EMMA-Herausgeberin Schwarzer beklagt „politische Korrektheit“ bei Islam-Themen

Von Felizitas Küble

Die bekannte Feministin und EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer ist innerhalb des linken Lagers schon mehrfach als unbequeme Querdenkerin positiv aufgefallen.

In manch wichtigen Punkten widerspricht sie seit Jahrzehnten dem rotgrünen Mainstream. Das gilt etwa für ihre eindeutige Ablehnung von Prostitution, Pornografie und Leihmutterschaft, aber auch für ihre Warnung vor dem politischen Islam bzw. Islamismus.

Hierbei beklagt die Schriftstellerin die in Deutschland weitverbreitete Schönfärberei im linken Spektrum und den meisten Medien, aber auch an Universitäten, wobei geradezu eine „Tyrannei der politischen Korrektheit“ herrsche.

In einem Interview mit der aktuellen „Welt am Sonntag“ vom 7. Juli spricht sie weiteren Klartext:

„Es gibt keinerlei Freude an kontroversen Diskussionen mehr, abweichende Meinungen werden verboten. Wir müssen dieser verdummenden Entwicklung dringend Einhalt gebieten.“

Aus ihrer Sicht tragen auch die „sogenannten Leitmedien“ zu einer „Verrohung des Meinungsklimas“ bei. 

Zudem stellt Schwarzer fest: „Wir haben der islamistischen Agitation in Deutschland 25 Jahre lang nichts entgegengesetzt.“ –  Die „international organisierten Islamisten“ seien in ihrem Wirken daher „leider extrem erfolgreich“.

Kritik an Merkels Sichtweise des Islam(ismus)

Sie widerspricht deutlich der Bundeskanzlerin, weil diese erklärt habe, der Islamismus beginne dort, wo Gewalt ins Spiel komme. Diese Ansicht sei jedoch „ganz falsch“.
Die Gewalt sei vielmehr der „dramatische Schlusspunkt der islamistischen Propaganda“, die schon viel früher beginne, etwa bei der Verachtung der „Ungläubigen“, einer strikten Geschlechtertrennung, dem Kopftuch, der Bevormundung der Frau usw.

Die EMMA-Herausgeberin kritisiert sodann „weite Teile der Linken“ wegen ihrer Verharmlosung des politischen Islam. Deren Haltung sei auch darin begründet, daß sie denselben Feind hätten wie die Islamisten, „nämlich den Imperialismus, den Kolonialismus und Amerika“.

Zudem sei dem linken Spektrum in den 80er Jahren das „Proletariat“ als revolutionäres Subjekt abhanden gekommen. Also habe man sich die Muslime als vermeintliches Opfer der westlichen Politik auserkoren.

Durch die Hinwendung zur Islam-Propaganda habe man aber zugleich den westlich geprägten Muslimen einen Bärendienst erwiesen: „Wir haben die aufgeklärte und demokratische Mehrheit der Muslime im Stich gelassen.“

Abschließend weigert sich Schwarzer dennoch, alles „schwarz zu sehen“. Vielmehr seien gewisse Anzeigen einer Wende bzw. Neuorientierung erkennbar: „Ich spüre, dass es sich gerade dreht. Die vielen, die bisher geschwiegen haben, aus Ignoranz oder Bequemlichkeit, beginnen, die Gefahr zu erkennen.“


RCDS-Chef Krishnan beklagt linksextremen Einfluß an vielen deutschen Universitäten

Viele Universitäten in Deutschland haben ein großes Problem mit dem Linksextremismus. Diese Ansicht vertritt der Vorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), Jenovan Krishnan (siehe Foto), gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Anlass waren die schweren linksextremistischen Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg. 476 Polizisten wurden verletzt, 186 Personen festgenommen.

