Coronakrise: Wir essen mehr Salat u. Gemüse

Viele Deutsche sind seit gut einem Jahr stärker auf eine gesunde Ernährung bedacht. Das geht aus einer aktuellen YouGov-Studie hervor.

Fast ein Viertel der Befragten essen mehr Obst und Gemüse essen als vorher – offenbar mit der Absicht, Gesundheit und Immunsystem zu stärken.

14 Prozent sagen allerdings, dass sie jetzt mehr Junkfood (Fastfood, minderwertiges Essen) zu sich nehmen. Demgegenüber stehen 17 Prozent, die ihren diesbezüglichen Konsum reduziert haben.

In anderen Ländern ist die Junkfood-Bilanz deutlich schlechter. In England und den USA gibt jeweils fast ein Drittel der Studien-Teilnehmer an, jetzt mehr Süßwaren, Bonbons und Fastfood zu essen.

Quelle (Grafik/Infos): https://de.statista.com/infografik/24732/veraenderung-des-lebensmittel-konsums-waehrend-der-covid-19-pandemie/


Aktuelles zu AstraZeneca und Johnson-Vakzin

Heute berichten Medien darüber, daß Dänemark die Impfung mit den AstraZeneca-Vakzinen nunmehr dauerhaft beenden wird.

Zugleich wurde bekannt, daß die EU-Kommission ihre Impfstoff-Verträge mit AstraZeneca und Johnson&Johnson nicht verlängern will.

Dies wurde – so berichtet RTL online – vom EU-Politiker Peter Liese (CDU) bestätigter ist der gesundheitspolitische Sprecher der bürgerlich-konservativen EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, zu der auch die CDU gehört.

Johnson & Johnson verschob seinen Marktstart in der EU trotz EMA-Zulassung, nachdem es aus den USA Berichte über Thrombosefälle im direkten Zusammenhang mit diesen Impfungen gab (siehe unsere gestrige Meldung hierzu).


USA: Mike Pence will Trumpzeit würdigen

Unlängst räumte sogar die linksgerichtete Wochenzeitschrift STERN in einem Artikel ein, daß der ehem. Vizepräsident Mike Pence nach wie vor an seiner guten Beziehung zu Donald Trump festhält:

„Parteifreunden aus Indiana zufolge äußere sich Pence weiterhin sehr positiv über Trump… Pence plane eine Organisation, um das politische Andenken ihrer gemeinsamen Amtszeit in Ehren zu halten“.

Genau diesen Plan hat der evangelikale Politiker nun wahrgemacht, denn die US-Nachrichtenseite Christian Post berichtet am heutigen Dienstag (13.4.): „Mike Pence gründet eine neue konservative Organisation, um die Politik der Trump-Ära voranzutreiben“

Weiter heißt es: „Pence erklärte in einer Stellungnahme, dass es sein Ziel sei, auf dem Erfolg der letzten vier Jahre aufzubauen, indem traditionelle konservative Werte gefördert und die erfolgreiche Politik der Trump-Administration gewürdigt wird.“

Pence sagte zudem: „Konservative werden nicht untätig zusehen, wie die radikale Linke und die neue Regierung versuchen, Amerikas Ansehen als größte Nation der Welt mit ihrer destruktiven Politik zu bedrohen.“

Die neue Interessenvertretung zur Förderung der amerikanischen Freiheit wolle sich an politischen Diskussionen beteiligen und sowohl auf Landes- wie auf Bundesebene für sie eintreten, indem konservative politische Lösungen vorgeschlagen werden.

Unter anderem wird die Gruppe versuchen, „Steuergelder daran zu hindern, Abtreibungen im In- und Ausland zu finanzieren“ und die „Religionsfreiheit zu verteidigen, einschließlich der Gewissensrechte von Ärzten, Krankenschwestern, Lehrern und religiösen Wohltätigkeitsorganisationen“. 


