Sind wir auf dem Weg zum Designerbaby?

Von Dennis Riehle

Um zu verhindern, dass Menschen mit Behinderung einer zusätzlichen Diskriminierung ausgesetzt werden, ist es nun von großer Dringlichkeit, eine gesetzliche Grundlage für oder gegen die Übernahme von Kosten eines vorgeburtlichen Tests auf Trisomie 21 durch die Krankenkassen zu schaffen. Nur wer rechtzeitig mit einer gesellschaftlichen Debatte beginnt, kann verhindern, dass Dämme brechen.

Denn werden vorgeburtliche Untersuchungen auf Krankheiten und Behinderungen zur Standardleistung der gesetzlichen Krankenversicherung, so ist der Weg zum Designerbaby geebnet. Die Welt mag um manches Leiden ärmer werden, wenn wir künftig mit staatlicher Fürsprache heranwachsende Babys auf allerlei Handicaps überprüfen können – und damit Eltern die Ungewissheit über eine spätere Behinderung ihrer Kleinsten nehmen.

Doch ist es nicht genau dieser Gedanke, der die abstruse Fehlhaltung von „Nicht-Behinderten“ widerspiegelt? Wer sagt, dass ein Leben ohne Behinderung glücklicher, wertvoller, problemloser verlaufen wird?

Die Kategorie der „Erkrankung“ als aufbürdende Last missachtet die immense Lebenserfahrung, die Besonderheit und Einzigartigkeit von Menschen mit Handicap, die in ihrer Fröhlichkeit und Freundlichkeit zum Pluralismus unserer Zivilgesellschaft beitragen.

Der Mensch ist in der stetigen Ausformung eines neuen technischen, medizinischen und wissenschaftlichen Fortschritts vor die Herausforderung gestellt, sich von seinem Zielstreben nach Perfektion nicht selbst überholen zu lassen. Wer den Lauf der Dinge, die Vielfalt der Natürlichkeit durch vorzeitiges Eingreifen zu unterbinden vermag, spielt sich nicht nur als Gott auf, sondern missachtet die grundsätzliche Würde jedes Lebens.

Wir überhöhen den narzisstischen Drang nach unserer eigenen Sicherheit und Zufriedenheit über das Grundrecht auf Existenz eines anderen Menschen. Zweifelsohne wünschen wir unseren Kindern nur das Beste, doch es hat viel mit der Trägheit einer ganzen Nation zu tun, die sich nicht mehr aufzuraffen wagt, um Krankheit und Behinderung mit Empathie und Resonanz zu begegnen, sondern das Handicap als alleinige Last abzutun. Die Scheinheiligkeit einer „besorgten Gesellschaft“, die sich allein um das Wohl ihrer Kleinsten zu kümmern vorgibt, ist unter diesem Gesichtspunkt kaum zu überbieten.

Gerade bei Trisomie 21 gibt es aus meiner Sicht keinen nachvollziehbaren Grund, einem vorgeburtlichen Test die besondere Legitimation durch die Kostenübernahme der Krankenkassen zu gewähren. Viel eher bedarf es der Diskussion darüber, ob wir weiterhin bereit sind, Menschen mit Down-Syndrom unsere unvoreingenommene Solidarität zu demonstrieren – oder ob wir bereits dabei sind, uns insgeheim in ein Land ohne Ecken und Kanten verwandeln zu wollen.

Webpräsenz: http://www.Dennis-Riehle.de

 


USA: Projekt zur Bespitzelung der Kardinäle

Von Felizitas Küble

Auf dem neokonservativen und erscheinungsbewegten Nachrichtenportal „Kath.net“ wurde gestern eine neue Initiative aus den Vereinigten Staaten geradezu bejubelt: http://kath.net/news/65343

Der österreichische Chefredakteur Roland Noe´ mit Nicknamen „Gandalf“ erklärt dazu enthusiastisch bei den Leserkommentaren: „Ich sag nur: Die STUNDE der LAIEN hat geschlagen 😉 Auf die USA kann man wirklich stolz sein!“

Die sogenannte „Stunde der Laien“ hat auf Kath.net bereits vor über fünf Wochen geschlagen – siehe damals unsere Kritik: https://charismatismus.wordpress.com/2018/08/23/generalverdacht-gegen-die-priesterschaft/

Der Titel des neuen Artikels klingt zunächst recht seriös: „US-Laien-Organisation kündigt Untersuchung aller Kardinäle an!“

Ja, wer möchte das nicht gutheißen?

