„Welt am Sonntag“ würdigt Trumps Politik

Johannes Boje, seit dem Vorjahr Chefredakteur der WELT AM SONNTAG (WamS), lobt in seinem Wort an die Leser (Ausgabe vom 25.10.) die Politik des US-Präsidenten Donald Trump, besonders seine „Errungenschaften“ in der Außenpolitik.

„Der Nahe Osten wird in seinen Beziehungen zu Israel friedlicher“, stellt er fest. Nicht nur zwischen dem jüdischen Staat und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Bahrain gab es Friedensabkommen, sogar mit dem islamischen (Nord-)Sudan entspannten sich die Beziehungen. Dies ist in erster Linie ein Erfolg Trumps, was auch die israelische Regierung mehrfach dankbar betont hat.

Die „Jüdische Rundschau“ forderte daher schon vor Monaten den Friedensnobelpreis für Trump. Indes wird die Friedenspolitik Trumps in deutschen Medien totgeschwiegen oder kleingeredet.

Dies ist auch der Eindruck des WamS-Chefredakteurs: „Vielen deutschen Journalisten und Politikern scheint es nicht zu passen.“ – Er fügt hinzu, einige Medienvertreter seien „unglücklich“ über die neuen Fortschritte in der Nahostpolitik: „Auf Twitter stellt das zuständige Korrespondentenbüro der ARD zunächst fest, daß sich die „palästinensische Führung verraten“ fühle.

Boje erinnert daran, daß eine führende Chefkorrespondentin noch im Januar behauptet habe, Trump lege die „Lunte ans Pulverfaß in Nahost“.Aber zum Glück sei es anders gekommen, als von den Bedenkenträgern vorausgesagt.


Trilaterales Gipfeltreffen in Israel am 20.10.

​Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu veranstaltete am Dienstag (20.10.) ein historisches trilaterales Gipfeltreffen mit Delegationen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA im Ben-Gurion-Flughafen.
Bei der Zeremonie sprachen Netanyahu, US-Finanzminister Steven Mnuchin, Staatsminister für Finanzangelegenheiten der Vereinigten Arabischen Emirate, Obaid Humaid Al Tayer, und Adam S. Boehler, CEO der US International Development Finance Corp.

Netanyahu erklärte:

„Heute schreiben wir Geschichte! Wir schreiben Geschichte auf eine Weise, die für Generationen stehen wird. Dies ist der erste offizielle Besuch der Vereinigten Arabischen Emirate in Israel. Dies ist das erste Mal seit der Unterzeichnung des historischen Abkommens im Weißen Haus, dass die Regierung Israels und die VAE konkrete praktische Kooperationsabkommen unterzeichnen.

Wir unterzeichnen vier Abkommen, die einen spürbaren Unterschied für unsere Nationen bewirken werden. Die erste besteht darin, den Schutz von Investitionen zu gewährleisten und ein wirtschaftliches Umfeld zu schaffen, das allen unseren Mitarbeitern und Unternehmern zugutekommt – und es gibt viele, viele talentierte Unternehmer – und dies wird dem Frieden zugutekommen.

Das zweite ist eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie, um sicherzustellen, dass unsere beiden Länder die Hoffnung und die Chancen der Zukunft nutzen können. Die sich ständig ändernde Technologie, die der Gesundheit, der sauberen Umwelt und der sicheren Umwelt zugutekommt, all diese Dinge, die Menschen dringend wollen und verdienen, werden sie durch diese Zusammenarbeit erhalten.

Drittens erleichtern wir die Zivilluftfahrt. Wir verbinden Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate über mehrere Direktflüge, und Israelis werden in der Lage sein, viele Ziele darüber hinaus im Osten in Asien zu erreichen. Und viertens befreien wir unsere Staatsangehörigen von der Visa-Pflicht, was den Geschäfts-, Tourismus- und persönlichen Kontakten einen enormen Schub verleihen wird.

Die Begeisterung unserer Nationen für dieses Friedensabkommen ist enorm.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Historisches-trilaterales-Gipfeltreffen.aspx#p


Historisches Nahost-Friedensabkommen mit Präsident Trump am 15.9. in Washington

„Seit Jahrtausenden beten wir Juden für den Frieden“

Es folgt die Rede des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu vom 15. September 2020 im Weißen Haus in Washington bei der Unterzeichnungszeremonie für die historischen Friedensabkommen, die „Abraham-Abkommen“, mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain in Anwesenheit von US-Präsident Donald Trump, dem Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Abdullah Bin Zayed, und dem Außenminister von Bahrain, Abdullatif Al Zayani:

„Der heutige Tag ist ein Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Es verkündet einen neuen Beginn des Friedens.

