Vatikan lädt Schimpansenforscherin Jane Goodall zu Webinar über Artenvielfalt

Von Felizitas Küble

Die weltbekannte Schimpansenforscherin Jane Goodall spricht am kommenden Dienstag (20.4.) um 12 Uhr als Gast bei einem Vatikan-Webinar über globale Biodiversität (weltweite Artenvielfalt), wie Vatikan-News berichtet. Die Britin, die seit Jahrzehnten in Afrika stationiert ist, wirkt auch als UNO-Friedensbotschafterin.

Die Veranstaltung im Rahmen des Laudato-Si-Jahres wird vom Dikasterium für die Ganzheitliche Entwicklung des Menschen und der vatikanischen COVID-19-Kommission ausgerichtet und auf Youtube veröffentlicht.

Soweit die Meldung von Vatikan-News.

In der Philosophie-Reihe „Sternstunde“ im Schweizer Fernsehen wurde Godall im Dezember 2007 interviewt, damals war sie 72 Jahre alt. Goodall gilt als Pionierin der Tierforschung vor allem bei Primaten, sie hat sich auf Schimpansen konzentriert und erforscht ihr Verhalten.

Sie zog einst von London nach Kenia, um Schimpansen nicht nur im Zoo, sondern direkt in ihrem natürlichen Lebensumfeld zu beobachten.

In der Sendung sagte sie, diese Affen, die bis zu 60 Jahre alt werden, seien sehr „konservativ“, sie würden nicht schnell vertrauen, sondern lange zuwarten. Schimpansen pflegen soziale Kontakte ohne Sprache = nonverbale Kommunikation. Es gäbe bei ihnen enge Band zwischen Mutter und Kind.

Sie kam auf China und die dortige Umweltverschmutzung zu sprechen und sagte, durch die kommunistische „Kulturrevolution“ dort sei das Verhältnis Mensch – Tier – Natur zerstört worden.

Die Artenvielfalt der Tiere würde durch die neuere Wissenschaft dadurch geschützt, dass man die Ökosysteme untersucht. Viele Regierungen – auch in Europa – seien aber leider abhängig von der Macht der großen Konzerne.

Sie habe zwei Bücher mit dem Wort „Hoffnung“ geschrieben und sei trotz aller Probleme zuversichtlich, denn sie vertraue auf den menschlichen Erfindungsreichtum, auf Herz und Hirn mit Empathie, auf den „unbezähmbaren menschlichen Geist“.

Nicht der Globalismus sei die Lösung der Zukunft, sondern das Zurückkehren zu kleineren Einheiten, die Zusammenarbeit in Netzwerken sowie Gemeinschaften auf lokaler oder regionaler Ebene.

 


Sachbuch: Die GRÜNEN unter der Lupe

Unsere aktuelle Empfehlung:

Buch-Daten: DIE GRÜNEN – Was steckt wirklich dahinter? Eine Enthüllung – Dr. Lothar Gassmann, Jeremia-Verlag, 236 Seiten, ISBN: 978-3-944834-39-9. Preis 15 Euro

Der Jeremia-Verlag gehört zum evangelikalen (theologisch konservativen) Spektrum und bringt neben Büchern zu Glaubensthemen auch Veröffentlichungen zu zeitkritischen Fragen heraus.

Sehr faktenstark, tiefgründig und übersichtlich aufgebaut ist das jetzt in 5. Auflage erschienene Werk des evangelischen Theologen und Predigers Dr. Lothar Gassmann über Entstehung, Geschichte, Ideologie und Hintergründe der grünen Partei, der er in seiner Jugend aus „umweltbewegten“ Gründen einst selber angehört hat.

Bereits im Laufe der 80er Jahren distanzierte sich der Publizist jedoch von dieser unchristlichen und linklastigen Partei mit ihrer verfänglichen „Naturmystik„, die sich damals wie heute für z.B. für die totale Abtreibungsfreiheit einsetzt, also keineswegs wirklich „für das Leben“ eintritt.

Wer sich mit den realen Zielen und Hintergründen der Grünen befaßt, kann sein blaues Wunder erleben, wenn er die Partei zuvor durch die rosarote Brille betrachtet hat – wie das bis heute immer noch viele Zeitgenossen tun, vor allem aus dem Bildungsbürgertum, darunter sogar Christen in ihrer grenzenlosen Naivität.

