Französische Linke und Pädosex-Skandale

Vor genau einem Jahr war ans Licht der Öffentlichkeit gekommen, dass der Schriftsteller Gabriel Matzneff Kinder und Jugendliche missbraucht hatte. Matzneff verteidigte in seinen Schriften und Fernsehauftritten seit den siebziger Jahren die körperliche Liebe zu Jungen und Mädchen bis ins Kindesalter und feierte dies als Errungenschaft einer neuen sexuellen Befreiung.

Zugleich wurde deutlich, wie linke Künstler- und Politikerkreise über sexuellen Missbrauch in den 70er und 80er Jahren systematisch hinwegsahen.

Wie der Figaro berichtet, beschuldigt Camille Kouchner in dem soeben in Frankreich erschienenen Buch „La Familia grande“ ihren Stiefvater, den Politologen und sozialistischen Politiker Olivier Duhamel, Ende der Achtziger ihren damals 13- oder 14-jährigen Zwillingsbruder vergewaltigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft von Paris habe nach der Veröffentlichung von Auszügen des Buches der Juristin eine Untersuchung wegen „Vergewaltigungen und sexueller Übergriffe“ eröffnet. 

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/neuer-paedophilieskandal-erschuettert-die-franzoesischen-medien;art315,215013


Pakistan: Christliches Mädchen von 12 Jahren mehrfach vergewaltigt

Die Familie eines 12 Jahre alten Mädchens verlangt Gerechtigkeit für ihre Tochter: Die junge Christin wurde mehrfach von einer Gruppe vergewaltigt.

In Pakistan werden in jüngster Zeit oft gezielt junge Christinnen auf diese Art gedemütigt, um „die Ehre der christlichen Familien zu beschmutzen“ und die Mädchen mit Gewalt zum Islam zu konvertieren.

Wie die Nachrichtenagentur Asianews heute berichtet, seien die schrecklichen Taten am 28. Dezember geschehen. Jetzt habe die Familie den Fall öffentlich gemacht und die jungen Täter angezeigt.

Der Vater erklärt, dass seit der Gewalttat „unsere Familie nicht mehr frei“ im Dorf und in ihrem Haus in Würde leben könne. Zu den erlittenen physischen und psychischen Wunden käme die soziale Stigmatisierung hinzu. Das Mädchen, warnt ihr Vater, lebe „unter der ständigen Bedrohung, ein zweites Mal entführt zu werden“ und bei der Erinnerung an die erlittene Vergewaltigung „fängt sie wieder an zu weinen“.

Naveed Walter, Präsident von „Human Rights Focus Pakistan“, weist auf die kontinuierliche Zunahme von sexueller Gewalt, Entführungen und Zwangskonversionen gegen christliche Mädchen in Pakistan hin, von denen die meisten minderjährig sind.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2021-01/pakistan-12jaehrige-christin-mehrfach-vergewaltigt-komal-islam.html


England: Zwei-Kind-Politik führt zu mehr Abtreibungen in den Familien

In Großbritannien ist die Zahl der Abtreibungen bei Frauen, die bereits zwei oder mehr Kinder haben, in den letzten Jahren signifikant gestiegen. Das berichtet CNA unter Berufung auf die Tageszeitung „The Guardian“.

Hauptgrund dafür sei die „Zwei-Kind-Politik“, die England 2017 eingeführt habe. Ihr zufolge können Familien seitdem nur noch die ersten beiden Kinder steuerlich geltend machen. Ausnahmen gelten nur im Falle von Schwangerschaft durch Vergewaltigung.

Wie der „Guardian“ schreibt, seien seit der Gesetzänderung bis April dieses Jahres 243.000 Familien von der Regel betroffen gewesen.

Dem Bericht zufolge hatte die britische Regierung die Verordnung eingeführt, um Arbeitslose zu zwingen, dieselben Entscheidungen zu treffen wie Erwerbstätige. Regierungsdaten zeigen jedoch, dass bei rund drei Fünftel der betroffenen Familien mindestens ein Elternteil erwerbstätig ist.

Quelle: ALFA-Newsletter


Abtreibung ist seelische Gewalt gegen Frauen

Zum heutigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November) erklärt Alexandra Linder (siehe Foto), Vorsitzende des Bundesverband Lebensrecht (BVL), in Berlin:

Die weltweit verbreitete Gewalt gegen Frauen missachtet ihre Menschenwürde und Menschenrechte. Schon als Kleinstkinder werden Frauen diskriminiert und nur aufgrund ihres Geschlechts getötet: durch Abtreibung (millionenfach in China, Süd-Korea, außerdem unter anderem in Georgien, Albanien oder Großbritannien) und das Aussetzen von Mädchen nach der Geburt (zum Beispiel in Indien), weil sie in der Familie oder Kultur als minderwertig gelten.

