Amerikanischer Rabbi Adlerstein: Christen sind als Verfolgte die „neuen Juden“

Christen sollten stärker für ihre Glaubensgenossen eintreten

„Christen sind die neuen Juden geworden.“  – Diese Ansicht äußerte der prominente jüdische Rabbi Yitzchok Adlerstein (Los Angeles). Wie er in einem Interview mit dem Fernseh-Prediger Pat Robertson  sagte, sind Christen gegenwärtig die am stärksten verfolgte religiöse Gruppe weltweit.

Foto: Konrad RuprechtDie Unterdrückung erstrecke sich von Westafrika bis nach Afghanistan und in den Iran: „Christen können dort an jedem beliebigen Tag aufwachen und wissen nicht, ob sie am Abend nach Hause zurückkehren werden, ob sie getötet oder verfolgt werden.“

Adlersteins Mutter Trudi überlebte im Dritten Reich das KZ. Niemand habe nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geglaubt, dass sich Völkermorde wiederholen würden, so Adlerstein. Aber es seien weitere gefolgt, zuletzt der der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) an den Christen und Jesiden in Syrien und dem Irak.

Der Rabbiner warf den Christen im Westen eine falsche Zurückhaltung vor. Tausende Leben hätten gerettet werden können, wenn bereits vor zwei Jahren Christen in den großen Metropolen auf die Straßen gegangen wären und sich öffentlich für ihre verfolgten Glaubensgeschwister eingesetzt hätten.

Er warnte vor einer falsch verstandenen „politischen Korrektheit“, die anderen religiösen Gruppen nicht zu nahe treten wolle: „Wir Juden haben die Erfahrung, dass Liebe zu Hause beginnt, in der eigenen Nachbarschaft und anschließend nach außen wächst.“  –  Es sei nichts verkehrt daran, zuerst für die Interessen der eigenen Glaubensgemeinschaft einzutreten.

Quelle: idea


Albanien: Seligsprechung von 38 Märtyrern unter dem Kommunismus

Die albanische katholische Kirche in Scutari hat am 5. November 2016 die Seligsprechung des Erzbischofs von Scutari und Primas von Albanien, Vincenzo Prennushi OFM, und 37 Gefährten gefeiert. Foto: Evita Gründler

Am 26. April 2016 hatte Papst Franziskus die geplante Seligsprechung der zwei Bischöfe, 21 Diözesanpriestern, sieben Minoritenbrüder, drei Jesuiten, vier Laien und eines Seminaristen bestätigt.

Die Priester, Ordensleute und Laien starben unter dem kommunistischen Regime zwischen 1945 und 1974 den Märtyrertod. Die Diktatur Albaniens zeichnete sich durch besondere Härte gegenüber der Kirche und allen Gläubigen aus. 1967 erklärte sich Albanien amtlich zum ersten atheistischen Staat der Welt.

Vor allem Christen wurden mit größter Schärfe verfolgt. Die Körper der Hingerichteten wurden in den Müll geworfen, Hunden vorgeworfen, in Gräben verscharrt und verhöhnt. Die Verfolgungen nahmen erst ein Ende, als der Eiserne Vorhang fiel und das kommunistische System ebenso.

Am 4. November 1990 bezeugten dien Katholiken in Scutari zum ersten Mal öffentlich bei einer hl. Messe ihren Glauben. Die Kirche Albaniens ist seitdem darum bemüht, das Gedächtnis an die Märtyrer und die lange Leidenszeit wachzuhalten.

