Verrät der Vatikan die romtreue katholische Untergrundkirche in China?

Von Dr. Edith Breburda

Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, der frühere Bischof von Hongkong, ruft jetzt auf, für die Untergrundkirche Chinas zu beten. Er sagt in einem Interview mit der katholischen Nachrichtenseite „LifeSiteNews“: “Der Vatikan verrät chinesische glaubenstreue Katholiken.” dr-breburda

Kardinal Zen, ein ehem. Seminarprofessor, spricht Mandarin, Kantonese, Shanghainese, Englisch, Italienisch, Latein und er versteht Französisch. Er ist die höchste Autorität in der katholischen Kirche Chinas.

Inständig  bittet er den Vatikan, mit den Kommunisten Chinas nicht zusammenzuarbeiten.

„Dies würde de fakto den Kommunisten die Leitung der Kirche überlassen, was nicht den Regeln und Prinzipien der Kirche entspricht. Es schadet auch ihrer Glaubwürdigkeit.

Chinas Regierung könnte bestimmen, welcher treue Kommunist Bischof wird, und dem Papst bliebe nichts anderes übrig, als dem zuzustimmen. Die Chinesische Regierung verlangt von der Kirche, sich ihnen total auszuliefern. Man erweckt zwar den Eindruck, als ob der Papst ein gewisses Mitspracherecht hätte, aber der Schein trügt. Im Grunde kann der Papst gar nichts tun.“

Die romtreue katholische Kirche Chinas arbeitet im Untergrund, während die chinesische „patriotische Kirche“ nur Priester zulässt, die der Partei genehm sind und die sie streng überwacht. Bischöfe der rechtgläubigen Kirche, die dem Papst gegenüber loyal sind, müssen viele Jahre im Gefängnis verbringen. p1060215_810_500_55_s_c1

Kardinal Zen (siehe Foto) erklärt [i]:

„Wenn man einer Regierung die Möglichkeit gibt, Bischöfe zu ernennen, könnte das ein Signal für andere Staaten sein, dem nachzufolgen. Ich habe große Sorge, dass der Vatikan mit der Regierung zusammenarbeiten will. Für ihn ist die Untergrundkirche ein lästiges Übel. Und um der Einheit Willen tut man alles, um sich zu arrangieren.

Der Papst selber versteht wahrscheinlich nicht die Hintergründe. Ich kann seine Gutgläubigkeit, die fast schon an Naivität grenzt, über die chinesische Regierung nachvollziehen. Er verlässt sich auf seine Mitarbeiter. Schuld an der Lage ist eigentlich nicht der Papst. Es sind seine Berater.

Ich habe Angst, sie verkaufen die Untergrundkirche. Das wäre für uns sehr schlecht. Aber wir können nichts tun außer beten. Chinesen, die mich aufsuchen, ist es verwehrt, ihre Meinung frei zu äußern. Sie bitten mich inständig, meine Stimme zu erheben.

So kontaktiere ich den Vatikan unablässig. Nur dieser scheint nicht auf mich hören zu wollen. Ich habe Papst Franziskus vor zwei Jahren getroffen. Er hörte mir 40 Minuten lang zu. Er schien meine Ansicht zu teilen. Ich kann so nicht sagen, was nun passieren wird.

Foto: HMKMan teilte mir jedoch mit, dass ich nur noch dann in den Vatikan kommen soll, wenn ich eine Einladung habe.“

Offenbar hat sich die Situation zwischen Vatikan und Chinas Kirche seit dem Rücktritt von Papst Benedikt geändert. Kardinal Zen jedenfalls beklagt, dass eine kompetente römische Kommission aus jener Zeit nun nicht mehr existiert: 

„Unter Papst Benedikt XVI. gab es eine vatikanische Kommission, deren sehr kompetente Mitglieder genau wussten, wie man mit chinesischen Kommunisten zu verhandeln hatte. Unter Papst Franziskus ist diese Kommission verschwunden.

Die Untergrundkirche in China ist sehr verunsichert über die äußerst verwirrenden Anweisungen des Vatikans. Priester der „Patriotischen Kirche“ sind der Regierung verpflichtet. Wenn sie in die Untergrundkirche kommen, werden die Untergrundpriester nach einiger Zeit von der Polizei verjagt. Sie verlieren ihre Pfarrei.

