Forscher fordern Corona-Tests auch für Geimpfte und zudem für alle kostenlos

Experten unter Leitung des Mobilitätsforschers Kai Nagel von der Technischen Universität (TU) Berlin haben verschiedene Teststrategien simuliert, um herauszufinden, wie sich ein rasanter Anstieg der Neuinfektionen und Krankenhauspatienten bremsen ließe.

Der Bericht des Forscher-Team an das Bundesforschungsministerium enthält eine zentrale Forderung: Corona-Tests sollen auch für Geimpfte und Genesene kommen.

Um diese Testpflicht effektiver zu gestalten, solle es zudem PCR- statt einfacher Antigen-Schnelltests geben – und das 2 bis bis 3 mal pro Woche für alle, die viele Kontakte haben. Denn der R-Wert  – also die Anzahl der Personen, die eine infizierte Person im Mittel ansteckt – könne in dem angenommenen Szenario mit stark steigenden Inzidenzen nicht deutlich abgesenkt werden, wenn die Strategie nur die Ungeimpften beträfe.

Die Abschaffung der kostenlosen Corona-Tests im Oktober sehen die Forscher kritisch. Sie fordern, diese Testmöglichkeit weiter zur Verfügung zu stellen, damit insbesondere Geimpfte und Genesene sie nutzen könnten, bevor sie in Innenräumen auf viele andere Menschen treffen.

Das Risiko einer unbewussten Übertragung des Coronavirus könnte nochmals deutlich reduziert werden, wenn es PCR-Tests auch für Geimpfte und Genesene geben würde.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.praxisvita.de/corona-massnahmen-im-herbst-experten-fordern-teststrategie-auch-fuer-geimpfte-20103.html


Plädoyer eines Geimpften für die Freiheit aller Bürger – auch der ungeimpften

Von Thomas May

Die Zwangskollektivierung des Individuums durch einen „übergriffigen Sozialstaat … unter dem Vorwand staatlicher Schutzpflichten“ (so Dr. Axel Kunze in seinem Artikel „Wie der Corona-Diskurs für andere politische Zwecke vereinnahmt wird“ im „Christlichen Forum“ vom 23.9.2021) ist die eigentliche Revolution, die im Gefolge der Anti-Corona-Maßnahmen der Regierungen in Gang gesetzt wurde und welche das Reaktionsschema für künftige Freiheitseinschränkungen als „Klimaschutzmaßnahmen“ vorgeben dürfte.

Die Konsequenzen wie besonders die verfassungswidrige Entrechtung der Ungeimpften, denen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zunehmend erschwert und demnächst sogar die Lohnfortzahlung im Quarantänefall verweigert wird, werden im veröffentlichten Diskurs nahezu einhellig gutgeheißen. Hier ist der Weg in eine neue Barbarei vorgezeichnet.

Tatsächlich steht die von Regierungen, öffentlich-rechtlichen Medien und den sich ihnen anhängenden Printmedien mitsamt den akkreditierten Vertretern der „Akklamationswissenschaften“ (Josef Kraus) unseriös, paternalistisch und aggressiv beworbene Impfkampagne vor dem Scheitern, weil die

Rechnung einer „Herdenimmunität“ oder „Besiegung“ des Virus selbst bei Erreichen einer sehr hohen Impfquote nicht aufgeht, vielmehr die inzwischen exponentiell steigenden „Impfdurchbrüche“ (https://reitschuster.de/post/rki-daten-zahl-der-impfdurchbrueche-steigt-stark-an/) die mangelnde „Schutzwirkung“ der Impfungen dramatisch ins Licht rücken und sie täglich weiter relativieren, während umgekehrt die Zahl der „NEUinfizierten“ zum Beispiel in neuen Bundesländern bei deutlich höherer Quote an Nichtgeimpften vergleichsweise gering ausfällt (vgl. https://www.corona-in-zahlen.de/bundeslaender/ und https://www.corona-in-zahlen.de/impfungen/).