Quelle und Fortsetzung der Nachricht hier: https://de.zenit.org/articles/seligsprechung-von-erzbischof-vincenzo-prennushi-ofm-und-37-gefaehrten/

Foto: Evita Gründler


Wie Jesuitenpater Ludger Born und Sr. Verena Buben bedrohte Juden retteten

Buch zum kirchlichen Einsatz für verfolgte Judenchristentitel

Dieses kürzlich im Gerhard-Hess-Verlag erschienene Buch informiert über die „Erzbischöfliche Hilfsstelle für nichtarische Katholiken“ in Wien, also über die Rettung von Judenchristen während der NS-Diktatur. Der Titel lautet: „Kirchlicher Einsatz für verfolgte Juden im Dritten Reich“
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Der publizistisch bekannten Jesuitenpater Lothar Groppe SJ hat diese Dokumentation seines Ordensbruders P. Ludger Born SJ bearbeitet und ergänzt. Die ursprünglichen Verlagsrechte gehören der Katholischen Akademie in Wien.
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Kardinal Innitzer hat die Diensträume dieser Hilfsstelle in seinem Erzbischöflichen Palais eingerichtet, um sie  – und die von ihr betreuten Juden und Judenchristen –  dadurch bestmöglich vor Nazi-Angriffen zu schützen.
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Der Leiter dieser Einrichtung war P. Ludger Born, der am 1.12.1940 mit seiner Tätigkeit begann; ihm zur Seite stand ab 1942 die Ordensfrau Sr. Verena Buben von der Wiener „Caritas Socialis“. Beide Katholiken befanden sich unter ständiger Lebensgefahr. Schwester Verena wurde in Yad Vashem von der israelischen Regierung als „Gerechte unter den Völkern“ gewürdigt.
Pater Ludger Born hatte sich bereits in seiner Zeit als Superior in Hamburg für Juden eingesetzt und Hilfsaktionen durchgeführt. 1939 mußte er die Stadt verlassen, weil die Gestapo hinter ihm her war. Der Geistliche erhielt zu seinem 60. Ordensjubiläum ein Dankesschreiben des Nazi-Jägers Simon Wiesenthal: „Ich weiß es zu schätzen, was Sie in einer Zeit ohne Gnade für meine Glaubensbrüder getan haben.“ –  An das Wirken des Jesuiten erinnerte z.B. die Sonder-Ausstellung der Geschichtswerkstätten Hamburg vom 16.4. bis 30.6.2011 in der Gedenkstätte im ehem. KZ Neuengamme.
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Als sich der Holocaust aufgrund der ideologisch begründeten Rassengesetze der Nazi-Diktatur ausweitete, schuf Kardinal Innitzer die Erzbischöfliche Hilfsstelle für Katholiken jüdischer Herkunft  –  gewissermaßen ein Pendant zur IKG (Israelitischen Kultusgemeinde), der die Rechtsvertretung und Fürsorge für die Glaubensjuden (mosaische Juden) oblag. foto-born-u-verena

So lebten bis 31.12.1941 allein in Wien 7.917 getaufte Juden, die nicht jüdischen Glaubens waren; davon bekannten sich 3.836 Personen als römisch-katholisch. Vor allem für sie wurde diese Erzbischöfliche Dienststelle errichtet.

BILD: Rechts Pater Ludger Born, links Schwester Verena Buben im Dienstzimmer der Erzbischöflichen Hilfsstelle

Die Aufgabenfelder waren umfassend: Beratung in Rechtsfragen, Fürsorge und materielle Hilfe, ergänzende Betreuung für Kinder und Jugendliche, Aufbau eines eigenen Schulwesens („nichtarische“ Kinder durften damals keine öffentlichen Schulen besuchen), Kinderhorte.

Hier wurden die Kinder auch auf die hl. Kommunion und Fir­mung vorbereitet. Zudem wurden Nähstuben eingerichtet und eine wirksame Fürsorge für Kranke und Gebrechliche aufgebaut.

In der „Erzbischöflichen Hilfsstelle“ waren 23 Mitarbeiter/innen tätig, von denen neun in ein Vernichtungslager deportiert wurden, nur eine von ihnen überlebte.