Eine besonders perfide Form der Frauenverachtung sind Missbrauch und Vergewaltigung. Hier sind klare Maßnahmen gefordert (zum Beispiel massive Strafverschärfung für Täter), um Mädchen und Frauen vor diesen Straftaten zu schützen.

Missbrauchsopfern im Falle einer Schwangerschaft eine Abtreibung anzubieten und sie danach in dieselbe Lebenssituation zurückzuschicken, bekämpft das Grundübel in keiner Weise, sondern kostet zusätzlich das Leben von Kindern und fügt den betroffenen Frauen und Mädchen weiteren Schaden zu.

Frauen im Schwangerschaftskonflikt werden ebenfalls diskriminiert: Statt Hilfe und Unterstützung in ihrer schwierigen Lebenssituation wird ihnen Abtreibung als „Gesundheitsversorgung“ angeboten. Ohne Beratung, Aufklärung und Untersuchung will man ihnen außerdem die risikoreiche Abtreibungspille zur Verfügung stellen. Die damit verbundenen Gefahren für sie selbst werden verschwiegen, die Gründe für ihre Lebenssituation negiert.

Zu über 70 Prozent gehen Frauen in Deutschland gegen ihren Willen nur deshalb zu einer Abtreibung, weil die Kindsväter es verlangen. Auch das ist eine Form der Diskriminierung.

Abtreibung ist Gewalt gegen Frauen. Ihre Kinder sind tot, sie selbst tragen schädliche Folgen davon, ihre wirklichen Probleme bleiben ungelöst. Abtreibung als Frauenrecht zu propagieren, ist frauenverachtende Ideologie, zynisch und missachtet die tatsächlichen Bedürfnisse und Rechte von Frauen.

www.bundesverband-lebensrecht.de


Islamisches Patriarchat: „Flüchtlinge“ aus Syrien hielten Frau als Sklavin

Am Tag der Urteilverkündung kam Katbeh A. nicht mehr ins Gericht. Die 19-jährige Frau hat über Monate die Hölle auf Erden erlebt und drei Verhandlungstage darüber berichten müssen.

In den Monaten ihres persönlichen Alptraums war sie von Ahmad E., einem 48-jährigen syrischen Migranten, von Syrien nach Deutschland gebracht, anschließend an seinen Sohn Khaled E. (22) übergeben und von diesem als persönliche Sklavin gehalten worden.

Ein islamisches Patriarchat mitten in Deutschland. Zuerst berichtet hatte darüber die Onlineplattform „Onetz“ und die BILD. Die vorgetragenen Vorwürfe und Details zur Gräueltat der „Flüchtlinge“ klangen dabei wie in einem Horrorfilm.

Mehrmals soll die Frau vergewaltigt und schwer erniedrigt worden sein. Als sie dann einen Sohn gebar, brachte das Vater-Sohn-Gespann A. in ein Flüchtlingslager in die Türkei und wollte sie so von der Bildfläche verschwinden lassen. Doch die junge Frau wehrte sich.

Am gestrigen Montag sind die Menschenquäler dann wegen Vergewaltigung, gefährlicher Körperverletzung, Entziehung Minderjähriger, Nötigung und dem Einschleusen von Ausländern vom Landgericht Weiden in der Pfalz zu geringen Freiheitsstrafen verurteilt wurden. Der Haupttäter Khaled E. wurde sogar nur nach Jugendstrafrecht verurteilt.

Das Martyrium von Katbeh A. begann, als sie der 48-jährige Ahmad E. in Syrien für die Zwangsheirat mit seinem Sohn auswählte. Über die Türkei, Griechenland und den Balkan wurde die Frau illegal nach Deutschland geschleust und in den Landkreis Neustadt an der Weinstraße gebracht, wo sie auf ihren auserwählten Ehemann traf.

Dieser sparte nicht mit körperlichen Attacken und sexuellen Übergreifen, da die Frau nicht seinen patriarchalischen Vorstellungen entsprach. Unter anderem schlug Khaled E. mit einem Kleiderbügel und einem Gürtel zu und zwang seine Ehefrau, ihm nach Auseinandersetzungen die Füße zu küssen. Hinzu vergewaltigte er seine Zwangs-Ehefrau mindestens viermal.