Der bekannte ZDF-Moderator und Bestsellerautor Peter Hahne empfiehlt dieses fundierte Werk ebenso wie Helmut Matthies, jahrzehntelanger Chef von IDEA, der größten evangelischen Nachrichtenagentur in Deutschland: „An diesem Buch kommt kein ernsthafter Diskutant der Grünen vorbei.“

Hier kann man das Aufklärungs-Buch direkt beim Verlag bestellen: https://jeremia-verlag.com/product/die-gruenen-was-steckt-wirklich-dahinter-eine-enthuellung/

Hier reinschauen in die Leseprobe.pdf 


Blockade gegenüber Kernenergie aufgeben

Zur Entscheidung der französischen Behörde für nukleare Sicherheit (ASN), die Laufzeit älterer Kernkraftwerke unter bestimmten Auflagen auf 50 Jahre zu verlängern, erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit:

„Während die Franzosen in der Energie- und Umweltpolitik auch auf alte Kernkraftwerke setzen, schalten die Deutschen sogar die weltweit sichersten Kernkraftwerke ab. Über diese Geisterfahrt, die zudem den sukzessiven Ausstieg aus der Kohleverstromung vorsieht, lacht mittlerweile die halbe Welt.

Im Unterschied zu Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen liefern Kernkraftwerke nicht nur CO2-freien, sondern auch grundlastfähigen Strom. Mit der Kernenergie wäre sowohl Versorgungssicherheit als auch – wenn es denn notwendig wäre – die Reduzierung der CO2-Emissionen möglich.

Unter anderem aus diesem Grund setzt etwa die Hälfte der EU-Mitgliedsstaaten auf die Kernenergie.

Wir fordern die Bundesregierung auf, ihre ideologisch motivierte Blockadehaltung gegenüber der Kernenergie aufzugeben.“

.


China zerstört Umwelt im In- und Ausland

In diesem Artikel von ShareAmerica vom 22. Oktober 2020 wird beschrieben, wie chinesische Staatsunternehmen bei Infrastruktur-Projekten im In- und Ausland unter völliger Missachtung der Umwelt vorgehen.

Überall auf der Welt zerstören Staatsunternehmen der Volksrepublik China mit ihren korrupten Infrastrukturprojekten Stück für Stück die Umwelt.

Die VR China ist der größte Treibhausgas-Emittent und Verursacher von Quecksilberkontaminationen, und  der größte Abnehmer von illegalen Wildtier- und Holzprodukten. Mit den oft korrupten Infrastrukturprojekten der Initiative One Belt One Road (OBOR) des Regimes exportieren die Staatsunternehmen der VR China die Umwelt-Missachtung der Kommunistischen Partei.

„In den vergangenen Jahren waren von China unterstützte Projekte auf verschiedenen Kontinenten für die Vertreibung der lokalen Bevölkerung verantwortlich, wirkten sich negativ auf die Wasserqualität aus, trugen zur Verschmutzung angrenzender Flächen bei und zerstörten fragile Ökosysteme“, so heißt es in einem Überblick des US-Außenministeriums vom 25. September über die Umweltverstöße Chinas. „Viele geplante chinesische Infrastrukturprojekte weltweit würden ähnliche Schäden verursachen.“

Eine im Mai 2018 in der Fachzeitschrift Nature Sustainability veröffentlichte Studie warnte, OBOR-Projekte könnten zu „dauerhaften Umweltschäden“ führen. Im November 2017 kam der World Wildlife Fund zu der Erkenntnis, dass sich OBOR-Projekte auf beinahe 265 bedrohte Arten auswirken könnten, darunter Antilopen, Tiger und Riesenpandas.

Quelle und Fortsetzung hier: https://de.usembassy.gov/de/china-umwelt/


CSU setzt Senkung der Mehrwertsteuer durch

Pressemitteilung der CSU:

Lange wurde gerungen, jetzt steht das Maßnahmenpaket der Regierungskoalition für neuen Schwung in der Wirtschaft. Unser Ministerpräsident und Parteivorsitzender Dr. Markus Söder hat dabei einmal mehr hart gekämpft und historische Meilensteine erreicht:

  • Wir senken die Mehrwertsteuer!

Vom 1. Juli 2020 bis Ende des Jahres wird die Mehrwertsteuer zweifach gesenkt: Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz sinkt von 7 % auf 5 % und der Mehrwertsteuersatz für Konsumgüter von 19 % auf 16 %.
Damit entlasten wir Verbraucher unmittelbar, stärken den Handel und setzen echte Anreize für mehr Konsum.

  • Wir deckeln die Sozialversicherungsbeiträge bei 40 %!

Zur Verhinderung steigender Lohnnebenkosten setzen wir eine Abgabenbremse für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Damit schützen wir Arbeitsplätze und sichern die Konkurrenzfähigkeit unserer Unternehmen im internationalen Wettbewerb.

  • Wir frieren die EEG-Umlage ein!

Mithilfe von Zuschüssen aus dem Bundeshaushalt frieren wir die EEG-Umlage 2021 bei 6,5 ct/kwh und 2022 bei 6,0 ct/kwh ein. Damit schützen wir Verbraucher und Unternehmer gleichermaßen vor explodierenden Stromkosten.

  • Wir schnüren ein großes Auto-Paket!

Die Automobilindustrie profitiert unmittelbar von der Mehrwertsteuersenkung. Zudem erhalten Käufer eines Elektroautos dank der neuen Innovationsprämie künftig bis zu 6.000 Euro Zuschuss vom Staat. So unterstützen wir den Arbeitsplatzgarant Automobilindustrie und tun gleichzeitig Gutes für die Umwelt.