Arkansas gegen Trans-OPs bei Jugendlichen

Der US-Bundesstaat Arkansas hat hormonelle Behandlungen und geschlechtsangleichende Operationen von transsexuellen Jugendlichen verboten. Dabei setzte sich das Parlament über ein Veto des republikanischen Gouverneurs Asa Hutchinson hinweg, berichtete die Nachrichtenagentur AFP.

Fortan dürfen Mediziner transsexuelle Jugendlichen in Arkansas nicht mehr mit Hormonen behandeln oder operative Veränderungen an deren Geschlechtsmerkmalen vornehmen. Anderenfalls drohen ihnen nun Strafen.

Die konservative Organisation „Family Council“ zeigte sich erfreut über die Entscheidung und bezeichnete sie als „wirklich gute Nachricht“. Ihr Vorsitzendender Jerry Cox teilte mit: „Geschlechtsumwandlungen können dazu führen, daß Kinder unfruchtbar werden und für ihr Leben gezeichnet sind.“

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2021/us-bundesstaat-arkansas-verbietet-geschlechtsumwandlung-von-jugendlichen/


Turbulenzen um „Marienvisionen“ im Walde

Buchbesprechung von Cordula Mohr

Der satirische Roman des US-amerikanischen Schriftstellers David Guterson erschien in Deutschland unter dem Titel „Unsere Liebe Frau vom Wald“. Ironischerweise gibt es in Südtirol ein kleines Dorf bei St. Felix mit genau diesem Namen, aber ganz ohne Marienerscheinung.

Zum Inhalt des Buches: Ein Mädchen namens Ann Holmes durchsucht ziellos den dichten Wald in der Nähe des Campingplatzes von North Fork nach Pfifferlingen, die es später verkaufen will, um ein bisschen Geld für ihr Überleben zu bekommen.

Sie benötigt Antihistamin gegen ihre vielen Allergien. Ebenso mag sie die „Zauberpilze“, von denen sie ins Träumen gerät und mit denen sie die leidvolle Zeit, als sie noch zuhause gelebt hat, scheinbar vergessen kann. Auch andere  Drogen wie Marihuana standen auf dem Campingplatz  zur Verfügung.

Sie las manchmal eifrig im Katechismus und machte sich mit bekannten Gebeten vertraut.

Unter diesen Vorzeichen hatte Ann eine Halluzination, die sie später ihrem Ortspfarrer Collins als Erscheinung der Gottesmutter schildert, weil es ihr so echt vorkam. Sie fühlte sich dieser hellen Gestalt verpflichtet und anheimgestellt.

Die 14-Jährige lebte seit ihrem Ausriss von zuhause auf einem Campingplatz und fand dort Menschen, die sie nett aufnahmen und umsorgten. Besonders kümmerte sich Carolyn Geer, ebenfalls eine Pilzsammlerin, um das Mädchen.

Sie übernahm gleichsam die Mutterrolle und wurde eine treue Freundin für Ann, die durch ihre Erlebnisse zur „Seherin“ wurde. Vorher war sie eine Einzelgängerin, die ihr Gesicht oft unter einer Sweatshirt-Kapuze verbarg.

Noch am selben Abend erzählte Ann ihrer Carolyn von dieser hellen Lichtkugel und dass es sicherlich die Muttergottes gewesen sei. Danach erfuhren weitere Frauen von diesem Ereignis.

Darunter befand sich eine Katholikin, die ihr kleines Kind in den Wäldern seit Jahren vermisste. Die Erscheinung erweckte in ihr die Hoffnung, die Madonna würde Ann mitteilen, wo ihre Tochter abgeblieben ist. Die Frau hatte die Hoffnung, dass das Kind noch lebt, nicht aufgegeben, obwohl damals lange vergeblich nach dem Mädchen gesucht worden war.