Die Regierung hat die Untergrundkirche in der schlimmsten Form  tyrannisiert. Man kann mit den Kommunisten, die uns verfolgten, nicht plötzlich zusammenarbeiten und sie kirchenrechtliche Dinge entscheiden lassen, nur weil der Vatikan, der die Zusammenhänge nicht kennt, es so bestimmt.

Es gehört zu meinen Prinzipien, den Papst nicht zu kritisieren. Wenn es wirklich zu einem Deal zwischen der Regierung und dem Vatikan kommen sollte, werde ich schweigen. Aber bis es soweit ist, werde ich meine Stimme erheben, um meine Opposition kundz tun.“

[i] Claire Chretien, Exclusive: Cardinal Zen says ‘Naïve’ Pope and bad advisors are betraying underground Church in China. LifeSiteNews, 21. Feb. 2017bookcoverimage

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA.

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

Foto von Kardinal Zen: LifeSiteNew


Burma/Myanmar: Systematische staatliche Verfolgung der muslimischen Rohingyas

Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi versagt hier

Die Rohingya sind eine in Myanmar – auch Burma genannt – massiv verfolgte und unterdrückte sunnitisch-muslimische Volksgruppe, deren größter Teil in Myanmar lebt, vor allem im Bundesstaat Rakhine an der Westküste.

IGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859Die Vereinten Nationen haben diese Bevölkerungs-gruppe als die wahrscheinlich „meist verfolgte Minderheit“ bezeichnet.

Da sie im buddhistisch-dominierten Land seit dem sog. „Staatsbürgerschaftsgesetz“ von 1982 nicht als Staatsbürger anerkannt – und somit de facto zu Bürgern zweiter Klasse degradiert wurden – und ihnen grundlegende Menschenrechte verweigert werden, lebt etwa die Hälfte von ihnen als Flüchtlinge im Ausland.

Rohingya werden Opfer systematischer Verfolgung und oftmals tödlicher Gewalt durch buddhistische Nationalisten und Armeeangehörige. Vergewaltigungen und Erniedrigungen sind an der Tagesordnung. Zehntausende vegetieren in menschenunwürdigen Lagern. Im Jahr 2015 gewann die Partei der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi überraschend die landesweiten Wahlen und konnte so die Militärregierung ablösen.

Hier folgen Auszüge aus einem Gespräch mit  dem Medienbeauftragten des European Rohingya Council (ERC), Mohammed Ibrahim. Die Fragen stellten Maya Robinson und Daniel Holler von der IGFM-Deutschland.

Können Sie uns etwas zur aktuellen Menschenrechtssituation in Myanmar sagen?

Zusammengefasst kann man sagen, dass die aktuellen Menschenrechtsverletzungen der myanmarischen Armee seit dem 9. Oktober 2016 genau das zeigen, was die UN offiziell als „ethnische Säuberung“ bezeichnet. Die myanmarische Armee vertreibt in Kya Gaung Taung (auch Rabailla genannt) weiterhin Rohingya-Männer aus ihren Dörfern und jagt deren Frauen und Kinder auf offene Felder in die glühende Sonne, ohne Wasser und Nahrung. Frauen und Kinder leiden Hunger und Durst. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Wir erhalten immer wieder Berichte von Massenvergewaltigungen und -verhaftungen. Das Gebiet ist vollkommen abgeriegelt, der Zugang für unabhängige Medien und humanitäre Hilfe wird unterbunden. Die Bewegungsfreiheit der Leute ist massiv stark eingeschränkt. Die Regierung belügt die internationale Gemeinschaft, wenn sie sagt, dass es dort keine Menschenrechtsverletzungen gebe, aber gleichzeitig unabhängigen Medien den Zugang verweigert.

Zehntausende Rohingya sind 2016 nach Bangladesch geflohen. Wie bereits erwähnt, gibt es alarmierende Berichte von hunderten Vergewaltigungen und willkürlichen Verhaftungen; auch wurden hunderte Rohingya getötet. Laut der UN sind 3000 Rohingya-Kinder stark unterernährt; die Hälfte von ihnen wird verhungern, wenn keine Nothilfe geleistet wird.

Haben Sie noch immer Hoffnungen auf die Unterstützung durch Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi? Oder denken Sie, dass sie keine positive Auswirkung auf Ihre Situation haben kann?