Laut Krishnan gibt es an vielen Hochschulen in ganz Deutschland eine aktive linke Szene. Manche Studenten sympathisierten offen mit linksextremen Organisationen wie etwa der Antifa, seien dort Mitglied, und riefen auch zur Teilnahme an deren Aktionen auf:

„Viele Universitätsleitungen sind auf dem linken Auge blind. Es werden Veranstaltungen massiv gestört und komplett blockiert, Räume mit linken Parolen beschmiert, Scheiben eingeschlagen – und es passiert nichts. So etwas muss künftig unterbunden werden.“

Auch RCDS-Gruppen bekämen die Toleranzlosigkeit von Linken zu spüren. So seien etwa in Frankfurt und Potsdam Veranstaltungen „okkupiert oder gesprengt“ worden.

Die Verharmlosung des Linksextremismus beginne daher bereits an den Hochschulen und setze sich in der Politik fort. Ein Beispiel sei die Aussage der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), die 2014 den Linksextremismus als „aufgebauschtes Problem“ bezeichnet hatte.

Die Bundesregierung gebe derzeit nur knapp ein Prozent für Projekte gegen Linksextremismus aus. Das müsse ausgebaut werden und die Extremismusklausel  –  nur wer sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennt, hat einen Anspruch auf Fördermittel  –  wiedereingeführt werde.

Der Politikstudent Krishan ist seit 2015 Bundesvorsitzender des RCDS. Der bekennende Katholik ist damit auch automatisch Bundesvorstandsmitglied der CDU. Der RCDS mit Sitz in Berlin ist der größte und älteste politische Studentenverband in Deutschland. Er umfasst über 90 Hochschulgruppen mit rund 8000 Mitgliedern.

Vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/vorwurf-viele-universitaeten-haben-ein-grosses-problem-mit-linksextremismus-101773.html

Foto: Joy Fischer


Hamet Abdel-Samad über die Wurzeln der Gewalt in der islamischen Welt

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Was hat der Terror von Islamisten mit dem Koran zu tun? – Diese Frage wird in Westeuropa und Deutschland heftig diskutiert. Der Politikwissenschaftler Hamet Abdel-Samad gilt als einer der „streitbarsten Islamkritiker“. 0000009699_3

Er studierte in Augsburg und war Mitglied der Islamkonferenz. Sein Buch „Der Koran – Botschaft der Liebe. Botschaft des Hasses“ wurde mit dem Sacharow-Preis ausgezeichnet.

Der aus Ägypten stammende Autor Abdel-Samad gab der Augsburger Allgemeinen Zeitung  vom 15. Oktober 2016 ein aufschlußreiches Interview mit der Überschrift „Was hat Terror mit Religion zu tun?“

BILD: Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“

Er äußert sich dazu wie folgt:

„Selbstverständlich hat der Terror mit Geopolitik, mit ungelösten Konflikten in der Arabisch-Islamischen-Welt und sozialen Fragen zu tun…Aber das Ganze wäre nicht so gefährlich und bedrohlich für die gesamte Welt, wenn nicht dahinter eine Ideologie der Gewalt stehen würde. Diese Ideologie kommt leider aus dem Herzen des Islams. …

Im Koran sind tatsächlich, wie in einem Supermarkt, alle möglichen Produkte enthalten… Es gibt darin Hass und Vergebung. Es gibt Mitgefühl und Ausgrenzung. Es gibt Frieden und Krieg. …

Das Problem ist nicht, was im Koran im Einzelnen steht, sondern der Stellenwert, der dem Koran als solches gegeben wird. Alles, was im Koran steckt, gilt als eine absolute Wahrheit, die Gott an die Menschheit geschickt hat. Als seine letzte Äußerung, als Manifest einer Gesellschaftsordnung, mit einer Rechtsordnung, mit einer politischen Weltordnung. Der Koran verlangt von den gläubigen Muslimen, dass sie das Wort Gottes in die Tat umsetzen. …  Bonn-Moschee-0312-2

Die Religion wird gebraucht, sie wird benutzt. Leider bietet sie sich dafür geradezu an. Der Islam ist beides zugleich: Eine Religion und eine politische Ideologie. Eine Ideologie, die Ungläubige für Unmenschen hält, sich über alle Religionen stellt und nicht den Menschen für den Gesetzgeber hält, sondern Gott höchstpersönlich. …