Diese drei Frauen – Carolyn, die Mutter des verschwundenen Mädchens und eine ehemalige Barfrau – gingen nun mit Ann zu jener Stelle im Wald, an der sich die Erscheinung nochmal zeigen wollte. Wieder wurde unterwegs von diesen aphrodisierenden Pilzen genommen.

Diese Lichtkugel war auch wieder für Ann sichtbar.

Das Buch ist vom Autor mit einer ordentliche Prise Humor gespickt worden und  der Leser muss viel schmunzeln, bisweilen geradezu lachen – wie bei diesem Dialog:

Ann sagte zu Carolyn nach dem Waldbesuch: Ich muss in die Stadt zu einem Priester.
Carolyn: Geh lieber zum Psychiater.

Carolyn glaubte der Visionärin nicht, weil sie wusste, dass sie Drogen und Medikamente nahm.

Trotzdem fuhren die beiden in die Stadt zu Pfarrer Collins, der echte Probleme mit dem Zölibat und auch mit dem Tragen einer Priesterkleidung hatte, so das man ihn nicht als Geistlichen erkennen konnte. Seine Schwäche lebte er aus, indem er gerne erotische Bücher zum Einschlafen las.

Die beiden Mädchen treffen auf den Pfarrer, der zivil herumläuft und sie dürfen zu ihm nach Hause, wo Ann ihm die Geschichte aus dem Wald erzählt. Carolyn ist auch mit dabei. Der Priester fragt vorsichtig nach, wie die Stimme wahrzunehmen sei – innerlich oder wie von aussen.

Ann sagt: In meinem Kopf ist der Klang ihrer Stimme. Auf diese Weise spricht sie mit mir.

Der Priester ist skeptisch und glaubt Ann nicht so recht. Jedoch bei seinen Nachfragen will er eine Echtheit nicht ausschließen. Ann gibt zu, nicht zu den Sakramenten der Kirche zu gehen. Er ist beeindruckt von der zarten, anmutigen Persönlichkeit von Ann und fängt an, sich ein wenig in sie zu verlieben.

Danach beschreibt der Autor einen Mann namens Tom Cross, der als Holzfäller in den Wälder von North Fork arbeitet. Er lebt seit einem Jahr von seiner Frau getrennt und darf laut Gerichtsbeschluss sein Haus und Grundstück nicht mehr betreten, weil er immer wieder ausfallend gegenüber seiner Frau geworden war.

Er und seine Frau haben ein schweres innerliches Leid zu tragen, denn Tom hat seinen Junior, wie er ihn nennt, durch grobe Fahrlässigkeit beim Baumfällen querschnittsgelähmt in den Rollstuhl befördert.

Tom hielt nicht viel seinem Sohn, der so ganz anders war, als wie er sich einen Sohn wünschte.

Seine Frau allerdings hat sich nach der Trennung und dem Schicksalsschlag an die Kirchengemeinde gewandt und von dort  Trost und Hilfe erfahren. Pfarrer Collin kümmerte sich seelsorgerisch ebenfalls um die getrennte Familie.

Tom arbeitet seitdem nebenbei auf dem Campingplatz, auf dem Ann und Carolyn sich aufhalten und bekommt unweigerlich diese Erscheinungsereignisse mit. Er selbst führt seit dem „Unfall“ ein sinnloses Leben zwischen Arbeit und der Suche nach einem Abenteuer, was ihm manchmal von der ehemaligen Barfrau erfüllt wird. Ganz hat er den Bezug zur Kirche jedoch nicht verloren.

Die Holzfäller im Wald können es kaum glauben, das sich eine echte Himmelserscheinung zugetragen hat und sie deuten die Ereignisse als Erlebnisse von streunenden Drogenabhängigen.

Anns Kindheit mit Vernachlässigung und sexuellem Missbrauch durch den Stiefvater wird ausführlich geschildert.

Als Teenager erlebte sie eine Schwangerschaft durch ihren Stiefvater und eine Abtreibung. Auch Drogen waren schon in der Herkunftsfamilie im Gebrauch.

