Befreiung von der Macht der Sünde führt zur Heiligung und zum ewigen Leben

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Röm 6,19-23.

Wegen eurer Schwachheit rede ich nach Menschenweise:
Wie ihr eure Glieder in den Dienst der Unreinheit und der Ungerechtigkeit gestellt habt, so dass ihr gesetzlos wurdet, so stellt jetzt eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit, so dass ihr heilig werdet.
,
Denn als ihr Sklaven der Sünde gewesen seid, da wart ihr der Gerechtigkeit gegenüber frei. Welchen Gewinn hattet ihr damals? Es waren Dinge, deren ihr euch jetzt schämt; denn sie bringen den Tod.
,
Jetzt, da ihr aus der Macht der Sünde befreit und zu Knechten Gottes geworden seid, habt ihr einen Gewinn, der zu eurer Heiligung führt und das ewige Leben bringt.
Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus, unserem HERRN.
Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Gottes Existenz wird aus den Werken der Schöpfung mit der Vernunft erkannt

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Röm 1,19-25:

Der Zorn Gottes wird vom Himmel herab offenbart wider alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.
Denn was man von Gott erkennen kann, ist den Menschen einsichtig; Gott hat es ihnen geoffenbart. 

Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft erkannt, seine ewige Macht und Gottheit. Daher sind sie unentschuldbar. Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt.

Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Sie behaupteten, weise zu sein, und wurden zu Toren… 

Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, so dass sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten. Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist ER in Ewigkeit. Amen.

 


„O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes!“

Heutige liturgische Lesung der kath.Kirche: Röm 11,29-36:

Denn unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt. Und wie ihr einst Gott ungehorsam wart, jetzt aber infolge ihres (der Israeliten) Ungehorsams Erbarmen gefunden habt, so sind sie infolge des Erbarmens, das ihr gefunden habt, ungehorsam geworden, damit jetzt auch sie Erbarmen finden. Gott hat alle in den Ungehorsam eingeschlossen, um sich aller zu erbarmen. afc127c26a

O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! 

Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!

Denn wer hat die Gedanken des HERRN erkannt? Oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Wer hat ihm etwas gegeben, so daß Gott ihm etwas zurückgeben müßte? Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin lebt die ganze Schöpfung. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.