BILD: Große Moschee mit Minarett in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Durch diesen Stellenwert wird der Koran zu einem machtpolitischen Instrument, der Krieg zu einem Gottesdienst erklärt und aus Hass eine heilige Mission macht… Natürlich ist die große Mehrheit der Muslime in der Welt friedlich… Das Problem ist aber, dass auch die friedliche Mehrheit darauf beharrt, dass das Buch unantastbar ist…

Wenn ich mir Europa und Deutschland anschaue, gibt es bestimmte Entwicklungen, die mir Sorgen machen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich bin sehr enttäuscht von meiner Universität Augsburg. Ich habe hier studiert und wurde mehrfach ausgezeichnet. …Damals hat sich die Universität mit mir geziert. Jetzt wollte ich dort mit Studenten und Dozenten den politischen Diskurs führen über das Gewaltpotential des Islam. Aber man wollte mich nicht.

Auch an der Münchner Universität, wo ich früher selbst gelehrt habe, bekomme ich keine Räume für eine Veranstaltung. Ich wurde 2015 für mein Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus geehrt. Doch man rückt mich in die Nähe von Rechtspopulisten.“

Schließlich gibt der Politikwissenschaftler den Lesern zu bedenken: „Wenn die Mitte der Gesellschaft aus falsch verstandener Rücksicht nicht über die Probleme des Islams diskutieren will, überlässt sie den Diskurs den Rändern.“

Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq hat 2015 das Buch „Unterwerfung“ (Soumission) geschrieben, das einen Transformationsprozess für Frankreich beschreibt. Tatsächlich gilt er für viele westeuropäische Länder, auch für Deutschland, wie das Interview mit dem Deutsch-Ägypter Hamed Abdel-Samad zeigt.

Das ist nicht nur so, weil die christlich-humanistischen Ressourcen verbraucht scheinen. Es ist auch die Selbstaufgabe der Zivilgesellschaft vor der drohenden Gefahr. Zu welchem Grad an freiwilliger Unterwerfung sind wir schon gekommen, wenn selbst Universitäten, die Leuchttürme der Freiheit sein sollten, bereits das Licht abdrehen?

Man kann dieser Bedrohung nur entgegentreten, wenn die Menschen in Westeuropa den Mut und die Kraft zurückgewinnen, die aus dem christlichen Glauben kommen.


USA: Vergewaltigungen auf dem Unigelände – durch die Sexuelle Revolution mitverursacht?

Von Dr. med. Edith Breburdadr-breburda1

Das Wisconsin State Journal veröffentlichte am 22. September 2015 eine Umfrage, wonach jede vierte Studentin der US-Universität von Wisconsin, Madison, von ihren männlichen Mitstudenten sexuell belästigt wird. Tausende von Studentinnen wurden befragt. Ein Viertel von ihnen wurde schon einmal sexuell misshandelt. Damit liegt die Uni über dem Durchschnitt von derartigen Vorfällen anderer Universitäten der USA.

Rebeca Blank, Kanzlerin der UW Madison, kennt diese Zahlen:

„Viele wissen von den sexuellen Übergriffen. Sie stellen ein wirklich ernstzunehmendes Problem dar. Wir haben dennoch Fortschritte gemacht, indem wir die Studentinnen aufklären. Das entschuldigt natürlich nicht, weiterhin alles zu tun, was zur Sicherheit unserer Studierenden beitragen kann. Jeder sexuelle Angriff auf dem Unigelände ist einer zuviel.“

Die Gesellschaft für Amerikanische Universitäten hat 27 Universitäten untersucht. Vor allem die Studentinnen der ersten Semester sind die Opfer. 23.1 Prozent gaben an, dass sie nicht mit der sexuellen Handlung einverstanden oder sogar bewusstlos waren.

In Madison waren 27,6 Prozent der Studentinnen betroffen. Wobei 12,6 Prozent vergewaltigt wurden. Oft haben die Opfer Angst, den Täter anzuzeigen. Vor allem, wenn Zwang im Spiel war. I-Phone

Die Regierung untersucht nun, ob die Universität von Madison den Vorfällen entsprechend nachgeht. Vor allem jetzt, wo die Gesellschaft über den sexuellen Missbrauch an der Universität informiert ist und man Vorsichtsmaßnahmen mit den Studentinnen bespricht.