Schon ein paar Tage später ist der Campingplatz voll mit Pilgern aus allen Bundesstaaaten Amerikas. Es ist zu einer Massenbewegung gekommen.

Carolyn spricht durch das Megaphon und versucht, den Pilgern zu erläutern, das Ann mehr Ruhe braucht.

Es sind 2000 Schaulustige bei der ersten groß geführten „Wallfahrt“ zugegen und Ann, Carolyn und Pfarrer Collins führen die Pilger zu der Erscheinungsstelle in den Wald.

Der Autor beschreibt die teils sehr frommen Pilger mitunter beeindruckend, teils eher lächerlich wirkend – und jeder, der schon einmal an einem Erscheinungsort wie Medjugorje war, hat solche Szenen bildlich vor Augen, wobei der Verfasser gerade das kirchlich umstrittene Medjugorje mehrfach erwähnt.

Überall in den Wäldern gibt es nun Bittzettel, Kerzen, Metallkreuze, Rosenkränze, Blumen, Heiligenbilder und Kitschmadonnen, die dort abgestellt oder an Bäume angeheftet wurden, nicht selten durch überschwengliche religiöse Fanatiker, die wundersüchtig hinter der kindlichen Seherin her sind.

Und dann geschehen etliche „Heilungen“ an einigen Pilgern. Das spricht sich ohne Prüfung von Medizinern ganz schnell herum und wird als Wunderheilung ausgerufen, was die Visionärin Ann gerne bestätigt.

„Bescheiden“ erklärt Ann, die Gottesmutter bewirke die Heilungen und sie selber sei nur die Bittstellerin.

Himmlische Botschaften hat Ann auch parat. Daran ist Carolyn beteiligt, indem sie Ann immer wieder sagt, was diese den Leuten „verkünden“ soll – und wenn Ann wieder kränklich ist, denkt Carolyn sich einfach welche aus. Die Pilger bekommen Ann immer weniger zu sehen und Carolyn übernimmt quasi die PR-Arbeit (Public relation, Werbung).

Sie kümmert sich um die Spenden, die in Wischeimern gereicht werden. Carolyn zweigt für sich selbst etwas davon ab, um irgendwann mal ein schöneres Leben führen zu können als in ihrem Campingbus.

Das Ganze wird dann von Pfarrer Collins dem Ortsbischof zugetragen und dieser sendet einen Pfarrer Butler aus, der schon viele angebliche Erscheinungen überprüft hat.

Für ihn ist im Vorfeld schon klar: diese Geschichte ist nicht stimmig. Doch Pfarrer Collins möchte ein ausgewogendes Gespräch und die Möglichkeit für Ann, die mittlerweile auch schon auf seinem Faltsofa übernachtete und knapp bekleidet auf seiner Bettkante gesessen hat und ihm erzählte, dass sie eine  sündige Person und zudem nicht einmal getauft sei.

Immer wieder spricht Ann davon, dass die Madonna eine Kirche im Wald erbaut haben möchte.

Nach den Gesprächen von Pfarrer Butler an den folgenden Tagen ist für ihn schnell klar: Die Story stimmt nicht. Er fragt nach Medikamenten und als Ann Phenathol erwähnt, weiß der Abgesandte des Bischofs  aus früheren Befragungen von Visionären, dass die Nebenwirkungen dieses Medikamentes Halluzinationen bewirken können. Ebenfalls erzählt sie von ihren „Zauberpilzen“ – und dass sie noch kein einziges Sakrament empfangen habe.

Pfarrer Collins stimmt Pfarrer Butlers Skepsis weitgehend zu. Aber die Seherin gefällt ihm trotzdem und er kümmert sich um die kränkliche Ann.