Zahlreiche weitere Maßnahmen kommen unmittelbar Familien, Alleinerziehenden und Unternehmen zugute.

Sie finden sie im Überblick im Beschlusspapier des Koalitionsausschusses.


Corona und die Folgen für uns, die Natur und die Meinungsfreiheit

Von Dr. med. Edith Breburda

Beim ersten Cornoavirus-Fall Italiens handelte es sich um eine 65-jährige Frau, die Ende Januar von Wuhan nach Italien reiste. Fünf Tage nach ihrer Ankunft wurde sie mit einer Konjunktivitis (Bindehautentzündung) in einem Krankenhaus vorstellig.

Ärzte des Lazzaro Spallanzani National Institutes für Infektionskrankheiten in Rom konnten SARS-CoV-2 in ihrer Bindehaut isolieren. Nach 21 Tagen verschwanden die Coronaviren, doch fünf Tage danach waren sie wieder da.

Dies veranlasst die Annahme, dass sich die Viren nicht nur sehr lange im Auge aufhalten, sondern auch replizieren. Eine Konjunktivitis wird nur selten mit Coronavieren in Zusammenhang gebracht. Sie ist dennoch extrem kontagiöse und birgt eine Gefahr, unsere Mitmenschen sehr leicht anzustecken.

„Die meisten Leute bringen die Augen nicht mit der Nase in Verbindung“, sagt der Infektiologe W. David Hardy. Deshalb sollte man nicht in die Augen greifen und täglich das Handtuch wechseln, sagen Experten (1). 

In Hinblick auf Coronaviren erlangen Forscher jeden Tag neue Erkenntnisse. Es handelt sich um eine noch nie dagewesene Krankheit. Wissenschaftler versuchen alles, um die Infektions- und Sterblichkeitsrate zu entschlüsseln.  

Trotzdem ist es unverständlich, dass Wissenschaftler oft mundtot gemacht werden. Ein Video der Mikrobiologin Dr. Judy Mikovits mit dem Titel „The Plandemic“, in dem sie über das ihr auferlegte Redeverbot bezüglich ihrer Retrovirenforschung berichtet, wurde von Google untersagt. Mikovits glaubt, Sars-COV-2 sei im chinesischen Labor manipuliert worden. Diese Behauptung brachte sie ins Gefängnis (2).

Bing Lou, ein Wissenschaftler aus Pittsburg, der eine wichtige Entdeckung im Zusammenhang mit Covid-19 machte, wurde kürzlich tot in seinem Haus aufgefunden. Er hatte mehrere Einschüsse, wobei Hao Gu als Täter identifizierte wurde, der sich anschließend selber in den Kopf geschossen hatte. 

„Wenn wir dachten, dass Internet sei schon vor COVID-19 zensiert worden, dann sehen wir, dass es jetzt wirklich der Fall ist“, sagt der Mediziner Dr. Josef Mercola: „Es handelt sich um einen Eingriff, der unsere Rede- und Meinungsfreiheit global verändert. Auf Youtube über Twitter bis Facebook usw. werden wir uns nicht mehr frei äußern dürfen, wenn unsere Meinung der Wahrheit nachkommt, diese aber im Gegensatz zu der allgemeingültigen, aber eben zensierten Ansicht steht.“

Manche Leute sind so verunsichert, dass es einen nicht wundert, wenn Vergiftungen mit Reinigungsmitteln zunehmen. Das US-amerikanische National Poison Data System berichtet in den ersten drei Monaten dieses Jahres von 45.550 Telefonanrufen, die sie in Bezug auf Reinigungs- und Desinfektionsmittel bekommen haben.

Eine Frau sagte, sie hörte in den Nachrichten, ihre Einkaufsware desinfizieren zu sollen. „Sie füllte ihre Spüle mit Essig, Bleichmittel und heißem Wasser, um ihre Lebensmittel zu desinfizieren. Doch so weit kam sie gar nicht. Sie hatte Schwierigkeiten zu atmen und landete mit erhöhten „Schadstoffwerten“ in der Lunge in der Notaufnahme, wo sie Sauerstoff und ein Mittel gegen ihren Bronchospasmus bekam.“

Die Food und Drug Administration der USA versicherte, dass sich das Virus nicht auf Lebensmittelverpackungen anreichert. Das bestätigt auch der deutsche Forscher Dr. Hendrick Streeck, der bisher keinen einzigen lebenden Virus in den Häusern kranker Personen gefunden hat. Er kontrollierte Türklinken, Ablagen und sogar das Fell der Haustiere in Heinsburg, dort, wo es in Deutschland die meisten Erkrankungen gab.