Um ehrlich zu sein haben wir keinerlei Hoffnungen auf Unterstützung durch Aung San Suu Kyi. Sie verleugnet Verbrechen, die am helllichten Tag von der Armee begangen werden, ohne jemals die Tatorte zu besuchen oder die Verbrechen zu untersuchen. Sie weist die Vorwürfe einfach zurück. Deshalb haben wir jede Hoffnung verloren, dass sie für uns Partei ergreifen würde. Sie könnte natürlich einen positiven Einfluss haben, wenn sie sich dafür entscheiden würde. Aber leider sehen wir keine Anzeichen dafür, dass sie das machen möchte.

Myanmar öffnet sich der internationalen Gemeinschaft. Viele Politiker und Geschäftsleute kommen in das Land. Kann ein solcher Öffnungsprozess den Rohingya und anderen Minderheiten helfen? Wenn ja, warum?

Myanmar öffnet sich in Richtung der internationalen Gemeinschaft. Die westlichen und nicht-westlichen Unternehmen wetteifern miteinander um die bisher nichtgenutzten Ressourcen des Landes. In der Konsequenz ignorieren westliche Politiker gerne Myanmars Verbrechen gegen die Rohingya und andere Minderheiten, da sie negative Auswirkungen auf ihre Interessen – wirtschaftlich und politisch – befürchten. Myanmars Militär nutzt dies als einen Vorwand um ihren vorab geplanten Kriegszug gegen die Rohingya voranzutreiben.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.igfm.de/myanmar/interview-verfolgung-der-rohingya/


Türkei: Evangelische Gemeinden dokumentieren wachsende Unterdrückung

Die protestantischen Kirchengemeinschaften in der Türkei veröffentlichten einen Bericht zu den Einschüchterungsversuchen und Übergriffen gegen die Gemeinden auf türkischem Staatsgebiet im Jahr 2016. Über dass Dossier berichtet auch die türkische Presse. csm_igfm_poster_art-09_6946dac2d0

Es dokumentiert u. a. einen Anstieg bei der Zahl der von der Regierung und von lokalen Behörden beschlagnahmten Kirchen und Gebetsräume, die evangelische Gemeinden nicht mehr nutzen dürfen.

Auch die Schikane christlicher Studenten durch Altersgenossen soll zugenommen haben. Außerdem erinnert das Dossier an den evangelischen Pastor Andrew Craig Brunson in Izmir (Smirne Diriliş Kilisesi), der 64 Monate in Untersuchungshaft verbrachte, weil seine Aktivitäten angeblich “die Staatssicherheit gefährden”.

Quelle: vatikanischer Fidesdienst

 


Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des HERRN folgt dir nach

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 58,7-10:

So spricht der HERR: Teile mit den Hungrigen dein Brot, nimm obdachlose Arme ins Haus auf, wenn du einen Nackten siehst, bekleide ihn, und entziehe dich nicht deinen Verwandten. bibel

Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte und deine Wunden werden schnell vernarben. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des HERRN folgt dir nach.

Wenn du dann rufst, wird der HERR dir Antwort geben, und wenn du um Hilfe schreist, wird ER sagen: Hier bin ich.

Wenn du der Unterdrückung bei dir ein Ende machst, auf keinen mit dem Finger zeigst und niemand verleumdest, dem Hungrigen dein Brot reichst und den Darbenden satt machst, dann geht im Dunkel dein Licht auf und deine Finsternis wird hell wie der Mittag.

 


Ägypten: Gewalttätige Rädelsführer gegen Christen kommen straffrei davon

Die ägyptischen Behörden haben das Verfahren gegen drei Männer eingestellt, die maßgeblich für einen Pogrom gegen die christliche Minderheit in der Ortschaft al-Karm in der Provinz al-Minya verantwortlich waren. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, hatten am 20. Mai 2016 rund 300 bewaffnete Männer die Häuser von sieben koptischen Familien angegriffen, sie ausgeraubt und vier der Häuser angezündet.

Die 70-jährige Koptin Souad Thabet wurde nackt ausgezogen, durch die Straßen gezerrt und geschlagen. Wie jetzt bekannte wurde, stellte die zuständige Staatsanwaltschaft am vergangenen Samstag trotz zahlreicher Augenzeugen die Verfahren wegen „Mangel an Beweisen“ ein.

Die IGFM beklagt, dass die versöhnlichen Äußerungen des ägyptischen Präsidenten Feldmarschall Abd al-Fattah as-Sisi in starkem Gegensatz zur diskriminierenden Praxis der Behörden und Übergriffen von Islamisten stehen.

„Allein seit Anfang Januar sind in Ägypten vier Morde an koptischen Christen bekannt geworden, die einen mutmaßlich islamistischen Hintergrund haben“, erklärte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin (siehe Foto).

„Die Symbolpolitik des Präsidenten ist ein guter Anfang, um die jahrzehntelange Diskriminierung der Minderheiten zu überwinden. Den Symbolen müssen aber konkrete Taten folgen – vor allem muss die Regierung die Willkür der eigenen Behörden unterbinden. Diskriminierung von Minderheiten und Desinteresse an der Strafverfolgung der Täter sind weiter an der Tagesordnung“.  Lessenthin-Martin-IGFM-100

Am 3. Januar schnitt ein Angreifer dem koptischen Christ Youssef Lamei in Alexandria die Kehle durch und rief dabei „Kafir“ („Ungläubiger“) und „Allahu akbar“ („Gott ist am größten“). Die Überwachungskamera eine Ladens hatte den Mord aufgezeichnet.

Am 6. Januar wurde ein christliches Ehepaar in seiner Wohnung ermordet. Beiden war ebenfalls die Kehle durchgeschnitten worden. Angehörige schließen einen Raub aus, denn weder Geld noch Wertgegenstände waren gestohlen.

Am 13. Januar wurde der christliche Chirurg Dr. Bassam Safwat Atta mit einer tiefen Schnittwunde imHals in seiner Wohnung ermordet aufgefunden. Auch in diesem Fall waren weder Geld noch der Schmuck der Ehefrau angerührt.

Sowohl die IGFM als auch Medhat Klada, der Vorsitzende des koptischen Dachverbands European Union of Coptic Organizations for Human Rights, sind besorgt über die Zunahme der Angriffe auf Angehörige der koptischen Minderheit in Ägypten.

In Ägypten hatte vor allem die Demütigung der 70-jährigen Koptin Souad Thabet Empörung ausgelöst. Wie sich später herausstellte, soll ein muslimischer Nachbar das Gerücht gestreut haben, dass der Sohn Christin ein Verhältnis mit seiner Frau hatte – um sich leichter von ihr scheiden zu können.

Die gesamte koptische Familie erhielt Drohungen und wandte sich am 19. und am Morgen des 20. Mai 2016 an die Polizei mit der dringenden Bitte um Hilfe. Nach Angaben der IGFM blieb die Polizei aber sowohl vor als auch während der Übergriffe völlig untätig.

Dass Souad Thabet nicht umgebracht wurde, lag am mutigen Einsatz des muslimischen Nachbarn Ramadan Kamal. Ihm gelang es unter großem persönlichem Risiko, die 70-jährige aus der Gewalt ihrer bewaffneten Peiniger zu befreien und in seinem Haus zu verstecken. Ihr Sohn war bereits eine Woche vorher mit seiner Frau und den vier Kindern geflohen.

Weitere Infos: www.menschenrechte.de/aegypten


Christliche Flüchtlinge: Abschieben und amtlich zur Glaubensverleugnung verdonnern

Von Peter Helmes und Michael Stein

Ausgerechnet am Freitag, dem 13. Januar, kommt mir eine Meldung auf den Tisch, die mir die Luft nimmt. Sie erinnert fatal an den Fehltritt der beiden deutschen „Christen-Oberhäupter“: Kardinal Marx und EKD-Präses Bedford-Strohm.

Die beiden Gottesmänner hatten in Jerusalem beim Besteigen des Tempelberges keinen Mut, Kreuz  –  also Rückgrat  –  zu zeigen und versteckten auf einen Wink der muslimischen Gastgeber hin ihr Bischofskreuz. IGFM_Scharia

Das Beispiel der beiden Oberhirten hat wohl vor den Toren der BAMF („Flüchtlingsbehörde“) nicht haltgemacht. „Steglitz Lutherisch“ berichtete am 13.1.2017 u.a.:

„Unsere Gemeindeglieder kommen aus Ländern, die im neuen Weltverfolgungsindex von Open Doors die Plätze 3,4,6,7,8 und 10 belegen … Und doch müssen so viele von ihnen darum zittern, als christliche Flüchtlinge hier in Deutschland anerkannt zu werden.