Dann wird wieder ein großes Pilgeraufkommen beschrieben. Nun sind es 4000 Leute, die sich versammelt haben. Weil die Erscheinung auf dem Privatgelände einer Company stattfand, soll das Geschehen von dem Eigentümer unterbunden werden.  Jedoch wird ein Abkommen mit dem Sheriff des Orts vereinbart und Ann darf noch einmal mit der Menschenmasse zu der Erscheinungsstätte. Wieder wird anschaulich beschrieben, wie naiv viele Pilger sich verhalten, aber auch ernstgemeinte Bitten und Anliegen werden vorgetragen.

Viele Facetten der Menschen, die auf Pilgerschaft sind, werden beschrieben:

Tom Cross bekommt deutlich mit, dass sogar Heilungen abgelaufen sind und drängt sich, als Ann in der Kirche ist, zu ihr vor.

Wieder wird er ausfällig und verlangt erpressend von Ann, die schon seit Wochen immer wieder an Fieber und Zittern leidet, die Heilung seines Sohnes.

Sie erwidert, das könne sie nicht bewirken, das müsse man dem Himmel überlassen.

Carolyn eilt zu Ann und sprüht Tom mit Pfefferspray Tom ins Gesicht, damit er die Visionärin in Ruhe läßt.

Das Fieber steigt immer mehr an und Ann verstirbt kurz nach dem Vorfall in der Kirche.

Das Buch endet völlig überaschend für den Leser nach einem Jahr später: Durch ein riesiges Spendenaufkommen wird nach Anns Tod die gewünschte Kirche im Wald erbaut und das Patronatsfest steht bevor. Reliquien von Ann liegen in der Kirche.

Der Ortsbischof ist unter diesen Umständen nicht anwesend, aber er hatte seinen wohlüberlegten Segen gegeben. Er möchte sich nicht persönlich einmischen, um sich nicht festzulegen, ist aber erfreut über die wachsende Gemeinde. Pfarrer Butler, der neuerdings Generalvikar des Bischofs ist, wurde zur Zeromonie gesandt. Er sagte zu Pfarrer Collins bei dieser seiner zweiten Ankunft: Wir müssen uns demütig fügen.

Zum Schluss taucht Carolyn auf, die sich mit den Spendengeldern ein schönes Leben in der Welt geleistet hat.

Sie spricht mit Pfarrer Collins über ihr schlechtes Gewissen und ihrem Wissen um die Drogen und Medikamente, die Ann genommen hat. Sie hat wegen des Pfeffersprayeinsatzes sogar eine Anzeige bekommen.

Mein Fazit: Dieses Buch ist sozusagen filmreif. Es ist spannend, teilweise humvorvoll und durchaus auch tiefsinnig geschrieben.

Die vielen Facetten um die Menschen, die in dem Buch vorkommen, sind herzerfrischend geschildert.

Ich würde das Buch jedoch erst Lesern ab 18 Jahren empfehlen, weil manchmal eine sehr derbe Sprache verwendet wird. Daran kann der reifere  Leser vor allem die menschlichen Abgründe erkennen, die sich bei jedem – auch bei frommen Leuten und Priestern – auftun können.

Der Roman schildert auf teils ernste, teils satirische Weise viele Erlebniswelten und auch einige typischen Phänome, wie man sie in wundersüchtigen Kreisen und bei etlichen Erscheinungsstätten in ähnlicher Weise vorfinden kann.

Unsere Autorin Cordula Mohr ist Familienmutter und lebt in Rheine (Westfalen); sie leitet die „Aktion Lebensrecht für alle“ (ALfA) im Münsterland.