Notfallarzt Dr. Robert Glatter kann nicht oft genug betonen: „Während es wichtig ist, unser Haus und unsere Hände oft zu säubern, sollten wir dennoch sehen, dass wir uns nicht zu lange diesen Stoffen aussetzen. Sie einzuatmen, endet oft in der Notaufnahme.“ (3)

Die USA hatte zwar eine gute Wirtschaft vorzuweisen. Doch in all dem ist eines nicht berücksichtigt: Die verheerenden umweltzerstörenden Einflüsse, welche ein „Faktroy Farming“ mit sich brachte. (Siehe dazu das bioethische Sachbuch: „Gentopia, das gelobte Land“).

So glauben viele, dass es am Ende der Conroavirus-Pandemie zu einer noch nie dagewesenen Hungersnot kommen wird. Die Lebensmittelproduktion ist schon jetzt unterbrochen. Einwanderer haben ihre Stellen verloren und kein Geld, um es nachhause zu senden, und sind auf Armenspeisungen angewiesen. Viele Amerikaner würden niemals die Arbeiter der Einwanderer verrichten. Viele Schlachthäuser wurden geschlossen, weil die Fleischbeschauer und Grobschlachter zu nahe aneinander stehen.

Die reichen Industriestaaten wird es nicht so sehr betreffen, aber die armen Länder, in denen eine gute Lebensmittelverteilung sowieso schon immer chaotisch war.

Fast kein Sektor wurde von COVID-19 verschont; vom Tourismus bis hin zur Landwirtschaft sieht man einen Fallout.

Logistische Probleme sorgen schon jetzt dafür, dass Bauern im Dairyland Wisconsin ihre Milch entsorgen müssen, Schweinefarmer ihre Ferkel in South Dakota euthanasieren, und Erdbeerbauern in Kalifornien ihre Feldfrüchte verfaulen lassen.

Trotz allem ist das Aftermatch von COVID-19 dort am schlimmsten, wo eine extreme Trockenheit und Umweltkatastrophen bzw. die Zunahme von Plagen durch Heuschreckenschwärme jetzt schon die Herstellung unsere Lebensmittel beeinflusst.

Ganz abgesehen von der Umweltbelastung, die durch den Anbau von GMO-Feldfrüchten bestehen, wie z.B. die rapide Zunahme von Glyphosat in unserem Boden, Nahrung oder Wasser.

Ob ein Bienensterben mit Pestiziden und Herbiziden in Verbindung steht, wird zwar geleugnet, dennoch lehrt seit neuestem eine sogenannte Mörderhornisse den Imkern das Fürchten. Sie kommt offenbar aus Japan – wie sie in die USA gelangte, ist nicht bekannt. Man hat sie im Staat Washington gesichtet. Für das Rieseninsekt ist es eine Angelegenheit von Stunden, ganze Bienenstöcke auszurotten  – und doch sind Bienen unser wichtigsten Pollinatoren.
Wenn wir dachten, wir hätten ein Ende von COVID-19 erreicht, müssen wir uns nunmehr mit den Folgen der Pandemie befassen.

Dennoch gibt einem die außergewöhnliche Schönheit dieses Frühlings zu denken. Sie stimmt so gar nicht mit den Perspektiven der Pandemice unseres Planeten überein. Sagte doch der hl. Thomas von Aquin: Gott hat alles aus dem Nichts geschaffen und ER erhält uns jede Sekunde am Leben.

Weiterführende Literatur von Edith Breburda: „Gentopia, das gelobte Land“

Referenzen:
1)    Mercola J.: Coronavirus may reproduce in eye for weeks. Mercola, take control of your health, 8. Mai 2020
2)    Mercola J: you tube takes down “Plandemic’ video with coronavirus claims by Judy Mikovits. Mercola Health, May 7 2020
3)    Mercola J: Rising Reports of Poisoning from cleaning products. Mercola Health May 6. 2020 


USA: Sind vegetarische Burger für die Freitage in der Fastenzeit sinnvoll?

Von Dr. Edith Breburda

Chicago’s Restaurants sehen die Fastenzeit als Chance an, ihre Fleischersatzprodukte anzupreisen. „By one get one free“- schrieb Jewl-Osco auf seine Speisekarte am Aschermittwoch 2020.

In den USA sollen die Katholiken neben Aschermittwoch an den Freitagen  – besonders in der Fastenzeit   – kein Fleisch essen. In Ausnahmefällen sind Bischöfe gerne bereit, eine Dispens (Freistellung) zu gewähren (wenn z.B. der geliebte St.-Patriksday auf einen Freitag fällt), die für Kinder, Alte und Kranke sowieso gilt. So bieten Pfarreien vor allem in der Fastenzeit „Fischfry“ an, was oft auch viele Nichtkatholiken anlockt.

Mit der Erfindung der auf Pflanzenbasis basierenden Burger fragen sich nun einige Gläubige, ob sie diese Buletten  –  die einem echten Stück Fleisch in nichts nachstehen und manchmal sogar besser schmecken  – essen dürfen. Handelt es sich am Ende um Haarspalterei?