Sodann heißt es: „Katholische Laien haben genug von Vertuschungen von Missbrauchsfällen durch Kardinäle. „The Better Church Governance Group“ erstellt bis 2020 einen “Red Hat Report”. Dabei werden etwa 100 Journalisten und ehemalige FBI-Mitarbeiter mitarbeiten.“

Auch erfahrene Geheimdienstler spielen also mit bei diesem Projekt, das 1,1 Millionen US-Doller für „Nachforschungen“ kostet, wobei „alle 124 zukünftigen Papst-Wähler genau unter die Lupe genommen“ werden sollen. 

Der Gründer und Leiter des Projekts ist Jacob Imam, der vor drei Jahren vom Islam zur katholischen Kirche konvertierte. Hierbei stellt sich die Frage, ob eine sage und schreibe dreijährige Erfahrung im christlichen Glauben eine sonderlich gediegene Basis ist, um solch eine ehrgeizige Initiative anzuführen…

Der Ex-Muslim möchte sich zunächst die Kardinäle vorknöpfen, weshalb die Bespitzelungs-Aktion als „Red-Hat-Report“ (Roter-Hut-Bericht) bezeichnet wird. Geht es hierbei schon um die nächste Papstwahl?

Genau das – denn es heißt weiter: „Im Endbericht ist ein Rating für jeden Kardinal vorgesehen.“  – Sollen die Kardinäle beim nächste Konklave erst die „Rating-Liste“ dieser Organisation studieren, bevor sie „ans Werk“ gehen?

Abschließend schreibt „Kath.net“: „Auf die Frage bei der Gründungsveranstaltung, ob auch mögliche homosexuelle Kardinäle bekannt gemacht werden sollen, erklärte der Direktor, dass man bei entsprechenden Gerüchten dies sehr sorgfältig anmerken werde.“

Wie bitte? „Gerüchte“? – Gehts noch?

Wenn dies geschieht, wird nicht einmal das ABC der Fairneß eingehalten, denn das „Hörensagen“ hat für eine gerechte und sorgfältige Wahrheitsfindung nichts zu bedeuten.

Die ganze Aktion scheint zudem auch praktisch gesehen auf Sand gebaut:

Die Initiative wird kaum an brisante Akten und Internas herankommen – mit welchem juristischen Recht auch? Schließlich handelt es sich weder beauftragte Kirchenrechtler noch um Rechtsanwälte bei der Bearbeitung einer Strafcausa. Was bleibt also übrig für eine „Durchleuchtung“? Das Sammeln von Zeitungsberichten (was nichts Neues bringt) und das Einsammeln von Indiskretionen und Spekulationen, was vielleicht etwas Neues, aber wohl kaum etwas Seriöses erbringt.

Auch bei der Erforschung von Mißbrauchsfällen gilt immer noch das sittliche Prinzip: Der Zweck heiligt nicht die Mittel.

Abschließend eine aufschlußreiche Beobachtung:

Während sich Neo-Konservative wie „Kath.net“ und Traditionalisten wie „Katholisches.info“ ansonsten in Distanz, ja Abneigung gegenüberstehen, sind sich diese beiden so unterschiedlichen Strömungen bei diesem Thema wunderbar einig – denn auch auf der bekanntesten Tradi-Seite wird das Projekt völlig kritiklos, ja betont wohlwollend präsentiert: https://www.katholisches.info/2018/10/alle-kardinaele-werden-durchleuchtet/

Dort ist man freilich insofern ehrlicher, als ausdrücklich zugegeben wird, daß es keineswegs nur um die Erforschung von Mißbrauchsproblemen geht, sondern um eine allgemeine „Durchleuchtung“ von Kardinälen: „Insgesamt sollen Informationen gesammelt werden, um Biographien und Dossiers über die einzelnen Papstwähler zur Verfügung zu stellen.“

 

 


Fast 3.000 mangelhafte Asylbescheide allein bei der BAMF in Bremen

Stellungnahme der Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel (CDU) aus Düsseldorf:

Am vergangenen Montag fand eine Sondersitzung des Innenausschusses  statt. Dort berichtete der neue Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Dr. Hans-Eckhard Sommer, über das Untersuchungsergebnis zu den Unregelmäßigkeiten in der BAMF-Außenstelle Bremen.

Die unabhängige Prüfkommission hatte in Bremen 145 Asyl-Entscheidungen identifiziert, die offensichtlich bewusst durch BAMF-Mitarbeiter manipuliert worden waren. Zudem wurden bei 2.700 weiteren Fällen Mängel entdeckt.

