Steht das deutsche Stromnetz vor dem Kollaps?

Der in Bautzen direkt gewählte AfD-Bundestagsabgeordnete Karsten Hilse, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt zur deutschen Energiepolitik:

„Allein ein Kraftwerk im österreichischen Linz hat bewirkt, dass nicht schon 2018 das deutsche Stromnetz kollabierte. Um riesigen Schaden von unserem Land abzuwenden, muss daher die unverantwortliche Opferung deutscher Kohlekraftwerke auf dem Altar der Klimareligion unverzüglich beendet werden. 

Von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt, hat ein Linzer Gaskraftwerk der österreichischen Linz AG, schon im Jahr 2018 geholfen, dass deutsche Stromnetz vor einem Kollaps zu bewahren. Dafür mussten exakt 100 mal im letzten Jahr die Gasturbinen schnell angeworfen werden. Das waren knapp 20 Prozent mehr als im Jahr davor, berichten die Ober-Österreichischen Nachrichten vom 8.2.19. 

‚Ohne unsere flexiblen Gaskraftwerke wären die Netze nicht aufrechtzuerhalten gewesen‘, wird der Vorstandsdirektor Wolfgang Dopf zitiert.

Mit dem beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 und dem ebenfalls vorgesehenen – nur nominal noch nicht beschlossenen – Ausstieg aus der Kohleverstromung, wird dieser Zustand notorisch werden.

Das bedeutet – für alle ehrlichen Fachleute längst klar – dass flächendeckende Blackouts unmittelbar bevorstehen. Bereits im Gesetz vorgesehene ‚Lastabwürfe‘ – also Zwangsabschaltungen großer Verbraucherkreise – werden die Situation nicht wesentlich ändern, aber vielleicht für eine gewisse Zeit kaschieren helfen.

Die AfD fordert daher den Kohleausstieg sofort wie auch die weitere Abschaltung der noch laufenden sichersten Kernkraftwerke der Welt zu stoppen. Die AfD fordert ferner die Vorrangeinspeisung für EEG Anlagen zu beenden und dafür die Anbieter von EE Strom zur bedarfsgerechten Einspeisung zu verpflichten. Nur so kann unermesslicher Schaden, den jeder Blackout bewirken würde, von diesem Land ferngehalten werden.“

 


AfD-Ratsgruppe gegen Tempo 30 in Münster

Ab dem 1.2.2019 gilt auf vielen Straßen Tempo 30 in Münster. Die AfD-Ratsgruppe erklärt in einer Pressemeldung, sie lehne diese Maßnahme ab, da sie umweltpolitisch in der Praxis nichts bewirke.

Die Stadtverwaltung erhofft sich, hierdurch den Lärm um 2 bis 3 Dezibel senken zu können. Doch das wird nicht passieren, schreibt die AfD, denn ob ein PKW mit 30 oder 50 km/h fahre, spiele insoweit keine Rolle: „Das Auto verursacht bei beiden Geschwindigkeiten den gleichen Lärmpegel.“

Weiter heißt es: „Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird allein der vom Fahrzeug selbst verursachte Lärm wahrgenommen. Dieser hängt von den technischen Bedingungen der Fahrzeuge ab, also dem Motor, der Verbrennung als Antrieb usw.“

Die AfD schlägt vor, Tempo 30 nur dort einzuführen, wo es sinnvoll sei: „Also vor Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen und Kindergärten.“

Ansonsten hält die Ratsgruppe mit ihrem Vorsitzenden Martin Schiller (siehe Foto) Tempo 30 für eine „politische Maßnahme im links/grünen Kampf gegen den PKW als Fortbewegungsmittel“.


Welche „Wölfe“ sollen geschützt werden?

Nach Berichten der Presse biss ein „Wolf“ einen auf einem Friedhof arbeitenden Gärtner in Niedersachsen in die Hand bzw. den Unterarm; anscheinend hatte sich das Raubtier ihm unbemerkt genähert und fiel den Mann an, als das Wolfsrudel mit einigem Abstand das Geschehen verfolgte; der Angegriffene wehrte sich und vertrieb das Tier schließlich.

Offensichtlich ereignete sich dieser Vorfall in besiedeltem Gebiet. Nach derzeitigem Kenntnisstand scheint dies der erste Vorfall dieser Art seit 1860 zu sein, als der Wolf in Deutschland ausgerottet wurde.

Der Bundestagsabgeordnete Karsten Hilse, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt zur Frage nach Wiederansiedlung und Schutz des Wolfes:

„Warum zeigen die gegenwärtig in Deutschland neu angesiedelten Wölfe teilweise sehr wolfsuntypische Verhaltensweisen, wie den Verlust der Scheu vor dem Menschen und den Aufenthalt in menschlichen Siedlungsgebieten?

Eine mögliche Erklärung ist die Hybridisierung von Wölfen mit verschiedenen Hunderassen.

Für die Untersuchung des Hybridisierungsumfangs des schnell wachsenden Wolfsbestandes – aktuell 73 Wolfsrudel und 30 Einzelpaare in Deutschland – kommen neben genetischen Untersuchungen auch kraniometrische Methoden (Bestimmung von Schädelmerkmalen) in Frage.

Um den Wolfsbestand in Deutschland zu überwachen, werden unter anderem Wolf-Totfunde zum LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung, zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin (IZW) und zum Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz gesendet. An diesen Instituten können kraniometrische forensische Analysen durchgeführt werden, die eine klare Unterscheidung zwischen dem eurasischen Wolf (Canis lupus lupus), welcher eigentlich geschützt werden soll, und sämtlichen anderen Unterarten z.B. des Hundes und des Wolf-Haushund-Hybriden, welche keinen Schutzstatus haben,  möglich machen.

Am Senckenberg Naturkundemuseum in Görlitz, wurden die Proben bisher nur teilweise und nach wenigen Schädelmerkmalen analysiert und nur mit Wolf (Canis Lupus) vermerkt. Laut Senckenberg spielt das Thema Hybridisierung im deutschen Wolfsbestand aktuell nur eine untergeordnete Rolle.

Wolfskritiker sind entgegengesetzter Meinung. Vertreter des wolfskritischen Vereins ‚Sicherheit und Artenschutz e.V.‘ in Sachsen besichtigten am 27.04.2018 die in Görlitz vorliegenden 74 Canidenschädel, woraufhin sechs Schädel im Detail überprüft wurden. Das Ergebnis dieser Stichprobenprüfung zeigte bei allen sechs Canidenschädeln deutliche Hybridisierungsmerkmale.

Dieses Ergebnis steht im Widerspruch zur Einschätzung des Senckenberg-Museum.

Um ein klares Bild vom Hybridisierungszustand zu bekommen stellt die AfD-Fraktion im Bundestag daher den Antrag auf eine kraniologische Tiefenprüfung der Sammlung in Görlitz durch internationale Kraniologie- und Wildtierexperten. Des Weiteren sollen Genuntersuchungen von unabhängigen Genlaboren durchgeführt werden.

Sollte sich herausstellen, dass es eine umfassende Hybridisierung des deutschen Wolfsbestandes gibt, muss der Schutzstatus der Wolfspopulation in Deutschland neubewertet und gegebenenfalls geändert werden.“

Wolf-Foto: Wolf Osinski