Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting

„Wir lassen nichts ausfallen, wir lassen uns etwas einfallen“ – das gilt auch für die Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting.

In deren Rahmen feiert der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer am Samstag vor Pfingsten ein Pontifikalamt in der Päpstlichen Basilika St. Anna.

Beginn des Gottesdienstes in Altötting ist um 10.30 Uhr.

Alle Gläubigen sind eingeladen, dort die hl. Messe mit ihm zu feiern. Rund 300 Menschen finden bei Einhaltung der Abstandsregelungen im Gotteshaus Platz. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

BILD: Bischof Voderholzer vor dem Altöttinger Madonnenbild

Pilgerführer Bernhard Meiler wird das große Pilgerkreuz, das ansonsten an der Spitze des Pilgerzuges geführt wird, in die Basilika tragen. Voraussichtlich wird es auch eine Audioübertragung der Feier auf den Kapellplatz geben, teilt Meiler mit.

Alle Pilger werden darum gebeten, sich an diesem Tage selbst zu versorgen, da Gaststätten nach wie vor auch in Altötting nicht geöffnet haben.

Dank und Anliegen nach Altötting tragen

Noch bis Mittwoch, 19. Mai, können die Gläubigen Ihre Anliegen an die Gottesmutter in einer Anliegenbox beim Marienaltar im südlichen Seitenschiff des Regensburger Doms hinterlegen.

BILD: Bischof Voderholzer (links) bei einer früheren Fußwallfahrt nach Altötting

Der Bischof wird persönlich die Anliegen in einem Rucksack zur Gottesmutter nach Altötting bringen.

„Egal, ob es sich um ein Anliegen oder um Dankesworte an die Gottesmutter handelt: Jeder Zettel ist das persönliche Anliegen eines Pilgers, so als wäre er persönlich nach Altötting gegangen“, betont Pilgerführer Bernhard Meiler. Auch er nimmt Anliegen via Mail entgegen. Sie können ihm schreiben unter pilgerfuehrer(at)regensburger-fusswallfahrt.de.

In folgenden Pfarreien können Anliegen ebenfalls abgegeben werden:

Seelsorgeeinheit Luhe/Neudorf/Oberwildenau, Pfarrei St. Josef und Herz Jesu Weiden, Pfarrei St. Georg Neustadt, Pfarrei Eschenbach, Pfarrei Fichtelberg, Pfarrei Mengkofen, Pfarrei Donaustauf, Pfarrei Freudenberg/Wutschdorf, Pfarrei Wernberg, Pfarrei Waldthurn, Pfarrei Nabburg, Pfarrei Pfreimd, Pfarrei Kemnath Stadt und Pfarrkirche St. Nikolaus Etzenricht.

„Wallfahrt dahoam“

Seit 1830 machen sich jedes Jahr am Donnerstag vor Pfingsten Pilger zu Fuß auf den Weg, um singend und betend von Regensburg zum Gnadenbild „Unserer Lieben Frau von Altötting“ zu ziehen. Die Regensburger Fußwallfahrt findet heuer zum 192. Mal statt. Sie steht unter dem Leitwort „Unter Deinem Schutz und Schirm“.

Vor Beginn der Pandemie pilgerten jährlich rund 8.000 Gläubige von Regensburg nach Altötting. Die dreitägige Strecke umfasst 111 Kilometer. Die Pilger werden während der Wallfahrt von privaten Herbergsfamilien kostenlos über Nacht aufgenommen und versorgt. Diesmal sind aufgrund der Coronakrise keine Gruppenwallfahrten möglich. Jeder Pilger, der sich dennoch auf den Weg macht, geht auf eigene Verantwortung.

Gläubige können auch die Idee der „Wallfahrt dahoam“ aufgreifen.

Auf der Seite der Regensburger Fußwallfahrt finden sich Gebete und Lieder, die Sie auch zuhause beten und singen können: „Suchen Sie sich einen schönen Weg in Ihrer Umgebung mit einem richtigen Ziel: einer Kirche, Kapelle, Bildstock oder Kreuz. Machen Sie sich auf den Weg und gehen Sie ihn betend“, schlägt Pilgerpfarrer Johannes Lorenz vor.

Quelle (Text / Fotos): Bistum Regensburg


Das Bistum Regensburg veranstaltet zu Pfingsten die 187. Fußwallfahrt nach Altötting

Seit dem Jahr 1830 existiert die Fußwallfahrt von Regensburg zur Gnadenmutter von Altötting. 8000 Fußwallfahrer aus dem Bistum Regensburg sowie aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern werden am Pfingstsamstag, dem 14. Mai 2016 um ca. 9:30 Uhr in Altötting einziehen. borMedia1840101

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer (siehe Foto) wird beim Abmarsch in Regensburg den Segen erteilen und sich selbst in den Pilgerzug mit einreihen und die erste Etappe mitgehen.

Am Pfingstsamstag wird zum ersten Mal Weihbischof Dr. Josef Graf den festlichen Abschlussgottesdienst mit den mitpilgernden Priestern und Diakonen in der St.-Anna-Basilika feiern. Alle Pilger werden durch die Heilige Pforte der Barmherzigkeit in die Basilika einziehen. Am Ende des Gottesdienstes kann der Einzelsegen empfangen werden. 

