Lebt nicht wie die Heiden – erneuert euch!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Eph 4,17.20-24.

Ich beschwöre euch im HERRN: Lebt nicht mehr wie die Heiden in ihrem nichtigen Denken! Denn das entspräche nicht dem, was ihr von Christus gelernt habt.

Ihr habt doch von ihm gehört und seid unterrichtet worden in der Wahrheit, die Jesus selber ist. Legt den alten Menschen ab, der in Verblendung und Begierde zugrunde geht, ändert euer früheres Leben und erneuert euren Geist und Sinn!
Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.


Neue Kuriositäten aus der Erscheinungsecke

An einem aktuellen Beispiel sei sogleich verdeutlicht, wie es um eine Szene bestellt ist, die mit ihrer Wundersucht auch nicht vor einem „Joghurtdeckel“ Halt macht und diesen Unsinn zur „größeren Ehre Gottes“ und im Auftrag des „Allerhöchsten“ verbreitet.

Jede Möglichkeit, dass diese an Privatoffenbarungen klebenden Personen geschickt von „unten“ inszenierten Trugbildern oder ihren einfältigen Phantasien auf den Leim gegangen sein könnten, scheidet bei ihrer Sicht von vornherein aus.

Zu selbstsicher ist man sich in einer Szene, die zu diesem  Zweck gern Hintertürchen bastelt, durch die man entrinnen kann, sobald es auf skeptische Fragen keine Antworten mehr gibt. 

Den Ursprung seiner „Inspirationen“ verortet dieses Völkchen in höheren Sphären, wobei es sich oft nur um den eigenen Piepmatz handelt, der als „Hl. Geist“ wahrgenommen wird und der seine willigen und wundersüchtigen Anhänger jederzeit zum Diktat ruft, um sie in die Irre zu führen.

Dabei schrecken sie nicht davor zurück, über die Psycho-Leichen derer zu gehen, die ihrem vermeintlichen Auftrag von „oben“ im Wege stehen. Diese Unbelehrbaren halten sich für unantastbar und vollkommen vor der dunklen Seite gefeit, da man doch so überaus fromm, gottesfürchtig, mit Rosenkranz und Beichte lebt.

Das ist eine Seite des geistigen Hochmuts. Diese scheinfrommen Personen sitzen auf einem derart hohen Ross, dass sie sich aufgrund ihrer Leistungen einbilden, einen besonderen Anspruch auf übernatürliche Kontakte zu haben – quasi eine Belohnung für ihre besonders gehorsamen und demütigen Leistungen erwarten, was sie zwar – direkt dazu befragt – „bescheiden“ zurückweisen – jedoch innerlich fortwährend erhoffen, denn ohne honigsüßes Geschwätz (siehe auch Medjugorje) von „oben“ können sie nicht mehr leben und spitzen danach beide Ohren.

Diese unnüchterne Erwartungshaltung wird auch befriedigt – aber von ganz „unten“ und zu jeder Zeit. Irgendwann sind diese Leute derart abgehoben, dass ihnen sogar Reste unter dem Joghurtdeckel zum übernatürlichen Zeichen werden. Damit machen sie sich selbst und indirekt den katholischen Glauben lächerlich.

„Das Wunder unter dem Joghurtdeckel!“
https://herzjesuwegzehrungderrestarmee.jimdofree.com/zeugnis-geben/meine-zeugnisse/#zeugnis8

Werden sie mit der Fähigkeit, Reste unter einem Joghurtdeckel übernatürlich deuten zu können, nicht vorbehaltlos als „begnadete Seelen“ anerkannt, kennen sie keine Rücksichtnahme mehr und zerstören familiäre Bindungen für ihren Wahn, dem sie sich vorbehaltlos ausgeliefert haben.

So schlägt dieser abgehobene Personenkreis gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Er schadet dem christlichen Glauben, den er zu verteidigen vorgibt, indem er ihn der Lächerlichkeit preisgibt und belastet das eigene persönliche Umfeld, das mit diesem albernen Unsinn klarkommen muss.

Daraufhin angesprochen, haben diese Wundersüchtigen nur eine Erklärung und die ist wieder unterirdisch: Skeptiker stehen kurzerhand unter dem Einfluss des Bösen.

Im besten Fall sind die Kritiker nicht so erleuchtet wie sie und neidisch auf ihre „himmlischen Kontakte“, wurden noch keiner Eingebung „von oben“ gewürdigt, dürfen sich hinten anstellen und darauf warten, dass ihnen ein (Un-)Geist übernatürliche Eindrücke nach der Öffnung einer Dose Apfelmus vermittelt.