Valencia Raphael, eine Doktorandin, stellt fest, dass sich einiges geändert hat, seitdem sie ihr Studium angefangen hat: „Um wirklich die Anzahl der Sexualverbrechen zu reduzieren muss man alle miteinbeziehen und nicht nur diejenigen, die davon betroffen sind, wie Frauen, Lesben, homosexuelle, bisexuelle oder transgene Studenten. Ein Opfer ist immer auch eine Schwester, ein Kommilitone, eine Freundin. Um das Verbrechen einzudämmen, müssen wir jedem klar machen, wie sehr es die Opfer belastet“.

Sarah van Orman, Direktorin des Gesundheitsdienstes der Universität, ist der Meinung, dass man Studenten dazu bringen muss, einzugreifen, wenn sie ein derartiges Verbrechen beobachten. (1)

Manchmal ist man auch zu übereifrig. Ein Richter aus dem US-Städtchen Fond Du Lac sprach am 9. Oktober 2015 einen jungen Studenten frei, der angeblich 14 Monate zuvor eine Studentin auf dem Unigelände vergewaltigt haben soll. Die Beweise waren nicht eindeutig genug. Eigentlich war alles, was man hatte, eine Videoaufzeichnung von den Beinen des Opfers und des angeblichen Täters. Anhand der Schuhe wollte man den Angeklagten überführen. Vor Gericht war das nicht beweiskräftig.

Die Mutter des Angeklagten war entrüstet. Ihr Sohn hätte gar nicht festgenommen werden dürfen. „Wir mussten 40.000 Dollars für Anwälte ausgeben, obwohl mein Sohn unschuldig war. Außerdem lagen keinerlei Beweise vor. Was machen dann Studenten, die kein Geld haben, ihre Unschuld zu beweisen?“, fragt die Mutter entrüstet. (2)

Der Publizist Janathon von Maren fragt sich, wie es denn überhaupt so weit kommen konnte, dass Studentinnen heute vermehrt vergewaltigt werden. Das, was heute auf dem Unigelände sattfindet, bezeichnet er als einen Kulturkrieg. Scannen0005

„Man spricht von einer Rape-Kultur, wenn man die sexuellen Übergriffe auf dem Universitätsgelände beschreibt. Obwohl Konservative diesen Ausdruck nicht favorisieren, weil Feministinnen dieses Wort gebrauchen. Sie wollen damit beweisen, dass zur patriarchalen Gesellschaft Vergewaltigungen dazugehörten. Alle Männer wurden damals als potentielle Vergewaltiger betrachtet.

In der angeheizten Debatte von heute werden Überlegungen angestellt, ob man in allen Fällen wirklich von einer Vergewaltigung ausgehen kann. Einige der Anschuldigungen haben sich als falsch erwiesen. Aber der Campus von amerikanischen Universitäten hat sich verändert. Saufgelage, Hook-Up-Kulturen und Pornographie sind an der Tagesordnung.

In diesem Milieu, welches die Sexuelle Revolution geschaffen hat, sind Frauen nicht mehr sicher. Wir entschuldigen, objektivieren, tolerieren, trivialisieren, ja billigen Vergewaltigungen in der sogenannten Rape-Kultur.

Die Wissenschaft hat zahlreiche Studien erstellt, die Pornographie mit der ansteigenden Gewaltbereitschaft von Männern gegenüber Frauen im Zusammenhang bringt. Pornographie wirkt wie eine Droge. Sie veranlasst, dass sich die Hirnstruktur verändert. Männer koppeln Sex mit Gewalt und fangen an, Frauen mit anderen Augen zu betrachten. Sie werden ihnen gegenüber aggressiver und meinen, Frauen wünschen sich, sexuell belästigt zu werden.

80% der Männer beschäftigen sich mindestens einmal im Monat mit Pornographie. Sie sehen es als ein Freizeitbeschäftigung und eine Art Erholung an.