USA: Florida gegen Impfpaß und Impfpflicht

Der republikanische Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, untersagt Behörden und Unternehmen, Impfpässe oder Unterlagen zu verlangen, aus denen hervorgeht, dass jemand gegen Covid-19 geimpft wurde. In einer Pressekonferenz hatte er seinen Schritt angekündigt und erklärt:

Es ist weder für die Regierung noch für den privaten Sektor akzeptabel, von Ihnen einen Impfstoffnachweis zu verlangen, nur um am normalen gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Florida will bis Mitte April etwa 75 Prozent der Senioren impfen. DeSantis erklärte, dies sei wichtig,aber gleichzeitig werden Sie keinen Beweis dafür vorlegen müssen, nur um Ihr Leben normal gestalten zu können.“

DeSantis will einen Kontrapunkt zur Biden-Regierung setzen, die an Standards zur digitalen Überprüfung der Covid-Impfung arbeitet. Fluggesellschaften, Kaufhausketten und Veranstalter hatten deshalb bereits Konzepte entwickelt, die nur noch geimpften Bürgern Zutritt gewähren würden.

Die republikanischen Gouverneure aus Nebraska und Missouri haben sich ebenfalls gegen das Impfpaßkonzept ausgesprochen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/126822-keine-diskriminierung-von-corona-nichtgeimpften-florida-untersagt-gruenen-pass/


Putin wünscht Biden „gute Gesundheit“

Rußlands Staatschef Wladimir Putin hat mit Gelassenheit auf den „Mörder“-Vorwurf von US-Präsident Joe Biden reagiert.

Er lade Biden dazu ein, „unsere Diskussion fortzusetzen, aber unter der Bedingung, daß wir dies live tun oder wie man es auch nennt ‘online’“. Auch wünschte der russische Präsident seinem 78 Jahre alten Amtskollegen „gute Gesundheit, ohne jede Ironie“ und betonte, daß sich Moskau nicht von Washington einschüchtern lassen werde.

Biden ist der älteste Präsident in der amerikanischen Geschichte. Immer wieder tauchen Gerüchte auf, wonach er gesundheitlich angeschlagen sei.

Zudem wird er dafür kritisiert, bereits seit mehreren Wochen keine Live-Auftritte vor Journalisten gemacht zu haben. In seinen per Video verbreiteten Erklärungen soll er überdies meist vom Teleprompter ablesen.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/allgemein/2021/moerder-putin-biden/


Embryomodelle im Labor gezüchtet

Frankenstein läßt grüßen: Forscher aus den Vereinigten Staaten von Amerika und Australien haben erstmals Vorläufer menschlicher Embryonen im Labor ohne Befruchtung erzeugt. Das berichtet das „Science Media Center“.

Entstanden seien bei den Experimenten blastozysten-ähnliche Gebilde, die aus etwa 200 embryonalen Zellen bestünden. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse in dem renommierten Wissenschaftsmagazin „Nature“.

Die US-Forscher verwandten für ihre Experimente embryonale Stammzellen, die australischen Wissenschaftler Fibroblasten, die jeweils reprogrammiert wurden.

Quelle: ALfA-Newsletter


Kritik an „Cancel Culture“ und Wokismus

Linke Ersatzreligion und Identitäts-Fanatismus

In L’Express erläutert der liberale Kognitionswissenschaftler Steven Pinker, warum der Antirassismus zu einer Religion geworden sei. Er erklärt seine Kritik an der „woke“-Bewegung und den identitären Theorien, die in den USA derzeit Furore machen. 

Der Professor ist einer der weltweit einflussreichsten Intellektuellen, wie das Politikmagazin L’Express anlässlich seines Interviews mit dem 66-Jährigen feststellt.

Pinker kritisiert in dem Gespräch das, was er als „woke Orthodoxie“ bezeichnet, die von den Theorien über Gender, Rasse oder Kolonialismus geprägt sind.

Er sagt: „Man findet hier diese Vorstellung, dass jeder von uns einer Gruppe angehört, die durch ihr Gender, ihre Rasse oder ihre Ethnie definiert ist, und dass unsere Meinungen je nach der Gruppe, der man angehört, vorhergesagt werden kann“.

„Cancel Culture“: Während die Lautsprecher der Politischen Korrektheit von Buntheit, Diversität und Multikulturalität tönen, leben wir längst in einem radikal illiberalen Zeitalter, das keine Diskussionen mehr kennt.

