Marokko: Frauenfeindliche Texte werden aus Schulbüchern entfernt

Marokko hat im Frühjahr 2016 eine wegweisende Reform eingeleitet, damit die junge Generation nicht weiter mit den bisherigen frauenfeindlichen Klischees erzogen wird – zumindest nicht in der Schule.

Marokkos König Mohammed VI. veranlasste die Reform, durch die nach und nach diskriminierende Inhalte über Frauen aus den Schulbüchern des Landes entfernt werden sollen. Eine Kommission aus 70 Experten überarbeitet dabei knapp 400 Schulbücher und andere Lehrmaterialien aus allen Klassenstufen und Fachrichtungen. Diese werden dann in den folgenden vier bis fünf Jahren schrittweise die alten Lehrbücher ersetzen.

Inhalte, die dem neuen marokkanischen Familienrecht aus dem Jahr 2004 und der neuen Verfassung von 2011 entgegenstehen, entwürdigend oder sexistisch sind, wurden und werden verändert. Dazu gehört, keine minderjährigen Mädchen mehr zu zeigen, die mit 14 Jahren verheiratet werden oder Texte zu drucken, die Gewalt rechtfertigen. Teilweise werden auch Mädchen abgebildet, die kein Kopftuch tragen.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.igfm.de/themen/frauenrechte/schulbuch-reform-in-marokko/


Wir trauern um Wolfram Ellinghaus

Von Felizitas Küble

Leider haben wir erst mit einiger Verspätung erfahren, daß unser Leser und Mitstreiter, der evangelische Familienvater Wolfram Ellinghaus, am 12. September dieses Jahres in Harsewinkel (Westfalen-Lippe) verstorben ist.
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Auch wenn ich den einsatzfreudigen Pädagogen persönlich leider nicht kennenlernen konnte, so waren wir jahrzehntelang schriftlich und telefonisch in einem guten ubuchtitelnd anregenden Kontakt  –  dies umso mehr, als der Kirchenchorleiter, Buchautor und Zeitgeistkritiker der katholischen Kirche vor allem in moralischer Hinsicht, aber teils auch hinsichtlich theologischer Themen sehr nahe stand, etwa im zentralen Punkt der „Rechtfertigungslehre“.
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Kein Wunder also, daß er sich über unsere Rundsendungen und Artikel im CHRISTLICHEN FORUM gefreut hat und sich immer wieder positiv dazu äußerte. Er pflegte auch guten Kontakt mit katholischen Priestern, z.B. mit dem Jesuitenpater und Publizisten Lothar Groppe, der zudem auf seinen Tagungen referierte.
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BILD: eines der Bücher von Wolfram Ellinghaus
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Wolfram Ellinghaus war Gründer und jahrzehntelang Vorsitzender bzw. Geschäftsführer des LDEZ (Lernen für die Deutsche und Europäische Zukunft e. V.), zudem der Leiter des Kuratoriums. Vermutlich auf seine Anregung hin wurde ich voriges Jahr in den Beirat des LDEZ aufgenommen, der heute von Josef Kraus, dem Präsidenten des Deutschen Lehrerverbands, geleitet wird. Den Verein selbst führt Prof. Dr. Walter Schweidler aus Eichstätt.
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Der LDEZ verbreitet pädagisch wertvolle Schriften und hat mehrfach geeignete Schulbücher mit dem „Deutschen Schulbuchpreis“ ausgezeichnet, darunter auch katholische, unterrichts-geeignete Literatur, zB. von Weihbischof Dr. Andreas Laun aus Salzburg.
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Der evangelikal geprägte Verstorbene hat sich unermüdlich für Schulgesetze und Lehrpläne eingesetzt, die mit unserer christlich-abendländischen Kultur und Ethik vereinbar sind. Aber Ellinghaus übte nicht nur Kritik an Fehlentwicklungen, sondern wollte vor allem das Gute fördern, daher die Schulbuchpreise für lobenswertes Unterrichtsmaterial. Näheres dazu hier: http://www.schulbuchpreis.de/index.html
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Möge der Ewige ihn in sein himmlisches Reich aufnehmen: R.I.P.