Seit Tausenden von Jahren betet das jüdische Volk für den Frieden. Seit Jahrzehnten betet der jüdische Staat für den Frieden.

Und deshalb sind wir heute mit solch tiefer Dankbarkeit erfüllt.

Ich bin Ihnen, Präsident Trump, für Ihre entscheidende Führung dankbar. Sie haben eindeutig an Israels Seite gestanden. Sie haben die Tyrannen von Teheran mutig konfrontiert. Sie haben eine realistische Vision für den Frieden zwischen Israel und den Palästinensern vorgeschlagen.

Und Sie haben erfolgreich den historischen Frieden vermittelt, den wir heute unterzeichnen, einen Frieden, der in Israel, in Amerika, im Nahen Osten – in der Tat auf der ganzen Welt – breite Unterstützung findet.

Ich bin König Hamad von Bahrain und Ihnen, Außenminister Abdullatif Al Zayani, dankbar, dass Sie gemeinsam mit uns allen Kindern Abrahams Hoffnung gebracht haben.

Und Sie haben vom Präsidenten gehört, dass er bereits mit weiteren Ländern kommuniziert. Dies war vor einigen Jahren unvorstellbar, aber mit Entschlossenheit und einem frischen Blick auf die Art und Weise, wie Frieden hergestellt wird, wird dies erreicht.

Und der Segen des Friedens, den wir heute schließen, wird enorm sein. Erstens, weil sich dieser Frieden irgendwann auf andere arabische Staaten ausweiten wird und letztendlich den arabisch-israelischen Konflikt ein für alle Mal beenden kann.

Zweitens, weil sich die großen wirtschaftlichen Vorteile unserer Partnerschaft in unserer gesamten Region spürbar machen werden und jeden unserer Bürger erreichen werden. Und drittens, weil dies nicht nur ein Frieden zwischen Regierungsvorsitzenden ist, sondern auch ein Frieden zwischen Nationen – Israelis, Emiratis und Bahrainer umarmen sich bereits.

Wir sind bestrebt, in eine Zukunft der Partnerschaft, des Wohlstands und des Friedens zu investieren. Wir haben bereits  begonnen, bei der Bekämpfung des Coronavirus zusammenzuarbeiten, und ich bin sicher, dass wir gemeinsam Lösungen für viele der Probleme finden können, die unsere Region und darüber hinaus betreffen.

König David hat diese grundlegende Wahrheit vor Tausenden von Jahren in unserer ewigen Hauptstadt Jerusalem zum Ausdruck gebracht. Sein Gebet, das im Buch der Psalmen in der Bibel verewigt ist, erinnert an unsere glorreiche Vergangenheit und führt uns in eine glänzende Zukunft: „Möge Gott seinem Volk Kraft geben, möge Gott sein Volk mit Frieden segnen.“

Diese Woche ist Rosh HaShana, das jüdische Neujahr, und was für ein Segen bringen wir in dieses neue Jahr, ein Segen der Freundschaft, ein Segen der Hoffnung, ein Segen des Friedens.

Herr Präsident,

Ich habe mein Leben der Sicherung des Platzes Israels unter den Nationen gewidmet, um die Zukunft des einzigen jüdischen Staates zu sichern. Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich daran gearbeitet, Israel stark zu machen, sehr stark, denn die Geschichte hat uns gelehrt, dass Stärke Sicherheit bringt, Stärke Verbündete bringt und letztendlich – und das hat Präsident Trump immer wieder gesagt – letztendlich Stärke Frieden bringt.

Trotz der vielen Herausforderungen und Schwierigkeiten, vor denen wir alle stehen, lassen Sie uns einen Moment innehalten, um diesen bemerkenswerten Tag zu würdigen. Erheben wir uns über jede politische Kluft. Lassen Sie uns allen Zynismus beiseitelegen.

Lassen Sie uns an diesem Tag den Puls der Geschichte spüren. Lange nachdem die Pandemie vorbei ist, wird der Frieden, den wir heute schließen, andauern.

Das Volk Israel kennt den Preis des Krieges gut. Ich kenne den Preis des Krieges. Ich wurde im Kampf verwundet. Ein Mitsoldat, ein sehr enger Freund von mir, starb in meinen Armen. Mein Bruder Yoni kam ums Leben, als er seine Soldaten zur Rettung von Geiseln führte, die von Terroristen in Entebbe festgehalten wurden. Die Trauer meiner Eltern über den Verlust von Yoni konnte bis zu ihrem Todestag nicht gelindert werden.