Nichtsdestotrotz erklären Bundes- und Landesregierungen, mit dem Rücken zur Wand stehend, die Ungeimpften zum Sündenbock. Sie schüren geradezu eine Pogromstimmung gegen sie. Sie brauchen die „Impfverweigerer“ als Feindbild, weil sie anscheinend meinen, nur dadurch die Geimpften auf Linie und bei Laune halten zu können. Nach ihrer Logik ist deren „Belohnung“ mittels „Privilegien“ in Form von 3G und 2G, bei gleichzeitiger Ausgrenzung und Entrechtung der „trotzigen“ Ungeimpften, konstitutiv, ja zwingend.

Scheitert die „Belohnung“, scheitert das Corona- und Impfregime.

Geimpfte agieren souverän, wenn sie sich solchen Anbiederungs- und Korruptionsversuchen entziehen und bei Wahrung eines eigenständigen Denkens gegenüber Manipulation und Einschüchterung durch das Hygieneregime ihren – aus welchen Gründen auch immer – ungeimpften Mitbürgern und Mitbürgerinnen vernehmlich den Rücken und das Rückgrat stärken: in alltäglichen Situationen, in kontroversen Gesprächen mit Kollegen oder in der Familie, im öffentlichen Diskurs. (Das geschundene Wort „Solidarität“ verkneife ich mir.)

Sie zu „mobilisieren“ ist natürlich unverzichtbar: im Sinne einer umfassenden Selbstinformierung über sämtliche mit dieser Impfung zusammenhängenden Faktoren, Chancen, Risiken, Nebenwirkungen, aus möglichst vielen zur Verfügung stehenden Quellen, einschließlich des ganzen Spektrums wissenschaftlicher Expertise.

Eine Begründungspflicht für ihre hoffentlich druck- und angstfrei getroffene Entscheidung obliegt ihnen nicht.

Der (noch) als linksliberal geltende Journalist („Süddeutsche Zeitung“) und Jurist Heribert Prantl legt den Finger in die (schon eingangs angeschnittene) Wunde des fundamentalen Irrwegs und bezeugt beispielhaft, wie man als selbst Geimpfter (wie ich) und als Impfbefürworter sich für die grundgesetzlich geschützten Belange der Ungeimpften einsetzt und deren (Be-)Achtung einfordert:

„Das Corona-Denken ist dabei, die Individualgrundrechte zu vergemeinschaften und der Volksgesundheit unterzuordnen. Die Individualrechte werden kollektiviert. Der einzelne Mensch und seine Rechte treten zurück hinter dem Großen und Ganzen, hinter kollektiven Werten.

Ein freiheitsfeindlicher Zeitgeist diskreditiert Grundrechte als Egoistenrechte. Das ist falsch. Es sind schlicht Rechte, die voraussetzungslos gelten, für jeden; man kann und muss sie sich nicht erwerben, auch nicht durch eine Impfung. Sie gelten für Geimpfte und Ungeimpfte“ (Quelle: https://www.derstandard.de/story/2000129736742/mit-grundrechten-geimpft-zeit-in-der-corona-debatte-abzuruesten).

Darüber hinaus verengt die Kollektivierung der Individualgrundrechte unter der Maxime der Garantie der Gesundheit letztlich die Freiheit der bürgerlichen Existenz aller auf das präpolitische „nackte Leben“ (im strengen Lockdown auf das „Haus“), was einem Zivilisationsverlust entspricht.

Damit es nicht so weit kommt, gilt es Grenzen zu ziehen und überzogene Ansprüche zurückzuweisen: „Niemand hat ein Recht, nicht angesteckt zu werden“ (so die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot, vgl. https://www.deutschlandfunkkultur.de/coronakrise-die-pandemie-und-der-verlust-des-politischen.1005.de.html?dram:article_id=493752).

Unser Autor Thomas May ist Lehrer i. R. – Er unterrichtete die Fächer Deutsch und Katholische Religionslehre. Der in Sendenhorst (Münsterland) lebende Autor ist ein Neffe des bekannten Prälaten und Kirchenrechtlers Prof. Dr. Georg May (Mainz).