 


FDP-Politikerin kritisiert üble Inhalte der Sexualkunde in NRW – CDU schweigt dazu

In den nordrhein-westfälischen Schulen gibt es sexualpädagogische Auswüchse. Diese Meinung vertritt die FDP-Landtagsabgeordnete Yvonne Gebauer (Köln) in der „Welt am Sonntag“ vom 19. Juni. Beispielsweise dürften schon Zwölfjährigen Sexualpraktiken wie Sadomasochismus und Phänomene wie der „Darkroom“ nahgebracht werden. IMG_4228

So werden Orte bezeichnet, an denen Sex in Gruppen praktiziert wird. Die Schulexpertin warnt, dass das für die Persönlichkeitsentwicklung unerlässliche Schamgefühl von Kindern verletzt werde.

Sie kritisiert vor allem die von Sexualpädagogen und schwul-lesbischen Gruppen gestalteten Lehrmaterialien, die unter dem Titel „Schule der Vielfalt“ deutschlandweit angeboten werden. In Nordrhein-Westfalen werden sie laut der „Welt am Sonntag“ vom Schulministerium empfohlen und gefördert.

Einige der dort unterbreiteten Unterrichtsideen seien in Baden-Württemberg und im SPD-regierten Hamburg auf Protest gestoßen. Die CDU in Nordrhein-Westfalen hingegen, so die Zeitung, verhielte sich still.

Manche Politiker hätten gehofft, dass die rot-grüne Landesregierung angesichts der deutschlandweiten Diskussion dafür sorgen werde, dass die umstrittensten Ideen der „Schule der Vielfalt“ in dem Bundesland keine Anwendung finden. Doch die Landesregierung habe sich von keinem einzigen Angebot distanziert.

Laut Gebauer schießen die Inhalte über das „gute Ziel der Antidiskriminierung“ hinaus. Um Toleranz zu fördern, müsse man „Zwölfjährige nicht vor versammelter Klasse einen Orgasmus oder Darkroom-Praktiken vorspielen lassen“.

Die Zeitung zitiert ferner aus dem Lehrbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Die Autoren Elisabeth Tuider und Stefan Timmermanns würden den Lehrern empfehlen, Kinder ab 13 Jahren Praktiken wie Analsex als Theaterstück darstellen zu lassen.

Angeraten werde auch, für Schüler ab 14 Jahren auf Unterrichtsmaterialien wie „Dildos“ oder „Vaginalkugeln“ zurückzugreifen. „Sexualpädagogisch hilfreich“ sei überdies ein Projekt, in dem Schüler einen „Puff für alle“ bauten. In Hamburg sei das Buch von der Literaturliste des dortigen Lehrerinstituts gestrichen worden.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.idea.de/politik/detail/in-nordrhein-westfalen-gibt-es-sexualpaedagogische-auswuechse-97255.html


Schulen in Nord und Süd führen angemessene Kleiderordnungen ein

Von Hamburg bis Horb: Mehr Vernunft mit „Klamotten“

Wie einige Nachrichtenagenturen  – darunter dpa und epd – kürzlich gemeldet haben, gilt in der katholischen Sophie-Barat-Schule in Hamburg-Rotherbaum mit Beginn des neuen Schuljahres eine geänderte Kleiderordnung.  a (7)

Hotpants, bauchfreie Zonen und tiefe Ausschnitte bei den Mädels sind nicht mehr angesagt. Richtig ist, daß auch die  – bisweilen von Jungs getragenen  – „tiefhängenden Jeans“ (bei denen oft die Unterhose zu sehen ist) untersagt wurden.

Natürlich wird bei solchen „Maßnahmen“ gerne ironisch die Prüderie-Keule geschwungen. Dabei wird nicht nur übersehen, daß die Schule kein Badesee ist und daß ordentliche Klamotten durchaus einer besseren Konzentration im Unterricht dienen, sondern daß in diesem Falle Eltern, Lehrer und Schüler gemeinsam die reformierte Kleiderordnung beschlossen haben.