Einige große Zeitungen – darunter Chicago Tribune – gingen der Frage nach. Denn vor allem Schnellrestaurantketten wollen Kunden, und so kommt Burger Kings „Impossible Wooper Burger“ gerade recht. Vegetarische Burger, die dennoch wie Fleisch schmecken, sind ein Bestseller.

Während der Fastenzeit bietet die Restaurantkette Lettuce Entertain You, die sich eigentlich auf Fischspeisen spezialisiert hat, spezielle grüne Chili-Impossible-Burger an, die mit einem weißen Cheddarkäse und Mayonaise geziert sind. Vegetarische Burger sind sehr begehrt – auch von Leuten, die sonst Fleischspeisen lieben. 

Epic Burger hat sechs Restaurants in Chicago. An Freitagen der Fastenzeit verkaufen sie 12% mehr vegetarische Burger. Sie erwähnen nicht explizit ihre fleischfreien Alternativen von Aschermittwoch bis Ostersonntag. Sie wollen „religionsneutral“ sein. Dennoch zieht ihre Werbung Leute an.

„Es ist perfekt für Kunden, die was auch immer für Gründe haben, kein Fleisch zu essen und sich dennoch nicht schuldig fühlen wollen“, erläutert Spencer Most, Produktmanager von Epic Burger gegenüber der Chicago Tribune. (1)

Was sind und was enthalten vegetarische Burger?

Impossible Food wurde 2011 von Pat Brown, einem Chemiker der Standford Universität, gegründet. Das genetisch hergestellte hem-ähnliche Protein gibt dem pflanzlichen Burger nicht nur seinen Fleischgeschmack, sondern auch sein Aussehen.

Hemeiron ist in Fleisch und Fisch enthalten. Hemeeisen, welches aus einem Hefepilz hergestellt wird, kann vom menschlichen Körper nicht so gut resorbiert werden. Das führt u.a. dazu, dass Vegetarier unter einem Eisenmangel leiden können.

Wie Impossible Food auf ihrer Webseite beschreibt, benutzen sie leghemoglobin-Gene aus der Wurzel der Sojabohne, um daraus einen Hefepilz zu fermentieren. Dann separieren sie heme. Diese Substanz mengen sie ihren Produkten bei und erhalten damit den gewünschten Geschmack, das Aroma sowie die fleischähnlichen Eigenschaften.

Während bereits 2018 fleischlose Burger in fast 2000 Restaurants in den USA verkauft wurden, bleibt die Frage nach der Sicherheit des Verzehrs ungeklärt.

Friends of the Earth und ähnlich orientierte Umweltaktivisten zeigen sich äußerst besorgt. Sie betonen immer wieder: „Wir wissen nicht genug über die Gesundheitseffekte, die auftreten könnten, wenn wir diese Art des gefälschten Fleisches konsumieren. Die schnelle Freigabe für den Markt war kurzsichtig, dumm und voreilig.“

In dem Report vom Labor zur Gabel vom Juni 2018 rufen Friends of the Earth zu strikten Sicherheitsmaßnahmen und einer Kennzeichnung des Produktes auf. 

Dana Perls, Mitglied der Organisation und Umweltaktivistin, klagt den ehemaligen Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, an: „Wir brauchen mehr Daten. Wir sind es den Verbrauchern schuldig, die organische Lebensmittel als Alternative zu GMO bevorzugen. Ihnen ein ungetestetes Chemiefleisch vorzusetzen, ist ein Irrweg.“

Ob sie recht hat? Neueste Untersuchungen zeigen, dass Impossible Burger u.a. krebserzeugendes Glyphosat enthalten. Was will man auch anderes erwarten, wenn man GMO-Soya als Ausgangsmaterial benutzt?

Es ist kein Geheimnis, dass eine industrielle Landwirtschaft in einer fast unverantwortlichen Art und Weise knapper werdenden Ressourcen ausbeutet. Unsere Sommer werden wärmer und allmählich kommen wir zu der Einsicht, dass unsere Luft- und Wasserverschmutzung, die Abholzung der Wälder, eine steigende CO2-Emission, die Nährstoffverarmung, eine Erosion und die Vergiftung unserer Böden durch Factory Farming mitverursacht werden.

Viele sehen eine nachhaltige, chemiefreie, regenerative Landwirtschaft als eine Möglichkeit an, diesen Bestrebungen Einhalt zu gebieten. Andere wollen sogar ganz auf Fleisch verzichten.

Es ist allerdings naiv, zu meinen, die so oft als Kuh-KZ bezeichneten Buletten-Fabriken durch Lebensmittellabore ersetzen zu können. Der Vorschlag, unsere Lebensmittel im Labor herzustellen, ist schon deshalb falsch, weil Pflanzenfresser für unser Ökosystem sehr wichtig sind. Fleischersatzprodukte bieten nicht die oft angenommenen umweltfreundlichen Alternativen. Sie sind erst recht nicht in der Lage, unsere Welternährung zu sichern.

