Warum wir die Grünen wählen müssen…

Von Peter Kiefer

Wer will, dass Deutschland wieder zu dem wird, was es war, bevor Angela Merkel die Macht usurpierte, muss die Grünen wählen.

Deutschland, vormals als ‚Land der Dichter und Denker‘, danach als ‚Land der Erfinder und Ingenieure‘ bewundert, ist bildungsmäßig förmlich abgestürzt , vor allem im Bereich der Naturwissenschaften:

„Am stärksten abgefallen sind in Deutschland die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften. Im Vergleich zu PISA 2006 verringert sich der Durchschnitt laut OECD um 13 Punkte.

20 Prozent der Schülerinnen und Schüler scheitern in PISA 2018 an den Mindestanforderungen. Der Anteil der besonders leitungsschwachen Jugendlichen hat im Vergleich zu PISA 2015 zugenommen.“ (https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/die-zehn-wichtigsten-ergebnisse-der-pisa-studie/)

Ähnlich katastrophal ist die Entwicklung der Infrastruktur, nicht nur was Digitalisierung angeht. Roger Köppel (Weltwoche-Herausgeber) machte sich lustig über den Flughafen Berlin-Brandenburg, der nach „700 Jahren Bauzeit doch noch in Betrieb ging“. Adäquate Bauwerke sind noch im Bau (siehe Stuttgart 21).

„Rund 3000 Brücken weisen einen nicht ausreichenden und ungenügenden Zustand auf.“ (Welt am Sonntag vom 15.8.2021)

Unsere zukünftige Kanzlerin hat eine Lösung parat: „Jedes Verbot ist ein Innovationstreiber“; sagte sie jedenfalls in einem Talk in den Öffentlich-Rechtlichen, moderiert von einer Frau, die schon zu SED-Zeiten ziemlich stromlinienförmig war, und deswegen wohl auch nicht nachfragte.

Gemäß Annalenas Logik müsste dann eigentlich Nordkorea an der Spitze der innovationsfreudigsten Länder liegen (so wieder Roger Köppel), oder Äthiopien; es könnte sogar sein, dass Afghanistan in Kürze die Spitze übernimmt.

Das Verbot innerdeutscher Flüge kann ‚innovativ‘ kompensiert werden durch den Ausbau von ICE-Verbindungen – wenn da nur nicht die GDL wäre! Welche Innovation hätte dann das naheliegende Verbot der GDL zur Folge? Könnte man die dann auch dazu verwenden, den Klimawandel aufzuhalten?

Am Versuch sind schon einige gescheitert: die Dinosaurier sind einfach ausgestorben, man weiß nicht einmal, ob es an zu viel oder zu wenig Kohlendioxid gelegen hat; dann auch die Neandertaler, ihnen blühte das gleiche Schicksal, ebenso Hannibal, der mit seinen Elefanten über die Alpen zog, scheiterte (aber vielleicht wollte der gar nicht, weil seine Elefanten nicht mal Spikes brauchten – es war offenbar warm genug, immerhin ca. 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung!); während des Dreißigjährigen Krieges wäre es sinnvoll gewesen, denn da war es zum Teil ‚saukalt‘, dass sogar die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zusammenbrach.

Heute sind die Voraussetzungen wesentlich besser, und so haben sich die Grünen vorgenommen, den Klimawandel zu stoppen, und zwar mit Innovationen, die von Verboten getrieben werden. Anfänge sind schon gemacht, wie an der Verspargelung der Landschaft zu sehen ist.

Aus verlässlichen Quellen ist zu erfahren, dass die grünen ‚Innovateure‘ bereits an einem gigantischen Projekt arbeiten: Gelänge es ihnen, die Erdrotation um 12 Uhr deutscher Zeit zu stoppen, hätten sie die Energiewandel-Skeptiker Lügen gestraft: Von wegen ‚Flatterstrom‘! Die Solar-Panels lieferten kontinuierlich Strom!

Nachteil: Auf der anderen Seite der Weltkugel wäre es immer Nacht; aber womöglich wehte dann dort immer heftiger Wind, sodass die Stromversorgung mit genügend Windmühlen auch dort sichergestellt wäre.