So sieht der Ausweis in einem Verein aus, der sich „Restarmee“ nennt, eine gescheiterte irische „Endzeitprophetin“ verherrlicht und deren dürftige Texte als „Buch der Wahrheit“ unter die Gläubigen zu bringen versucht. Auf diesem flachen Niveau geht der Unfug dann immer weiter – mit all seinen verhängnisvollen Auswirkungen.

Weiteres zur endzeitlichen „Restarmee“der visionär begabten „Andrea“ hier: https://charismatismus.wordpress.com/2018/09/16/vom-geringsten-raedchen-im-uhrwerk-gottes-und-dem-kuss-der-madonna/

Dieser Beitrag stammt von einem Katholiken und Familienvater aus dem Bistum Köln mit dem Nicknamen „GsJC“, der bereits seit zehn Jahren etliche Artikel und hunderte Kommentare verfaßt hat und unserer Redaktion persönlich bekannt ist


Die „Erscheinungen“ von Schio enthalten viele irreführende Botschaften

Von Felizitas Küble

Heute ist für die Anhänger der  – kirchlich nicht anerkannten –  Erscheinungen von San Martino de Schio ein wichtiger Tag, denn am Palmsonntag fand in diesem norditalienischen „Gnadenort“ um 15 Uhr die „Weihe Europas an das Unbefleckte Herz Mariens“ statt, dem sich möglichst viele Menschen „geistig anschließen“ sollten.
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Der am 2.9.2004 verstorbene „Seher“ Renato Baron will seit 1985 hunderte von Christus- und Marien-Visionen erlebt haben; jene angeblichen Botschaften des Himmels werden vierteljährlich in der Zeitschrift „Königin der Liebe“ wiederholt und ausgelegt.
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Zudem wird dabei über allerlei wundersame Ereignisse berichtet, die sich in Shio ereignet haben sollen, z. B. „übernatürlicher“ Rosenduft am „Gnadenbrunnen“, eine atmende, gleichsam lebendige Jesuskind-Statue und dergleichen Mirakel mehr.
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Die von Renato Baron gegründete „Marianische Bewegung Königin der Liebe“ hat  – wie bereits erwähnt – keine kirchliche Approbation (Erlaubnis, Gutheißung, Anerkennung) erhalten. Das scheint die leichtgläubigen Anhänger nicht weiter zu stören; anscheinend ist diese Privatoffenbarung für sie eine Art „fünftes Evangelium“, wie man das bei den Apparationisten (Erscheinungsbewegten) öfter erlebt.
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Nehmen wir als Beispiel für die inhaltlich teils banalen, teils theologischen unsinnigen Aussagen eine x-beliebige Ausgabe der Zeitschrift „Königin der Liebe“, nämlich das Heft Nr 99: http://www.reginadellamore.org/wp-content/uploads/2016/12/99-Ko%CC%88nigin-der-Liebe.pdf
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Auf S. 6 wird eine Marienbotschaft an Renato Baron vom 13. Juli 1991 zitiert, worin es u.a. heißt:
 „Meine Kinder, ihr seid die Werkzeuge für meinen mütterlichen Heilsplan. Danke, weil ihr mich tröstet und bereit seid, mit mir zu arbeiten. Gemeinsam werden wir das Schöpfungswerk zu seinem ursprünglichen Glanz zurückführen, indem wir jeden Menschen zur Heiligung führen.
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Christus ist offenbar überflüssig, der göttliche Heilsplan wird durch einen „mütterlichen“ ersetzt. Die Botschafts-Anhänger werden also gemeinsam mit der „Madonna“ das Schöpfungswerk „zu seinem ursprünglichen Glanz zurückführen“ – und dabei nichts weniger als „jeden (!) Menschen zur Heiligung führen“.
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Diese Aussagen sind von satanischem Hochmut geprägt, weil sich hier Geschöpfe anmaßen, Gottes Heilswerk ausführen zu können – und zudem wird indirekt die Allerlösung gelehrt, denn der erscheinungsbewegte Fanclub mit der angeblichen Himmelsmutter an der Spitze führt ja immerhin „jeden“ Menschen zur „Heiligung“ – und damit logischerweise auch zum Heil. Die Hölle hat offenbar ausgedient!
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Auf derselben Seite 6 wird eine weitere Marien-Botschaft  – jene vom 17. Juli 1991 –  zitiert:
„Ich erlange euch die Gabe des Heiligen Geistes, die es euch erleichtert, das Wort Gottes aufzunehmen, das euch leben lassen wird, damit sich durch euch die ganze Erde erhelle und sich der große Wunsch Jesu verwirkliche: Seine Liebe in jedem Menschen wachsen zu lassen.“
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Tatsache ist hingegen, daß wir die „Gabe des Heiligen Geistes“ bereits durch die Taufe erhalten; zudem die Sieben Gaben des Hl. Geistes durch das Sakrament der Firmung – und nicht durch eine Marienerscheinung oder den (Irr-)Glauben daran.