Birgit Hofmann, die Anwältin der Geschädigten, fasste zusammen, dass der Hauptangeklagte ein gestörtes Verhältnis zur Gleichberechtigung von Mann und Frau hat.  Er trat das Recht der Frau regelmäßig mit Füßen und hat niemals über ein angemessenes Verhalten in seinem Aufenthaltsland Deutschland nachgedacht.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.sebastian-muenzenmaier.de/in-deutschland-syrische-fluechtlinge-hielten-frau-als-sklavin


Union will Strafverschärfungen beim sexuellen Missbrauch schnell umsetzen

Zu den heutigen Presseberichten über einen Tatverdächtigen in Dortmund, der vor einem Monat eine damals 11-Jährige und nun, nach Entlassung aus der U-Haft, neuerlich ein 13jähriges Mädchen vergewaltigt haben soll, erklärt der Vize-Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei:

„Der Fall aus Dortmund zeigt wieder, wie absolut dringlich wir die von der Bundesjustizministerin zugesagten Strafschärfungen beim sexuellen Missbrauch von Kindern brauchen.

Nach Presseberichten wurde der Verdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen, weil keine Fluchtgefahr bestand. Wenn künftig die Vergewaltigung eines Kindes zu den Schwerstverbrechen gehört, in denen auch ohne Fluchtgefahr Untersuchungshaft angeordnet werden kann, muss fehlende Fluchtgefahr jedenfalls kein Entlassungsgrund mehr sein.

Das zeigt: Kinderschutz im Strafrecht und Strafprozessrecht ist keinesfalls bloße Symbolpolitik. Er hat tägliche, ganz konkrete Auswirkungen in der Praxis der Ermittlungen.

Ich begrüße ausdrücklich, dass die Bundesjustizministerin auf Druck der Union Anfang Juli ihr Gesetzgebungspaket zum Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt angekündigt hat. Diesen Gesetzesentwurf brauchen wir dringend, und wir müssen noch Verbesserungen etwa bei den Ermittlungsmaßnahmen vornehmen.“


Vergewaltigte Frauen in Nigeria klagen an!

„Die zunehmenden Vergewaltigungsverbrechen sind erschreckend, sie sind ebenso abstoßend wie verwerflich“, erklärte der katholische Erzbischof Ayau Kaigama von Abuja am 21. Juni. 

„Vergewaltigung fügt den Opfern ein unbeschreibliches psychologisches Trauma zu; sie ist nicht nur eine schwere Sünde, sondern auch eine äußerst barbarische und kriminelle Untat. Wir hoffen, dass die Täter streng bestraft und letztendlich von dem bösen Geist befreit werden, der sie dazu bringt, solch schreckliche Sexualverbrechen zu begehen“, fügte er hinzu.

Der Anstieg der Fälle von sexueller Gewalt gegen Frauen im islamisch regierten Nigeria hat in einigen Regionen des Landes zu Protesten geführt. Unter dem Hashtag #WeAreTired werden in den sozialen Medien dringende gesetzliche Maßnahmen und Gerechtigkeit für die Opfer gefordert.

Zwischen dem 28. Mai und dem 1. Juni wurden zwei College-Studentinnen, Uwaila Vera Omozuwa (22) und Barakat Bello (18), bei sexuellen Übergriffen vergewaltigt und ermordet. 
„Die Vergewaltigung und der Tod dieser Mädchen sind keine zufälligen Ereignisse, sondern der Höhepunkt verwerflicher Praktiken“, so die Bewegung „Women against Rape“ in einer dem nigerianischen Parlament vorgelegten Petition.

Viel Kritik wird auch am Justizsystem geübt, das Männer, denen Vergewaltigung vorgeworfen wird, selten verurteilt und stattdessen Anschuldigungen gegen die Opfer erhebt.

In Nigeria ist es deshalb üblich, dass Vergewaltigungen erst gar nicht angezeigt werden. Einige Opfer und ihre Familien befürchten Stigmatisierung, Erpressung durch die Polizei und sie haben kein Vertrauen in das Gerichtsverfahren.

Im Vorjahr erklärten Frauen im Bundeshauptstadt Abuja, die während eines Polizeieinsatzes festgenommen wurden, sie seien von den Beamten vergewaltigt worden.

Die Daten zur Anzahl der gemeldeten Fälle sind sehr begrenzt. Doch eine 2014 durchgeführte landesweite Umfrage zur Gewalt gegen Kinder in Nigeria ergab, dass jede vierte Frau im Kindesalter sexuelle Gewalt erlebte, wobei etwa 70% wiederholt vergewaltigt worden waren. Nur 5% baten um Hilfe und nur 3,5% bekamen Hilfe.