Feministinnen haben die Pornographie im Zusammenhang mir der Sexuellen Revolution angepriesen und nun sehen sie das Chaos, welches die sexuelle Befreiung angerichtet hat. Damals hieß es, Pornographie sei gut und gesund. Feministinnen behaupteten, dass man die Sexualität aus dem traditionellen Kontext herausnehmen muss.

Die Folgen sehen wir in der sogenannten Vergewaltigungs-Kultur, die an den Universitäten herrscht. Müssen wir dem nicht entgegentreten, wir, die wir eine Weltanschauung haben, in der sexuelle Übergriffe als ein grausames Verbrechen gelten; die wir noch eine Moral haben und an eine schöne und gesunde Sexualität glauben, die Pornographie ablehnt, weil sie entmenschlicht und den anderen objektiviert?“ (3) Maria Goretti

Doch was kann man tun? Talk is cheap, heißt es so oft. Ist es ein Zufall, dass die Reliquie der heiligen Maria Goretti (siehe Foto), die gerade als Vorbereitung auf das „Jahr der Barmherzigkeit“ durch die USA tourt, auch nach Madison kommt?  – Es geht um eine 11-Jährige, die lieber das Martyrium erlitt, als ihre Unschuld zu verlieren.

“Heutzutage ist unsere Moral verdorben”, sagt Monsignore Burke, Pfarrer der Maria-Goretti-Kirche in Madison, Wisconsin. Seine große Kirche an der West-Seite der Hauptstadt von Wisconsin muss alle Aufgaben erfüllen, die sonst der Dom der St. Raphaels Diözese inne hätte. Doch die Kathedrale brannte 2005 ab. Seitdem hat Bischof Robert Morlino keinen Bischofssitz mehr. Priesterweihen finden in der Maria-Goretti-Kirche statt.

Und so kommt auch am 16. Oktober 2015 die Reliquie der Hl. Maria Goretti nach Madsion, in eben diese Kirche. Die jüngste Heilige der Kirche hätte am 16. Oktober ihren 125. Geburtstag. Und den verbringt sie in Madison. Es werden Tausende Pilger erwartet. 

Msgr. Burke sagte gegenüber dem Wisconsin-State-Journal: „Es ist gut, jemanden zu haben, der genau das Gegenteil der heutigen verkommenen Gesellschaft darstellt. Maria Goretti ist meiner Meinung nach für alle von uns ein Vorbild.“ (4)

  • Quellenhinweise:
  • 1) Savidge N.: Survey: one in for women at UW-Madison experience sexual assault. Wisconsin State Journal, 22. Sept. 2015
  • 2) Schmultz R.: Campus assault charge dropped. Wisconsin State Journal, 10. Oktober 2015BookCoverImage
  • 3) Von Maren J.: Why social conservatives should embrace the term “rape culture”. LifeSiteNews, 9. Oct. 2015
  • 4)Erickson D.: Body of Saint to be displayed at namesake Madison parish as part of first U.S. tour. Wisconsin State Journal, 11. Oktober 2015

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

Fotos: Dr. E. Breburda (1,3,4)


Vermisste Themen bei der Familiensynode und fehlende christliche Werte bei US-Studenten

Von Dr. med. Edith Breburdadr-breburda1

Die US-amerikanische Professorin Dr. Janet Smith äußerte sich besorgt darüber, dass auf der Bischofssynode in Rom Themen wie Natürliche Familienplanung, Verhütungsmittel und Ehevorbereitung fehlen.

„Das geht aus den Dokumenten vom letzten Jahr hervor, die in der extraordinären Synode von 2014 erstellt wurden. Das Dokument, das als Diskussionsanleitung in der diesjährigen Synode benutzt wird, zeigt auch keine Anhaltspunkte. Man bekommt fast den Eindruck, die Synodenväter würden das Schreiben des Hl. Johannes Paul II. zur Theologie des Leibes nicht kennen“, erläutert Janet Smith beim Weltfamilientreffen gegenüber einer Reporterin der katholischen Newsseite „Aleteia“.

Prof. Smith ist international bekannt durch ihre Vorträge, die sie über die Lehre der Kirche bezüglich Sexualität und Bioethik hält. Die katholische Moraltheologin ist Mitglied des Päpstlichen Rates für die Familie. Sie unterrichtet seit 2001 am Sacred Heart Major Seminary in Detroit-USA und hat viele Bücher zum Thema Sexualität geschrieben.