Diese Leistungen der Erzbischöflichen Zentralstelle sind ein bedeutender Aufweis (neben unzähligen anderen Hilfsaktionen), dass die Anschuldigungen Hochhuths in seinem Pamphlet „Der Stellvertreter“ ge­schichtlich nicht zutreffen. Dass sich die damalige Herausgeberin der Wochenzeitung „Die Zeit“, Marion Gräfin Dönhoff, in ihrem Artikel „Eine deutsche Geschichtsstunde“ vom 2.2.1971 Hochhuths Behauptungen anschloss, schadete der Reputation ihrer Zeitung.

Das Buch kann portofrei zum Preis von 19,80 Euro bei uns bestellt werden: felizitas.kueble@web.de  – oder per Tel. 0251-616768


Spanien: Anklage gegen muslimischen Kapitän, der sechs Christen über Bord warf

Ein Bootskapitän steht in Spanien vor Gericht. Er soll sechs Menschen über Bord geworfen haben, weil sie Christen sind. Dem Muslim droht nun eine lange Haftstrafe.

Auf der Überfahrt von Marokko nach Spanien soll ein Schiffskapitän 2014 sechs Christen über Bord geworfen und damit ermordet haben. Für diese religiös motivierte Tat fordert der Staatsanwalt eine lange Haftstrafe. Die Überlebenden beschrieben, wie der muslimische Kapitän Alain N. B. die Christen beschimpfte und dann in den sicheren Tod „schickte“. 4077304320

Über 50 Personen waren von Nador im Norden Marokkos mit dem Schiff nach Spanien gefahren. Der Angeklagte gab die Schuld an der rauen See und den hohen Wellen einem katholischen Pfarrer, weil der an Bord gebetet habe.

Zeugen bestätigten, dass der Kapitän und sein Kommandant, der vor Prozessbeginn gestorben ist, die Christen für das schlechte Wetter verantwortlich gemacht hätten. Die Muslime sollen den nigerianischen Pastor mit Holzbalken geschlagen haben. „Sie haben ihn schwer verwundet, bevor sie ihn über Bord geworfen haben“, erklärte der Staatsanwalt zum Prozessauftakt.

Anschließend hätten sie laut „The Telegraph“ Passagiere mit christlichen Symbolen gesucht und diese attackiert und über Bord geworfen. Laut Anklage sei dem Kapitän bewusst gewesen, dass die Opfer aufgrund der Kälte oder ihrer Verletzungen nicht überleben würden. Der Staatsanwalt plädiert aufgrund der religiösen Motivation für sechs Mal 15 Jahre Haftstrafe.

Von den Ermordeten wurde lediglich der Körper eines Opfers gefunden. Am 5. Dezember 2014 hatten Rettungskräfte die 29 Überlebenden auf einem herumtreibenden Boot gefunden. Sie befinden sich wegen ihrer Traumata in psychologischer Behandlung. 

Quelle: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/anklage-gegen-kapitaen-christen-ueber-bord-geworfen-97661/


Der hl. Apostel Paulus liest der Gemeinde von Korinth die Leviten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Kor 4,6b-15:

Brüder, damit ihr an uns lernt, dass der Grundsatz gilt: «Nicht über das hinaus, was in der Schrift steht», dass also keiner zugunsten des einen und zum Nachteil des andern sich wichtig machen darf. Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? Wenn du es aber empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen? DSC06228

Ihr seid schon satt, ihr seid schon reich geworden, ohne uns seid ihr zur Herrschaft gelangt. Wäret ihr doch nur zur Herrschaft gelangt! Dann könnten auch wir mit euch zusammen herrschen.

Ich glaube nämlich, Gott hat uns Apostel auf den letzten Platz gestellt, wie Todgeweihte; denn wir sind zum Schauspiel geworden für die Welt, für Engel und Menschen. Wir stehen als Toren da um Christi willen, ihr dagegen seid kluge Leute in Christus. Wir sind schwach, ihr seid stark; ihr seid angesehen, wir sind verachtet.

