Initiativen gegen „Gender-Gaga“ erfolgreich

Der Verein Deutsche Sprache hat für seine Initiative gegen die sog. Gendersprache bislang rund 39.000 Unterzeichner gewinnen können. Unterstützt wird der Aufruf auch von der AfD. Deren Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Dr. Alice Weidel (siehe Foto), sagte, die Gendersprache vergewaltige unsere Muttersprache und zertrümmere Texte bis zur Unlesbarkeit. Durch diese Sprachregelung wolle eine Minderheit der Mehrheit ihr Denken aufzwingen.

Unter den 100 Erstunterzeichnern des Aufrufs finden sich Vertreter aus Wissenschaft, Medien und Kultur, darunter der Politologe Werner J. Patzelt, der ehem. Präsident des Verfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen und der bekannte Buchautor und Theologe Peter Hahne.

Parallel dazu sammelt auch die Initiative „Stop Gendersprache jetzt!“ Unterschriften. Deren Aufruf, den u.a. der Unternehmer Wolfgang Grupp und der Publizist Matthias Matussek unterstützen, war innerhalb von eineinhalb Wochen rund 30.000 mal unterzeichnet worden.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/2019/initiativen-gegen-gendersprache-sammeln-70-000-unterschriften/


Südkorea: Kath. Kirche sammelte eine Million Unterschriften gegen Abtreibung

In Südkorea hat die katholische Bischofskonferenz dem Verfassungsgericht mehr als eine Million Unterschriften übergegeben, mit denen sich Bürger gegen eine Liberalisierung der Abtreibungsgesetzgebung aussprechen, wie KNA meldet.

Dem Bericht zufolge will das Oberste Gerichtes des Landes am 24. April eine Überprüfung der geltenden Abtreibungsgesetzgebung vornehmen.

Der Grund: Im Jahr 2017 hatten 230.000 Abtreibungsbefürworter in einer Petition die Freigabe vorgeburtlicher Kindstötungen gefordert.

In Südkorea sind Abtreibungen grundsätzlich verboten. Ausnahmen sieht das Gesetz aber vor, wenn die Fortsetzung der Schwangerschaft das Leben der Mutter gefährdet oder diese zuvor vergewaltigt wurde.

Quelle: ALfA-Newsletter


Berlin: Polizei und Bürgeraktion wollen Volksbegehren pro Video-Aufklärung

20.000 Unterschriften sollen es zunächst werden, um den Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens auf den Weg zu bringen.     

Sabine Schumann, eine von vier Initiatoren des Bündnisses für Videoaufklärung, wird gemeinsam mit der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in den kommenden Wochen für den notwendigen Zuspruch in der Bevölkerung werben.

BILD: Polizei kontrolliert im Görlitzer Park, einem Drogenumschlagsplatz in Berlin (Foto: M. Leh)

Die stellv. Landesvorsitzende der Berliner DPolG und Polizeihauptkommissarin erklärt:

„Wir wissen, dass die Berlinerinnen und Berliner mehr Videoaufklärung mit intelligenter Technik wollen und sind zuversichtlich, mit der Aktion auch erfolgreich zu sein. Was der Innensenator mit seinen zwei Videoanhängern der Öffentlichkeit präsentiert hat, ist völlig unzureichend, so kriegen wir die Kriminalität in der Hauptstadt nicht in den Griff.

Mit unserem Gesetzentwurf wollen wir erreichen, dass an gefährlichen Orten fest installierte Videotechnik mit modernster Software eingesetzt wird. Nur so kann man rechtzeitig Einsatzkräfte mobilisieren um Straftaten zu verhindern und gerichtsfeste Feststellungen treffen, wenn es zu Delikten gekommen ist.“

Auch der ehem. Bürgermeister des Problembezirks Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowski (SPD), unterstützt die Initiatoren des Volksbegehrens.

Weitere Infos: Aktionsbündnis für mehr Videoaufklärung und Datenschutz

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/polizeigewerkschafterin-sabine-schumann-startet-unterschriftenaktion-auf-dem-alexanderplatz/


Konservative Familien-Petition an Papst Franziskus knackt 500.000er Marke

Mathias von Gersdorff

Bei der „Ergebenen Bitte an Papst Franziskus“ wurde bereits am 21. August 2015 die Marke von weltweit 500.000 Unterschriften übersprungen.

Dies ist vor allem der Popularität dieser Aktion auf den Philippinen zu verdanken. Dort erfuhrt die „Ergebene Bitte“ starke Unterstützung durch Bischöfe und Kirchenvolk.

Inzwischen haben schonetwa 130 Bischöfe, darunter etliche Kardinäle, die Petition an Papst Franziskus unterzeichnet.

Auch die mediale Aufmerksamkeit ist aufgrund der hohen Zahl an Unterschriften gestiegen. In Deutschland berichteten der Bayerische Rundfunk, die „Welt“, die „Zeit“ usw. –  In Österreich schrieb u.a. der ORF (Österreichische Rundfunk), die „Presse“ und die „Katholische Presseagentur“ darüber.