In der neuen Regel heißt es, Kleidung sei nicht nur eine Frage von Stil und Mode, sondern auch ein „Zeichen von Respekt“ – und weiter: „Dabei kann allzu freizügige und nachlässige Garderobe ungute Gefühle auf Lehrer- aber auch auf Schülerseite hervorrufen“.  –  Auch Shirts mit sexistischen oder rassistischen Sprüchen sind nicht mehr erlaubt. Wer keine passenden Klamotten mitbringt, kann auf die Schulkleidung zurückgreifen, die zur Verfügung gestellt wird.

Alles typisch sittenbrav-„katholisch“, gar altfränkisch? – Mitnichten. 

Erst im Juli sorgte die staatliche Werks-Realschule in Horb-Altheim für ähnliche Schlagzeilen. „Schülerinnen werden zwangsbekleidet“, hieß es seitens des „Spiegel“ –  und die linksalternative Berliner Tageszeitung „taz“ äußerte sich in einer alles andere als stubenreinen und daher nicht zitierfähigen Sprachweise. IMG_4228

Anlaß für das Protestgetöse war das Rundschreiben der 37-jährigen Schulleiterin Bianca Brissaud an die Eltern, die sich über „sehr aufreizende“ Kleidung mancher Schülerinnen beschwerte. Daher kündigte sie eine neue Hausordnung an, die gemeinsam mit Schülern und Eltern erstellt werden solle.

Bis dahin gelte die Regel: „Wer zu aufreizend gekleidet ist (zB. bauchfreies Shirt, Hotpants), der bekommt von der Schule ein großes T-Shirt gestellt, das er/sie sich bis zum Schultagsende anziehen muss.“

Auch diese Schule übersieht gewisse Klamottenflegeleien bei den Herren der Schöpfung keineswegs: tiefhängende Schlabberhosen mit „Einblick“ zur Unterwäsche sind dort ebenfalls nicht mehr erlaubt.

Dies sind zweifellos vernünftige Maßnahmen, die Schule machen sollten. Eine optimale Lösung wäre aus meiner Sicht die Einführung von Schul-Uniformen: sie würden nicht nur einer angemessenen Sittlichkeit gerecht, sondern auch dem Geldbeutel der weniger bemittelten Eltern, die von ihren Sprößlingen sonst gedrängt werden, teuere Markenkleidung zu kaufen, weil die Schüler nicht als „Aldi-Kinder“ bespöttelt werden möchten.

Felizitas Küble leitet hauptamtlich den katholischen KOMM-MIT-Verlag und ehrenamtlich das ökumenische Christoferuswerk in Münster


Israel: „Durus“ gewinnt Auszeichnung und hilft arabischen Hochschulbewerbern

Wer in Israel studieren will, muss eine Aufnahmeprüfung bestehen. Schüler aus arabischen Schulen haben es oftmals schwer, weil die Tests auf Hebräisch sind und auch Themen behandeln, die nicht an arabischen Schulen unterrichtet werden.  Arabische Schüler (Foto: Durus)

Eine junge israelisch-arabische Firma bietet deswegen spezielle Vorbereitungskurse für arabische Schüler an – und das mit großem Erfolg.

Durus hat diese Woche den hochangesehenen Global-Fellowship-Preis gewonnen. Die bahnbrechende Arbeit des Unternehmens verbesserte deutlich die Ergebnisse der Hochschulzugangsprüfung arabischer Gymnasiasten.

In einem Interview mit der israelischen Zeitung „Jerusalem Post“ verriet der beduinische Gründer Fadi Elobra, dass er sich bereits 2008 in der Negev-Stadt Rahat bemüht, hätte, die Aufnahmetest-Ergebnisse zu verbessern.

Seitdem ist Durus expandiert und unterhält nun fünf akademische Einrichtungen in Haifa, Rahat, Nazareth, Sakhnin und auf den Golanhöhen.

Quelle und weiterer Text hier: http://www.botschaftisrael.de/2015/07/02/israelisch-arabische-kooperation-gewinnt-renommierten-global-fellowship-preis/

Foto: Duros


Rheinland-Pfalz: Eltern unterrichten Kinder

Wie die ARD berichtet, gibt es vor allem in Rheinland-Pfalz vermehrt Unterrichts-Ausfall an Schulen:

Die Eltern der Kinder in der Klasse 3a aus Klein-Winternheim wurden selber aktiv, nachdem es ständig andere Klassenlehrer und Unterrichtsausfall gab: sie unterrichten ihre Kinder selber,  immer sonntags für ein paar Stunden am Nachmittag.