Bis zur Stunde hungern und dürsten wir, gehen in Lumpen, werden mit Fäusten geschlagen und sind heimatlos. Wir plagen uns ab und arbeiten mit eigenen Händen; wir werden beschimpft und segnen; wir werden verfolgt und halten stand; wir werden geschmäht und trösten. Wir sind sozusagen der Abschaum der Welt geworden, verstoßen von allen bis heute.

Nicht um euch bloßzustellen, schreibe ich das, sondern um euch als meine geliebten Kinder zu ermahnen. Hättet ihr nämlich auch ungezählte Erzieher in Christus, so doch nicht viele Väter. Denn in Christus Jesus bin ich durch das Evangelium euer Vater geworden.

 


Der Name Christi soll verherrlicht werden, indem wir wachsen in Liebe und Glauben

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Thess 1,1-5.11-12:

Paulus, Silvanus und Timotheus an die Gemeinde von Thessalonich, die in Gott, unserem Vater, und in Jesus Christus, dem HERRN, ist: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und dem HERRN Jesus Christus. Tagesimpuls

Wir müssen Gott euretwegen immer danken, Brüder, wie es recht ist, denn euer Glaube wächst, und die gegenseitige Liebe nimmt bei euch allen zu.

Wir können in den Gemeinden Gottes mit Stolz auf euch hinweisen, weil ihr im Glauben standhaft bleibt bei aller Verfolgung und Bedrängnis, die ihr zu ertragen habt. Dies ist ein Anzeichen des gerechten Gerichtes Gottes; ihr sollt ja des Reiches Gottes teilhaftig werden, für das ihr leidet.

Darum beten wir auch immer für euch, dass unser Gott euch eurer Berufung würdig mache und in seiner Macht allen Willen zum Guten und jedes Werk des Glaubens vollende.

So soll der Name Jesu, unseres HERRN, in euch verherrlicht werden und ihr in ihm, durch die Gnade unseres Gottes und HERRN Jesus Christus.

 


Österreich: Vergewaltiger aus Algerien wünschte Asyl aus Angst vor „Familienrache“

Ein illegaler Einwanderer, der zweieinhalb Jahre als U-Boot in Österreich lebte, dann doch aufgegriffen wurde und in Traiskirchen auf seine Abschiebung nach Algerien warten sollte, ist verschwunden. Asylverfahren-100_03

Das Prekäre an diesem Fall ist die Lebensgeschichte dieses Mannes, der von der Kronen Zeitung als Mohammed N. bezeichnet wird. Nachdem man seiner doch habhaft wurde, stellte er sofort einen Asylantrag. Die Begründung, weshalb er in seiner Heimat „verfolgt“ werde: Er habe 2011 seine Nachbarin vergewaltigt, weswegen er sich vor Familienrache fürchte und um sein Leben bange.

Nach eigener Aussage konnte er über zwei Jahre lang unbehelligt in Wien nähe Westbahnhof untertauchen. Wovon er währenddessen  seinen Lebensunterhalt bestritt, ist allerdings nicht bekannt.

Jedenfalls stammt er aus Wahrān (Oran), einer westalgerischen Stadt, von wo aus er als blinder Schiffspassagier nach Spanien floh. Dort lebte er drei Jahre, bis er schließlich mit dem Zug 2014 über Italien nach Österreich kam.

Nach seinem schockierenden Geständnis wurde der Sextäter nicht sofort festgenommen, sondern ins Flüchtlingslager Traiskirchen verfrachtet. Dort sollte er, weil Algerien als sicheres Drittland gilt, auf seine Abschiebung warten.

Bis dahin wollte die Polizei ungeklärte Sexualstraftaten untersuchen, ob diese evtl. mit Mohammed N. in Verbindung stehen. Doch er zog es vor, nur wenige Tage nach seinem Einzug das Flüchtlingslager zu verlassen, um weiter als U-Boot zu leben.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/0021549-Illegaler-Algerier-gesteht-Vergewaltigung-stellt-deswegen-Asylantrag-und-wird-laufen