Abmarsch in Regensburg
Die Regensburger Diözesanfußwallfahrt nach Altötting, eine der größten Fußwallfahrten Europas, beginnt am Donnerstag, den 12. Mai 2016 um 7:15 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Albertus Magnus in Regensburg (Schwabenstraße 2 in 93053 Regensburg). Von hier zieht ab 8 Uhr der Pilgerzug aus der Domstadt aus. An der Wallfahrt kann jeder teilnehmen, der in christlich-religiöser Gesinnung mitpilgern möchte.
 .
Shuttle vom Hauptbahnhof
In der Zeit von 6:45 Uhr bis 7:45 Uhr werden vom Hauptbahnhof Regensburg Sonderbusse eingesetzt, um die ankommenden Pilger zur Kirche St. Albertus Magnus  zu bringen.
.
Sonderzüge in Mangolding
Die ersten Rast-Orte für die Pilger sind Mangolding und Sünching. Hier werden zur Beförderung der Pilger zwei Sonderzüge eingesetzt. Ab Sünching verläuft die Wallfahrt zeitlich wieder wie bisher. Die Pilger werden deshalb schon im Vorfeld darauf hingewiesen, sich die Fahrkarten für die Bahnfahrt von Mangolding nach Sünching vor Beginn der Wallfahrt in der Nähe der Kirche St. Albertus Magnus an den gekennzeichneten Verkaufsstellen zu besorgen.media-374158-2
 .
Nachtquartiere für die Pilger
Jeder Pilger erhält ein Quartier für die Übernachtung (8000 Übernachtungen sind vorbereitet!). Am ersten Tag sind die Quartiere auf 20 Orte, am zweiten Tag auf 12 Orte verteilt. Pilger, die am ersten Tag nicht in Mengkofen und am zweiten Tag nicht in Massing übernachten, benötigen einen Quartierschein für einen naheliegenden Ort. Dieser Quartierschein ist im mitfahrenden Bürowagen erhältlich. Die Pilger werden mit Omnibussen in die Übernachtungsorte gefahren und zum Ausgangspunkt des Pilgerzuges zurückgebracht.
 .
Polizei, Rotes Kreuz und Ärzte helfen mit
Beamte des Polizeipräsidiums Oberpfalz – Niederbayern – Oberbayern begleiten den gesamten Pilgerweg. Das Bayerische Rote Kreuz begleitet den Pilgerzug mit 14 Sanitätsfahrzeugen, 2 Rettungswägen und ca. 60 Rotkreuzhelfern. Darüber hinaus wird vom BRK an den Rastorten kostenlos Tee ausgegeben. Für die ärztliche Betreuung der Pilger stehen während der gesamten Wallfahrt 6 Ärzte bereit.
.
Transport des GepäcksiMA00397101
Das Pilgergepäck wird von ca. 60 extra gekennzeichneten Begleitfahrzeugen transportiert. Nur diese Begleitfahrzeuge werden von der Polizei und von der Pilgerleitung akzeptiert und genießen den Sonderstatus der für sie extra reservierten Parkplätze an den Rastorten. An 16 Stationen werden jeweils 2 WC-Wägen mit insgesamt 20 Kabinen abgestellt. Die örtlichen Feuerwehren übernehmen jeweils die Versorgung dieser WC-Wägen mit Wasser.
.
Rücktransport am Samstag
Für die Rückfahrt am Samstag bietet die Pilgerleitung Busse, welche am Bahnhof in Altötting über Regensburg nach Weiden mit Haltestellen Schwandorf – Schwarzenfeld – Nabburg – Pfreimd – Wernberg und Weiden an. Abfahrt ist um 14 Uhr am Bahnhof in Altötting. Für alle Pilger, die erst am Pfingstsonntag zurückfahren, werden Busse nach Regensburg und Weiden eingesetzt. Vorherige Anmeldung zur Teilnahme an der Regensburger Diözesanfußwallfahrt ist aufgrund der umfangreichen Organisation nicht erforderlich.
.
Weitere Infos
Jeder Pilger erhält kostenlos ein Informationsblatt und ein Pilgerzeichen. Die Pilger können während der Wallfahrt bei etwa 15 Priestern beichten, die am Ende der Prozession gehen. 40 Doppel-Lautsprecher werden in entsprechenden Abständen von Pilgern mitgetragen. 30 Ordner bemühen sich um einen reibungslosen Ablauf des Geschehens. CB–Funker sorgen an den Übernachtungsorten für eine rasche Unterbringung der Teilnehmer in die Quartiere.
.
Direkter Draht zum Pilgerführer
Auskünfte erteilt Pilgerführer Bernhard Meiler, Frühlingstr. 4 in 92706 Oberwildenau,
Tel.: (0 96 07) 699, Fax: (0 96 07) 84 05 oder im Internet unter www.regensburger-fusswallfahrt.de
Motto der 187. Wallfahrt nach Altötting
Als Motto für unsere Pilgerreise gilt diesmal der Anfang des Salve Regina: „Sei gegrüßt, Mutter der Barmherzigkeit!“  – Das Pilgerzeichen wurder in Entsprechung zum offiziellen Motiv des Heiligen Jahres gestaltet. Die Organisatoren möchten damit deutlich machen, dass der Weg zu unserer lieben Frau von Altötting immer auch ein Weg zu Christus selber ist. Die Pilger bitten die Mutter um ihre Fürsprache und Zuwendung und finden hin zu ihrem Sohn, der alle am Ende ihres Pilgerweges in Altötting die „Pforte der Barmherzigkeit“ öffnet  –  ein Zeichen dafür, dass uns sein Erbarmen und seine Liebe geschenkt ist in allen unseren Anliegen und Sorgen, die wir im Gebet und Gesang entlang des Weges vor IHN bringen.

Quelle: Bistum Regensburg