Unterrichtsausfall ist ein Dauerbrenner an rheinland-pfälzischen Grundschulen. Wird ein Lehrer krank, schwankt das ganze System, sagen Kritiker, denn es gebe zu wenig Lehrer an den Schulen. 


Stuttgart: Ansprache von Inge Thürkauf pro Elternrecht am 1. März 2014

2. Demonstration der Initiative „Schützt unsere Kinder“

Danke, dass Ihr auch heute am 1. März wieder so zahlreich auf den Schlossplatz gekommen seid, um Euren Rechten als Eltern Ausdruck zu verschaffen.

Es ist in keiner Weise glaubwürdig, wenn von Seiten der grün-roten Bildungspolitiker behauptet wird, es ginge nur darum, in den Schulen ein Umfeld für Toleranz, Offenheit und gegenseitigen Respekt für verschiedene Lebens- und Liebesweisen zu verschaffen, es bestünde keine Absicht zur Umerziehung.   DSC03312a

Die Leitprinzipien des Bildungsplanes sowie der 2012 ins Leben gerufene landesweite Aktionsplan für die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ sprechen eine andere Sprache. Dort geht eindeutig daraus hervor, dass Bildung und Erziehung in den Schulen mit den Farben des Regenbogens durchzogen werden sollen.

Das Emblem auf dem Papier für „Lesbische und Schwule Lebensweisen“ mit dem Untertitel „Wir bilden die Zukunft“ der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft zeigt unmissverständlich eine Fahne in den Regenbogenfarben.

Soll dies ein Vorgeschmack auf die eventuelle Neugestaltung der Nationalflagge sein  –  nicht mehr Schwarz-Rot-Gold, sondern Regenbogen?

Der Einmarsch der deutschen Sportler in Sotschi im Regenbogenkostüm könnte diesen Eindruck noch verstärken und zeigt vor allem, wie weit die Diktatur des Regenbogens schon weltweit in Fahrt gekommen ist.

Ideologischer Zwang der Gender-Lobby

Es gehört zum Christsein, dass jeder Mensch in seiner Individualität und Einzigartigkeit vor Gott angenommen wird.

Doch können wir nicht akzeptieren, dass an allen öffentlichen Schulen alle Schüler schon von der 1. Klasse an oder noch früher vergendert werden, d.h. in verschiedene sexuelle Lebens- und Liebesweisen eingeführt werden sollen, wie z. B. homosexuell, lesbisch, bi-, transsexuell usw; in der Zwischenzeit soll es ja  –  vorläufig wenigstens  –  58 Geschlechter geben, die wir alle  –  nach Ansicht der Gender-Lobbyisten  –  als völlig gleichwertig zu betrachten haben. DSC03298a

Das ist ideologischer Zwang. Eine Minderheit von Gender-Gläubigen bzw. ihre Lobby will der Mehrheit der Bevölkerung eine neue Ideologie aufdrängen.

Hinter dem Genderismus steht der Gedanke, den Menschen von allen angeblich natürlichen Auffassungen zu befreien. Um dies zu erreichen, brauche es eine gendergerechte geistige Umerziehung, die so früh wie möglich beginnen soll.

Inzwischen schreckt man nicht davor zurück, die Neuformung der Geschlechtsidentität nicht nur in Kindergärten und Schulen, sondern bereits schon in Kindertagesstätten anzusetzen. Um deutlich zu machen, worum es sich bei den Kitas im Grunde handelt, nennt man sie ganz offen „gendered institutions“.

Der Hintergedanke dieser Gender-Institutionen ist, dass ein auf diese Art umerzogenes Kind sehr früh begreifen lernen soll, dass es nicht nur Mann und Frau gibt, sondern dass die Palette viel bunter und reichhaltige ist. Die Kinder sollen beizeiten lernen, selbst wie Homos, Lesben, Bi- und Transsexuelle usw. zu leben.