Und im Laufe der Jahre, wann immer ich Familien von gefallenen Soldaten und Terroropfern Israels tröstete, habe ich diesen gleichen Kummer unzählige Male gesehen. Und deshalb bewegt es mich zutiefst, heute hier zu sein. Diejenigen, die die Wunden von Krieg tragen, schätzen die Segnungen des Friedens.

Vielen Dank, Herr Präsident.

Allen Freunden Israels im Nahen Osten, denen, die heute bei uns sind und denen, die sich uns morgen anschließen werden, sage ich As-salamu alaykum, Friede sei mit Euch. Shalom.

Ich bin Kronprinz Mohammed bin Zayed aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ihnen, Außenminister Abdullah bin Zayed, dankbar. Ich danke Ihnen beiden für Ihre kluge Führung und für die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und Israel, um den Kreis des Friedens zu erweitern.

Text-Quelle: tps://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Friedensabkommen-mit-den-Vereinigten-Arabischen-Emiraten-und-Bahrain.aspx

Fotos: Dr. Edith Breburda, Archiv

 


Norwegen: Politiker der Fortschrittspartei wünscht Friedensnobelpreis für Trump

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Laut einer Meldung des „Tagesspiegel“ aus Berlin vom 9. September 2020 hat ein norwegischer Parlamentarier den amerikanischen Präsidenten Donald Trump für den Friedensnobelpreis nominiert.
Christian Tybring-Gjedde erklärte, er sei zwar „kein großer Trump-Befürworter“, aber dessen Einsatz für ein Friedensabkommen zwischen Israel und den VAE (Vereinigten arabischen Emiraten) sei zu würdigen.

Der Politiker von der konservativen „Fortschrittspartei“ fügte hinzu:

„Ich denke, er hat mehr getan, um Frieden zwischen Nationen zu stiften, als die meisten anderen Friedensnobelpreis-Nominierten.“

Tybring-Gjedde gehört nicht bereits zum vierten Mal dem norwegischen Parlament an und ist Vorsitzender der norwegischen Delegation in der NATO-Versammlung.

Ex-Präsident Barack Obama war bereits zu Beginn seiner Amtszeit mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden, wobei damals selbst Anhänger seiner Demokraten-Partei ihre Verblüffung nicht verbergen konnten.

Quelle für die Zitate: https://www.tagesspiegel.de/politik/von-norwegischem-parlamentsmitglied-trump-ist-fuer-den-friedensnobelpreis-nominiert/26171328.html

„Jüdische Rundschau“ schlägt Präsident Trump für den Friedensnobelpreis vor

Würdigung des US-Präsidenten in Korea- und Nahost-Politik

Die liberal-konservative Monatszeitung „Jüdische Rundschau“ aus Berlin empfiehlt Donald Trump erneut als Kandidaten für den Friedensnobelpreis.

Herausgeber Dr. Rafael Korenzecher weist im Editorial der aktuellen September-Ausgabe darauf hin, daß die JÜDISCHE RUNDSCHAU den US-Präsidenten bereits im Mai 2018  für die „damalige Beruhigung und weitgehende Befriedung der koreanischen Halbinsel“ für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen habe.

Dazu komme jetzt sein erfolgreicher Einsatz für das bedeutsame Friedensabkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

BILD: Präsident Trump und der israelische Regierungschef Netanjahu

Damit habe Trump „um ein Vielfaches mehr erreicht als Präsident Obama, der den Friedensnobelpreis für absolut nichts bekam, obwohl er mit über 2.600 Tagen Krieg in seinen beiden Amtszeiten Amerikas bisheriger Kriegspräsident Nr. 1 ist“.

Zudem beklagt Dr. Korenzecher die längst offensichtlich „einseitige linke und antiwestliche Erblindung bei der Vergabe-Praxis“ dieses deshalb „bis zur Sinnlosigkeit entwerteten Preises“.

Ironisch fährt der Autor fort:

„Trump kann weder Obamas Kriegsbilanz noch Arafats Terrormorde gegen Juden nachweisen und erfüllt auch nicht die Quoten-Voraussetzungen, zumindest Afro-Amerikaner, Transgender-Queer oder wenigstens nicht-männlichen Geschlechts zu sein…

Er könnte sogar Greta Thunberg adoptieren und die USA zur autofreien Zone erklären – es wird ihm alles nichts helfen: Er ist und bleibt bis in die letzte Faser seines schändlichen Seins ein alter weißer Mann. Das muss ihn doch einfach forever disqualifizieren!“

Allerdings würden „viele amerikanische Wähler“ anders denken, schreibt Dr. Korenzecher weiter  –  und in den USA kippe derzeit die Stimmung zugunsten von Trump, zumal die linksradikalen BLM-Gewaltausbrüche auch von zahlreichen Afro-Amerikanern abgelehnt würden.