Lebensbedrohliche Umweltprobleme können nämlich nicht von einer Industrie abgewendet werden, die Tierprodukte gegen eine chemisch hergestellte Ware austauscht. Wie eine Studie 2015 feststellte, brauchen im Labor hergestellte vegetarische Fleischersatzprodukte mehr Wasser und Energie.

Vegetarische-Burger der Firma Impossible Foods enthalten Weizen, Kokosnussöl, Kartoffeln und hem, ein Protein, welches gentechnisch aus Hefe erzeugt wurde. Die Organisation Friends of the Earth sind nicht mit einem so hergestellten Nahrungsmittel einverstanden. Sie forderten eine Lebensmittelkontrolle. Ihre Bitte, Bio-Hamburger und andere neue Tierersatzprodukte zu regulieren und/oder eine adäquate Kennzeichnung aufzubringen, wurde abgelehnt.

Für Impossible Food war jedoch die Prüfung der amerikanischen Lebensmittelbehörde nicht entscheidend, um ihre Veganburger auf dem Markt zu halten. FDA hatte bestimmt, dass die freiwillig aufgebrachte Kennzeichnung GRAS – die auf dem gentechnischen Verfahren (genetic engineered), einer GE yeast derived heme (aus Hefe hergestellte heme) beruht – zu ungenau sei.

Impossible Food brachte ihr Lebensmittel letztendlich ohne eine FDA-Billigung heraus, was in den USA durchaus gestattet ist.

Gleichwohl gehört der im Labor wachsende fleischlose Burger –  der beim Anstechen in der Bratpfanne anfängt, eine rote Flüssigkeit abzusondern und dem Schmoreffekt eines echten Stückes genussvollen Fleisches in nichts nachsteht  – zu den vielen Innovationen, die unserer Umwelt mehr schaden, als ihr zu helfen (2).

Was sagen Kirchenexperten der USA zum neu entdeckten „Fastenburger“? Vegetarische Burger stimmen äußerlich gesehen mit den Fasten-Anforderungen der katholischen Kirche und vieler anderer christlichen Religionen überein.

Dennoch kann man den Sinn der Fastenzeit verpassen, wenn man auf Fleisch mittels einer Fleischimitation verzichtet“, sagt Todd Williamson, Direktor für Devine Worship, der Erzdiözese von Chicago:

„Der Grundgedanke der Fastenzeit ist doch, sich mit denen zu identifizieren, die hungern“, erklärt er weiter. „Wenn wir kein Fleisch essen, bringen wir auf unsere Weise ein Opfer, das uns an die Kreuzestod Jesu Christi am Karfreitag erinnert. Wenn wir nun etwas essen, das einem echten Stück Fleisch geschmacklich in nichts nachsteht, ist das kein wirkliches Opfer mehr.“

Es kommt auf die Intention und Disposition an“, betont die Direktorin der katholischen Hochschulgemeinde in der kirchlichen Universität von Illinois in Chicago, Rebecca Siar:

Während das „Fake“ Fleisch rein technisch mit den Forderungen der Fleisch-Abstinenz übereinstimmt, sollten wir es nicht aus reiner „Gesetzestreue“ essen. Für uns Katholiken besteht der Zweck darin, kein Fleisch an Freitagen in der Fastenzeit zu uns zu nehmen.  Mit einem vegetarischen Burger betrügen wir uns letztendlich selber. Der Sinn der Fastenzeit ist doch, dass wir bewusst auf etwas verzichten und unsere liebgewordene Routine unterbrechen. Wir bringen absichtlich Opfer. Leute, die sowieso kein Fleisch essen, sind deshalb angehalten, eine andere Art der Buße zu praktizieren“, erklärt Siar.

BILD: Bioethisches Buch GENTOPIA von Dr. Breburda

Rev. Charles Bolser, ehem. Pfarrer in der St. Viator-Pfarrei, bemängelt ein nur äußerliches Einhalten des Fastenzeit:

Es handelt sich um eine Art Zeichen und nicht um etwas, zu dem wir gezwungen werden. Wir müssen uns fragen, wie unsere Taten unser Leben verändert. Werde ich dadurch ein besserer Christ? Oder bleibe ich weiterhin oberflächlich, weil ich nur äußerlich strikt ein Gebot einhalte? Jede Fastenzeit ist im Grunde genommen dazu da, unsere Herzen zu ändern.“ (1).

Quellen1) Elejalde-Ruiz A.: Lent in the Age of the impossible burger: Do rules against eating meat on Fridays apply to fake meat? Chicago Tribune, 26 Feb. 2020

2) Breburda E.: Gentopia das gelobte Land. 1 Augst 2019, Scivias Verlag. ISBN-10:096006950X, ISBN-13: 978-0960069507. Zu bestellen bei Amazon Kindle-ebook und Taschenbuch

 

 


Die AfD solidarisiert sich mit deutschen Bauern

Zu den Demonstrationen deutscher Landwirte gegen die Auflagenflut aus Bund und EU, äußert sich der europapolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Harald Weyel:

„Gerade die deutsche Landwirtschaft mit ihren besonders hohen Qualitätsstandards trifft die Regelungswut von Merkel-Regierung und Europäischer Union (EU) mit immer neuen ideologischen Auflagen besonders schwer.