Auch werden Kindergarten- und Schulbücher geändert in dem Sinn, dass nicht mehr von einer Ehe zwischen einem Mann und einer Frau die Rede sein darf, weil dies die übrigen 58 Geschlechter diskriminieren würde.

Leitbild der klassischen Ehe entschwindet

Auf diese Weise wird den Kindern immer mehr das Leitbild der monogamen Ehe von einem Mann und einer Frau als Orientierung für ihr Leben genommen. Kinder lernen nicht mehr, dass Ehefähigkeit eine kulturelle Leistung ist, die erst entwickelt werden muss. 

„Nach Karl Marx ist die Auflösung der Familie eine der Hauptaufgaben der sozialen Revolution.“  – Doch gerade in Revolutionen und Kriegen, in den schweren Zeiten der vergangenen Jahrhunderte hat sich eines deutlich gezeigt: „Die Familie ist der wärmste Ort gegen die Kälte dieser Welt“.

Seit über einem halben Jahrhundert leben wir hier im Westen ohne Krieg, in vollständiger sozialer Sicherheit. In dieser behaglichen Ruhe des Wohlstands haben wir nun eine Theorie entwickelt, die dem gesunden Menschenverstand völlig zuwiderläuft: der strategische Plan zur Umwandlung der Gesellschaft im Namen von Gender Mainstreaming; eine Ideologie, die sämtliche gesellschaftliche, kulturelle und religiöse Werte in Frage stellt.

Frühsexualisierung der Kinder

Eines der erfolgreichsten Mittel, Gender in der Gesellschaft durchzusetzen, ist die Frühsexualisierung von Kindern, die diesem totalitären Zugriff hilflos ausgesetzt werden.

Man konfrontiert sie in den Schulen mit Materialien, die nur allzu oft die Schamgrenze überschreiten. Wie eine Unterrichtsstunde gendergerecht ablaufen kann, schildert ein Bericht aus der Schweiz.

12-jährige beschreiben den Besuch der „Sextante“, wie sie die Aufklärerin nennen. Sie sei ihnen eher negativ in Erinnerung geblieben, schreiben sie. Über einige ihrer Äußerungen waren die Schüler und Schülerinnen schockiert. Manche hatten Probleme mit vulgären Begriffen und wollten sie aus Scham nicht aussprechen. Sie wurden aber gezwungen, sie doch auszusprechen. Die Sextante meinte, sie sollen doch keine Hemmungen haben und einfach reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen sei.

Zerstörung des natürlichen Schamgefühls

Warum will man die Scham der Kinder zerstören? Ist dies nicht im Grunde sexuelle Belästigung von Kindern und Jugendlichen, wenn sie sich mit sexuellen Fragen auseinandersetzen müssen, die sie noch gar nicht interessieren?

Offensichtlich hat uns der Ausspruch Lenins eingeholt, der sagte: „Interessiert die Jugend für Sex und ihr habt sie in der Hand.“  –  Ich kann die Jugendlichen nur dazu ermuntern, über ihre Erfahrungen und Empfindungen zu berichten in Bezug auf die Gender-Umerziehung in den Schulen.

Siegmund Freud wusste, wovon er sprach, wenn er warnte, dass Kinder, die [früh] sexuell stimuliert werden, nicht mehr erziehungsfähig sind, die Zerstörung der Scham bewirke eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten.

Gender: Zukunftsprogramm der UNO

Sexualisierung der Kinder ist der Schlüssel zur Destruktion der Familie und der Religion, sie führt zur Bindungslosigkeit und letztlich zum Untergang des Staates. Menschen, die losgelöst sind von allen Bindungen, sind leicht einzubinden in das, was heute offen, auch von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel als Neue Weltordnung bezeichnet wird. DSC05481 - Kopie

Die Neue Weltordnung ist keine Verschwörungstheorie, sondern das Zukunftsprogramm der zurzeit mächtigsten Organisation der Welt: der UNO, und Gender Mainstreaming ist eines ihrer mächtigsten Programme. 

Wo bleibt eigentlich in der ganzen Diskussion unser Recht für eine selbstbewusste und selbstbestimmte Entscheidung für Ehe und Familie, bestehend aus einem Mann und einer Frau, wie es im Grundgesetz verankert ist, und wie sie nicht nur in der jüdisch-christlichen Kultur, sondern in den verschiedensten Kulturen seit Jahrtausenden gelebt wird?