Spannend wird jedenfalls sein, welche Innovationen zu einer sicheren Energieversorgung nach Abschaltung aller Kohle- und Kernkraftwerke führen. Womöglich spielt das aber gar keine Rolle, denn Annalenas kongenialer Partner an der Spitze der Grünen gab vor einiger Zeit zu Protokoll: „Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

Wie jetzt: Deutschland regieren oder nichts damit anzufangen wissen?

Ende der Satire!

Wie wär’s hier mit einem Verbot?
Dramatische Bilanz des BKA:
2020 hat die Polizei 890 tatverdächtige Zuwanderer gefasst, die der Organisierten Kriminalität (OK) zugerechnet werden – 76 Prozent mehr als 2019. Außerdem wurden 85 OK-Banden von Zuwanderern angeführt – gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 89 Prozent. An der Spitze: Albaner, Libanesen und Türken. Bundeskriminalamt schlägt Alarm – Drogen, Einbrüche, Clan-Sumpf:
Zuwanderer verstärkt in Organisierter Kriminalität aktiv.
(Von FOCU
S-Kolumnist Jan Fleischhauer)

Welche Innovationen werden wohl auf diesem Gebiet von den Grünen ‚angetrieben‘?

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i. R.


Kritik am Agrarpaket der Bundesregierung

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat der heimischen Landwirtschaft vorgehalten, sie schade sich „mit ihren Protesten selber“. 

Die CDU-Politikerin verteidigte vehement die Vorhaben zum Insektenschutz, zum Glyphosat-Verbot und zum Düngerecht, obwohl dies die heimischen Landwirte noch weiter ökonomisch belasten würde.

Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka:

„Die von Frau Klöckner (CDU) vehement verteidigte erneute Verschärfung der Düngeverordnung und das sogenannte ‚Agrarpaket‘ werden das Höfesterben leider dramatisch beschleunigen.

Die in den Vorhaben der Bundesregierung enthaltenen Forderungen und Maßnahmen widersprechen der guten fachlichen Praxis und treiben insbesondere die kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Familienbetriebe ökonomisch in die Enge. Dabei sind es gerade diese Betriebe, die den wichtigsten Beitrag zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt, zum Umwelt- und zum Naturschutz leisten.

Wenn die Bundesregierung jetzt abermals diese Landwirte mit neuen Vorschriften und Verboten belastet, ist das der falsche Weg. Wenn Flächen quasi enteignet werden und gleichzeitig die Erzeugerkosten steigen, dann ist die Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr gegeben. Wie soll das zu niedrigsten Erzeugerpreisen funktionieren?

Anstatt sich dem Druck der weltfremden Forderungen der Umwelt-NGOs zu beugen, sollte sich Frau Klöckner hinter die heimische Landwirtschaft stellen. Der Unmut der Bauern ist berechtigt. Wenn wir auch in Zukunft eine bäuerliche Landwirtschaft wollen, dann muss diese Politik beendet werden.“


Bayern: Söder gegen grüne „Umerziehung“

Im Handelsblatt-Interview hat der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder klargestellt: Wir brauchen keinen altbackenen Umerziehungsstaat, sondern eine moderne und ökologisch-freiheitliche Gesellschaft.

Bei Klimaschutz setzt der CSU-Chef auf Anreize statt auf Verbote: „Ich glaube nicht, dass es richtig ist, die Deutschen umerziehen zu wollen.“

Die meisten wollten sich nicht von den Grünen eine komplett andere Lebensweise vorschreiben lassen, „zumal viele grüne Protagonisten sich ja selbst nicht daran halten“, betonte er: „Gerade Grüne fliegen am meisten. Das ist eine Doppelmoral.“

„Wir wollen doch nicht mit dem Klimapaket in die 80er-Jahre zurück“, sagte Söder weiter. Denn die Grünen wollten nur verbieten: „Fleischverbot, Flugverbot, Autoverbot und Heizungsverbot. Das sind alles geistige Barrikaden, die unsere Gesellschaft spalten.“