Die Überprüfung in Bremen war notwendig und richtig, dadurch wurden erhebliche Missstände aufgedeckt, die man nicht kleinreden darf.

Als Konsequenz wurden im gesamten Bundesamt für Migration und Flüchtlinge strengere Kontrollmechanismen eingeführt, wie das Mehraugenprinzip und eine laufende Qualitätskontrolle aller Entscheidungen.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.


Politik-Journalisten in Deutschland zeigen überwiegend rot-grüne Parteipräferenzen

Von Felizitas Küble

Das Internetportal „Statista“ veröffentlichte eine Auflistung, die sich mit den parteipolitischen Vorlieben speziell der Politik-Journalisten in Deutschland befaßt. Was z.B. ein Sportreporter politisch denkt, interessiert weniger, da dies mit seiner Berichterstattung nichts zu tun hat.

Hier der Link zu der erwähnten Statistik: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/163740/umfrage/parteipraeferenz-von-politikjournalisten-in-deutschland/

36,1 % der befragten Politik-Journalisten behaupten demnach, keiner Partei nahezustehen. 26,9 % stimmen für die Grünen. 15,5% nannten die SPD, 4,2% die Linkspartei – und 9% die CDU sowie 7,4% die FDP.

Daraus ergibt sich eine klare rot-grüne Überlegenheit bei den politisch publizierenden Journalisten, denn die Unionsparteien kommen zusammen mit der FDP nur auf 16,4% – und befinden sich damit weit unter dem Ergebnis, das diese drei bürgerlichen Parteien bei Bundestagswahlen erhalten.

Wobei einschränkend gilt, daß die FDP einen linksliberalen Flügel besitzt, so daß sich unter dem FDP-Dach durchaus auch linkes Gedankengut befindet. Somit sind die ingesamt 16,4% (CDU/CSU und FDP) für „nicht-linken“ Journalismus schon hoch angesetzt.

Allein die Zahl für die Grünen ist mit 36,1% weitaus mehr als doppelt so hoch wie für Union und Liberale zusammen; dazu kommen die Anhänger von SPD und Linkspartei. (Bei der Bundestagswahl erhielten allein die Unonsparteien dreimal mehr Stimmen als die Grünen.) 

Diese Statistik zeigt die tiefe Kluft zwischen dem Volk auf der einen Seite und Politik-Journalisten auf der anderen Seite. Das Ergebnis überrascht freilich nicht, sondern wird seit Jahrzehnten von ähnlichen Umfragen und Untersuchungen bestätigt. 

Von Prof. Mathias Kepplinger,  Kommunikationsexperte an der Universität Mainz, gibt es z.B. eine Journalisten-Studie aus dem Jahr 2006 („Die Souffleure der Mediengesellschaft“, Universitätsverlag Konstanz), die zu ähnlichen Resultaten gelangt: Dort sind es 36% für die Grünen, 25% SPD, 1% Linkspartei  –  und nur 11% CDU/CSU, 6% FDP.

Der „Spiegel“ (selber links) stellte bereits am 18.4.2013 in seinem Online-Portal die Frage, warum so viele Journalisten hierzulande politisch links orientiert sind. In dem Artikel heißt es wörtlich:

„Nach einer der größten Studien zum Thema, 2005 durchgeführt vom Hamburger Institut für Journalistik unter 1500 Journalisten aller Gattungen, verteilt sich die politische Sympathie der im Meinungsgeschäft Tätigen wie folgt:
Grüne: 35,5 Prozent,
SPD: 26 Prozent,
CDU: 8,7 Prozent,
FDP: 6,3 Prozent
Sonstige: 4
keine Partei: 19,6 Prozent.
Dem bürgerlichen Lager neigen also gerade mal 15 Prozent der in Deutschland arbeitenden Journalisten zu.“

Womit alles gesagt ist.

 


Domspatzen-Causa: Kardinal Müller fordert eine Entschuldigung von J.-W. Rörig

Die „Passauer Neue Presse“ (PNP) veröffentlichte am 19. Juli 2017 in ihrer Online-Ausgabe ein Interview mit Kardinal Gerhard Müller, dem früheren Bischof von Regensburg und   –  bis vor kurzem – Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation.

Seine Amtszeit war von Papst Franziskus ohne Angaben von Gründen und in einem nur einminütigen Gespräch nicht verlängert worden. Müllers Berufung zum Glaubenspräfekten war vor fünf Jahren unter Papst Benedikt XVI. erfolgt.