Quelle: Fidesdienst


Vom Tabu der ungewollten Abtreibungen

Zu erneuten Forderungen nach Abschaffung des § 218 StGB erklärt Alexandra Linder (siehe Foto), Vorsitzende des Bundesverband Lebensrecht (BVL):

Während aktuell allerorten der Lebensschutz in den Vordergrund gestellt wird, soll er genau dort abgeschafft werden, wo er am meisten gebraucht wird: bei den Menschen, die ihre Grundrechte noch nicht, nicht mehr oder gar nicht selbst vertreten können.

Um diese Menschen zu schützen, sind unter anderem Euthanasie und Abtreibung nicht zulässig. Bei der erneut erhobenen Forderung nach Freigabe der Abtreibung wird stets über „ungewollte Schwangerschaften“ gesprochen. Reden wir doch einmal über ungewollte Abtreibungen. Denn wer will, dass Abtreibung freigestellt wird und Frauen im Schwangerschaftskonflikt zu Hause abtreiben, ignoriert bewusst folgende Tatsachen:

  • Die meisten Frauen im Schwangerschaftskonflikt werden unter Druck gesetzt und häufig von Männern, die sich ihrer Verantwortung entziehen, zur Abtreibung gezwungen. Der Konflikt entsteht nicht durch die Schwangerschaft, sondern durch die Diskriminierung von Frauen. Die Freigabe der Abtreibung würde diese Frauenfeindlichkeit fördern. Denn alle aus dieser Situation resultierenden Abtreibungen sind ungewollte Abtreibungen.
  • Bei Vergewaltigung brauchen Frauen Beistand, der Verbrecher muss hart bestraft werden. Die Vertuschung des Verbrechens, indem die Frau zur Abtreibung geschickt wird, ist frauenfeindlich. Wer Abtreibung in die Privatsphäre verlagern will, überlässt diese Frauen ihrem Schicksal und weiterem Missbrauch.
  • Überraschende Schwangerschaften bei Jugendlichen ergeben sich häufig durch Fehl- und Falschinformationen in Bezug auf künstliche Verhütungsmittel. Zu behaupten, dass Sexualleben ohne Schwangerschaft immer funktioniere, und bei Nichtfunktionieren eine gesundheitsschädliche Abtreibung anzubieten, ist verantwortungslos.
  • Es wird argumentiert, dass Frauen zu gefährlichen Methoden greifen würden, wenn sie nicht legal abtreiben dürfen. Wenn eine Frau so verzweifelt ist, dass sie ihr eigenes Leben gefährdet, ist das Angebot einer Abtreibung besonders diskriminierend. Wer so verzweifelt ist, braucht Unterstützung zum menschenwürdigen Leben, nicht Vertuschung und Diskriminierung durch Ignorieren ihrer Situation, die durch Abtreibung nicht besser wird.

Es gibt keine gemütliche Abtreibung auf dem Sofa, im Arm des Kindesvaters, der entspannt auf den Tod seines Kindes wartet. So suggerierte es ein Werbeplakat für „Home abortion“ mit Mifepriston in Schweden vor einigen Jahren auf einem Fiapac-Kongress. In der Realität ist Abtreibung diskriminierend und frauenfeindlich. Wer davor die Augen verschließt, hat kein Interesse an einer Lösung der wirklichen Probleme und/oder verdient am Unglück der betroffenen Menschen viel Geld.


Abtreibung senkt nicht die Müttersterblichkeit

Zum Weltfrauentag am 8. März erklärt Alexandra Linder (siehe Foto), Vorsitzende des BVL (Bundesverband Lebensrecht), heute in Berlin:

Die Müttersterblichkeit, die Todesfälle im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt umfasst, kann durch flächendeckende medizinische Versorgung weltweit nachhaltig gesenkt werden.

Manche Organisationen jedoch, darunter die International Planned Parenthood Federation mit ihrer deutschen Gründungsorganisation Pro Familia sowie weitere an Abtreibung verdienende Organisationen wie Marie Stopes International, verlangen vorrangig eine flächendeckende Versorgung mit Abtreibungseinrichtungen.

Die Zahlen von angeblich bei illegalen Abtreibungen in Ländern mit Abtreibungsverbot sterbenden Frauen werden hierbei geschätzt beziehungsweise hochgerechnet (13 % Anteil an der Müttersterblichkeit). Am Bedarf der Frauen weltweit geht diese Forderung vorbei.

