmanagement der Regierung steht.

Während die Zufriedenheit im ersten Lockdown bei über 60 Prozent lag und relativ konstant über das vergangene Jahr bei einer Mehrheit vorhanden war, sinkt die Zufriedenheit seit November 2020.

Aktuell liegt die Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung das erste Mal geringer als die Unzufriedenheit: So geben 45 Prozent der Befragten an, nicht zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung zu sein, während lediglich 42 Prozent der Befragten zufrieden sind.

Erwartungsgemäß sind Wähler der Regierungsparteien jeweils absolut-mehrheitlich zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung: Dabei sind allerdings Wähler der Union deutlich häufiger zufrieden als die Wähler der SPD (70 zu 55 %).

Auch die Wähler der Grünen sind relativ-mehrheitlich mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung zufrieden (47 zu 44 %). Wähler von Linken (55 zu 35 %), FDP (62 zu 30 %) und AfD (81 zu 12 %) sind hingegen jeweils absolut-mehrheitlich nicht zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung.


Mehrheit gegen „Kinderrechte“ ins GG

59 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass der Plan der Großen Koalition, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, nicht dazu führen dürfe, dass Elternrechte eingeschränkt werden.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen INSA-Meinungsforschungsinstituts , die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. 16 Prozent sind gegenteiliger Ansicht; 18 Prozent wissen nicht, wie sie zu der Frage stehen.

Mit steigendem Alter nimmt auch der Anteil derjenigen zu, die der Meinung sind, Elternrechte dürften durch Kinderrechte im Grundgesetz nicht eingeschränkt werden. Während in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen noch 42 Prozent diese Position vertreten, sind es bei den 30- bis 39-Jährigen 48 Prozent, bei den 40- bis 49-Jährigen 57 Prozent, bei den 50- bis 59-Jährigen 66 Prozent und in der Altersgruppe der über 60-Jährigen sogar 71 Prozent.

Betrachtet man die Frage nach Partei-Affinität, so äußerten Wähler der AfD am häufigsten (74 Prozent) die Einschätzung, dass Kinderrechte im Grundgesetz nicht zu einer Einschränkung von Elternrechten führen dürfe. Darauf folgen Anhänger der Union mit 67 Prozent und FDP-Wähler (66 Prozent). Bei SPD-Wählern liegt der Wert bei 63 Prozent, bei Linken-Anhängern noch bei 55 Prozent.

Einzig Wähler der Grünen sind nicht mit absoluter Mehrheit der Meinung, dass der Plan der Großen Koalition, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, nicht dazu führen dürfe, dass Elternrechte eingeschränkt werden.

Infos zur Tagespost: www.die-tagespost.de.


Viele Familienunternehmen sind sehr besorgt

Familiengeführte Unternehmen in Deutschland blicken mit Skepsis auf das Jahr 2021. Weniger als die Hälfte (46 %) gehen von einer positiven Entwicklung des operativen Geschäfts im kommenden Jahr aus, so eine Umfrage unter mehr als 1000 Mitgliedern der beiden Verbände „Die Familienunternehmer“ und „Die jungen Unternehmer“.

23 % erwarten gleichbleibende Geschäftszahlen, weitere 23 % rechnen mit sinkenden Umsätzen und Erlösen. 8 % machten keine Angaben.

Laut der Umfrage wollen 53 % der Unternehmer trotz der schlechteren Aussichten die Zahl der Arbeitsplätze konstant halten. 26 % der Betriebe wollen 2021 mehr Arbeitsplätze schaffen, 16 % planen eine Reduzierung der Belegschaft.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/wirtschaft/bd3917f9289b608


17% hoffen auf einen Weihnachtsgottesdienst

FDP- und AfD-Wähler haben hier die Nase vorn

Lediglich 17 Prozent der Deutschen hoffen, in diesem Jahr einen Weihnachtsgottesdienst besuchen zu können. 58 Prozent hoffen dies nicht; 14 Prozent wissen nicht, wie sie dazu stehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative INSA-Umfrage, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Von den katholischen Befragten hoffen 27 Prozent darauf, eine Weihnachtsmesse besuchen zu können. Eine absolute Mehrheit von 52 Prozent der Katholiken ist jedoch gegenteiliger Ansicht, 15 Prozent wissen nicht, wie sie dazu stehen.

Ähnlich sieht es bei den Protestanten aus: Von ihnen hoffen nur 24 Prozent auf einen Weihnachtsgottesdienst. 48 Prozent nicht, 19 Prozent wissen nicht, wie sie dazu stehen.

Anders verhält es sich mit freikirchlichen Befragten: Von ihnen hofft eine relative Mehrheit von 41 Prozent auf einen Weihnachtsgottesdienst. 28 Prozent hoffen dies nicht.

Wähler der FDP gaben am häufigsten (27 Prozent) an, in diesem Jahr einen Weihnachtsgottesdienst besuchen zu wollen, gefolgt von Anhängern der AfD (25 Prozent).

Union-Anhänger wollen dies zu 21 Prozent, Wähler von SPD und Grünen zu jeweils 16 Prozent. Am wenigsten Bedeutung scheint der Weihnachtsgottesdienstes für Anhänger der Linkspartei zu haben (14 Prozent).

Internetportal der DT: www.die-tagespost.de

Foto: Domspatzen (Bistum Regensburg)