Tschechiens ehem. Staatspräsident Klaus sprach auf dem Parteitag der AfD

Der frühere tschechische Präsident Vaclav Klaus kritisierte in einer Ansprache auf dem Parteitag der „Alternative für Deutschland“ jede Verteufelung der AfD. Diese Dämonisierung in Politik und Medien sei absurd und falsch, aber bei vielen Menschen wirksam, sagte er in Stuttgart.

Er forderte die AfD-Mitglieder zur Konsequenz und Unnachgiebigkeit auf. Die Partei solle sich weiter gegen die „vernichtende politische Korrektheit“ stemmen.  Es sei vor allem wichtig, die Traditionen, Sitten, Gebräuche und Werte, die „wir von unseren Eltern und Großeltern geerbt haben“, zu verteidigen.


Rheinland-Pfalz: AfD-Kundgebung mit dem ehem. tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus

Am kommenden Freitagabend, den 11. März, begrüßt die AfD (Alternative für Deutschland) von Rheinland-Pfalz den ehem. Präsidenten der Tschechischen Republik, Václav Klawahlkampfabschluss-300x300us (siehe Foto), als Gastredner auf ihrer Abschlußkundgebung in Neuwied.

Neben Václav Klaus spricht außerdem die AfD-Bundesvorsitzende Dr. Frauke Petry sowie der rheinland-pfälzische Spitzenkandidaten Uwe Junge, der das Wahlprogramm der Landes-AfD vorstellt.

Quelle: http://www.alternative-rlp.de/neuwied-wahlkampfabschluss-mit-vclav-klaus-frauke-petry-und-uwe-junge


Besorgter Appell des ehem. tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus zur Flüchtlingskrise

Vaclav Klaus, der langjährige frühere Staatspräsident und Ministerpräsident der Tschechischen Republik, ist bekannt für seine Kritik an der EU-Politik. Der Politiker hält die derzeitige europäische Vorgangsweise in der Flüchtlingsfrage für verantwortungslos und spricht von einer „ernsten Bedrohung der Stabilität Europas“. Klaus.cz

Zugleich beschwert er sich über Manipulationen der öffentlichen Meinung und über den Mißbrauch natürlicher Solidaritätsgefühle, um damit eine Akzeptanz der Masseneinwanderung zu erschleichen.

Den folgenden Aufruf hat er auf seiner Homepage veröffentlicht und als Erstunterzeichner unterschrieben:

Aufruf europäischer Bürger an Regierungen und Parlamente:

Wir, die Unterzeichner, wollen nicht mehr passiv zusehen, wie unsere Staatsorgane und Politiker in diesem historischen Moment Zeit verlieren und ihre Pflicht nicht tun. Ihre Aufgabe ist es, die Interessen und Sicherheit der Bürger in ihren eigenen Ländern zu verteidigen.

Heutzutage sind wir mit einer grundlegenden Gefahr für die Zukunft unseres Lebens konfrontiert. Die Massenmigration stellt eine ernste Bedrohung der Stabilität Europas und der einzelnen Mitgliedsländer der EU dar.

Wir sind nicht gleichgültig gegenüber dem Schicksal der Opfer der Kriege und anderen Katastrophen der heutigen Welt. Wir lehnen jedoch die Manipulation der öffentlichen Meinung ab, die die natürliche Solidarität mit den Migranten missbraucht, um die Akzeptanz der Massenmigration hervorzurufen.

Die heutige europäische Debatte über Migration soll nicht so ausgelegt werden, dass wir uns genügend oder nicht genügend entgegenkommend zu anderen Kulturen, Religionen, Rassen und Völkern verhalten. Wir sehen unbestreitbare Risiken und Drohungen, die aus dem künstlichen Vermischen unterschiedlicher Völker, Kulturen und Religionen entsteht.

Die europäischen Regierungen verhalten sich allzu alibistisch und unverantwortlich. Berechtigte Ängste vor dem Zustrom der hunderttausenden Migranten dürfen nicht – von den Politikern und der meisten Medien – bagatellisiert, verschwiegen und skandalisiert werden.

Aus allen diesen Gründen rufen wir die Regierungen der EU-Länder auf:

  • die innere Sicherheit und die äußere Unantastbarkeit der Staatsgrenzen mit allen Mitteln, die sie zur Verfügung haben, sicherzustellen;
  • die Rechtsordnung der einzelner Länder und die angenommenen internationalen Verpflichtungen einzuhalten;
  • die Ausbreitung vom Chaos zu vermeiden, der als Folge der Migration in eine Reihe von Ländern bereits entstanden ist;
  • auf der EU-Ebene keine Quoten oder ähnliche Maßnahmen anzunehmen, mit welchen die Migranten in einzelne EU-Länder „zugeteilt“ werden sollen;
  • die heute geltende Asylpolitik ohne Veränderungen einzuhalten und ihre eventuelle Veränderungen nur mit der Zustimmung der Bevölkerung durch Volksabstimmung oder Neuwahlen zu gewährleisten;
  • Länder, die die Grenze der EU darstellen, sollen zusichern, dass die illegalen Migranten in ihr Heimatland zurückgeschickt werden.

Erste Unterschrift: Václav Klaus, 4.9.2015

Quelle und weitere Infos hier: http://www.klaus.cz/clanky/3794


Tschechien: Staatspräsident Klaus und seine Entgleisungen gegen deutsche Vertriebene

Der tschechische Staatspräsident Václav Klaus hat größere Probleme. Als einer der letzten postkommunistischen Staaten will die Tschechische Republik die Kirchen für Enteignungen unter kommunistischer Herrschaft entschädigen. Hier einen Zusammenhang mit der völkerrechtswidrigen Vertreibung und Enteignung der Sudetendeutschen herzustellen, sei nicht nachvollziehbar.

Franz Pany, der Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, kann vielmehr die Aufregung des tschechischen Staatspräsidenten Václav Klaus nicht nachvollziehen:

„Klaus weiß ganz genau, dass kirchliche Restitutionen und die Enteignung der Sudetendeutschen durch die Beneš-Dekrete nichts miteinander zu tun haben. Klaus missbraucht vielmehr die berechtigte Rückgabe des kirchlichen Eigentums für seine nationalistischen Ausfälle. Das ist bedauerlich. Mit seinem rückwärtsgewandten Wahlkampfgetöse wird er wohl niemals in Europa ankommen“.

Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V.
Tel.: 089 / 48 00 03 54
http://www.sudeten.de