Es handele sich beim Wokismus um eine Bewegung, so Pinker, „die weder auf Fakten noch auf der Wissenschaft basiert“.

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/steven-pinker-ueber-den-wokismus-dieser-universitaere-irrsinn-geht-uns-alle-an;art315,216495


US-Regierung lobt Meghans Rundumschläge

Von Felizitas Küble

Von der ehrwürdigen FAZ bis zum eher anspruchslosen Starblatt „Gala“ wird derzeit berichtet, das Weiße Haus habe sich zu dem Interview bzw. Seelenstriptease von Herzogin Meghan zu Wort gemeldet. Deren Gespräch vor Millionen Zuschauern ist also auch der Politik nicht entgangen, so wichtig scheint es zu sein.

Warum eigentlich?

Ganz einfach, es fiel dort das passende, politisch korrekte Stichwort, nämlich der Rassismus-Vorwurf gegen die „Firma“, gemeint war das britische Königshaus und vor allem die Queen. Angeblich sei sie wegen ihrer dunkleren Hautfarbe in ihrer eingeheirateten Verwandtschaft nie so richtig akzeptiert worden, beklagte Meghan. Somit liefert sie eine zeitgeistpassende „Identitätsstory“ von links.

Daß die hochbetagte Königin sich zu den Rundumschlägen der 39-jährigen Rebellin nur kurz und eher abstrakt äußerte, verwundert wenig – warum sollte sich die Monarchin auf ihre alten Tage und angesichts ihrer hohen repräsentativen Stellung in ein kleinliches öffentliches Hickhack um vermeintliche Hinterzimmer-„Enthüllungen“ und all die emotionalen Anschuldigungen einlassen?!

Weniger souverän reagierte freilich das Weiße Haus. Bidens Pressesprecher Jen Psaki erklärte am 8. März mit ausdrücklicher Berufung auf den Präsidenten, es sei ein „überaus mutiger Schritt“ der Herzogin gewesen, über ihre psychischen Probleme zu sprechen.

Dabei sich ein besonnener Zeitgenosse vielleicht doch ein paar Fragen:

1. Ist es neuerdings Sache von Präsidenten, zu mehr oder weniger heißen Storys aus Adelshäusern Stellung zu beziehen? Es handelt sich ansonsten stets um Aufreger aus der Boulevardpresse.

2. Es mag „mutig“ sein, über eigene seelische Schwierigkeiten zu reden – aber ist es auch fair, wenn dies damit verbunden wird, andere Personen öffentlich vorzuführen und verbal anzuklagen?

3. Wußte Meghan, bevor sie ihren Göttergatten Harry mit Glanz und Gloria geheiratet hat, etwa nicht, was auf sie zukommt? Meinte sie, das Leben bei Hofe sei eine fröhliche Dauerparty? Hätte man von einer Frau mit Hochschulabschluß nicht erwarten dürfen, daß sie die Dinge etwas nüchterner angeht?

4. Diese Interview-Vorgehensweise wirkt nicht sonderlich edel und gut, denn die Herzogin konnte damit rechnen, daß das britische Königshaus sich sowieso nicht in eine öffentliche Kontroverse einlassen kann – folglich konnte Meghan ungehindert aus allen Rohren schießen – wobei sie zielgenau wußte, daß sie mit ihrer Rassismus-Keule genau auf der politisch beliebten Anti-Rassimus-Welle segelt und somit eine hohe Resonanz einplante, die sie auch erhalten hat.

Fairneß sieht allerdings anders aus!

PS: Präsident Trump zeigt sich weitaus kritischer als Biden und erklärte, er sei kein Fan von Meghan, denn er kenne die britische Königin gut und halte sie für eine „großartige Person“. Wenn Meghan in drei Jahren zur Präsidentschaft in den USA antreten wolle, werde er mit Vergnügen ihr Gegenkandidat sein.