Droht eine Massenentlassung bei der Post?

Im Zuge einer Reform des Postgesetzes will Wirtschaftsminister Peter Altmaier prüfen, ob die Post künftig noch an allen Werktagen zustellen muss. Der Arbeits- und Sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Uwe Witt, erklärt die Folgen einer solchen Kürzung für die Postangestellten:

„Durch den Wegfall eines Zustellungstages pro Woche werden nach Berechnungen der Gewerkschaft Verdi rund 11.000 Arbeitsplätze in der Zustellung und in den Postverteilerzentren wegfallen.

Herr Altmaier will unter dem Deckmantel einer ‚Reform‘ die größte Massenentlassung in der Geschichte der Deutschen Post verschleiern und das den Bürgern als Verbesserung der Serviceleistungen der Deutschen Post verkaufen.

Dass sich Beschwerden über verspätete oder falsche Zustellung bei der Bundesnetzagentur im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt haben, lässt sich definitiv nicht über eine Reduzierung der Belegschaft verbessern. Offensichtlich liegt Herrn Altmaier mehr am Wohl der Postaktionäre als am Kundenwohl geschweige denn am Wohl der fast 11.000 Mitarbeiter und deren Familien.“


Gewerkschaft „Verdi“ akzeptiert keine Tarifverträge für eigene Mitarbeiter

Die Weigerung des Chefs der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, den eigenen Angestellten einen Tarifvertrag anzubieten, ist auf scharfe Kritik gestoßen, wie die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ berichtet. Facebook-Zitat-Stein

„Das Verhalten von Herrn Bsirske ist absolut inakzeptabel. Als Chef des Unternehmens Verdi muß er das für sich gelten lassen, was er bei anderen Betrieben fordert“, sagte der stellv. Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Fuchs, der Bild-Zeitung.

Auch die Gewerkschaft der Gewerkschaftsbeschäftigten (GdG) zeigte sich empört. „Herr Bsirske fordert immer Tarifverträge für alle Beschäftigten. Dann muß er das auch für Verdi-Mitarbeiter zulassen“, sagte GdG-Chef Bernhard Stracke.

Verdi dagegen verweist darauf, daß die Satzung keine Tarifverträge zulasse. Die Arbeits- und Entlohnungsbedingungen lägen „trotzdem über denen vergleichbarer Organisationen“, sagte ein Sprecher.

Verdi hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Unternehmen bestreikt und kritisiert, die ihren Angestellten keine Tarifverträge unterbreiten. Im Fall des Logistikunternehmens Amazon drohte die Gewerkschaft: „Wir geben keine Ruhe, solange es keine Tarifverträge gibt.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Tarifabkommen zwischen Post und „Verdi“

 .
Stellungnahme der Deutschen Post:

Nach intensiven Verhandlungen wurde ein umfangreiches Tarifabkommen zwischen der Deutschen Post AG und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di beschlossen. teaser-streikinfo-220x220_neu

„Wir konnten ein Gesamtpaket vereinbaren, das unseren Mitarbeitern Sicherheit und Perspektive bietet, sowie gleichzeitig künftiges Wachstum ermöglicht“, betonte Melanie Kreis, Konzernpersonalvorstand und Arbeitsdirektorin Deutsche Post DHL Group: „Beide Seiten sind einen großen Schritt aufeinander zu gegangen und haben einen guten Kompromiss gefunden.“

Der noch bis zum 31.12.2015 bestehende Schutz vor betriebsbedingten Beendigungs-und Änderungskündigungen für die Arbeitnehmer wird um weitere vier Jahre bis zum 31.12.2019 verlängert. Der Verbleib von Brief- und Verbundzustellung in der Deutschen Post AG wird bis zum 31.12.2018 garantiert.

Beendet ist auch die Diskussion um die DHL Delivery-Gesellschaften. Sie sind und bleiben ein Teil des Unternehmensbereichs Post-eCommerce-Parcel und sind Plattform und Wachstumstreiber des boomenden E-Commerce Geschäfts in Deutschland. Den 7.600 Paketzustellern in der Deutschen Post AG wird der Verbleib in der AG zugesichert.

Die 140.000 Arbeitnehmer der Deutschen Post AG erhalten in diesem Jahr eine Einmalzahlung von 400 Euro, Teilzeitkräfte anteilig. Zum 1.10.2016 erhöhen sich die Löhne für sie um 2,0 Prozent, am 1.10.2017 um weitere 1,7 Prozent. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 32 Monaten bis zum 31.1.2018. Die Wochenarbeitszeit bleibt bei 38,5 Stunden.   

Quelle (Text/Foto): https://www.deutschepost.de/de/s/streikinfos.html


Ultralinke Gruppen agitieren gegen Bundeswehr-Besuch an Schulen

Ein linkes Bündnis aus Gewerkschaften, politischen Nachwuchsorganisationen und linksextremen Gruppierungen hat mit einer Unterschriftenkampagne gefordert, die Bundeswehr aus Schulen und Universitäten zu verbannen. Unter dem Motto „Lernen für den Frieden“ wenden sich die Beteiligten gegen die angebliche „Militarisierung von Schulen und Hochschulen“.

Bildungseinrichtungen werden aufgefordert, sich ausschließlich einer „strikt zivilen Ausrichtung zu verpflichten“. Schulen sollten nicht mehr mit der Bundeswehr kooperieren, indem sie beispielsweise Jugendoffiziere in den Unterricht einladen. 

Linksextreme Vereinigungen aktiv dabei

An der Kampagne beteiligen sich u.a. die Gewerkschaft „Erziehung und Wissenschaft“ (GEW), die Gewerkschaft Verdi, die Juso-Hochschulgruppen, „Campusgrün – Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen“ sowie die linksextremen Vereinigungen VVN-BdA und DFG-VK, die seit Jahrzehnten im Bundesverfassungsbericht stehen. Unterstützt wird die aktuelle Anti-Bundeswehrkampagne mittlerweile auch von den Jusos (Jungsozialisten, Jugendverband der SPD).  

Die DFG-VK war in der Vergangenheit mehrfach mit geschmacklosen Aktionen in die Schlagzeilen geraten. So forderte der Landesverband Berlin-Brandenburg unter dem Motto „Feste feiern wie SIE fallen“, den Tod deutscher Soldaten mit Champagner am Ehrenmal der Bundeswehr zu feiern. Erst vor kurzem verteidigte die Gruppierung den Brandanschlag auf eine Kaserne bei Magdeburg. Ihr Geschäftsführer Monty Schädel sagte, das Vorgehen sei zwar nicht seine Position, er habe aber „volles Verständnis für solche Aktionen“. 

Unterstützt wird die aktuelle Anti-Bundeswehrkampagne mittlerweile auch von den Jusos. Der Bundesverband des SPD-Nachwuchses bewirbt die Aktion seit Anfang August auf seiner Internetseite.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de