„Einige Synodenteilnehmer vom letzten Jahr waren mehr als erstaunt, eigentlich eher bestürzt darüber, dass das Thema „Verhütungsmittel“ kaum erwähnt wird und vor allem kaum Aufmerksamkeit bekommt. Wenn man über Ehe und Familie diskutieren will, muss man unweigerlich dieses Thema miteinbeziehen. So waren einige Teilnehmer wirklich verärgert. Ich bin auch ziemlich durcheinander.

Wir haben unglaublich viel Material über dieses Thema zur Verfügung. Der beste Weg, um junge Leute auf die Ehe vorzubereiten, sind die Abhandlungen: Theologie des Leibes, Natürliche Familienplanung und Verhütungsmittel. Wenn wir auf der Synode diese Themen behandeln würden, hätten wir sehr schnell alle anderen Probleme, die der Heilige Vater ansprechen will, gelöst. 1572

Wenn wir uns die Angehörigen einer x-beliebigen Pfarrei anschauen, finden wir viele glaubenstreue Leute. Sie engagieren sich für Einwanderung oder Obdachlose oder was sonst gerade ansteht.

In den Familien mit vielen Kindern gibt es Berufungen, weil die Kinder sich in der Pfarrei engagieren. Sie sehen an ihren Eltern, was es heißt, Opfer zu bringen und das übernehmen die Kinder einfach. Es ist erstaunlich, was eine gute Familie alles bewirken kann.

Ich meine, wenn wir die Kirche erneuern wollen, müssen wir bei der Familie ansetzen. Hier liegt die Quelle der Evangelisierung. Natürlich müssen wir Leute auf die Ehe vorbereiten. Ich will jedoch anstreben, dass wir mit der Vorbereitung auf die Ehe anfangen, noch bevor sich junge Leute verloben.

Ich würde bei Teenagern und Studenten mit Schulungen anfangen, um ihnen die Struktur einer gelingenden Ehe zu erklären. Sie sollen wissen, wie sie einen guten Ehepartner finden können. Priester freuen sich, wenn sie von jungen Leuten aufgesucht werden, bevor sie sich verloben und bevor sie ihr Hochzeitskleid gekauft haben. Das schenkt dem Priester Zeit und ermöglicht dem Paar, sich angemessen zu prüfen. Am Vortag der Hochzeit, wenn schon alles geplant ist, mit der Eheberatung anzufangen, macht es fast unmöglich, eine Verlobung aufzulösen.

Eine solide Eheberatung kann zum Erfolg eine Eher beitragen. Viele wissen ja auch nicht viel über ihren Glauben, neben dem Wissensdefizit, was eine Ehe ist. So gehört auch die Natürliche Familienplanung in eine Ehe. Wir lernen unsere Körper kennen und wissen, wann wir Kinder zeugen können.

Leute, die  künstliche Verhütungsmittel nehmen, beschweren sich oft: dass der andere sie nicht liebt; sie nicht versteht, sie als Sexobjekt behandelt und auf Pornographie zurückgreift. Das sind Beschwerden, die man von Ehen, die Natürliche Familienplanung praktizieren, fast nie hört. DSC_0199

Männer fokussieren sich auf ihre Ehefrau. Sie behandeln sie nicht wie ein Objekt. Sie wissen, dass ihre Frau diejenige ist, mit der sie eine Beziehung haben. Sie ist nicht diejenige, die nur in der Küche steht und für den Nachwuchs verantwortlich ist. Sie muss nicht mit Hormongaben experimentieren.

Der Mann in einer katholischen Ehe gibt auf diese Weise wirklich sein Leben für seine Frau. Sein Leben bekommt eine andere Perspektive als Sex und Job. Die meisten Männer wissen es nicht besser, weil die Kultur, die Umgebung, ihnen die allgemein üblichen Verhaltensnormen aufoktroyiert“. (1)

Schulungen für Studenten sind in den USA durchaus üblich. Doch am 5. Oktober 2015 waren viele Eltern und Studentinnen entsetzt über das, was sich in einem Studentenwohnheim der Universität von Wisconsin-La Cross abspielte.

