Chefin von „Maria 1.0“ gegen Homosegnung

Die für den 10. Mai geplanten Segnungen von homosexuellen Paaren beförderten die Spaltung der Kirche, sie seien „negativ und kontraproduktiv.“

Das sagte die neue Vorsitzende der katholischen Initiative „Maria 1.0“, Clara Steinbrecher, in der Zeitung „Die Tagespost“.

Diese liturgische Form werde „für einen politischen und kirchenpolitischen Aktionismus missbraucht“. Es solle „bewusst der Eindruck erweckt werden“, dass die Segnungen von der kirchlichen Autorität geduldet würden. Doch liefe das auf eine Lüge hinaus.

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„Selbst wenn ein Geistlicher eine Segnung, die explizit oder implizit Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts gutheißt, vornimmt, findet faktisch keine Segnung statt, da die Kirche und ihre Vertreter nicht die Vollmacht besitzen, diese zu erteilen“, zitiert die DT die Vorsitzende.

Die Initiatoren ließen das ernsthafte Bemühen vermissen, sich mit der Lehre der Kirche auseinanderzusetzen. „Die kirchliche Pastoral muss das Ziel haben, Sexualität als das darzustellen, was sie nach Gottes Willen ist: Ausdruck der ehelichen Gemeinschaft zwischen Mann und Frau“, so Steinbrecher in „Die Tagespost“.

Quelle: https://www.kathnews.de/man-simuliert-eine-segnung-die-es-gar-nicht-gibt

Foto: Bistum Regensburg