Keine Lohnersatzzahlungen für Ungeimpfte?

Gesundheitsminister Jens Spahn (siehe Foto) plant laut „Spiegel“-Meldung das Ende der Lohnersatzzahlungen für Ungeimpfte. Arbeitnehmern, die sich in Quarantäne begeben müssen, soll in Zukunft der Verdienstaustfall nicht mehr ersetzt werden.

Zuständig für die konkrete Regelung sind allerdings die Bundesländer.

Kritiker werfen Spahn vor, er schließe zwar offiziell eine Impfpflicht aus, wolle sie aber mit solchen und weiteren „Daumschrauben“ (z.B. kostenpflichtigen Tests) durch die Hintertür einführen.

Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Der jüngste Vorstoß betrifft ungeimpfte Arbeitnehmer, die sich in Covid-Quarantäne begeben müssen. Hier sieht die Rechtslage vor, dass der dabei entstehende Verdienstausfall ersetzt wird. Das ist nur recht und billig, denn wenn der Staat dem Arbeitnehmer die Ausübung seiner Erwerbsarbeit verbietet, muss er auch Ersatz dafür leisten.

Weshalb jetzt aber zwischen geimpften und ungeimpften Arbeitnehmern unterschieden werden soll, ist unbegreiflich.

Die neue Verschärfung ist auch in sich widersprüchlich. Spahn begründet die Ungleichbehandlung damit, dass eine Impfung die Quarantäne vermeidbar gemacht hätte. Doch wie soll das festgestellt werden, zumal man als Arbeitnehmer ja auch in Quarantäne geschickt wird, wenn man gar nicht selbst erkrankt, sondern nur in Kontakt mit einem erkrankten Kollegen war?

Die geplanten Maßnahmen sind auch in höchstem Grade unsozial. Während für Stützungen von Großunternehmen offenbar ausreichend Geld vorhanden ist, wird man auf dem Rücken der Arbeitnehmer knauserig.

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wollen den Wegfall der Ersatzleistung für Ungeimpfte möglichst bald umsetzen. Dies ist kein Zufall, sitzen in den Regierungen dieser Länder schließlich schwarze und grüne Politiker, denen die Einführung einer de-facto Impfpflicht offenbar nicht schnell genug gehen kann. Hier übt man bereits für eine schwarz-grüne Impfkoalition auf Bundesebene.


Virologe Kekulé beklagt eine „trügerische“ Sicherheit durch Corona-Impfungen

Der Virologe Dr. Alexander Kekulé hat im ZDF-Talk von Markus Lanz am Donnerstag (2.9.) vor einem „Herbstorkan“ der Infektionen gewarnt, wie FOCUS-online berichtet.

Das führt der Professor aus der Universität Halle auch auf die trügerische Sicherheit durch die Impfung zurück: „Das Problem ist, dass die geimpften Erwachsenen das Virus zu einem hohen Prozentsatz weitergeben können.“

Der Virologe sagte weiter, der Impfschutz liege „bei der Delta-Variante zwischen 50 und 70 Prozent.“

Fazit von Prof. Kekulé: „Das heißt, wir haben jetzt im Herbst nicht nur eine Welle der Ungeimpften, sondern auch eine nicht erkannte, unsichtbare Welle der Geimpften…Dieser Tarnkappenbomber ist es, der die Inzidenz hochtreibt.“

Diese Virenverbreitung durch Geimpfte sei jetzt „das Problem“ für die Ungeimpften.

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Wagenknecht: Druck auf Ungeimpfte wächst

Erklärung der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht:

“Wenn wir jedem in Deutschland ein Impfangebot gemacht haben, dann können wir zur Normalität in allen Bereichen zurückkehren”, tönte es aus dem Kanzleramt noch im März. Leider kann davon keine Rede sein.

Die pandemische Notlage wurde ein weiteres Mal verlängert, der Druck auf Ungeimpfte wächst, ihr Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben ist kein Tabu mehr.

