Prof. Jörg Meuthen: Macron sollte die EU und Europa nicht miteinander verwechseln

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron richtet sich heute mit einem Essay in zahlreichen Medien an die „Bürgerinnen und Bürger Europas“. Europa sei noch nie in so großer Gefahr gewesen, warnt das französische Staatsoberhaupt. Der AfD-Europaabgeordnete Prof. Dr Jörg Meuthen (siehe Foto) erklärt dazu:

„Emmanuel Macron spricht ständig von Europa, wenn er die EU meint. Das ist falsch, denn nicht Europa, sondern nur die EU ist aufgrund ökonomischer, bürokratischer und politischer Misswirtschaft der EU-Eliten in Gefahr.

Zudem wäre Macron gut beraten, erst einmal die zahlreichen massiven Probleme Frankreichs zu lösen – und zwar ohne deutsches Steuergeld –, bevor er sich wortreich als Retter ganz Europas inszeniert.

Niemand  –  schon gar nicht die rechtskonservativen Parteien in der EU  –  plant einen „Rückzug aus Europa“, wie Macron schreibt.

Im Gegenteil: Die AfD steht, wie viele der ihr verwandten Parteien aus den Mitgliedstaaten der EU, fest zu der Ursprungsidee eines Europas der Vaterländer, einer europäischen Gemeinschaft souveräner Staaten, die zum Wohle ihrer Bürger in all jenen Angelegenheiten zusammenwirken, die gemeinsam besser erledigt werden können.

Mit der Fortsetzung der Politik eines Emmanuel Macron, einer Angela Merkel und eines Jean-Claude Juncker gerät diese historische Aufgabe leider in immer größere Gefahr.“


AfD kritisiert Karlspreis für Präsident Macron

Der französische Präsident Emmanuel Macron (siehe Foto) ist am Donnerstag in Aachen mit dem internationalen Karlspreis ausgezeichnet worden.

Dazu erklärt der AfD-Fraktionschef im Deutschen Bundestag, Dr. Alexander Gauland:

„Die Verleihung des Karlpreises an den französischen Präsidenten Emmanuel Macron ist angesichts der Krise der EU ein fatales Signal. Denn Macrons Konzept einer ‚europäischen Souveränität‘ bedeutet einen noch stärkeren Ausbau der EU und eine weitere Schwächung der souveränen Nationalstaaten und damit auch Deutschlands.

Dabei zeigt der Brexit und die wachsende EU-Skepsis in vielen Ländern, dass die Menschen das nicht wollen, denn sie haben genug von einer ausufernden Brüsseler Bürokratie, die immer mehr in ihr Leben eingreift und kaum noch demokratisch zu kontrollieren ist.

Statt an den Phantasien Macrons für eine ‚europäische Souveränität‘ sollten wir uns lieber an den Vorstellungen seines Landsmanns Charles de Gaulles orientieren und ein Europa der souveränen Nationalstaaten schaffen. Überall wo es sinnvoll ist, etwa beim gemeinsamen Binnenmarkt, sollten die europäischen Staaten zusammenarbeiten. Seine inneren Angelegenheiten sollte aber jeder Nationalstaat alleine regeln.“

 


AfD fordert ein „Europa der Bürger“ und den Rücktritt von Juncker und Schulz

Am Rande ihrer gemeinsamen Klausur am 25. und 26.6.2016 kommentieren der AfD-Bundesvorstand und die AfD-Landesvorsitzenden die Abstimmung über den EU-Austritt Großbritanniens folgendermaßen: ecb

„Das Mutterland der Demokratie erteilt dem EU-Zentralismus eine Absage. Die Briten haben sich gegen die Brüsseler Bevormundung entschieden. Auch Merkels Politik der offenen Grenzen hat die Briten aus der EU getrieben.

Der Brexit zeigt: Wir müssen Europa neu denken. Die europäische Zusammenarbeit muss den EU-Zentralismus überwinden. Das Europa der Vaterländer wird ein Europa der Bürger sein.