Zur Aufarbeitung der Domspatzen-Causa weist der Kardinal (siehe Foto) gegenüber der PNP darauf hin, daß er seinerzeit als Regensburger Oberhirte nach dem Bekanntwerden von Vorwürfen gegen Leitungspersonen des berühmten Knabenchors zuerst „diese Aufklärungsarbeit an die Institutionen des Bistums übertragen“ habe, so dass „mit der Untersuchung begonnen“ werden konnte. 

Durch ihn als ehem. Bischof von Regensburg und seinen Generalvikar Michael Fuchs sei die Aufarbeitung 40 Jahre nach den Taten erstmals eingeleitet worden: „Das geschah nach den Möglichkeiten und dem Kenntnisstand, den wir damals hatten.“

Damit widerspricht er Behauptungen des Mißbrauchsbeauftragten der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, der erklärt hatte, Müller solle sich „wenigstens jetzt für die verschleppte Aufarbeitung“ der Mißbrauchsfälle bei den Domspatzen „entschuldigen“.

Der Kardinal fordert nun Rörig zur Entschuldigung auf für „Falschaussagen und falsche Informationen, die verbreitet werden“ auf und sagte der Zeitung, J.-W. Rörig solle sich „erst einmal die neunseitige Chronologie der Aufarbeitung durch die Diözese anschauen“ und die dort dokumentierte „Faktenklage akzeptieren“.

Die meisten Betroffenen in der Domspatzen-Causa erfuhren im Zeitraum von 1945 bis heute keine sexuellen Übergriffe, sondern körperliche Mißhandlungen, Schläge etc.    – dies wird in den Medien häufig mit dem 67 Mißbrauchsfällen in einen Topf geworfen. (Siehe hierzu den Bericht von Dr. Josef Bordat: https://jobo72.wordpress.com/2017/07/18/misshandlung-und-missbrauch-bei-den-regensburger-domspatzen-abschlussbericht/)

Auf die Frage der „Pasauer Neuen Presse“ an Kardinal Müller, ob er zu einem Gespräch mit den Opfern bereit sei, bejaht er dies und berichtet aus seiner eigenen Schulzeit:

„Ich habe es schon gesagt, ich bin zu jedem persönlichen Gespräch über diese schlimmen Erfahrungen von Menschen aus der damaligen Zeit bereit, da habe ich nicht die geringsten Schwierigkeiten. Ich darf aber feststellen, dass ich im gleichen Alter bin wie viele der Opfer.

Auch ich habe so Manches erlebt in meiner Schulzeit. Ohrfeigen und Stockschläge haben wir genug bekommen – es war übrigens keine kirchliche Schule. Freilich muss ich zugeben: Sexueller Missbrauch ist noch eine ganz andere Kategorie als pädagogische Übergriffe.“

Gegenüber der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ sagte Müller, er habe angesichts der Fälle von Mißbrauch und Mißhandlungen „Scham für das, was in der Kirche passiert ist“ empfunden: „Als Kirchenmann ist das Leid der Opfer, ihrer Familien und Gemeinden auch mein Leid.“

Infos des BISTUMs REGENSBURG:
Links zur Causa Domspatzen, Dokumente, Abschlußbericht etc: http://www.bistum-regensburg.de/dienst-hilfe/praevention-missbrauch/zahlen-fakten/
Öffentliche Termine mit Kardinal Müller: http://www.bistum-regensburg.de/news/kardinal-mueller-im-bistum-regensburg-5548/

Domspatzen-Stellungnahmen zu Georg Ratzinger: http://www.mittelbayerische.de/bayern-nachrichten/ehemalige-domspatzen-nehmen-georg-ratzinger-in-schutz-21705-art533743.html?p=1
Historiker Dr. Hesemann dazu: http://www.kath.net/news/60345
Domkapellmeister relativiert seine Vorwürfe gegen Georg Ratzinger: http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/domspatzen-regensburg-kritik-raztinger-100.html

Bericht auf dem Portal der Dt. Bischofskonferenz: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/muller-kritisiert-missbrauchsbeauftragten-rorig

Fotos: Bistum Regensburg


Warum die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ unsere Gesellschaft auf Abwege führt

Von Horst Ditz  

Die von den rot-grünen Parteien vorangetriebene, ideologisch geprägte Gleichmacherei-Politik und die von oben verordnete Umerziehung nehmen mittlerweile unerträgliche Formen an.