Dabei sollen die deutschen Betriebe in der EU und international wettbewerbsfähig bleiben, was angesichts von Nitrat-Richtlinie, Pflanzenschutzgesetzgebung und Wasserrahmen-Richtlinie kaum möglich ist.

BILD: Traktoren-Demonstration westfälischer Bauern in Münster mit dem Transparent: „Eure Politik vernichtet die Landwirte“

Als wäre das nicht genug, erschwert die Bundesregierung unseren Bauern ihre Arbeit mit zahlreichen zusätzlichen nationalen Auflagen, wie beispielsweise dem Insektenschutzprogramm und der Verschärfung der Düngemittelverordnung.

Eigentlich sollte die Bundesregierung die deutsche Landwirtschaft schützen, wie es andere EU-Länder mit ihren Bauern machen. Denn neue Auflagen bedeuten weitere Kosten, die die Konkurrenz aus anderen EU-Mitgliedstaaten nicht treffen. In der Folge wird dort an Kapazitäten aufgebaut, was bei uns wegfällt.

Der Fleischverzehr wird in Deutschland nämlich nicht wesentlich sinken. In der Folge werden Lebendtier-Transporte aus benachbarten EU-Staaten und Dank dem Mercosur-Abkommen Schiffe aus Südamerika das benötigte Fleisch zu uns transportieren, was weder der Umwelt noch den Tieren hilft. Nur eines ist sicher, in Deutschland wird es immer weniger engagierte Landwirte geben und das Geld wird im Ausland verdient.

Wir als AfD-Bundestagsfraktion fordern die Bundesregierung deswegen auf, endlich ihre Politik der Mehrbelastung deutscher Landwirte zu beenden und stattdessen für faire und gleiche Wettbewerbsbedingungen aller Beteiligten auf den internationalen und EU-Märkten zu sorgen.


Die Klima-Hysterie wird immer radikaler

Von Thomas M. Adam

Wenn Sie, liebe Zwangsgebührenzahler der GEZ und öffentlich-rechtlichen Medien, wissen wollen, wofür Ihr fleißig verdientes Geld u.a. bei der ARD verwendet wird und wie weit man dort bereits gekommen ist in Sachen „Anstand und Respekt“, dann sehen Sie den „fortschrittlichen“ WDR-Kinderchor: https://www.youtube.com/watch?v=MDwAPEc3COU

Die ARD grüßt Sie alle sehr herzlich zur friedvollen Weihnachtszeit, vor allem unsere lieben Großmütter, die als „Umweltsau“ besungen werden.

Beim ARD haben anscheinend einige den Verstand verloren. Die Klima-Hysteriker ziehen zur Zeit alle Register und das ist es, was man aus dieser dämlich-unverschämten „Kinderfremderziehungs-Nummer“ des WDR-Kinderchores ableiten kann.

Fairerweise sei hingewiesen auf die Entschuldigung von Tom Buhrow, dem Intendanten des WDR, der dieses Medien-Produkt klar als „Fehler“ des WDR bezeichnet und aus dem Verkehr gezogen hat.

„Klimapolitisch“ (im doppelten Sinne) sehen wir in dem Vorfall „Umweltsau“ ein weiteres Zeichen einer verrohenden Klima-Hysterie, die medial gefördert, mehr und mehr als Diffamierung in unsere bürgerlichen Wohnzimmer Einzug hält.

Von einer repressiven Klima-Kultur sind wir hierzulande auch nicht mehr weit entfernt. Es sind die Anfänge einer immer aggressiver werdenden Klima-Ideologie, welche die Gesellschaft „umzuerziehen“ versucht.

Wir beobachten einen zunehmend radikalen Klima-Extremismus. Kürzlich ließ die Symbolfigur „Greta“ verlauten, „Regierungschefs an die Wand zu stellen“. Näheres dazu hier: https://sciencefiles.org/2019/12/14/greta-thunberg-will-regierungschefs-an-die-wand-stellen/

Natürlich hat diese Formulierung nicht das kranke Kind erfunden, sondern das klimafaschistoide Umfeld von Greta, die seit geraumen Zeit die ganze Kampagne generalstabsmäßig durchorganisieren. Diese Leute sind Teil der gut verdienenden Klima-Lobby.

Weitere Beispiele gefällig? Beschimpfung von Flugreisenden, SUV-Fahrern, Tempo 130 als penetrantes Stehaufmännchen-Thema etc. sind weitere Zeichen in dieser Richtung. Weltuntergangsstimmung bei Gruppierungen wie „Extinction Rebellion“.