EU-Parlamentspräsident Schulz und EU-Kommissionspräsident Juncker stehen für die Fehlentwicklungen der europäischen Politik. Die AfD fordert ihren Rücktritt, um neue Wege für Europa zu eröffnen.“

 


Offener Brief an den Bundespräsidenten

Von Almut Rosebrock

Sie, Herr Gauck, „warnten“ am Jahrestag der Schüsse von Sarajewo, dem Auslöser des 1. Weltkriegs, vor neuer „Nationalstaaterei“.   

Almut Rosebrock

Ich bin der Auffassung und Überzeugung, dass jeder Mensch seine Nationalität und auch Nationalstolz braucht; dazu gehört die Zugehörigkeit zu einer Volksgemeinschaft mit ihrer Sprache, Geschichte und Kultur (Musik, Tanz, Bildende Kunst, Diskussionskultur), ihrem (spezifischen) Glauben / Religiösität, ihrer Naturverbundenheit, ihrem Umgang der Menschen miteinander, mit und unter selbst gewählten Politikern, die für das Wohl der Volksgemeinschaft verantwortlich zeichnen.

Ich finde diese Verantwortlichkeit in Brüssel nicht!

Die „Verantwortungswege“ sind viel zu lang – von Portugal, bis Litauen, bis Bulgarien, bis Nordschweden als dass sie nicht Millionen und Milliarden Steuergelder versickern lassen würden!

Die „neunmalklugen Politiker“ in Brüssel, welche die Staaten sehr viel Geld kosten, zusammen mit dem riesigen Bürokratieapparat, wollen zentral die Zugreifbarkeit auf Geld und Eigentum der Bewohner der Mitgliedsstaaten für die großen Firmen und „Weltmächte“ erleichtern und erreichen!

Dazu dient die Währungsvereinheitlichung, die „Computerisierung“ der Menschen, die „Bankenkontrolle“ durch die EZB  –  die politischste alle Banken (die „mal eben“ die Grundlagen des Geldsystems außer Kraft gesetzt hat und so Bürger und Betriebe sowie Stiftungen kalt enteignet), die „Lenkung“ des moralischen Denkens durch Abschaffung desselben hin zu „Antidiskriminierungs – Denklenkungs – Denkverbots – Einheitsbrei“, das Verjubeln der Steuergelder in „subventionierte Projekte“ wie Stuttgart 21, World Conference Zentren, Flughäfen, wo die selbst erstellten Sicherheitsvorschriften nicht (mehr) einzuhalten sind.reichstag_flaggen_368s

Zudem die Gängelung der Bürger (und Industrie) ohne Ende durch Energiespar- und sonstige Verordnungen, Zwangsverpflichtung zu „Sexualaufklärung“ von jüngsten Kindesbeinen an, der nicht erfolgende Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum (natürlichen) Tod,  die Missachtung und eindeutig parteiliche Behandlung von BÜRGERBEGEHREN (EU-Bürgerbewegung „ONE of US“ in Brüssel, der „Bildungsplan“ in Baden-Württemberg, die Verherrlichung von Ideologien wie GENDER-Mainstreaming, der globale Markt (der alles richten wird…),  „Entnationalisierung“ und „Entheimatung“ der Menschen und vieles mehr.

Und wo ist Gott in dem Ganzen?   –  Unser Deutschland wird von einem Pastor und von eine Pastorentochter (beide evangelisch wie ich) regiert.
Man merkt da wenig von.

Freiheit sollte im Zentrum der Politik stehen. Freiheit braucht eine grundsätzliche Ethik und Moral und auch Vertrauen!
(Vgl. die Rede von Papst Benedikt im Bundestag vom September 2011)

Ich bin für ein Europa der Vaterländer!
Vater- und Mutterländer, die in gegenseitiger Wertschätzung und Respekt – und im Bewusstsein, dass sie aufeinander angewiesen sind – in enger Verbindung stehen.

Die aber – in Asyl-, in Wirtschafts-, in Landwirtschafts-Subventionsfragen, in Familienpolitik-, in Werte-, in Weltpolitik-Fragen durchaus auch eigene Standpunkte beziehen können.

Ich bin der Überzeugung, dass die derzeitige Macht und Power-Politik der EU zum Scheitern verurteilt ist.

Mit freundlichen Grüßen
Almut Rosebrock, kritische Bürgerin, Mutter, Apothekerin
Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“, www.glmk.de