Gleichzeitig haben wir eineinhalb Jahre nach Beginn der Coronakrise weniger Krankenhäuser, weniger Vollzeitpflegekräfte und auch weniger Intensivbetten als vorher.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.getrevue.co/profile/team-sahra/issues/corona-mythen-statt-fakten-wie-merkel-co-die-gesellschaft-spalten-738104?utm_campaign=Issue&utm_content=view_in_browser&utm_medium=email&utm_source=Sahra+Wagenknecht


Sorgen von Impfkritikern wahr geworden

Von Felizitas Küble

Das ZDF-Online-Portal brachte vor über einem Jahr – am 6.5. 2020 – einen sogenannten Faktencheck. Freilich sollte man manchmal auch die „Faktenchecker“ einer Nachprüfung unterziehen – oder warum soll das „Durchchecken“ nur in eine einzige Richtung gehen?

Also wollen wir uns die ZDF-Entgegnung „Was ist dran am Impfzwang-Geraune?“ einmal ansehen. Schon der Untertitel stellt zur Beschwichtigung der Gemüter klar: „Ministerium spricht von Kampagne.

Damals im Frühjahr 2020 gab es zwar noch keinen Impfstoff gegen Corona, aber bereits gewisse Befürchtungen, wonach sich ein staatlicher Impf-Druck noch einstellen könnte.

Diese Sorge wurde freilich von den „Faktenchecker“ abgewiegelt und kurzerhand mit „prominenten Verschwörungstheoretiker wie Ken Jebsen“ in Verbindung gebracht: „Wer keinen Immunitätsausweis habe, könne an bestimmten Veranstaltungen nicht mehr teilnehmen, so die Befüchtung.“

Schon eingangs hieß es im ZDF-Artikel, in „Verschwörungskreisen“ werde ein „neues Gesetz“ mit Corona-Impfpflicht angekündigt.

Sodann beruhigten die ZDF-Faktenchecker ihre Leser wie folgt:

„Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums vermutet hinter dem Online-Geraune zu dem Gesetz eine Agenda: „Es handelt sich um eine Kampagne, die in den Sozialen Medien losgetreten wurde, wo fälschlicherweise behauptet wurde, eine Impfpflicht wäre geplant.“

Bereits vor Wochen beklagte sogar die FDP, es gäbe zunehmend „Daumenschrauben“ gegen Ungeimpfte (siehe hier unser Bericht: https://charismatismus.wordpress.com/2021/08/13/fdp-kritisiert-daumenschrauben-fur-ungeimpfte-und-sonderrechte-fur-regierung/)

Zudem fordert der Gesundheitsminister von Baden-W. bereits öffentlich die 2G-Regel. In Berlin ist sie bereits Realität (siehe hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/corona-massnahmen-berlin/)

Bedeutete ein solch massiver staatlicher und gesellschaftlicher Druck sowie das regierungsamtlich forcierte Entstehen einer Zweiklassen-Gesellschaft etwa keine Impf-Pflicht durch die Hintertür?


Zur israelischen Studie über Covid-Immunität

Die Ergebnisse der bisher weltweit größten Beobachtungsstudie zur SARS-CoV-2-Immunität, in der über 30.000 Datensätze der israelischen Krankenkasse MHS ausgewertet wurden, sind aufschlußreich:

Menschen, die eine vollständige Immunisierung mit dem Pfizer/BioNtech-Impfstoff abgeschlossen haben, weisen ein 13-mal höheres Risiko auf, sich erneut mit SARS-CoV-2 zu infizieren. Die Wahrscheinlichkeit, Symptome zu entwickeln, ist 27-mal höher und das Risiko, hospitalisiert zu werden, achtmal höher als bei genesenen Menschen mit natürlicher Immunantwort.

Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Paul Podolay (AfD), Mitglied im Ausschuss für Gesundheit:

„Die Studie die aktuell in Fachkreisen große Wellen schlägt, zeigt empirisch auf, dass die natürliche Immunität des Menschen im Kampf gegen COVID um ein Vielfaches wirksamer ist, als die Impfung.  