Weshalb gibt es Abtreibungen in sog. Entwicklungsländern? Ein Grund ist Vergewaltigung. Das Angebot einer Abtreibung löst jedoch das Problem der Vergewaltigung nicht. Bekämpft werden muss die frauenverachtende Haltung, aus der solche Taten entstehen. Frauen müssen gestärkt werden, mit Bildung und gesellschaftlichem Respekt, auch vor ihrer unbezahlbaren Lebensleistung als Mütter. Mutterschaft generell als minderwertig und Diskriminierung zu verwerfen, wie es manche ideologischen Konzepte tun, fördert die tatsächliche Diskriminierung von Frauen.

Ein weiterer Grund ist, dass Frauen bei der Kinderzahl der Familie nicht mitentscheiden dürfen. Auch hier ist Abtreibung keine Lösung, außer man möchte, dass diese Frauen oft abtreiben. Eine frauenfreundliche Lösung kann auch hier nur heißen: Bildung, Stärkung, Selbständigkeit, Respekt.

Ein dritter, in vielen Ländern (z.B. China, Süd-Korea, Indien, Albanien, Georgien, Aserbeidschan) wesentlicher Grund für Abtreibungen ist die schlichte Tatsache, dass Mädchen unerwünscht sind. Hier nichts zu unternehmen und Frauen und Mädchen diesem Schicksal zu überlassen, nur um die angebliche „Errungenschaft“ Abtreibung nicht zu gefährden, ist zutiefst frauenfeindlich.

Der Bundesverband Lebensrecht fördert und fordert Respekt vor den Frauen dieser Welt und ihren Menschenrechten, vor wie nach der Geburt.“


Schwester Philiberta Anna Bürsken FSMG: Seelsorgshelferin und Märtyrerin der Reinheit

Von Hermann Rieke-Benninghaus

Schwester M. Philiberta FSMG wurde am 30. September 1920 als Anna Bürsken in Schapen (Emsland) in einem katholischen Elternhaus geboren. Am 15. September 1949 trat sie in die Kongregation der Franziskanerinnen vom hl. Märtyrer Georg zu Thuine ein.

Die erste Profeß war am 19. März 1952. Als ausgebildete Schneidermeisterin gab sie zunächst Nähkurse. 1954 erwarb sie die Lehrbefähigung in katholischer Religion.

Die Ewige Profeß legte sie am 19. Dezember 1956 ab. Sie wurde als Pfarrhilfe (Seelsorgehelferin) in Glane, Sögel und Clarholz und seit August 1970 im Wallfahrtsort Wietmarschen (Grafschaft Bentheim) eingesetzt.

Beim Basteln mit Jugendlichen entstanden Fadenbilder, Emaillearbeiten und Rosenkränze. Jesus Christus, unser Erlöser und König, stand im Mittelpunkt ihrer Bildungsarbeit.

Als Seelsorgeschwester war sie unermütlich um die Belange der Jugend und der Unterweisung der Kinder bemüht. Sie war heimat- und familienverbunden. Oft erkundigte sie sich bei der Familie: „Was gibt es Neues in Schapen?“

Von Freude erfüllt über eine Pilgerfahrt nach Lourdes kehrte sie am 20. September 1981 zurück.

Am Abend des 30. September 1981 geht Schwester Philiberta mit einer Bekannten nach der Probe des Kirchenchores im Jugendheim gegen 21.45 Uhr zum Matthiasstift zurück. Sie verabschieden sich. Sr. Philiberta setzt den kurzen Weg alleine fort.

Es ist Kirmes in Wietmarschen. Ein 17-jähriger Schaustellerhelfer überfällt sie, entkleidet sie, versetzt ihr Handkantenschläge, würgt sie, vergeht sich an ihr, sticht mit einem Klappmesser zu. Die Schwester erwacht während der zweistündigen Leiden immer wieder aus ihrer Bewußtlosigkeit und wehrt sich überaus heftig.

BILD: Wallfahrts-Statue von Wietmarschen, wo Sr. Philiberta als Pfarrhelferin wirkte

Schließlich erstickt der junge Mann sie mit einem Teil ihrer Unterwäsche. Der voll zurechnungsfähige jugendliche Mörder hat die Ordensfrau zu Tode gequält. Sie hat ein Reinheitsmartyrium erlitten.

Ihre leibliche Schwester M. Amabilis (Mathilde) Bürsken besucht den Täter später in der Jugendhaftanstalt Vechta als ein Werk der Barmherzigkeit. Sie sagt über ihn in plattdeutscher Sprache: „Ach, wat was’t doch’n armes Jüngsken!“

Der Gedenktag von Schwester Philiberta ist der 30. September.