AfD-Abgeordneter Dr. Kraft tagte auf IPU-Konferenz in Jerusalem

„Besondere Verbundenheit mit dem Staat Israel“

Auf Vorschlag der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag hat der AfD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Dr. Rainer Kraft, in dieser Woche in Jerusalem am Seminar der Internationalen Parlamentarischen Union (IPU) zur SDG 9 (Sustainable Development Goals) teilgenommen.

Schwerpunktmäßig ging es um den weltweiten Aufbau einer widerstandsfähigen Infrastruktur, der Förderung nachhaltiger Industrialisierung und Durchsetzung von Innovationen. Ziel ist dabei auch, den Migrationsdruck in die entwickelten Industriestaaten durch geeignete Entwicklungsmaßnahmen zu reduzieren.

Erstmalig fand eine Konferenz der IPU in Israels Hauptstadt Jerusalem, am Sitz der Knesset, statt.

Der AfD-Fraktion war die Entsendung eines Mitglieds des Deutschen Bundestags nicht allein aus fachlichen Gründen sehr wichtig, sondern auch um die besondere Verbundenheit des Deutschen Bundestags zum Staat Israel und der Knesset zu demonstrieren.

Bedauerlicherweise konnten sich andere Fraktionen nicht zur Entsendung von Vertretern durchringen.

Quelle: Pressemitteilung der AfD


Politiker aus CDU und CSU haben einen „Freundeskreis Israel“ gegründet

In Berlin hat sich am Sonntag ein Freundeskreis Israel der CDU und CSU gegründet. Dazu haben sich „ehemalige und amtierende Mandatsträger von CDU und CSU aus den deutschen Landtagen, dem Deutschen Bundestag sowie dem Europäischen Parlament zusammen gefunden, um neue Brücken zwischen Deutschland und Israel zu bauen“, wie es auf der Homepage von Carsten Ovens (Mitglied der Hamburger Bürgerschaft) heißt, der die Gründung gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Ellen Demuth initiiert hatte.

Die offizielle Gründung erfolgte im Beisein von Botschafter Jeremy Issacharoff und der Generalsekretärin der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer.

Der Botschafter schrieb in einem Tweet zu der Veranstaltung: „Ein großes Dankeschön an unsere Freunde in der CDU und CSU und Annegret Kramp-Karrenbauer für die Gründung des ‚Freundeskreises Israel in der Union. Es war ein großartiges Treffen, ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.“

Carsten Ovens schreibt auf seiner Internetseite „Der 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel soll…Anlass sein, unsere Solidarität und Freundschaft mit Israel zu bekräftigen.“

Text-Quelle: http://newsletter.israel.de/i/38hBcmEkBD89iHsHe50n1jiXm-ih0CDtPBs9Cd0EHg8

Weitere Infos und Foto-Quelle: https://www.carsten-ovens.de/freundeskreis-israel-in-der-union-gegruendet/


Unionsfraktion betont die Bedeutung des jüdischen Chanukka-Festes

Achttägiges jüdisches Lichterfest feiert ein Wunder

Ab kommenden Montag feiern die jüdischen Gläubigen in Deutschland und weltweit das achttägige Chanukkafest. Dazu erklärt der Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung:  P1020947 - Kopie

„Das jüdische Lichterfest feiert das Wunder. Angesichts des Terrors tragen die Lichter am Chanukka-Leuchter in diesem Jahr auch die Botschaft der Hoffnung und des Friedens in die Welt.

In Deutschland werden an vielen Stellen auch in diesem Jahr die acht Lichter am Chanukka-Leuchter entzündet. Viele Menschen, auch nicht-jüdischen Glaubens, nehmen Anteil an diesem Brauch. Dies zeigt, dass jüdisches Leben seinen selbstverständlichen Platz in unserem Land gefunden hat.

Dies darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es immer noch antijüdischen Hass in unserem Land gibt. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nimmt die Sorgen der Juden vor einem ansteigenden Antisemitismus in Deutschland sehr ernst. Wir setzen uns dafür ein, vor allem die Aufklärung und Bildung junger Menschen gerade auch mit Migrationshintergrund in unserem Land zu verstärken.

Das Chanukkafest gibt den Menschen in Deutschland die Chance, unsere Solidarität und Verbundenheit mit unseren jüdischen Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen – diese Chance sollten wir nutzen.“

Hintergrund:

Chanukka erinnert an die Einweihung des zweiten jüdischen Tempels. Der siebenarmige Leuchter im Tempel, sollte niemals erlöschen. Nach der Überlieferung war nur noch ein Krug geweihtes Öl für einen Tag vorzufinden. Für die Herstellung neuen geweihten Öls werden acht Tage benötigt. Durch ein Wunder habe das Licht jedoch acht Tage gebrannt. Daran erinnern die acht Lichter des Chanukka-Leuchters, die nacheinander angezündet werden.