Täglich sind die Nachrichtensendungen und Programme der TV-Sender überflutet mit Klima-Themen und einseitigen Interpretationen. Rechtsbeugung in Sachen Schulschwänzen. Dafür sind christliche Eltern beim Schulschwänzen ihrer kleinen Kinder wegen Sexualunterricht mit Dildos und anderen Toys sowie abstrusen Sexspielchen schon ins Gefängnis zur Zwangshaft gewandert. Dem Klima zuliebe setzt man bereitwillig Recht bzw. Vollzug von Recht quasi außer Kraft.

Recht muss für alle gleich sein und ist die unverzichtbare Grundlage unserer Demokratie.

Fakten und widerlegende Wissenschaftler-Beiträge werden grundsätzlich ignoriert. Jetzt haben dazu 500 Wissenschaftler einen offenen Brief an UN-Generalsekretär Guterres geschrieben. Haben wir bei ARD und ZDF etwas darüber gehört? Die Liste der Merkwürdigkeiten könnte leicht fortgesetzt werden. So kann und darf es nicht weitergehen.

Unseren Politikern aller Parteien wünsche ich die Kraft und die Weisheit, einen offenen und an wissenschaftlichen Fakten und nicht ausschließlich hypothesen-orientieren Diskurs zu organisieren und ohne Vorbehalt politische Handlungsoptionen zu erarbeiten.

Von vorschneller und maßloser „Klimaschutz“-Ideologie“ sollte man sich schnellstens distanzieren. Es ist nicht Aufgabe der Politik, in eine Hysterie mit einzustimmen, sondern die Faktenlage genau zu analysieren und dann die Öffentlichkeit aufzuklären und für entsprechende Maßnahmen zu gewinnen.

Man muss das Thema Natur und Umwelt sehr ernst nehmen und systematisch bearbeiten mit rationalen Maßnahmen, daran besteht nicht der geringste Zweifel. Aber auch die Finanzierung muss generationengerecht neben den vielen anderen Aufgaben leistbar sein und die Mittel müssen dorthin, wo sie den größen Nutzen stiften.  Nur so wird es am Ende möglich sein, eine sachgerechte, ressourcenschonende, umweltbewusste, soziale und innovative Politik mit Augenmaß umzusetzen.

Die Bevölkerung möchte aufgeklärt und geführt und nicht wie unmündige Kinder indoktriniert werden. Das peinliche Scheitern der Pariser Klimakonferenz und das zunächst maßvolle sog. „Klimapaket“ der Bundesregierung deute ich im Grunde als ein  internationales Zeichen, eine Wende für einen neuen und aufgeklärten Pragmatismus im Sinne einer nachhaltigen und sozialen Umweltpolitik.

Frau Von der Leyen mit ihrem „3.000 Mrd.-Green Deal bis 2030“ hat diesen Schuss offenbar in ihrer Klima-u. Euro-Euphorie noch nicht gehört.

 


CSU kritisiert Anti-Bauern-Politik der Grünen

Die CSU-Fraktion in  Bayern wendet sich entschieden gegen die von den Grünen angestrebte Kürzung der Direktzahlungen für Bauern und will stattdessen zusätzliches Engagement der Landwirte für den Umweltschutz auch zusätzlich fördern.

In der von den Grünen angestoßenen Plenardebatte zur künftigen Agrarpolitik setzt sich die CSU-Fraktion per Dringlichkeitsantrag dafür ein, bäuerliche Familienbetriebe auch künftig zu schützen und wirkungsvoll zu unterstützen.

Konkret geht es darum, dass die flächenbezogenen Direktzahlungen (Säule 1 der gemeinsamen Agrarpolitik der EU) für die Landwirte in Bayern erhalten bleiben. Ziel ist es, auch künftig die höheren Produktionsstandards der heimischen Landwirte bestmöglich abzusichern.

Nach dem Willen der CSU-Fraktion sollen insbesondere die ersten Hektare eines Betriebes stärker vergütet werden, um so gerade kleinere Betriebe bestmöglich zu unterstützen.

Gleichzeitig sollen die Zahlungen für Großbetriebe zugunsten von kleineren Betrieben und verstärkten Umweltleistungen begrenzt werden.

„Wir wollen diese Direktzahlungen für unsere Bauern unbedingt erhalten, weil sie ganz wesentlich für das Einkommen sind“, sagt Martin Schöffel, der agrarpolitische Sprecher der CSU-Fraktion.

Dazu stellt er klar: „Die Grüne Ideologie in der Agrarpolitik würde unsere Bauern in den Ruin treiben. Wir als Partner der Bauern können und werden das nicht zulassen, weil damit die Einkommen unserer Landwirte drastisch sinken und viele Höfe nicht überleben würden.“

Der CSU-Politiker fügt hinzu: „Eine ideologisierte Umweltpolitik, die nur von den Bauern finanziert wird, wird es mit der CSU nicht geben“.