Ein erneuter Wahlsieg sei dem Präsidenten zu wünschen, denn dies wäre „im Interesse der Sicherheit“ der US-Bürger, aber auch im Sinne „Israels und der Welt“ für einen globalen Friedenserhalt.

Quelle für die Zitate: https://juedischerundschau.de/article.2020-09.kolumne-des-herausgebers-dr-r-korenzecher.html


Israel dankt US-Präsident Trump und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE)

Friedensabkommen im Namen des Patriarchen Abraham

​Unter der Leitung des Nationalen Sicherheitsberaters, Meir Ben-Shabbat, wurde die israelische Delegation vom Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Dr. Anwar bin Mohammed Gargash, in einer festlichen Begrüßungszeremonie am internationalen Flughafen in Abu Dhabi empfangen.

Es folgen die Bemerkungen des israelischen Gesandten Meir Ben-Shabbat ​​zu den gemeinsamen Erklärungen mit dem hochrangigen US-Präsidentschaftsberater Jared Kushner und dem US-Sicherheitsberater Robert O’Brien:

„Friede sei mit euch und möge die Barmherzigkeit Gottes und sein Segen mit euch sein. Ich bin sehr stolz und glücklich, hier an der Spitze der israelischen Delegation zu stehen. Wir sind hierhergekommen, um eine Vision in die Realität umzusetzen.

Es gibt keine Grenzen für die Zusammenarbeit, die wir gemeinsam aufbauen können – in Wissenschaft, Innovation, Gesundheit, Luftfahrt, Landwirtschaft, Energie und in vielen weiteren Bereichen. Wir fordern weitere Länder auf, mit uns am Friedensprozess für die Völker der gesamten Region teilzunehmen. Ich danke unseren Gastgebern aus den Emiraten und unseren amerikanischen Partnern für ihre Leitung.“

Es folgen die Bemerkungen von Meir Ben-Shabbat zur Landung in Abu Dhabi:

„Ich freue mich sehr, die offizielle israelische Delegation in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zu leiten. Wir kamen hierher, hochrangige Vertreter der Regierung Israels, mit einem historischen Direktflug. Wir kamen bei Tageslicht, in einem Flugzeug, die israelische Flagge zeigend, gemeinsam mit unseren amerikanischen Freunden, die eine Schlüsselrolle bei der Schaffung des Friedens gespielt haben.

Im Namen von Premierminister Benjamin Netanyahu möchte ich US-Präsident Donald Trump und seinem Gesandten Jared Kushner und dessen Team sowie meinem lieben Kollegen danken. US-Sicherheitsberater Robert O’Brien danke ich für die Vision, das Verständnis und die Anstrengungen, die er investiert hat, damit wir diesen Moment erreichen können.

Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit das letzte Friedensabkommen zwischen einem arabischen Staat und Israel unterzeichnet wurde. In den vielen Jahren, die vergangen sind, ließ die Sehnsucht danach nicht nach.

Ich möchte meinen Gastgebern und insbesondere seiner Hoheit, dem Kronprinzen der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Zayed, unsere Anerkennung für seinen mutigen Schritt aussprechen.

Nicht umsonst nennen wir diesen Vertrag und jene, die ihm folgen werden, die ‚Abraham-Abkommen‘. Abraham, unser erster Patriarch, hatte eine neuartige Vision. Er trat gegen die Überzeugungen in seiner Zeit auf. Er begründete den Glauben an einen Gott – den Gott, der versprach, dass er eine Quelle des Segens für uns alle sein würde: ‚Und in dir werden alle Familien der Erde gesegnet sein.‘

Indem wir die Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten aufbauen, lassen wir uns von unserem gemeinsamen Patriarchen inspirieren und gehen einen neuen Weg: einen mutigen Weg der Hoffnung, Partnerschaft, Brüderlichkeit, des Wohlstands und des Friedens.“

Quelle (Text/Fotos): Außenministerium des Staates Israel / https://embassies.gov.il/berlin/


Israels erster Direktflug nach Abu Dhabi

​Heute (Montag, der 31. August 2020) ist der erste Direktflug einer israelischen Fluggesellschaft in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gestartet.

An Bord befinden sich eine hochrangige israelische Delegation unter der Leitung des Nationalen Sicherheitsberaters, Meir Ben-Shabbat, und eine US-amerikanische Delegation unter der Leitung von US-Sicherheitsberater Robert O’Brien und US-Präsidentschaftsberater Jared Kushner, die nach der Landung in Abu Dhabi offiziell empfangen werden.