Gedanken (auch tröstliche) zu meiner Situation nach den erhaltenen Drohmails

Von Dr. Josef BordatP1020947 - Kopie

In diesen Tagen erlebe ich viel Belastendes, aber auch vieles, das Mut macht. Etwa, dass so viele Menschen sich in so wunderbarer Weise solidarisch zeigen – durch ihre guten Wünsche, durch ihre Gebete, durch ihre Gedanken. Darunter auch viele Menschen mit einer in Sachfragen stark bis völlig abweichenden Meinung. 

Diese Menschen zeigen mir, dass es über alle Gräben hinweg eine uns verbindende Gemeinsamkeit gibt: die Ablehnung von Gewalt als Mittel der Durchsetzung von Positionen im Diskurs. Diesen Zuspruch und diese Verbundenheit zu spüren, tut gut.

Besonders freut (und berührt) mich das Gebet und die guten Gedanken, die viele Menschen mir zugesichert haben. Schließen wir einander ins Gebet ein und auch all diejenigen, die aufgrund ihres Glaubens, ihres Gewissens, ihrer Meinung bedroht werden. Und auch diejenigen, die sich nicht anders zu helfen wissen als mit Gewalt. Mögen sie erkennen, dass dies niemals ein gangbarer Weg ist, hin zu dem, was wir alle – oder: fast alle – wollen: mehr Gerechtigkeit, mehr Frieden, eine bessere Welt. Die Geschichte lehrt uns, dass Gewalt oft gerade das Gegenteil befördert. Zu oft.media-390606-2 - Kopie

Jedenfalls haben mir die allermeisten Menschen, die sich in den letzten Tagen bei mir gemeldet haben, Kraft und Trost geschenkt. Ich kann das gar nicht näher beschreiben, aber es ist so, als umgeben mich diese ganzen guten Wünsche, Gebete und Gedanken wie ein weiter Mantel, dessen Wärme Hoffnung spendet und mich davon abhält, in meiner Zerknirschtheit zu verzweifeln. Mir ist klar geworden, dass wir dort, wo man Gewalt anwendet – in welcher Fom auch immer – zwar viel gegen die Täter, aber noch viel mehr für die Opfer tun müssen. (…)

Die Polizei hat meine Anzeige aufgenommen, die Dokumentation, die ich vorgelegt habe, zu den Akten genommen und Ermittlungen eingeleitet. Es geht dabei um den Tatbestand der Bedrohung (strafbar nach § 241 StGB). Nach § 241 StGB droht einem Bedroher bis zu ein Jahr Haft. Ist das viel? Ist das wenig?

Ich bin mir gar nicht sicher, ob die Strafandrohung der Schlüssel ist. Wenn da jetzt zwei Jahre stünde oder drei oder zehn – würde der E-Mail-Schreiber von einer Bedrohung Abstand nehmen? Oder aber – in der kranken Logik, in der er nun einmal als anonymer Bedroher zuhause ist – besonders stolz sein auf seine Tat, die der verhassten Gesellschaft offenbar so sehr weh tut, dass sie sie derart massiv strafbewehrt? (…)

Summa summarum bin ich in dieser Woche gereift. Erwerben und/oder bewahren wir uns das Vermögen, in der Auseinandersetzung zwischen inhaltlichen und methodischen Fragen zu unterscheiden. Hüten wir uns vor Pauschalurteilen über „die“ Anderen! Hüten wir uns vor Gewalt – bereits in der Sprache!

Das heutige Schicksalsdatum der deutschen Geschichte, an dem deutlich wird wie an keinem anderen Tag im Jahr, wohin totalitäre Vorstellungen führen, an dem aber auch klar aufscheint, dass diese nicht das letzte Wort haben, wenn Menschen sich mutig und gemeinsam widersetzen, ist kein schlechtes Datum, um anzufangen, innezuhalten.

Den vollständigen Artikel von Dr. Bordat lesen Sie hier: https://jobo72.wordpress.com/2015/11/09/ein-wort-zu-lage-und-laune/

Hier unser Bericht über die Gewaltandrohungen gegen Dr. Bordat: https://charismatismus.wordpress.com/2015/11/03/gewaltdrohungen-gegen-den-konservativen-publizisten-dr-josef-bordat/


EHE: auch in der Bürde liegt die Würde

Das neue ECCLESIA-Plakat aus dem KOMM-MIT-Verlag:

1538