Söder warnte, dass aus ökologischen Ideen keine soziale Spaltung entstehen dürfe: „Wir dürfen Menschen, die sich keine neue Heizung leisten können, nicht im Kalten sitzen lassen. Deshalb brauchen wir hier eine sehr großzügige Forderung.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/september-2019/die-gruenen-wollen-nur-verbieten/


Sachsen: Auch die Verkehrspolitik zeigt die Unvereinbarkeit von CDU und Grünen

Pressemitteilung der sächsischen Werte-Union:

Die ZDF-Sendung ‚Maybrit Illner‘ vom 12. September 2019 hatte die Zukunft des Automobils zum Gegenstand. An der Diskussion nahmen u.a. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und der grüne Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Anton Hofreiter, teil.

Während Kretschmer den Diesel als „kluge deutsche Technologie, die zu Unrecht unter die Räder kommt“ lobte und Wert darauf legte, den Bürgern Freiräume zu lassen, Verbote sowie neue Steuern und Abgaben ablehnte und empfahl, auf weitere Innovationen zu setzen, forderte Hofreiter Strafabgaben für große Autos, um Subventionen für kleine Fahrzeuge zu finanzieren. Generell will er das Autofahren verteuern.

Auf heftigen Widerspruch Hofreiters stieß Kretschmer mit seiner Forderung, das Planungsrecht zu vereinfachen, um Infrastruktur wie Ortsumfahrungen, neue ICE-Strecken und Bahnelektrifizierung zügig auszubauen.

Dr. Ulrich Link, Landesvorsitzender der WerteUnion Sachsen, begrüßt die klaren Worte Kretschmers:

„Mit seinen Aussagen und Forderungen vertritt Ministerpräsident Kretschmer die Interessen der weit überwiegenden Mehrheit der Bürger. Während die Grünen weiterhin uns alle bevormunden, mit immer neuen Steuern und Abgaben überziehen und mit immer mehr Verboten Lebensqualität wegnehmen wollen, muss bürgerliche Politik stets darauf ausgerichtet sein, die Bürger möglichst wenig einzuschränken.“

Vor wenigen Tagen beschloss der Landesvorstand der Sächsischen Union, zur Bildung einer neuen Landesregierung in Sondierungsgespräche auch mit den Grünen einzusteigen.

Dazu erklärt Dr. Link:
„Wieder einmal hat sich in der Diskussion über die Zukunft des Automobils das wahre Gesicht der Grünen gezeigt. Nicht der mündige Bürger, sondern der zu bevormundende Bürger spielt die Hauptrolle im Weltbild der Grünen. Das durfte Ministerpräsident Kretschmer in der Sendung vom 12. September live erleben.

Eigentlich kann es für ihn nur eine Schlussfolgerung geben: Die Verbots- und Bevormundungspolitik der Grünen haben die Bürger Sachsens nicht verdient. Eine Koalition unter Einbeziehung der Fachleute für Bevormundung ist ein No-Go!

Leider sparte die Diskussion einen wichtigen Punkt aus: Die Vorgaben der EU einschließlich der angedrohten Strafzahlungen für die Fahrzeughersteller. Was bedeuten die Grenzwerte für uns alle? Kann ihnen allein mit Spitzeninnovationen ausreichend begegnet werden? Werden Autos immer kleiner und immer weniger komfortabel? Oder immer teurer? Oder beides?

Können wir uns individuelle Mobilität zukünftig finanziell noch leisten oder wird sie uns zwar nicht über Verbote, aber über Unbezahlbarkeit genommen?“

Die WerteUnion ist der konservative Flügel der CDU/CSU. Sie wurde 2017 als Zusammenschluss der konservativen Initiativen innerhalb der Union gegründet und ist in allen 16 Bundesländern mit Landesverbänden vertreten. Ihr Ziel ist die Schärfung des konservativen und wirtschaftsliberalen Profils der Unionsparteien.

Kontakt: werteunion-sachsen@gmx.de
Internet: https://werteunion.net/
Verantwortlich: Dr. Ulrich Link, Landesvorsitzender WerteUnion Sachsen