Glaubenspräfekt Gerhard L. Müller lehnt eine Stärkung der Bischofskonferenzen ab

Der Vorsitzende einer Bischofskonferenz ist kein „Vize-Papst“

Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, hat sich mit Nachdruck gegen eine Dezentralisierung der Kirche auf die Ebene der nationalen Bischofskonferenzen gewandt.

„Die katholische Kirche setzt sich aus Ortskirchen zusammen, aber sie ist eins“, sagte der Glaubenspräfekt (siehe Foto) der Tageszeitung „Corriere della sera“: 0012

„Es gibt keine ’nationalen‘ Kirchen.“  –  Die Vorsitzenden des Bischofskonferenzen seien „Koordinatoren, nicht Vize-Päpste“, betonte der vatikanische Glaubenshüter.

Während das Papsttum und das Bischofsamt „göttlichen Rechts“ sei, handle es sich bei  Patriarchaten und Bischofskonferenzen um Einrichtungen „menschlichen Rechts“.

Freilich hätten diese Konferenzen in bestimmten Bereichen auch lehramtliche Autorität, etwa bei der Vorbereitung von örtlichen Katechismen, von liturgischen Bücher oder der Leitung von Universitäten und katholischen Fakultäten:

„Der Papst kann nicht alles wissen, was in den einzelnen Ländern passiert“, erläuterte Erzbischof Müller. Man müsse „ein praktisches Gleichgewicht finden“.

Papst Franziskus hatte in seinem Schreiben „Evangelii gaudium“ kürzlich angekündigt, über mehr Befugnisse für die nationalen Bischofskonferenzen nachzudenken.

Quelle: http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/59657.html 

Foto: Bistum Regensburg


Papst Franziskus besuchte Papst em. Benedikt

An vergangenen Montag begab sich der Nachfolger zum Vorgänger, um ihm für die Weihnachtstage alles Gute und Gottes Segen zu wünschen. 1_0_758302

Wie Vatikansprecher Federico Lombardi bekannt gab, besuchte Papst Franziskus die Wohnung von Benedikt XVI. gegen 17 Uhr, wo er an der Tür empfangen wurde.

Nach einem gemeinsamen Gebet und etwa einer halben Stunde persönlichen Gesprächs wünschte der Papst auch der „Famiglia“ seines Vorgängers ein gesegnetes Fest, also den Memores Domini   –  den Ordensschwestern, die Benedikts Haushalt führen  –  und Erzbischof Georg Gänswein.

Quelle (Text/Foto): http://de.radiovaticana.va/news/2013/12/24/papstbesuch_bei_seinem_vorg%C3%A4nger:_frohe_weihnachten%21/ted-758302

Aktueller Newsticker: SATIRE am Sonntag

LIMBURG: Der Laien-Rat „Nach-Tebartz-Kirche“ (NAK-Kommission) fordert den Vatikan in einem öffentlichen Brief auf, Bischof Tebartz-van Elst „sofort, augenblicklich und auf der Stelle“ von seinem Dienst im Bistum Limburg zu entbinden, ihn zu laisieren und als Mitarbeiter eines Architekturbüros im Vatikan anzustellen: „Auf diese Weise werden alle Probleme gelöst: Wir sind in los, er macht keinen Unsinn mehr und dafür etwas, was er kann.“  –   Sollte sich Rom den Forderungen des Kirchenvolks nicht beugen, werde man einen Volksaufstand anzetteln und den Dom niederbrennen. 1_0_745851

WASHINGTON: Ein junger Mann verklagte das Benediktinerkloster St. Maria in Monteville, weil ihm die Aufnahme verweigert wurde. Der Mann argumentierte vor Gericht, die Gemeinschaft habe sich an seiner Homosexualität gestört, die er weiterhin offen praktizieren wolle. Das Gericht gab der Klage statt, weil der Mann wegen seiner Homosexualität diskriminiert worden sei. Die Argumentation des Ordens, ein Mann, der seine Homosexualität praktizieren wolle, könne nicht in einen dem Zölibat verpflichteten Orden eintreten, sah das Gericht als vorgeschoben an. Es verpflichtete das Kloster zur Aufnahme des Mannes. Abt George Dense gab daraufhin die Auflösung des Kloster bekannt.

BRÜSSEL: Die EU-Kommissarin für Menschenrechtsdurchsetzung, Vollendung des Menschen und Unterwerfung niederer Völker protestierte gegen die Begnadigungen Putins zum 20. Jahrestag der Staatsgründung: „Es ist nicht hinnehmbar, dass Putin sein Unrechtsregime mit Gnadenakten verschleiert. Wir werden weiter darauf dringen, jede Diskriminierung in Russland oder der EU öffentlich zu machen und jeden Feind der Menschlichkeit solange verfolgen, bis er zur Strecke gebracht ist.“

Quelle: Samstäglicher Newsticker

Israel: Besucht der Papst im Mai nächsten Jahres Jordanien und das Heilige Land?

Papst Franziskus wird voraussichtlich im Mai kommenden Jahres Israel und Jordanien besuchen. Das wurde am Rande des Empfangs für Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu im Vatikan bekannt. .

Netanjahu hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche offiziell nach Israel eingeladen. Er schenkte dem Papst ein Buch über die Inquisition in Spanien, das sein Vater verfasst hat. Ben-Zion Netanjahu, der im vergangenen Jahr starb, war Geschichtswissenschaftler.