Die Konsequenzen für die Politikgestaltung sind immens, da die Studie der Impfkampagne die Substanz entzieht. Wenn Geimpfte sich 13-mal häufiger re-infizieren, verhindern sie nicht die Ausbreitung des Virus, sondern beschleunigen diese höchstwahrscheinlich noch. Das zudem 8-fach erhöhte Risiko, stationär behandelt werden zu müssen, lässt die Illusion endgültig zusammenbrechen, dass Impfungen unser Gesundheitssystem schützen würden.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass nicht mehr zu unterscheiden ist, wer wirklich ‚Treiber der Pandemie‘ ist.

Diskussionen über 2G-Regeln, Lockdowns für Ungeimpfte und eine etwaige Überlastung des Gesundheitssystems durch Ungeimpfte wurden auf Basis dieser Studie obsolet gemacht.“  

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Corona-Ausbrüche bei hohen Impf-Quoten

Seitdem sich die Delta Variante zu verbreiten begonnen hat, ist feststellbar, dass es zuerst in den Ländern massive Ausbrüche gegen hat, die eine hohe Impfquote haben und früh mit den Impfungen begonnen haben. Typisch dafür sind Großbritannien, Irland, Israel, die Golfstaaten, Island, Malta, Seychellen, US-Bundesstaaten mit der höchsten Impfquote, viele Länder in Lateinamerika usw.

Eine Reihe Studien haben nachgewiesen, dass die durch Impfung erzeugten Antikörper rasch wieder verschwinden und nach 6 bis 7 Monaten ganz weg sind.

Geimpfte mit Infektionen haben hohe Virenlasten, die jüngste in Lancet veröffentlichte Studie zeigt sogar die 251-fache Virenlast gegenüber früheren Varianten und Ungeimpften. Außerdem zeigte sich, dass die Infektionität länger anhält, nämlich bis zu 33 Tagen.

Wir wissen weiter, dass die durch die gentechnischen Präparate erzeugte partielle, nicht-sterile Immunabwehr die Bildung von Varianten fördert.

Auszug aus einem Artikel dieses Blogs: https://tkp.at/2021/08/25/gibt-es-eine-pandemie-der-ungeimpften/


„Spiegel“ kritisiert Hamburger Daten-Angaben zu Inzidenzen bei Geimpften/Ungeimpften

Gestern machte in den Medien – vor allem den öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten – eine interessante Meldung die Runde: Demnach werde nun in Hamburg zu Lasten der Nicht-Geimpften die 2G-Regel beschlossen – und zwar mit dieser Begründung: „Bezogen auf die Gesamtbevölkerung liegt die Sieben-Tage-Inzidenz unter Personen mit einem Impfschutz gegen Covid-19 bei 3,36; bei Ungeimpften liegt dieser Wert bei 78,12.“

Doch das Hamburger Magazin „Der Spiegel“ – bislang sonst auf einer betont impf-freundlichen Linie angesiedelt – wunderte sich schon auf rein mathematischer Basis sehr über diese Datenangaben.

Unter dem Titel „Hamburg beschließt 2G – und rechnet die Inzidenzen falsch“ ist die Autorin Nina Weber am 28. August der fragwürdigen Sache im Online-Portal des Magazins auf den Grund gegangen und zu dem Resultat gelangt, die von der Stadt präsentierten Zahlen seien „nicht schlüssig“. Auf eine entsprechende Rückfrage des „Spiegel“ sei keine Antwort erfolgt.