Falschmystisches Verdrängungs-Prinzip

Hier zeigt sich beides Mal deutlich das für die Falschmystik typische Verdrängungs-Prinzip: Bewährte Glaubenswahrheiten werden durch irreführende, aber fromm klingende Aussagen verdeckt und an den Rand gedrängt – genauer gesagt: ersetzt.
Auf S. 12 ist ein weiteres typisches Merkmal der Falschmystik deutlich erkennbar, nämlich ein falsches Sendungsbewußtsein. Am 6.1.1996 soll Jesus dem Seher Baron folgendes geoffenbart haben:

„Ich habe euch in das größte Werk eingefügt, das Gott der Kirche schenken will. Es ist der Weg der göttlichen und menschlichen Liebe, der den Namen Maria trägt. Die wahre Offenbarerin meines Werkes der Liebe, die Unbefleckte des Heiligen Geistes, wird mit ihrem brennenden Herzen das ganze Feuer der göttlichen Liebe schenken. Das Werk wird die Kirche retten…Das kleine Heer muss alle Heiligkeit der Geschichte in sich zusammenfassen. Jedes Mitglied wird auf seinen Schultern die Kreuze aller jener tragen, die das Heil zurückweisen. Darum wird, wer dies annimmt, heilig sein.

Alles klar: Die Anhängerschaft von Schio „wird die Kirche retten“, ist dies doch „das größte Werk, das Gott der Kirche schenken will“. – Natürlich soll die fromme Schar bzw. das „kleine Heer“ nichts weniger als „alle Heiligkeit der Geschichte in sich zusammenfassen“   –  und sie bewähren sich (wie in diesen Kreisen üblich) als besonders großartige Opferseelen  –  und wer zur getreuen Schar dieser Sühneseelen gehört, „wird heilig sein“  –  aber sicher doch!

So wird zu all den Irrtümern noch dazu eine gefährliche, vermessentliche Heilssicherheit gelehrt – ja sogar eine Heiligkeitsgewißheit. Damit wird ein verhängnisvoller Sumpfboden für geistlichen Hochmut und für Verblendung gelegt.

Doch das ist bei derlei „Botschaften“ bekanntlich nichts Neues unter der Sonne.


Abschied von der Islam-Schönfärberei

Von Dr. David Berger

Wie wir spätestens seit dem Massaker von Manchester wissen, hat Frau Merkel große Probleme damit, den islamistischen Terror zu verstehen. Dafür gibt es zwei Ursachen:

Zum einen das Dogma von dem durch und durch friedlichen Islam, das Frau Merkels katastrophale Politik beeinflusst.

Zum anderen die Tatsache, dass sie in einer Umwelt aufgewachsen ist, in der die Religion durch die Staatsideologie passend gemacht wurde – und nicht umgekehrt. Wie sie denken allerdings noch immer viele Menschen in Deutschland.

Die gemerkelte Nation hat noch einen langen Lernweg vor sich, der ihr durch die Nannymedien hierzulande freilich noch weiter erschwert wird.

Mit zu diesem Lernweg gehört es, nach Israel zu schauen: dort kann man lernen, die Denkweise derer zu verstehen, die glücklich sind, wenn sie von der Tötung jüdischer Kinder hören. Ein „Verstehen“, das alles andere bedeutet als „Gutheißen“, sondern ermöglicht, die Ursachen für diese Verbrechen zu bekämpfen.

Das Israel Network publizierte jüngst das Video einer Muslimin aus dem Jahr 2012. In diesem berichtet die Frau stolz davon darüber, wie sie 8 Kinder aus Israel umbrachte. Und das Onlinemagazin schreibt dazu: „Beobachte die Augen dieser Terroristin. Sie ist aufrichtig. Sie sagt, was sie wirklich denkt, nämlich, dass das Töten von Juden das ist, was ihr in dieser und der nächsten Welt glücklich macht.“

Unser Autor David Berger hat diesen Artikel auf seiner Webseite veröffentlicht: http://philosophia-perennis.com/2017/06/10/frau-toetet-8-israelische-kinder/