Im Übrigen darf die Frage erlaubt sein: Was geht eigentlich in Menschen vor, die sich Lehrmaterialien ausdenken,  wie wir sie im Bildungsplan 2015 vorfinden und sie auch anwenden?

Denken wir denn nicht daran, dass nachfolgende Generationen eines Tages auch über uns urteilen werden? Dass Kinder ihre Eltern eines Tages fragen werden, wo wart ihr, als es darum ging, politisch korrekt die traditionelle Ehe zwischen Mann und Frau in Frage zu stellen?

Wo wart ihr, als man versuchte, uns in der Schule verschiedene Liebesweisen schmackhaft zu machen und wir uns dadurch beschmutzt und missbraucht fühlten?

Wo wart ihr, als die Begriffe Mann und Frau politisch korrekt in staatlichen Dokumenten gestrichen wurden und die Begriffe Vater und Mutter durch Elter I oder Elter II ersetzt wurden, wie es in einigen Ländern schon geschehen ist?

Armutszeugnis für Demokratie und Meinungsfreiheit

Habt ihr euch deshalb nicht zu Wort gemeldet, weil Kritik an der Gender-Ideologie mit Verleumdungen wie reaktionär, faschistisch, rassistisch, homophob, fundamentalistisch usw. bedacht wurde? Wart ihr durch diese primitiven Beschimpfungen so verunsichert, dass ihr nicht erkannt habt, dass sie nichts anderes sind als ein Armutszeugnis für Meinungsfreiheit und Demokratie?

Herr Ministerpräsident Kretschmann, Sie selbst sind nicht nur Familienvater, Sie sind auch unser Landesvater und  –  Sie sind katholischer Christ und in dieser Eigenschaft erlaube ich mir, Sie nun anzusprechen:Wir bitten Sie, alles in Ihrer Macht Stehende zu tun, um die Gender-Ideologie zumindest in Ihrem Regierungsbereich Baden-Württemberg zu stoppen, um uns und unsere Kinder zu bewahren – vor der Neuen Weltordnung der Sexualität.

Unsere Autorin Inge M. Thürkauf ist Theaterschauspielererin und katholische Publizistin; sie lebt im Schwarzwald

Dieser FERNSEH-Bericht (SWR) zeigt die linksradikalen Randale gegen Polizei und friedliche Demonstranten: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/gegner-und-befuerworter-auf-der-strasse-aufgeheizte-stimmung-bei-bildungsplan-demos/-/id=1622/did=12957762/nid=1622/vv=teaser-12/x9177p/index.html

HIER sieht man unseren MITarbeiter Mathias von Gersdorff (von ihm stammen die Demo-Fotos) und unsere Autorin Inge Thürkauf als Redner auf der Tribüne: http://www.youtube.com/watch?v=AseESVTJcLw&list=UUwnJ0PJIljXVHYkYu-Vi1Yg&feature=c4-overview


„Bildungsplan“: Grüne Umerziehungspläne an Schülern in Baden-Württemberg stoppen!

Von Hedwig Freifrau v. Beverfoerde

In Baden-Württemberg steht Ungeheuerliches bevor! Mit dem Bildungsplan 2015 zeigt die grün-rote Regierung ihr wahres Gesicht: Staatlich angeordnet und abgesichert durch die Schulpflicht sollen von 2015 an alle Kinder ab der Grundschule ihre eigene sexuelle Orientierung hinterfragen.  Banner_mi

Sie sollen die Lebensweisen und Begegnungsstätten von LSBTTI-Personen (lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender und intersexuell) kennenlernen und alles unterschiedslos als gut, normal und richtig akzeptieren.

Diese (Um-)Erziehung soll fächerübergreifend als Querschnitts-Leitprinzip erfolgen. Die Eltern haben aufgrund der Schulpflicht keine Möglichkeit ihre Kinder vor dieser staatlichen Sexualisierung und Indoktrination zu bewahren.

Aber diesen Griff nach den Kindern werden wir nicht zulassen!