Der Iran ist im Index noch einmal um einen Platz nach oben gestiegen. Begründung: „Mit 85 Punkten steht der Iran auf Platz 8 des Weltverfolgungsindex (WVI) 2017. Im Jahr 2016 nahm der Iran mit 83 Punkten Platz 9 ein. Der Punktanstieg ist auf einen stärkeren Druck auf Christen zurückzuführen, der sich etwa in einer erhöhten Anzahl von Inhaftierungen zeigt.“

Dennoch hagelt es auch in diesem neuen Jahr weiter Ablehnungen von Asylanträgen iranischer Christen. Begründung immer wieder: Es kann ihnen zugemutet werden, ihren Glauben in ihrer Heimat zu verleugnen.“  (Quelle: https://www.facebook.com/Steglitz-Lutherisch-417213035155072/?fref=nf).csm_igfm_poster_iran_menschenre_b461ce9219

Dazu schreibt Conservo-Kommentator Michael Stein:

„Will das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) verfolgte Christen dazu zwingen, sich zum Islam zu bekehren? Verfolgte Christen werden seit einiger Zeit systematisch von diesem Bundesamt abgeschoben.

Das Bundesamt begründet es u.a. mit dem Argument: Es könne den zurückgeschickten Christen zugemutet werden, ihren Glauben in ihrer Heimat zu verleugnen.

Wie soll das Verleugnen denn konkret aussehen? Sollen die Christen etwa zum Islam konvertieren, damit sie von den korantreuen Muslimen nicht diskriminiert, geschlagen, unterdrückt, getötet oder als Menschen 2. Klasse behandelt werden, wenn sie in ihre Heimatländer zurückkehren?

Das Bundesamt fordert so die verfolgten Christen in letzter Konsequenz auf, sich zum Islam zu bekehren, damit sie ohne Unterdrückung in Frieden und Wohlstand leben können!

Ja, so sind linke und grüne Politisch-Korrekte: Einerseits empfangen sie jeden korantreuen Salafisten mit offenen Armen, andererseits schieben sie mit heuchlerischen und verlogenen Argumenten die wirklichen Flüchtlinge ab. Ja, ich vermute, am liebsten würden sie alle deutschen bibeltreuen Christen und Konservativen gleich mitabschieben.“

Soweit Michael Stein, dem ich voll zustimme.

Die BAMF-Gewaltigen haben offenbar keinen Respekt vor christlichen Flüchtlingen und erst recht nicht vor dem christlichen Glauben – und keine Ahnung davon. Vermutlich haben die BAMFer was verwechselt: Wir sind nicht in Islamien!

Quelle und vollständiger Text hier: https://conservo.wordpress.com/2017/01/14/freitag-der-13-der-schwarze-freitag-oder-wie-man-gott-verraet/#more-13425


Amerikanischer Rabbi Adlerstein: Christen sind als Verfolgte die „neuen Juden“

Christen sollten stärker für ihre Glaubensgenossen eintreten

„Christen sind die neuen Juden geworden.“  – Diese Ansicht äußerte der prominente jüdische Rabbi Yitzchok Adlerstein (Los Angeles). Wie er in einem Interview mit dem Fernseh-Prediger Pat Robertson  sagte, sind Christen gegenwärtig die am stärksten verfolgte religiöse Gruppe weltweit.

Foto: Konrad RuprechtDie Unterdrückung erstrecke sich von Westafrika bis nach Afghanistan und in den Iran: „Christen können dort an jedem beliebigen Tag aufwachen und wissen nicht, ob sie am Abend nach Hause zurückkehren werden, ob sie getötet oder verfolgt werden.“

Adlersteins Mutter Trudi überlebte im Dritten Reich das KZ. Niemand habe nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geglaubt, dass sich Völkermorde wiederholen würden, so Adlerstein. Aber es seien weitere gefolgt, zuletzt der der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) an den Christen und Jesiden in Syrien und dem Irak.

Der Rabbiner warf den Christen im Westen eine falsche Zurückhaltung vor. Tausende Leben hätten gerettet werden können, wenn bereits vor zwei Jahren Christen in den großen Metropolen auf die Straßen gegangen wären und sich öffentlich für ihre verfolgten Glaubensgeschwister eingesetzt hätten.

Er warnte vor einer falsch verstandenen „politischen Korrektheit“, die anderen religiösen Gruppen nicht zu nahe treten wolle: „Wir Juden haben die Erfahrung, dass Liebe zu Hause beginnt, in der eigenen Nachbarschaft und anschließend nach außen wächst.“  –  Es sei nichts verkehrt daran, zuerst für die Interessen der eigenen Glaubensgemeinschaft einzutreten.

Quelle: idea