Ein Beleg dafür sind die neuen Bildungspläne der rot-grünen Regierungen von Baden-Württemberg und Niedersachsen, die eine „frühkindliche sexuelle Erziehung“ in die Schul-Lehrpläne aufnehmen wollen. DSC03338a

Erneut werden die Grünen auf diese Weise den Missbrauch von Minderjährigen, den sie von 1980 bis 1995 propagiert haben, ungestraft fortsetzen, falls nicht doch noch Vernunft bei ihnen einkehrt.

FOTOS: Elternprotest in Stuttgart gegen die rot-grünen Bildungspläne und Frühsexualisierung der Kinder in der Schule

Als Orientierung soll ein mehr als fragwürdiges Buch der 42-jährigen, ideologisch verbrämten Sexualpädagogin, Prof. Elisabeth Tuider aus Kassel mit dem Titel: „Sexualpädagogik der Vielfalt“ dienen.

Siebzig konkrete Empfehlungen enthält diese unappetitliche Anleitung, etwa jene, Minderjährige im Unterricht zu Theaterstücken über Analsex und zur Diskussion über den „idealen Puff für alle“ anzuhalten, womit nicht nur für Kinderschützer die Grenze zum Missbrauch überschritten wird.

Diese Fehlentwicklung begann mit der Glorifizierung von Homosexualität durch die Medien. Plötzlich und uneDSC03323arwartet wurde vor ein paar Jahren behauptet, daß „Homophile“ vom Rest der „intoleranten“ Gesellschaft diskriminiert würden. Bis dahin interessierte sich kaum jemand für diese randständigen Praktiken, die der Schöpfungsordnung widersprechen.

Eine Fortsetzung dieses Unfugs stellt die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare und Transsexuelle dar, erst recht deren Forderung nach einem Adoptionsrecht sowie die groteske Warnung davor, dass „Ehe und Mutterschaft gesundheitsgefährdend“ seien  – wie es in der „Noichl-Entschließung der EU heißt. Ebenso die Aufhebung des Inzestverbotes, welches die „grüne Jugend“ fordert.

Man fragt sich, wie weit die Pervertierung menschlicher Werte und die Dekadenz der Bewohner europaweit fortgeschritten sind, dass sie blindlings wie Lemminge in den Abgrund des Nihilismus stürzen.

Welch verhängnisvollen Auswirkung die ständige Propagierung von Homosexualität für die Betroffenen und ihr Umfeld haben kann, belegen zum Beispiel folgende Studien:

1.) Robert-Koch-Institut Berlin:
Zwischen d. 1.Juli 2003 u. d. 30.Juni 2004: 72% der Neuerkrankungen an Aids betreffen sich homosexuell oder bisexuell verhaltende Männer; nur 2,5% der Neuerkrankungen betreffen heterosexuell lebende Männer.

2.) Eine kanadische Studie von 1997:BILD0235
Die Lebenserwartung für homosexuelle und bisexuelle Männer ist 8 bis 20 Jahre niedriger als für alle Männer zusammen. (Gabriele Kuby: „Ausbruch zur Liebe“, S. 237

3.) Schwulenmagazin „Du und ich“ vom 6.Juli 2010. Darin Studie des schwulen Psychologen Uli Biechle (Mannheim):
In Berlin haben 18% der befragten schwulen Männer einen oder mehrere Selbstmordversuche unternommen.
56% haben mindestens einmal an Selbstmord gedacht. 20% von ihnen ziehen einen Suizid ernsthaft in Erwägung. „Coming-out“ wird nicht als befreiend, sondern in der Regel als Belastung empfunden.

4.) Michael Bailey, durch Forschungen über Homosexualität international bekannt: 2 Studien (Bailey, J.M.: Homosexuality and mental illness, Arch.Gen. Psychiatry, Vol 56, Oct. 1999, S.883-884):

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Homosexualität und psychischen Erkrankungen. Beide Studien kommen zum Schluss: Homosexuell Lebende haben ein substantiell höheres Risiko, an bestimmten emotionalen Problemen wie Selbstmordneigung, schwere Depressionen und Angstneurosen zu erkranken. Bailey warnt davor, für diese emotionalen Probleme allzu simpel eine negative Einstellung der Gesellschaft gegenüber Homosexualität verantwortlich zu machen.