An den amerikanischen Universitäten ist es üblich, dass die Studenten in sogenannten Dormitorien wohnen, die von einem Dorm-Manager geleitet werden. Das sind Angestellte der Universität, die dafür ausgebildet wurden.

Der afro-amerikanische Studentenwohnheim-Manager Jude Legiste des Drake Hall Dormitoriums wurde mit großem Aufwand von der Universität Wisconsin, La Cross, angeworben.

Und genau dieser Dorm-Manager sandte Ende September eine E-Mail an alle Studenten seines Wohnheimes mit dem Titel: You Gone Learn Today (= Das werden Sie heute lernen). Der 26-Jährige gab darin in einer sehr vulgären und fast pornographischen Sprache Anweisungen, wie Studenten ihre Kolleginnen zu einem erfüllten Sexualleben verhelfen können.

„Es schien fast so, als würde er für die Aufgeschlossenheit seines Wohnheimes Reklame machen“, erläutert Radiosprecherin Vicki McKenna auf ihrem News-SeCIMG0769nder 1310 am 5. Oktober. Als es einen Aufschrei gab, sandte Jude eine weitere E-Mail, in der er angab, Verständnis für die Reaktionen zu haben. Seine Absicht sei es jedoch, den Dialog mit den Studentinnen aufkeimen zu lassen.

Man müsse einfach mehr über dieses Thema reden. Weiterhin ermunterte er die Studentinnen, sich doch privat mit ihm zu treffen, wenn sie mit seiner ersten E-Mail nicht übereinstimmten und verletzt wurden. 

Dem Manager passierte nichts. Er durfte seine Stelle behalten, weil er aus seinen Fehlern bestimmt gelernt habe. Er wüsste jetzt, wie man das Thema angemessen behandelt. „Es war ihm einfach nicht bewusst, wie sehr er mit seiner E-Mail Studenten und Eltern verletzen würde“, sagte sein Arbeitgeber (2).

Professor Duke Pesta von der Universität von Oshkosh sprach mit der konservativen News-Redakteurin Vicki McKenna über die Zustände, die an US-Studentenwohnheimen herrschen. Prof. Duke war nicht einmal überrascht. „Es geht noch viel schlimmer an den Universitäten zu“, sagt er.

„Die christlichen Werte, sich anständig zu kleiden und keinen vorehelichen Sex zu haben, werden als überholt dargestellt, von denen man sich als aufgeschlossener Student distanzieren sollte. Gleichzeitig schaffe die Uni jedoch ein Umfeld, in dem es als nichts Besonderes gilt, den anderen sexuell zu belästigen.

Bei diesen Gegebenheiten könne man den Dorm-Manager auch nicht für ein sexuelles Fehlverhalten belangen. Studenten werden in den Studentenwohnheimen mehr geschult als in Vorlesungen. In obligatorischen Veranstaltungen lernen sie alles über Sex. Man sagt ihnen, dieses Wissen würde sie vor einer Vergewaltigung schützen. Sex wird empfohlen, um sich endgültig von den jüdisch-christlichen Werten zu befreien.

Auch helfen ihnen die Schulungen, herauszufinden, ob sie homosexuell sind. Weiter heißt es, die Studentinnen können nun durch dieses Wissen jeden Mann, der an der Uni ist, kontrollieren.

Man fragt sich, wieso christliche Studentinnen, oder ihre Väter, sich nicht dagegen wehren. Meist ist es jedoch so, dass Betroffene sich schämen, darüber zu reden: Man sagt ihnen, dass sie ein Problem haben, wenn ihnen all das nicht passt. Sie wollen auch nicht als Außenseiter angesehen werden, so beklagen sie sich nicht bei ihren Eltern. 0016

Hinzu kommt, dass in theologischen Vorlesungen keine christlichen Werte mehr vermittelt werden. Man erklärt ihnen eher, wie frauenfeindlich die Kirche sei. Selbst die Theologen sind schon indoktriniert.“

Professor Duke berichtete von Studenten, die in seine Anglistik-Vorlesungen kommen, weil sie hoffen, dort noch christliche Werte vermittelt zu bekommen.