Dazu starten wir jetzt die Online-Kampagne »Elternrecht wahren! ´Akzeptanz sexueller Vielfalt` per Schulpflicht – NEIN«. 

Bitte beteiligen Sie sich, auch wenn Sie nicht in Baden-Württemberg wohnen, und mobilisieren Sie alle Ihre Bekannten! Dieser Kampf zum Schutz unserer Kinder geht uns alle an und ist unerläßlich. Was hier geschieht, wirkt sich auf alle Bundesländer aus.

FDP-Fraktions-Chef Rülke kritisiert „grüne Bevormundung“

In seinem Antwortschreiben an die Initiative Familienschutz hat der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Ulrich Rülke im Namen der gesamten FDP-Fraktion die Fokussierung auf »Sexuelle Vielfalt« im grün-roten Bildungsplan und die »grüne Bevormundung, die via Bildungsplan aufoktroyiert werden soll« scharf kritisiert.

Große Teile der CDU in BaWü lehnen den Bildungsplan 2015 in seiner jetzigen Fassung ebenfalls ab. Auch die katholische und die evangelische Kirche haben sich dagegen positioniert. Eltern protestieren auf der Straße.

Hier E-Mail-Protest an eine Auswahl wichtiger Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg senden, direkt ins Büro.

Suchen Sie hier über die Wahlkreiskarte Ihre(n) Landtagsabgeordneten: Zur Wahlkreiskarte.

Initiative Familienschutz, Zionskirchstr. 3 in 10119 Berlin
Tel. 030/88 62 68 96  –   Fax 030/34 70 62 64,

www.familien-schutz.de


Will Kretschmann die Kritiker des grün-roten „Bildungsplan 2015“ einlullen und schwächen?

Mathias von Gersdorff

Laut Presseinformationen will der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit den Kritikern des „Bildungsplanes 2015“ Gespräche führen. DSC03269a

Es geht dabei vor allem um die Erziehungseinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“, die zu heftigen Protesten geführt hat. Etwa 200.000 Bürger haben die Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ unterschrieben.

Nun stellt sich die Frage, ob man Kretschmann vertrauen kann. Wird er faire Gespräche und Verhandlungen führen oder will er lediglich den Widerstand gegen seinen abstrusen Bildungsplan erlahmen lassen?

FOTO: Mathias v. Gersdorff (links) bei der Eltern-Demonstration in Stuttgart gegen den grün-roten „Bildungsplan 2015“

Eines ist jetzt schon klar: Wenn Kretschmann den Vorwurf der Umerziehung „in aller Schärfe und Härte zurückweist“, zeigt er überhaupt keine Einsicht und Verständnis für die Befürchtungen der besorgten Eltern, die an den Protesten gegen den Bildungsplan teilgenommen haben. Die Erziehungseinheit ist ein Produkt der Gender-Theorie, welche die Grünen zur Staatsideologie erheben wollen.

Doch nicht nur Kretschmanns Arroganz sollte uns stutzig machen.

Homophobie-Keule für kritische Eltern

Seine Partei, die Grünen, haben von Anfang an gegen die Gegner der Erziehungseinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ mit übelster Hetze und Verleumdung reagiert. Stets haben sie die Homophobie- und Fundamentalisten-Keule hervorgeholt. Für die Grünen sind die besorgten Eltern nichts anderes als „durchgeknallte Fundamentalisten und Ewiggestrige“.

Würde Winfried Kretschmann es ernst meinen, dann würde er versuchen, sich für die grüne Hetzkampagne halbwegs zu entschuldigen. Doch er und die Grünen meinen, sie besäßen die totale moralische Autorität. Sie lassen sich lediglich zu Gesprächen herab.

Das tut wohlgemerkt eine Partei, die jahrzehntelang pädosexuell orientierte Gruppen in ihren Landesverbänden beherbergt und politisch unterstützt hat.

Grüner Landesschef überreichte Preis an Cohn-Bendit

Winfried Kretschmann hat höchstpersönlich letztes Jahr dem Autor von „Der Kleine Basar“, Daniel Cohn-Bendit, den „Theodor-Heuss- Preis“ überreicht. Zu diesem Zeitpunkt war es  in der Öffentlichkeit bereits zu heftigen Kontroversen wegen der berüchtigten Textpassagen in jenem Buch gekommen.