5.) Margaret Stanley, Pathologin von der britischen Universität Cambridge, im Fachjournal „Nature“:
warnt vor bösartigen Analtumoren; am höchsten sei das Risiko für Homosexuelle

6.) Wissenschaftlich exakt belegte Studie des Amsterdamer Gesundheitszentrums (von Dr. Maria Xiridon):
Homosexuelle bleiben durchschnittlich nur 18 Monate verpartnert; in dieser Zeit haben sie im Schnitt 12 vorübergehende Nebenbeziehungen

7.) Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft:
Homosexuelle Empfindungen sind nicht angeboren. Studien, die eine einseitige biologische Erklärung von Homosexualität belegen wollen, sind bisher gescheitert, werden auch von der Homosexuellenlobby nicht mehr angeführt.

8.) Dr. van den Aarweg, Psychotherapeut:
Taschenbuch „Selbsttherapie von Homosexualität“ (Hänssler Verlag); stellt bei Homosexuellen eine Selbstmitleidsneurose fest.

9.) Berühmte Studie des US-amerikanischen Psychiaters Robert Spitzer an der Columbia-Universität in New York, setzt sich für die Schwulenrechte ein:
Etwa jede zweite der von ihm untersuchten Personen konnte ihre homosexuelle Orientierung ändern.

10) Weitere (neue) Studie von Robert Spitzer:
Dort schreibt er: „Befragungen haben mich überzeugt, dass viele der Befragten eine erhebliche Veränderung in Richtung Heterosexualität erlebt haben. Ich bin jetzt überzeugt, dass diese Veränderung von Dauer sein kann.“

11.) Studie der „Kansas State University“ (Nov. 2010) in Journal of Biosozial Science: Fast 30 % der Kinder, die bei lesbischen Paaren aufwachsen, betrachten sich später als homosexuell; fast 20% der Kinder, die bei homosexuellen Männern aufwachsen, betrachten sich später als homosexuell.

12.) Prof. M. Regnerus, Universität Texas: erforschte Lebenssituationen von 3000 Erwachsenen, die in homosexuellen Verbindungen erzogen wurden und verglich sie mit Menschen, die aus normalen Familien stammten: 60% dieser 3000 Personen leben heute von der staatlichen Wohlfahrt; 23% wurden als Kinder missbraucht; andere sind gesundheitlich eingeschränkt, neigen zu einem hohen Prozentsatz zu Depressionen und Drogenmissbrauch.

Sollte man etwa nicht vor diesen negativen gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen warnen?

Unser Autor Horst Ditz ist ausgebildeter Chemo- und  Physikotechniker; er war dreißig Jahre lang Ausbilder und Ausbildungsleiter für naturwissenschaftliche Berufe beim Chemie-Unternehmen BASF SE.


Vatikan: Medjugorje-Kommission hat ihre Tätigkeit abgeschlossen

Die internationale vatikanische Untersuchungskommission über die angeblichen Marienerscheinungen im bosnischen Marienwallfahrtsort Medjugorje bei Mostar hat ihre Arbeit abgeschlossen.

Die Kommission unter Leitung von Kardinal Camillo Ruini, die 2010 bei der Glaubenskongregation eingerichtet wurde, hat am gestrigen Freitag, den 17. Januar,  zum letzten Mal getagt, wie der vatikanische Pressesprecher Federico Lombardi SJ mitteilte.

Die Resultate der Untersuchung sollen jetzt der Glaubenskongregation vorgelegt werden. Der Kommission gehörten rund 20 Kardinäle, Bischöfe und Sachverständige an.

Foto: Radio Vatikan

Foto: Radio Vatikan

Papst Franziskus traf den bosnischen Kardinal Vinko Puljic, Erzbischof von Sarajevo, in Privataudienz am vergangenen Donnerstag.

Im Mittelpunkt der vatikanischen Prüfung standen angeblich weniger die „Marienerscheinungen“ von Medjugorje, sondern vor allem das geistliche Leben und die pastorale Begleitung der Pilger. 

Noch in diesem Jahr wird erwartet, daß Rom sein endgültiges Urteil darüber bekanntgibt, ob die dortigen „Erscheinungen“ bejaht bzw. der Glaube daran approbiert (kirchlich genehmigt) wird.

Auch im  Falle einer Approbation („Anerkennung“, Erlaubnis) sind Privatoffenbarungen für katholische Gläubige nicht verpflichtend; sie gehören nicht zum „Glaubensgut“ bzw. sind kein Bestandteil des amtlichen Verkündigungsauftrags der Kirche.

Ergänzende INFO: https://charismatismus.wordpress.com/2013/11/06/kritische-auserung-aus-der-romischen-glaubenskongregation-zu-medjugorje/