Erstaunlich ist, dass all das an einer kleinen konservativen Universität in La-Cross passiert. So etwas vermutet man doch eher von der linken Universität in Madison. Man muss jedoch bedenken, dass die Professoren ihre Ausbildung in Madison bekommen haben und nun alles daran legen, den konservativen Geist ihrer Studenten an einer kleinen Uni in einer „republikanischen Stadt“ auszumerzen.

„Wir leben in einer Kultur, in der rund um die Uhr christliche Werte angegriffen werden. Studenten müssen im Wohnheim wohnen, sonst dürfen sie nicht studieren. Einem Studenten, der bei seinem Onkel wohnen wollte, wurde gesagt, der Onkel sei nicht nahe genug verwandt. Einem Studenten, der eine Bibel in seinem Zimmer hatte, wurde vom Studentenwohnheim-Manager erklärt, er solle dieses „Pamphlet“ entfernen  –  oder er fliege von der Universität. Wie soll ein 18- oder 19-jähriger Student dagegen angehen?”, fragt Vicki in ihrer Sendung. (3).

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)


Universität von Jerusalem auf Platz 3 der besten Universitäten Asiens

Die Hebräische Universität in Jerusalem belegt beim Akademischen Ranking der Universitäten in der Welt für das Jahr 2015 den 67. Platz unter den 500 besten Universitäten der Welt.

Nach dem Ranking ist sie außerdem die drittbeste unter den Universitäten in Asien. Im Bereich Mathematik belegt die Hebräische Universität weltweit den 33. Platz.

Das Ranking wird jährlich von ShanghaiRanking Consultancy veröffentlicht, einer unabhängigen Organisation, die Informationen zur Hochschulbildung anbietet. Es listet die besten 500 von mehr als 1200 weltweiten Universitäten, die begutachtet werden. In diesem Jahr wurde das Ranking am 15. August veröffentlicht.

Seit der ersten Auflage im Jahr 2003 hat das Shanghai Ranking die Hebräische Universität in jedem Jahr unter den 100 besten Universitäten der Welt aufgeführt. Im Vergleich zur ersten Bewertung vor zwölf Jahren hat sich die Hebräische Universität inzwischen um 27 Plätze verbessert.

Quellen: Sprecher der Hebräischen Universität / Israelische Botschaft in Berlin


Online-Petition gegen Genderismus-Förderung im deutschen Bildungssystem

Von Dr. habil. Heike Diefenbach und Michael Klein

Das deutsche Bildungssystem befindet sich inmitten einer Transformation von einem effizienten Bildungssystem zu einem ineffizienten Nutznießer-System, das nicht mehr der Vermittlung von Bildung, sondern der Versorgung von Günstlingen und der ideologischen Indoktrination nach dem Vorbild der marxistisch-leninistischen Indoktrination in der DDR gewidmet ist.   vGbtKtedtmvcVNE-556x313-noPad

Wir sehen bereits heute die Folgen dieser Retardierung eines Bildungssystems. In Bildungsvergleichsuntersuchungen wie PISA ist Deutschland nur noch Mittelmaß, als universitärer Standort ist Deutschland im Bereich der Sozialwissenschaft für die besten deutschen Sozialwissenschaftler nicht interessant.

Der Niedergang der Bildung, der sich mit der Institutionalisierung der Frauen- und Geschlechterforschung an den Universitäten eingestellt hat, wird die Universitäten weiter entprofessionalisieren, weiter dazu führen, dass die fähigsten Köpfe aus Deutschland abwandern und weiter dazu beitragen, dass Sozialwissenschaften in den Augen der Bevölkerung einen Ruf haben, der sie je nachdem als Kabarett oder Kaffeekränzchen kolportiert.

FORTSETZUNG des Petitions-Aufrufs und Möglichkeit zur Online-Unterzeichnung hier: https://www.change.org/p/deutsche-bundesregierung-keine-%C3%B6ffentliche-finanzierung-von-genderismus-an-hochschulen-und-schulen