Die Verfasserin beanstandet u.a. folgendes:

„Will man die Sieben-Tage-Inzidenz einer bestimmten Gruppe berechnen, zieht man die gemeldeten Fälle in dieser Gruppe heran und setzt sie in Bezug zu den Menschen dieser Gruppe. Aber eben nur zu dieser Gruppe. Das können z.B. Menschen ab 60 Jahren sein, Lehrkräfte oder eben Ungeimpfte. Wenn die Behörde aber schreibt, die Inzidenz liege »bezogen auf die Gesamtbevölkerung« in einer Teilgruppe bei 3,36 oder 78,12, ergibt das keinen Sinn.“

Soweit der „Spiegel“ mit seiner rein statistischen Kritik.

Doch der springende Punkt ist letztlich die total verschiedene Testfrequenz. Die Ungeimpften werden ständig getestet, sobald sie etwas unternehmen wollen, etwa Schwimmbad, Friseur, Hotel, Gasthaus usw., hingegen die Geimpften in diesen Situationen nie, dann ist es doch klar, dass man weitaus mehr Infektionen bei den Nichtgeimpften findet.

Quelle für die Zitate: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/2g-corona-regel-hamburger-rechenraetsel-a-eee45171-993d-4c29-b708-f8a3044a0d0a

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Erstaunen über fehlende Herdenimmunität

Das linksliberal ausgerichtete RND (Redaktionsnetzwerk Deutschland) veröffentlichte heute (25.8.) unter dem Titel „Das Dilemma der vierten Welle“ einen Artikel, aus dem die Verwunderung darüber hervorgeht, daß trotz einer Doppel-Impf-Rate von ca 60% hierzulande keine Herdenimmunität in Sicht ist, obwohl genau diese doch als Erfolg der Impf-Strategie angepriesen worden war.

In Wirklichkeit haben die Corona-Impfungen – wie in unserem Blog bereits mehrfach erwähnt – die Entwicklung von Mutanten geradezu begünstigt, denn das Virus ist nicht „blöd“, sondern raffiniert in seinem Verhalten – und es weicht einer Impfung durch Bildung neuer Varianten aus.

Einer der bekanntesten Virologen der Welt, der französische Forscher Luc Montagnier, der 2008 den Nobelpreis für die Entdeckung des HIV-Virus bekam, erläuterte dies bereits im Frühjahr: „Die gegenwärtige Politik der Massenimpfungen ist ein schwerer Fehler.… Die Geschichtsbücher werden zeigen, dass es die Impfung ist, die die Virus-Varianten hervorbringt…“

Im RND-Beitrag heißt es nun jetzt im Spätsommer dazu: „Wie schnell Delta andere Virusvarianten verdrängt hat, überrascht selbst Experten und Expertinnen.Es war immer klar, dass Sars-CoV-2 mutieren muss, wenn es in der Welt bestehen will. Dafür sorgen der steigende Selektionsdruck durch die Impfungen und die Genesenen.

Der „Druck“ in Richtung Mutation entsteht folglich gerade nicht durch die Ungeimpften.

Noch Ende Dezember 2019 – vor der Impf-Kampagne – habe der Zoonosen-Experte Fabian Leendertz erklärt: „Mutationen sind nach heutigem Kenntnisstand kein großes Problem, auch nicht für die anstehenden Impfungen.

Das RND-Portal räumt ein, daß es „anders“ gekommen sei: „Gleich vier Varianten wurden im ersten Halbjahr 2021 als besorgniserregend klassifiziert: neben Delta auch Alpha, Beta und Gamma.“

Der Artikel plädiert weiter für Impfungen, allerdings inzwischen realistischer: „Durch Delta ist es wahrscheinlicher geworden, dass man sich trotz Impfung noch infiziert – und andere anstecken kann.“

Abschließend wird die Mathematikerin Prof. Anita Schöbel zitiert: „Herdenimmunität durch die Impfungen können wir leider nicht erreichen.“ Daher sei die Impfung „nicht das 100-Prozent-Allheilmittel“ zur Lösung der Coronakrise.

Quelle für die Zitate: https://www.rnd.de/gesundheit/das-dilemma-der-vierten-welle-wo-stehen-wir-eigentlich-und-wann-ist-die-pandemie-vorbei-I74HJMW6DZFBLCKHEBSIAB3Y5E.html

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