Außerdem erhielt der Papst einen Chanukka-Leuchter. Franziskus bedankte sich und überreichte dem israelischen Regierungschef eine Bronzeplakette, die den Apostel Paulus zeigt. Franziskus und Netanjahu unterhielten sich etwa 25 Minuten lang, ein Dolmetscher übersetzte.

Außer dem bevorstehenden Papstbesuch habe man sich über den israelisch-palästinensischen Friedensprozess ausgetauscht, hieß es anschließend.

Zuvor hatten bereits Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und Israels Staatspräsident Shimon Peres den Papst ins Heilige Land eingeladen. Zuletzt hatte mit Papst Benedikt XVI. im Mai 2009 ein katholisches Kirchenoberhaupt Israel besucht.

Netanjahu, der bei seiner Italien-Reise von seiner Frau Sarah und fünf Ministern begleitet wurde, traf sich auch mit dem italienischen Regierungschef Enrico Letta. Im Mittelpunkt dieser Gespräche stand die Bedrohung durch den Iran.

Quelle (Text/Foto): http://www.israelheute.de

 


Papst lernt bayerisch: „I ko nimma“

Clamormeuspress berichtet heute exclusiv aus dem Vatikan: Papst Franziskus nimmt bei Erzbischof Müller, dem Chef der Glaubenskongregation, bereits Bayerisch-Unterricht. 1_0_697102

Nach einem gemeinsamen Essen am letzten Montag in den Räumen von Erzbischof Müller soll er bereits ein paar Beweise seiner Sprachkenntnisse gebracht haben: „I ko nimma“ soll er gesagt haben, als er zu viel Schnitzel und Kartoffelsalat gegessen hatte.

Ein guter Anfang – jetzt kann er dann bald die Bayernhymne einstudieren, die sich im neuen „Gotteslob“ befinden wird….

Und die schleichende Bavarisierung des Vatikan schreitet voran: Wie der BR gestern meldete, wird der Weihnachtsbaum, der demnächst den Petersplatz zieren soll, diesmal aus Waldmünchen in Bayern geliefert. Die fleißigen Holzfäller haben die „Riesenfichte“ bereits auf den Weg gebracht.

Im Vorfeld durften die Herren auch einen Rombesuch machen und wurden dort von Papa em. Benedikt begrüßt. Davon gibt’s in diesem Bericht ebenfalls ein schönes Foto.

Quelle: http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/11/der-vatikan-fest-in-bayerischer-hand.html

Foto: Radio Vatikan


Das „Forum Deutscher Katholiken“ zur Entscheidung des Papstes in puncto Limburg

Das Forum Deutscher Katholiken begrüßt dankbar die weise Entscheidung des Heiligen Vaters, Papst Franziskus, zur vorläufigen Regelung der Verhältnisse in der Diözese Limburg. In dieser Entscheidung zeigt sich für uns sehr deutlich die Amtsgnade, die Christus seinem Stellvertreter auf Erden gewährt. untitled

In der angestrebten Zeit von 2 bis 3 Monaten können die Vorwürfe in der Sache gegen den Bischof Dr. Tebartz-van Elst geklärt werden, dem Bischof wird eine dringend notwendige Phase der Erholung gegönnt und die von Vorurteilen und beispielloser Häme geprägte und aufgeheizte Stimmung in der Öffentlichkeit kann sich beruhigen.

Dabei erkennen wir auch dankbar an, dass sich in der Öffentlichkeit und auch in den Medien in den letzten Tagen und Wochen immer mehr Stimmen gemeldet haben, die zu Besonnenheit, Mäßigung und Versachlichung aufgerufen haben.

Vatikan weiß bestens über Limburg Bescheid

Dass der Heilige Stuhl über die Verhältnisse in der Kirche in Deutschland und besonders in Limburg bestens und gründlich informiert ist, davon konnte sich der Vorstand des Forums Deutscher Katholiken bei seinen Gesprächen im Vatikan, von denen er am Mittwoch den 23.10.13 zurückgekehrt ist, überzeugen.

Zu den sehr ausführlichen Kenntnissen des Vatikans über die Limburger Verhältnisse gehören auch die zahllosen ernstzunehmenden und wohlbegründeten Beschwerden von Gläubigen über die Missstände in Limburg, die seit Jahrzehnten nach Rom gingen, nachdem sie von der Limburger Bistumsleitung entweder abgeschmettert oder erst gar nicht beantwortet wurden.

Gerade die, welche heute dem Bischof Tebartz-van Elst den Rücktritt nahe legen, sind dafür verantwortlich. Das ist in Rom gut bekannt.

Das Forum Deutscher Katholiken vertraut ganz der Weisheit des Papstes und wird seine endgültige Entscheidung über das Bistum Limburg mittragen und sich ihr ganz unterstellen.

Wir sind sehr glücklich darüber, dass sich der Papst aus Süd-Amerika, erfahren und bewährt in der Standhaftigkeit und im Mut im Kampf für den Glauben und nicht geprägt von Menschenfurcht, sich nicht durch deutsche Medien, aufgeheizte Stimmungen und furchtsame Hirten beeinflussen lässt.

Prof. Dr. Hubert Gindert
hubert.gindert@forum-deutscher-katholiken.de