US-Finanzminister Mnuchin wird in Jerusalem als großer Freund Israels empfangen

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu (siehe Foto) ist am Sonntag in Jerusalem mit dem US-amerikanischen Finanzminister Steve Mnuchin zusammengekommen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärte der Regierungschef u.a.:   

„Lassen Sie mich zunächst sagen, dass die US-Israel-Allianz unter Präsident Trump niemals enger war. Und ich schätze dieses Bündnis und die Vertiefung unserer Beziehungen in jedem Bereich: bei den Geheimdiensten, in der Sicherheitskooperation, im Handel, in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und natürlich, in unserem gemeinsamen Ansatz bei der Verhinderung von Aggression in dieser Region.

Und dies ist auch, was einen großen Teil unserer Gespräche heute ausmachen wird – wie die zweifache Aggression Irans aufgehalten werden kann: sein Trachten nach einem Atomwaffenarsenal und sein Trachten nach konventionellen Waffen, und seine Eroberungspläne für den Nahen Osten.

Das Atomabkommen hat Iran in die Lage versetzt, seine beiden Pläne der Aggression weiter zu verfolgen: Anstelle den Weg zur Atombombe aufzuhalten, hat es den Weg zu einem ganzen Atomwaffenarsenal freigemacht. Und es hat ihnen Milliarden, Hunderte Milliarden Dollars in Bar gegeben, in Krediten, in Investitionen, die es ihnen ermöglicht haben, ihre wachsende Aggression in der Region zu finanzieren. (…)

Und aus diesem Grund begrüßen wir die mutige Entscheidung Präsident Trumps, das Abkommen zu verlassen.(…)

Wir haben auch noch andere Themen zu besprechen – die Weltwirtschaft, Israel ist ein Teil davon; die amerikanische Volkswirtschaft, unsere Zusammenarbeit in diesen beiden Bereichen, die sehr vielversprechend sind. Ich denke, Israel und die Vereinigten Staaten beweisen die Widerstandskraft freier Volkswirtschaften, die ihren Völkern Freiheit für Unternehmergeist und Kreativität geben.

Wir haben denselben Geist, und wir haben dasselbe Herz. Wir haben dieselben Interessen und dieselben Werte.

In diesem Sinne möchte ich Ihnen, Steve, danken, für die Arbeit, die Sie im Finanzministerium geleistet haben, sowohl, um iranische Aggressionen aufzuhalten und auch, um die unglaubliche Partnerschaft zwischen Israel und den USA voranzubringen. Willkommen in Jerusalem.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


UNO: eine von Israel eingebrachte Resolution zum Unternehmertum in Entwicklungsländern verabschiedet

Israel fördert freie Marktwirtschaft und Ideenreichtum

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat eine von Israel eingebrachte Resolution zum Unternehmertum in Entwicklungsländern angenommen. 129 Staaten stimmten für die Resolution, 31 dagegen und 9 enthielten sich.

Die Resolution soll Gründungen unterstützen, die dann als Katalysator für Entwicklung dienen sollen. Sie ruft dazu auf, Bedingungen zu schaffen, die das Unternehmertum fördern, und bürokratische Hürden für Firmengründungen abzubauen.


Israels Botschafter Prosor in der Generalversammlung (Foto: UN-Webcast)

Es ist das erste Mal, dass die Vereinten Nationen eine Resolution zum Thema Gründungen als Mittel zur Armutsbekämpfung und zur Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätzen verabschiedet haben. Israel hat die Resolution als Vorsitzende einer Gruppe von beinahe 100 Staaten initiiert und eingebracht.

Bei seiner Rede im Anschluss an die Abstimmung erklärte der Ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron Prosor, unter anderem:

„Die Erfahrung Israels zeigt, dass Menschen die größten natürlichen Ressourcen eines Landes sind. In nur sechs Jahrzehnten ist Israel von einem Entwicklungsland zur Startup-Nation geworden. Wir haben mit dem Apfel-Anbau angefangen und entwerfen jetzt das Design für Apple-Computer, früher haben wir Orangen geerntet, jetzt produzieren wir Mobiltelefone für Orange. Wir haben mehr Startups pro Kopf als jedes andere Land der Erde. Tel Aviv wurde vor kurzem zur gründerfreundlichsten Stadt der Welt gekürt.

Diese Erfolge sind kein Zufall. Sie sind das Ergebnis von enger Kooperation zwischen Wirtschaft und Regierung – und einer Kultur, die Risiken schätzt, Unternehmertum unterstützt und zum Ideenreichtum ermutigt.

Israels Geschichte zeigt, dass, wenn man Stabilität will, man sein Volk stärken muss. Wenn Sie Wohlstand wollen, investieren Sie in Ihre Bürger. Und wenn Sie Nachhaltigkeit wollen, müssen Sie jedes Mitglied der Gesellschaft mit einbeziehen – besonders Frauen und junge Menschen.

Dies vor allem ist das Herzstück unserer Resolution.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin