War der Reker-Attentäter ein V-Mann?

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Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses, Clemens Binninger, hat NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) aufgefordert, Klarheit darüber zu schaffen, ob der Täter, der die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker am 17. Oktober mit einem Messer lebensgefährlich verletzt hatte, ein V-Mann des Landesamtes für Verfassungsschutz war. 038_35

„Geheimhaltung ist richtig und wichtig, kann aber bei gerade Verbrechen, die die Öffentlichkeit bewegen, nicht absolut sein“, sagte Binninger dem Kölner Stadt-Anzeiger. „Es wäre nicht gut, wenn ein solcher Verdacht im Raum stehen bleibt. Deshalb sollte der Innenminister für Klarheit sorgen.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.extremnews.com/nachrichten/politik/48d815a2d7f6edc

HINWEIS: Die Tageszeitung „Die Welt“ hat eine mögliche Verknüpfung des Täters mit dem Verfassungsschutz bereits Mitte Dezember 2015 thematisiert: http://www.welt.de/politik/deutschland/article150091493/War-der-Reker-Attentaeter-V-Mann-in-rechter-Szene.html


War Hogesa-Gründer Sokol ein V-Mann?

Hooligan-Gruppe von Staatsspitzel mitaufgebaut?

Einer der Gründer der „Hooligans gegen Salafisten“ (Hogesa), Roland Sokol, war offenbar V-Mann des Verfassungsschutzes. Nach Angaben des „Spiegelsoll er spätestens ab 2009 für den deutschen Inlandsgeheimdienst gearbeitet haben. Für welches der Ämter der vor wenigen Wochen an Krebs Verstorbene dabei genau tätig war, ist unklar.  euros

Sokol, der dem verbotenen Netzwerk „Blood & Honor“ zugerechnet wurde, soll über Jahre hinweg E-Mails und Schriftverkehr mit Personen der rechtsextremen Szene an den Verfassungsschutz weitergegeben haben.

„Die in der Szene kursierende Verschwörungstheorie, wonach staatliche Stellen alles täten, um Pegida, Hogesa und Co. in Mißkredit zu bringen, dürfte durch solche Enthüllungen ebenfalls neue Nahrung erhalten“, schreibt der „Spiegel“.

Ausgangspunkt der Spiegel-Recherche ist ein längerer Text zu Sokol auf einer linksextremen Internetseite, auf der dessen mutmaßliche Arbeit für den Verfassungsschutz bereits am 4. Oktober publik gemacht wurde.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/verstorbener-hogesa-gruender-soll-v-mann-gewesen-sein/


Süddeutscher Klu-Klux-Klan wurde offenbar von einem V-Mann des Verfassungsschutzes gegründet

In die Umtriebe des rassistischen Geheimbunds Ku-Klux-Klan in Baden-Württemberg war nach Informationen des Berliner Tagesspiegel (heutige Donnerstags-Ausgabe) der Verfassungsschutz verstrickt. 

Ein V-Mann des Landesamtes für Verfassungsschutz sei Gründer und Anführer der Gruppierung „European White Knights of the Ku Klux Klan – Realm of Germany“ gewesen.

Der V-Mann habe die Organisation im Oktober 2000 gegründet und von da an geleitet.

Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (CDU) will den Innenausschuß des Landtags über den Fall informieren.

Sicherheitskreise bestätigten zudem Informationen, ein Mitarbeiter des Landesamtes für Verfassungsschutz habe den als V-Mann tätigen Anführer des Ku-Klux-Klan in Schwäbisch Hall gewarnt, seine Telefonate würden vom Nachrichtendienst mitgeschnitten.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur