Zur „neuen“ Sars-CoV-2-Mutation aus England

Das Problem an der Art der Berichterstattung, wie sie z.B. die Tagesschau an den Tag legt – die einmal mehr darauf abzielt, Angst und Hysterie zu verbreiten – ergibt sich daraus, dass niemand weiß, was diese Mutationen bedeuten…

Der normale Prozess, der eine Anpassung der Fähigkeit von Viren, Wirtsorganismen zu befallen, vorsieht, ist bei SARS-CoV-2, das sich durch eine sehr geringe Divergenz auszeichnet, von Anfang an eines der erstaunlichsten Merkmale gewesen – eines, dass den Schluss nahelegt, dass SARS-CoV-2 entweder lange, bevor es in Wuhan zum Ausbruch kam, unter Chinesen verbreitet war oder dass SARS-CoV-2 das Ergebnis einer gain-of-function-Forschung in Wuhans Institute of Virology ist, die im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose ging.

Angesichts der vorhandenen Optimierung der Fähigkeit von SARS-CoV-2, an menschliche ACE2-Rezeptoren zu binden, wäre es verwunderlich, wenn die neue phylogenetische Variante sich durch eine höhere Transmissibilität auszeichnen würde.

Dass eine höhere Transmissibilität von B.1.1.7 gegeben ist, wird (in Medienberichten) einzig aus der Tatsache geschlossen, dass im Südosten von England die Fallzahlen steigen. Dass sich bei einer Virus-Verbreitung auch die Varianten ausbreiten, die es davon gibt, deren Verbreitung zwangsläufig steigt, ist indes kein Beleg dafür, dass eine Mutation “außer Kontrolle” geraten sei.

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://sciencefiles.org/2020/12/20/der-siebte-stamm-covids-absurder-unfug-uber-eine-neue-sars-cov-2-variante/