Gegenwärtig werden sehr viele Unterschriften in Afrika gesammelt, zumal dort etliche Bischöfe die Aktion unterstützen.

In dem Appell äußern sich die Unterzeichner besorgt über Angriffe auf die katholische Lehre zur Ehe und Sexualethik. Die Initiative wurde im Hinblick auf die Familiensynode im Oktober 2015 organisiert.

U.a. wird in dem Aufruf bedauert, dass auch aus dem Inneren der Kirche dem katholischen Standpunkt über Ehe und Familie widersprochen wird:

„Tatsächlich konnten wir eine allgemeine Ratlosigkeit feststellen, aufgrund der Möglichkeit, dass im Schoße der Kirche eine Bresche aufgerissen wurde, die eine Duldung des Ehebruchs erlauben würde: Durch die Zulassung zur Eucharistie von geschiedenen – wiederverheirateten Paaren  und die Annahme homosexueller Partnerschaften wird ein Zustand erzeugt, der kategorisch verurteilt werden muss, da er im Widerspruch zu den Geboten Gottes und dem Naturgesetz steht.“
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Statistische Infos zur Petition siehe hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2015/08/ergebene-bitte-statistiken-und.html
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Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und die Webseite „Kultur und Medien online“

Kardinal Raymond Burke nimmt ca. 30.000 Unterstützer-Unterschriften entgegen

Am vergangenen Donnerstag präsentierte die kanadische Lebensrechtler-Internetseite „Lifesite-News“ dem amerikanischen Kardinal Raymond Burke in gebundenener Buchform mehr als 29.000 Unterschriften von Menschen in aller Welt.

In dieser „Fanpost“, an der sich auch unser Christoferuswerk in Münster und zahlreiche deutsFeatured Imageche Katholiken beteiligten, wurde dem vatikanischen Würdenträger gedankt für seinen Einsatz pro Ehe und Familie.

Zugleich wurde versichert, für ihn und seinen treuen Dienst in der Kirche zu beten, damit er weiter eine „starke Stimme zur Verteidigung der Wahrheiten für das Leben und die Familie“ bleiben möge.

Der theologisch konservative Kardinal äußerte seine „tiefste Dankbarkeit“ für dieseUnterstützung und vor allem für Ihre Gebete.“ 

Diese Online-Petition wurde im November 2014 von der katholischen Nachrichtenseite „Lifesite-News“ gestartet, um sich so mit dem Kurienkardinal zu solidarisieren, weil dieser sich seit langem als eindeutiger Lebensrechtler und Verteidiger der katholischen Ehelehre bewährt hat.

Anlaß für die Aktion war zudem die Nachricht aus dem Vatikan, daß der profilierte Kirchenmann als Präfekt der Apostolischen Signatur entlassen und auf den lediglich repräsentativen Posten eines Patrons des Malteserordens abgeschoben wurde.

Die Absetzung Kardinal Burkes vom höchsten vatikanischen Gerichtshof hatte weltweit für große Enttäuschung unter glaubenstreuen Katholiken und Abtreibungsgegnern gesorgt.

Nachdem John-Henry Westen, der Chefredakteur von Lifesite-News, dem Kardinal das Unterschriftenbuch überreichte, bekräftigte dieser erneut seinen grundsätzlichen Standpunkt: 

„Wir müssen jetzt alle auch zukünftig vereint sein mit unserem Herrn Jesus Christus und die Wahrheit unseres Glaubens verteidigen, vor allem in Bezug auf Ehe und Familie. Auch wenn uns die Zeiten dunkel erscheinen, können wir mit Hilfe der Gnade Gottes wahre Verteidiger der Botschaft Christi sein. Bleiben wir also standhaft und lassen wir uns nicht entmutigen.

Das Treffen fand statt in dem von Burke selbst gegründeten regionalen Heiligtum der Madonna von Guadalupe in der Bischofsstadt La Crosse (Bundesstaat Wisconsin).

Quelle für die Zitate und das Foto: https://www.lifesitenews.com/news/cardinal-burke-receives-petition-signed-by-30000-supporters-this-was-his-re


Bürgerbegehren pro Hindenburgplatz in Münster: interessante Erfahrungen eines Unterschriftensammlers

Leserbrief von Dr. Heinz Althaus, 48161 Münster (Isolde-Kurz-Str.8), an die Westfälischen Nachrichten (WN)

Diese Zuschrift wurde von den WN am 21. Juni stark gekürzt abgedruckt  – wir veröffentlichen diese Stellungnahme von Dr. Althaus hier nun im vollen Wortlaut. Es geht darin um das Bürgerbegehren für den Namen Hindenburgplatz, das von fast 16.700 wahlberechtigten Münsteranern unterzeichnet wurde, womit die hier geäußerten Erwartungen von Dr. Althaus sogar deutlich übertroffen wurden:

„Neulich hat die Zeitung 12.000 Unterschriften gemeldet. Seit heute sind es schon wesentlich mehr.  Wir werden bis zum 23. Juni, dem Endtermin für das Bürgerbegehren, wohl 15.000 Unterschriften sammeln – mehr als das Bürgerbegehren gegen die Konzerthalle (12.000) zustande gebracht hat 

Nachdem in den letzten Tagen sich die Gegner ausführlich zu Wort gemeldet haben, ist es an der Zeit, einmal aus der Sicht eines Menschen, der 1300 Unterschriften in verschiedenen Stadtteilen Münsters gesammelt hat, Stellung zu nehmen.

Für die Münsteraner ist der Name Hindenburgplatz ein Herzensanliegen. Der Name bedeutet für sie ein Stück Heimat. Sie sind ihn seit 85 Jahren gewohnt und sind mit ihm vertraut. Die Notwendigkeit, ihn zu ändern, sehen sie nicht ein.

Ja, sie fragen, warum es 67 Jahre nach Kriegsende notwendig sei, ihn zu ändern. Ob denn der Rat der Stadt nichts anders zu tun habe, als sich mit so einem „Quatsch“ zu beschäftigen. Das koste doch auch Geld: die Einrichtung einer Kommission und die ‚Ausstellung“ im Rathaus, erst recht aber der Bürgerentscheid, wenn denn der Rat dem erfolgreichen Bürgerbegehren nicht nachkomme und den alten Namen nicht wiederherstelle.  Die Stadt habe doch hohe Schulden und laufe Gefahr, einer staatlichen Haushaltssicherung unterstellt zu werden.

Die Ablehnung der Umbenennung in Schlossplatz geht über die Parteigrenzen hinweg. Obwohl die SPD den Antrag auf Umbenennung gestellt hat, unterschreiben auch traditionelle SPD-Wähler.

Im übrigen verbinden  nicht nur alte Münsteraner mit dem Namen Heimatgefühle, sondern auch viele junge Menschen. Besonders erfreulich war, als mich junge Gymnasiasten um eine Unterschriftsliste baten. Sie wollten sie vervielfältigen und an ihrem Gymnasium bei 400 Oberstufenschülern Unterschriften sammeln. Und wie oft habe ich es erlebt, dass  Bürger und Bürgerinnen froh waren, endlich unterschreiben zu können.

Auch viele Auswärtige aus Steinfurt, Altenberge, Nottuln, Senden, Havixbeck usw. wollten unterschreiben, was aber nach dem Gesetz nicht zählt. Andere sagten, sie arbeiteten aber in Münster oder sie hätten früher in Münster gewohnt. 

Natürlich habe ich auch Störversuche erlebt. Da kamen Menschen an unseren Stand auf der Ludgeristraße und brachten mit Stentorstimme ihre gegenteilige Meinung zu Gehör und versuchten, Menschen von ihrer Unterschrift abzuhalten.

Dass wir als Ewiggestrige beschimpft wurden, war noch harmlos. Schlimm wurde es, wenn solche Beleidigungen wie „Nazi“ fielen. Ich selbst wurde von einem jungen fanatischen Studenten als „Clown“ beleidigt.

Hinzu kamen Versuche, die Unterschriftensammlung ganz zu unterbinden, indem Gegner sich beim Supermarkt über angebliche Belästigungen durch Unterschriftensammler vor dem Eingang beschwerten. Natürlich waren das alles Lügen und Verleumdungen, denn wir haben abweichende Meinungen respektiert und niemals Druck ausgeübt.

Wenn jemand sagte, der Name Schlossplatz sei doch auch ganz gut, haben wir ihm nicht widersprochen. Uns würde nur stören, dass der Rat der Stadt in gröblichster Weise gegen den Willen der Bürgerschaft gehandelt habe, die immer in Meinungsumfragen ihren Willen bekundet habe, dass der Name Hindenburgplatz beibehalten werden solle.

Dass diejenigen, die 2008 gegen die Mehrheitsentscheidung des Rates, den Bau einer Konzerthalle mit 10 Millionen Euro zu bezuschussen, ein Bürgerbegehren angestrengt haben, sich nun darauf berufen, dass „die gewählten Vertreter der Stadt“ die Umbenennung beschlossen hätten, ist alles andere als fair.

In höchstem Maße unfair ist auch, wenn uns Gegner vorwerfen, wir seien über die Geschichte nicht informiert, wie dies jüngst Doktor Johannes Schwarte in einem arroganten Leserbrief getan hat.

Dass 12 Professoren der Geschichtswissenschaft an der Universität Münster öffentlich gegen die Umbenennung Stellung bezogen haben, scheint  Doktor Schwarte völlig entgangen zu sein. Oder rechnet er auch sie zu den „Nichtinformierten“?

Natürlich sind die Störversuche und Anfeindungen unerfreulich und im Grunde auch undemokratisch, aber uns Aktive tröstet, dass der eigentliche Souverän, die Bürgerschaft, uns so deutlich unterstützt. Immer wieder danken uns  Bürger, dass wir  dem wahren Bürgerwillen zur Geltung verhelfen wollen. Daher zweifeln wir keinen Augenblick daran, dass wir auch den Bürgerentscheid gewinnen werden, wenn denn der Rat es darauf ankommen lassen sollte.“

Das BILD zeigt eine Sammelaktion des Bürgerbegehrens in Münsters Innenstadt (Foto: Felizitas Küble)