Älteste Europäerin (117 J.) überstand Corona

Die älteste Europäerin Lucile Random, die Ordensschwester ist und in einem französischen Altersheim wohnt, hat eine Corona-Infektion überlebt. Kürzlich feierte sie ihren 117. Geburtstag.

Lucile Randon wurde am 11. Februar 1904 in eine protestantische Familie geboren und als Erwachsene katholisch. Mit 40 Jahren trat sie den Vinzentinerinnen bei und heisst seitdem Schwester André.

Kurz vor ihrem 117. Geburtstag hat sie eine Corona überlebt. «Ich habe es gar nicht bemerkt», zitiert n-tv die Nonne. Angst vor der Krankheit habe sie nicht gehabt, da sie sich nicht vor dem Tod fürchte.

Ab 1945 kümmerte sie sich im Krankenhaus Vichy um Waisenkinder und ältere Menschen. 1979 beendete sie ihren aktiven Dienst und lebte 30 Jahre in Les Marches. 2009 zog sie in das Altersheim in Toulon. Dort besucht sie täglich die Messe, hört Radio und nimmt am Abendgebet teil. Die Ordensfrau ist erblindet und sitzt im Rollstuhl, hat aber noch ein gutes Gedächtnis.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.jesus.ch/magazin/gesundheit_und_umwelt/386256-ordensschwester_ueberlebt_coronainfektion_mit_116.html


Israel: Uralte Grabbeigaben mit einzigartiger Skulpur eines Menschen entdeckt

Bei Ausgrabungen in Israel ist ein uraltes Gefäß gefunden worden, das gemeinsam mit Dolchen, Pfeilköpfen und einem Beilkopf wohl als Grabbeigabe für ein hohes Mitglied einer historischen Siedlung begraben wurde.

Gilad Itach, Ausgrabungsdirektor der Israelischen Antikenbehörde erzählt: „Ausgerechnet am letzten Tag der Ausgrabung wurde vor unseren Augen und deren der interessierten [bei der Ausgrabung anwesenden] Schüler ein etwa 18 cm großes, außergewöhnliches Keramikgefäß ausgegraben.

BILD: So sah der Krug aus, als er gefunden wurde (Foto: EYECON Productions, courtesy of the Israel Antiquities Authority)

Darauf befindet sich eine Skulptur einer Person. Es scheint als ob, wie typischerweise, das Gefäß zuerst hergestellt und die einzigartige Skulptur dann später hinzugefügt wurde. Vergleichbares wurde in vorangegangenen Ausgrabungen so noch nie gefunden. Das Level an Präzision und die Sorgfalt fürs Detail bei der Herstellung der fast 4000 Jahre alten Skulptur ist überaus eindrucksvoll.“

Neben dem Keramikgefäß wurden weitere Gefäße und Metallgegenstände wie Dolche, Pfeilköpfe, ein Beilkopf, Schafsknochen und Knochen, die höchstwahrscheinlich von einem Affen stammen, gefunden.

Laut Itach „scheint es als ob diese Objekte Grabbeigaben sind, die zur Ehre eines wichtigen Angehörigen der uralten Gemeinde vergraben wurden. Im Altertum war es nicht ungewöhnlich zu glauben, dass Objekte die neben den Individuen begraben wurden, mit ihnen in die Nachwelt übergehen. Meines Wissens wurde so eine reichhaltige Grabsammlung, gemeinsam mit dem uralten Keramikgefäß, in diesem Land noch nicht gefunden.“

Quelle: Israelisches Außenministerium