Während des Wahlkampfes für die Bundestagswahl haben sich die „Grünen“ nicht dazu aufraffen können, die Wähler über die Umtriebe pädophiler Gruppen in ihrer Partei aufzuklären. Abgeordnete wie Volker Beck haben den Wählern sogar Lügen erzählt. Die Partei hat  den Pädosex-Skandal endlos vertuscht.

Dieselbe Partei meint nun, sie besäße die moralische Autorität, Erziehungsinhalte  zur Sexualität bestimmen zu können.

Für die Grünen ist menschliche Sexualität nichts anderes als ein Instrument einer gesellschaftspolitischen Revolution. Dies wird deutlich, wenn man folgende Stellungnahmen grüner Politiker oder Organisationen zur Kenntnis nimmt:

MdB Hans-Christian Ströbele will Inzestverbot aufheben.
Grüne Jugend will Ehe und Inzestverbot abschaffen
Grüne Jugend will Mehr-Eltern-Adoption.
Bündnis/Grüne will Ehegesetz für homosexuelle Paare öffnen.
Grüne Jugend will die Zweigeschlechtlichkeit überwinden usw.

FAZIT: Weder Winfried Kretschmann als Person noch als wichtiger Politiker der Grünen kann man in der Causa „Bildungsplan 2015“ Vertrauen entgegenbringen.

Unter diesen Umständen gilt: Man darf sich nicht auf Worte verlassen, sondern nur auf Taten. Und das bedeutet: Nein zum „Bildungsplan 2015“. Nein zur „Akzeptanz sexueller Vielfalt“.

Mathias von Gersdorff ist katholischer Schriftsteller und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und des Webmagazins „Kultur und Medien online“


Baden-Württemberg: CDU uneins über grün-roten „Bildungsplan 2015“

In der baden-württembergischen CDU wird der umstrittene „Bildungsplan“ der grün-roten Landesregierung unterschiedlich beurteilt. Der Entwurf sieht vor, dass Themen wie Homo-, Bi- und Transsexualität im Schulunterricht intensiver und fächerübergreifend behandelt werden. IMG_1061

Diesem Anliegen stimmt der Stuttgarter CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann zu. Zusammen mit Parlamentariern anderer Parteien hatte er einen parteiübergreifenden Aufruf gegen die kritische Online-Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ organisiert. Zu Toleranz und Weltoffenheit gehörten „auch die Akzeptanz sexueller Vielfalt und selbstbestimmter Lebensentwürfe“, heißt es darin.

Dieser Ansicht widerspricht der stellv. Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU, Pfarrer Johannes Bräuchle (Stuttgart).

Toleranz gegenüber verschiedenen Lebensentwürfen dürfe nicht mit Akzeptanz von sexueller Vielfalt gleichgesetzt werden. Jede auf Gleichwertigkeit mit „bunten Lebensentwürfen“ zielende Relativierung des Leitbildes von Ehe und Familie sei entsprechend dem biblischem Zeugnis und der Verfassung abzulehnen.

Zudem sei nicht definiert, wo sexuelle Vielfalt ende: „Angesichts der offenen Debatten in Kreisen der Grünen zum Beispiel um Pädophilie ist hier Vorsicht geboten.“

Jugendliche brauchten eine Ermutigung zu verbindlichen Treuebeziehungen, aus denen Familie entstehen könne, „aber keine Bestärkung im Ausreizen und Ausprobieren aller sexuellen Varianten und Orientierungen“.

Auch der EAK-Kreisverband Stuttgart fordert, dass in der Schule Ehe und Familie weiterhin Leitbild sind. Die Landesregierung solle einen „Runden Tisch“ einberufen, um mit den Kritikern des Bildungsplans und den Initiatoren der Petition „auf Augenhöhe und in gegenseitigem Respekt“ Gespräche zu führen.

Die erwähnte Petition gegen den Bildungsplan 2015 der grün-roten Landesregierung unterstützen bisher ca. 166.000 Bürger.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Konrad Ruprecht