Der Besuch der Delegation in der Hauptstadt der VAE, Abu Dhabi, dauert bis zum Dienstag, den  1. September 2020, und umfasst Arbeitssitzungen gemeinsamer Teams zu einer Reihe von Themen im Vorfeld der Unterzeichnung von Kooperationsabkommen im zivilen und wirtschaftlichen Bereich.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Direktflug-aus-Israel-in-die-Vereinigten-Arabischen-Emirate.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+31.08.2020


Israel: Regierungschef würdigt Friedenspakt mit den Vereinigten arabischen Emiraten

Der israelische ​Premierminister Netanyahu sagte am Sonntag, 23. August 2020, auf seiner Pressekonferenz in Jerusalem u.a.:

„Bürger Israels, wir befinden uns in historischen Zeiten. Unser Friedensabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VEA) eröffnet eine neue Ära des Friedens im Nahen Osten.
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Vor einigen Tagen war ich gerührt, ein Mädchen in den VEA zu sehen, das ein Hemd mit den Flaggen Israels und der VEA trägt, und ich war ebenso gerührt, ein anderes Mädchen in den VEA zu sehen, das ‚Hatikvah‘  (israelische Nationalhymne) spielt.
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Die Früchte des Friedens sind vielfältig und dieser Frieden wird sich auf andere Länder ausweiten.
Diese wichtigen Entwicklungen sind das direkte Ergebnis der Politik, die ich seit zwei Jahrzehnten führe. Frieden durch Stärke: Wirtschaftliche Stärke – einer freien Marktwirtschaft, die wir entwickeln, militärisch-technologische Stärke – die wir gleichzeitig entwickeln, und diplomatische Stärke, die sich aus einer Kombination beider ergibt.
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Der Frieden mit den VAE wird in vielen Bereichen zu einer Blüte führen: Tourismus, Technologie, Krieg gegen das Coronavirus, Medizin, Energie, Wasser, Landwirtschaft und Infrastruktur. Sie sind daran interessiert, in den Staat Israel zu investieren, und werden mit riesigen Investitionen hier sein.“

AfD begrüßt Durchbruch im Nahen Osten und würdigt Einsatz von Präsident Trump

US-Präsident Donald Trump, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Scheich Mohamed Bin Zayed, der Kronprinz der Vereinigten Arabischen Emirate, haben verkündet, dass zwischen den beiden Nahost-Ländern normale diplomatische Beziehungen aufgenommen werden.

Dazu erklärt der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Jürgen Braun:

Im Nahen Osten stehen die Zeichen auf Frieden. Das ist ein historischer diplomatischer Erfolg für Donald Trump.

Wenn Trumps Vorgänger Obama ein ähnlicher Durchbruch im Nahen Osten geglückt wäre, hätte Angela Merkel entzückt reagiert. Sofort hätte sie sich aus ihrer Sommerpause gemeldet  – und wir hätten noch dazu einen ARD-Brennpunkt und ein ZDF-Spezial gesehen.

Ausgerechnet die viel kritisierte, israelfreundliche Politik Trumps hat diesen Erfolg ermöglicht.

Die Bundesregierung und die EU, die eine permanente Anti-Israel-Politik in den Vereinten Nationen betreiben, sind blamiert. Das peinliche Schweigen der Bundeskanzlerin ist daher sehr verständlich.

Ein Friedensschluss kommt immer zuerst den Menschen und ihren unveräußerlichen Rechten zugute. Der Erfolg für Trump ist damit ein Sieg für die Menschenrechte, denn nicht zuletzt bringt die Einigung eine Entspannung für Israelis und Araber im Westjordanland.

Angesichts dieses Erfolgs darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass es verschiedene Akteure vor allem auf Seiten der Palästinenser gibt, die kein Interesse an friedlichen Beziehungen zu Israel haben.

 


Israel arbeitet gemeinsam mit Vereinigten Arabischen Emiraten gegen Coronakrise

​Der Staat Israel und der Staat der Vereinigten Arabischen Emirate haben sich auf eine Zusammenarbeit im Kampf gegen das Coronavirus geeinigt.

Der israelische Premierminister Netanyahu erklärte dazu:

„Die Gesundheitsminister der Vereinigten Arabischen Emirate und der Staat Israel werden eine Kooperation im Kampf gegen das Coronavirus bekanntgeben.

Diese Kooperation wird in der Forschungs- und Technologie-Entwicklung stattfinden, in Bereichen, die die Gesundheitssicherheit der gesamten Region verbessern wird.”

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin