SPD will Verbot der Abtreibungswerbung abschaffen und Gehsteigberatung verbieten

Die SPD-Bundestagsfraktion macht sich für das „Recht auf reproduktive Selbstbestimmung von Frauen stark“ und habe dazu eine „Positionspapier“ verabschiedet. Das erklärte die zuständige Berichterstatterin Gülistan Yüksel gestern in Berlin. „Frauen, die sich in einer Konfliktsituation für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden“, benötigten „ungestörten Zugang zu Informationen“.

„Das bedeutet, dass wir neben der Abschaffung des 219a StGB, der ein Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche vorsieht, auch eine Regelung brauchen, welche die sogenannten ‚Gehsteigbelästigungen‘ vor Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen verhindert“, heißt es in einer Pressemitteilung Yüksels.

BILD: Evangelikale Lebensrechts-Kundgebung in Sachsen

Immer wieder komme es „vor Beratungsstellen und Arztpraxen zu sogenannten ‚Mahnwachen‘ oder ‚Gehsteigbelästigungen‘ durch sogenannte Lebensschützerinnen und Lebensschützer.“

Auch Berater/innen sowie Ärzte könnten dadurch „ihren Beruf nicht ungestört ausüben“. Schwangere hätten „ein Recht auf eine störungsfreie, anonyme und sachliche Beratung“.

„Für die reproduktive Selbstbestimmung ist außerdem der Zugang zu kostenlosen Verhütungsmitteln sowie der Forschungsausbau zu Verhütungsmitteln auch für Männer bedeutend“, so Yüksel weiter.

Quelle: ALFA-Newsletter

HINWEIS der Redaktion: Die Gehsteigberatung von Lebensrechtlern wurde bereits vor Jahren gerichtlich als erlaubter Einsatz für das Leben bestätigt


Grüne fordern kostenlose Abtreibungen

Die Grünen haben beschlossen, sich für die Abschaffung der Abtreibungs-Paragraphen 218 und 219a einzusetzen.

„Für uns Grüne ist klar, im Zentrum einer Regelung von Schwangerschaftsabbrüchen muß die Selbstbestimmung von Frauen und gebärfähigen Menschen stehen“, sagte die frauenpolitische Sprecherin der Grünen, Ulle Schauws, dem Spiegel.

In einem entsprechenden Positionspapier fordert die Partei eine „flächendeckende Versorgungssicherheit beim Schwangerschaftsabbruch“. Dazu solle die Bundesregierung erheben, wie viele Ärzte oder Einrichtungen in Deutschland benötigt werden, um Abtreibungen vorzunehmen.

Anschließend sollen die Bundesländer verpflichtet werden, für ein entsprechendes Angebot zu sorgen. Dieser Versorgungsauftrag solle im Schwangerschaftskonfliktgesetz verankert werden. Frauen, die ihr ungeborenes Kind nicht wollen, müßten die bestmöglichen Angebote an medizinischer Versorgung erhalten, forderte Schauws.

Überdies heißt es in dem Papier, müßten „Abbrüche“ ebenso wie Verhütungsmittel kostenlos sein. Langfristig sollen die Paragraphen 218 und 219a gestrichen werden.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/abtreibungen-gruene-gratis-angebot/


Demokraten-Senator Manchin will die von Biden nominierte Neera Tanden nicht wählen

Von Felizitas Küble

Mit der 50-jährigen Neera Tanden hat der neue US-Präsident Joe Biden eine Frau für einen hohen Posten nominiert, die bereits als Präsidentin von „Center for American Progress“ wesentlich an der „Obama-Care“ beteiligt war, also dem Gesundheitsreformpaket von Obama, das „harte Nüsse“ für kirchliche Einrichtungen enthielt.

Dabei wollte sie und der damalige Präsident alle – und somit auch christliche – Arbeitgeber dazu zwingen, die Kosten der „Verhütungsmittel“ (wozu auch die „Pille danach“ gehörte) für ihre Angestellten zu übernehmen.

Damals wandte sie sich bereits gegen christliche Gruppen, die eine Ausnahmeregelung im Namen der Religionsfreiheit forderten. Als Präsident Trump an die Regierung kam, hat er den Kirchen und allen interessierten Religionsvertretern ihren Wunsch erfüllt.

Die linksfeministische Tanden ist kürzlich von Biden (siehe Foto) für den Direktorenposten des „Office of Management and Budget“ (OMB) nominiert worden, was allerdings noch durch den Senat bestätigt werden muß.

Und genau dies könnte für den neuen Präsidenten schwer danebengehen, denn die Kräfteverhältnisse im Senat stehen jetzt schon fifty-fifty (50 zu 50). Zur Demokraten-Fraktion gehören zwar auch zwei formal Unabhängige, die aber meist mit ihnen abstimmen.

Wenn alle Republikaner zusammenhalten und nur ein einziger Demokraten-Senator abspringt, dann kann sich Biden seine Personalentscheidung für Tanden abschminken.

Manche Senatoren sind enttäuscht, daß der neue Präsident zwar bei seiner Antrittsrede groß getönt hat, er wolle das gespaltene Land einigen und zussammenführen, allerdings seitdem nichts unterläßt, um die Republikaner mit seinen Dekreten und Personalentscheidungen massiv vor den Kopf zu stoßen – und die nicht-linken Politiker in seinem eigenen Lager ebenfalls zu brüskieren.

Senator „Joe“ (Joseph) Manchin hat Biden in der Tanden-Personalie bereits offen die Gefolgschaft aufgekündigt und angekündigt, er könne diese Nominierung nicht unterstützen.

Wenn dem Sohn eines italienischen Einwanderers und Ex-Gouverneur von West Virginia weitere aus der eigenen Partei folgen, erntet Biden das, was er gesät hat, mögen manche seiner Entscheidungen auch von Vizepräsidentin Harris beeinflußt worden sein, die zum ultralinken Flügel der Demokraten gehört.


USA: Biden startet mit Transgender-Agenda

Amerikas neuer Präsident, der bereits auf seinen Pro-Abtreibungs-Kurs mit entsprechenden Maßnahmen aufwartete, präsentiert jetzt seine Gender-Agenda und treibt sie voran.

Laut Gender-Theorie muß das „soziale“ Geschlecht keineswegs mit dem biologischen übereinstimmen. Wer demnach als Mann auf die Welt kam, kann sich jederzeit als Frau „fühlen“ und umgekehrt. Dies nicht zu akzeptieren, wird von linker Seite als „diskriminierend eingestuft.

Jetzt hat Biden angekündigt, eine Person, die vor 64 Jahren als Richard Levin geboren wurde, sich selbst aber später als „Rachel Levine“ umdefinierte, zur neuen Staatssekretärin im Gesundheitsministerium zu ernennen.

Diese Transperson (siehe Foto) ist aktiv in der queeren LGBT-Bewegung und radikalfeministischen Szene. Sie propagiert Abtreibungsfreiheit und das von Obama eingeführte Verhütungsmandat, wonach Chefs die Verhütungsmittel-Kosten ihrer Arbeitnehmer bezahlen müssen. Trump erreichte als Präsident dann Ausnahmen für religiöse Arbeitgeber, was Levine aber als „unmoralisch“ ablehnt.

Der/die frühere Kindermediziner/in Prof. Dr. Levine ist seit 2017 als Gesundheitsminister/in im US.Bundesstaat Pennsylvania tätig.

Die in Massachusett geborene Transperson war mit einer Frau verheiratet und zeugte zwei Kinder, die Ehe wurde aber schon zwei Jahre später geschieden.

Als künftige Staatssekretär/in und damit Vize-Minister/in würde Levine das höchste Amt in einem Regierungsteam innehaben, das eine Transperson bislang erreichte.

Die katholische Bischofskonferenz hat sich in einer Erklärung bereits energisch gegen den Genderkurs von Biden/Harris geäußert.

Weitere Infos zum aktuellen Transgender-Thema hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2021/biden-kippt-transgender-verbot-im-us-militaer/

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Arzt und Lebensrechtler Tom Price wird neuer Gesundheitsminister in den USA

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Der gewählte, aber noch nicht amtierende Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat am vergangenen Dienstag den Mediziner und Parlamentarier Tom Price (siehe Foto) zu seinem künftigen Gesundheitsminister ernannt. 114_rp_ga_6_price_tom_200
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Der republikanische Kongreßabgeordnete aus dem US-Bundesstaat Georgia ist ein konsequenter Abtreibungsgegner. Er setzte sich schon bisher dafür ein, der abtreibungsaktiven Organisation Planned Parenthood (in Deutschland heißt der Tochterverband „Pro Familia“) den staatlichen Geldhahn zuzudrehen. Dieses Thema gehört nun direkt in sein künftiges Ressort.
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Der 62-jährige, evangelikal-reformierte Christ (Presbyterianer) nahm bereits mehrmals am „Marsch für das Leben“ in Washington teil.
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Seitens der US-Lebensrechtsverbände und katholischer Vertreter wurde die Ernennung von Price begrüßt: „Die ausgeprägten Pro-Life-Werte von Price und sein vergangenes Abstimmungsverhalten machen ihn zu dem richtigen Mann, um eine Be­hörde zu reformieren, die von einer aggressiven Abtreibungsagenda bestimmt war“, sagte Ashley McGuire von der „Catholic Association“.
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Es wird damit gerechnet, daß der künftige Minister eine staatliche Mitfinanzierung von Abtreibungen durch Krankenkassen sowie die kostenlose Verteilung von Verhütungsmitteln beenden wird. embryofoto
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Natürlich ist die Enttäuschung bei „Planned Parenthood“ nun groß; deren Präsidentin Cecile Richards klagte bereits: „Er kann das Rad der Geschichte mehrere Jahre zurückdrehen.“  –  Daß es sich beim JA zum Lebensrecht aller Menschen (ob geboren oder ungeboren) um einen humanitären Fortschritt handelt, kommt dieser Dame offenbar nicht in den Sinn.
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Auf linker Seite wurde beanstandet, daß Price kaum über verwaltungstechnische Erfahrungen verfüge, obwohl dies für einen Gesundheitsminister wichtig sei. Dieser Einwand trifft jedoch nicht zu. Seit über zehn Jahren vertritt er den Bundesstaat Georgia im Repräsentantenhaus. Dort war er zuletzt Vorsitzender des Haushaltskomitees. 
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Price hat bereits am 26. November, also vor seiner Ernennung, eine Kostprobe seiner Deutlichkeit präsentiert:
In einer Pressemitteilung zum Tod des kubanischen Kommunisten Fidel Castro (dessen Politik in vielen Medien hierzulande schöngeredet wurde) schrieb der Republikaner, Castro sei ein schrecklicher Diktator gewesen und sein Tod eine Gelegenheit, auf die lange Unterdrückung des kubanischen Volkes aufmerksam zu machen. Dabei sollten die freiheitsliebenden Länder zusammenhalten, statt das Castro-Regime zu verharmlosen.

 Foto: PR / US-Kongreß


Berlin: Katholischer Apotheker verweigert „Pille danach“ und wirbt für Kindersegen

Der Berliner Apotheker Andreas Kersten setzt sich auf unkonventionelle Weise für das Kinderkriegen ein – und bringt damit Linksextremisten zur Weißglut.

In seiner Apotheke in Berlin-Neukölln legt er laut Bild-Zeitung jeder Kondompackung einen „Beipackzettel“ mit folgendem Inhalt bei: Foto von Elstrud Consoir

Bitte werben Sie für einen verantwortungsvollen Umgang mit Verhütungsmitteln: Setzen Sie sich ein für eine grundsätzliche Offenheit und Bereitschaft, Kinder zu bekommen und für eine sorgsame Abwägung bei der Entscheidung für ein Verhütungsmittel – im Bewusstsein der Lebensbereicherung durch Kinder! Herzlichen, lieben Dank!

Kommentieren wollte der Katholik seine Aktion nicht. Seitdem seine Apotheke 2014 Ziel einer Farbattacke geworden ist, weil er sich weigerte, die „Pille danach“ im Sortiment anzubieten, sei er vorsichtiger geworden, sagte er dem Blatt.

Kritik an Kerstens Haltung kommt von linksaußen. Die Sprecherin des „Bündnisses für sexuelles Selbstbestimmung“, Silke Stöckle, sagte: „Herr Kersten vertritt die Position christlich-fundamentalistischer Abtreibungsgegner, die Frauen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung absprechen.“  – Für den Apotheker solle die medikamentöse Versorgung der Bürger im Vordergrund stehen, nicht eine „veraltete und frauenfeindliche Ideologie zu verbreiten“.

Lob erntet Kersten dagegen von der Erzdiözese Berlin. „Daß Kinder eine Bereicherung sind, kann man gar nicht oft genug sagen“, erklärte Bistumssprecher Stefan Förner.

Quelle: Wochenzeitung Junge Freiheit (www.jungefreiheit.de)


Das amerikanische Magazin „Time“ will Sandra Fluke als „Person des Jahres“ auszeichnen

Man bezeichnet die 31-jährige Jura-Absolventin der katholischen Georgetown-Universität in den USA als das „neue Gesicht der Geburtenkontrolle“, denn Sandra Fluke fordert, daß  Steuerzahler ihr die Pille finanzieren – eine Debatte, die Amerikas Medien aufwirbelte.

Von Dr. Edith Breburda (siehe Foto)

Berühmt wurde die 31-jährige Sandra Fluke dadurch, dass sie sich für die freie Ausgabe von Kontrazeptiva einsetzte. Am 27. 11.2012 wurde sie vom Time-Magazine nominiert ,“Person des Jahres“ zu werden.

Rush Limbaugh, ein bekannter konservative Radiokommentator und Sandra Fluke spielten beide eine grosse Rolle im sogenannten „War on women“ (Krieg gegen Frauen). Rush nannte Sandra Fluke eine „Schlampe“.

Selbst der Präsident der Vereinigten Staaten Amerikas nahm daraufhin Sandra in Schutz  –  und so wurde die „frischgebackene“ Rechtsanwältin Sandra eine Wahlhelferin für die demokratische Partei. Sie sprach auf Wahlveranstaltungen über „ihr“ Thema. Sie trug entscheidend dazu bei, alleinstehende Frauen zu überzeugen, ihre Stimme bei der Wahl dem amtierenden Präsidenten Obama zu geben, schreibt Caroline May im „The Daily Caller“ aus Washington am 27.11.2012.

Fluke wurde in Medien gerühmt für ihre Reife. Sie habe sich tapfer geschlagen, als sie von den konservativen Medien heftig kritisiert wurde.

Flukes Forderung an die Regierung war, dass alle amerikanische Steuerzahler ihr und allen Frauen helfen sollten, Schwangerschaften zu verhüten. Der Zugang zu freien, kostenlosen Kontrazeptiva würde die Barrieren sprengen, ungewollt Kinder zu bekommen, die Frauen hindern, sich ganz auf ihre Karriere zu konzentrieren.

Sandra erklärte: „Was bedeutet es,  Kontrazeptiva zur Verfügung zu haben? Nicht nur einen freien Zugang zur Gesundheitsversorgung, die wir brauchen, sondern es geht auch darum, menschenrechtliche Aspekte zu garantieren. Außerdem verhilft es Frauen, die Kontrolle über ihre eigene Fortpflanzung ausüben zu können. Dadurch können wir uns auf unsere Bildung konzentrieren und unsere Träume erfüllen“.

Fluke wurde zum Abbild der Pro-Abtreibungs-Bewegung. Steve Ertel von LifeNews.com bemerkt zu Flukes Nominierung für „Time“ folgendes:

„Fluke scheint unfähig zu sein, sich kostengünstige Verhütungsmittel beim nächsten Walmart oder Target zu besorgen. Trotzdem meint das Time-Magazine, sie sei qualifiziert genug, um Person des Jahres zu werden.“

Jim Hoff von der Gateway-Pundit-Webseite reagierte ebenfalls negativ auf die Ankündigung: „Das Time Magazine hat Sandra Fluke nominiert. Die Georgetown-Jurastudentin, welche fordert, dass wir monatlich $ 10 für ihre Kontrazeptiva zahlen, will Person des Jahres 2012 werden“.

Hoff argumentiert: „Der Gewinner muss nicht immer die populärste Person sein. Fluke steht dann neben Adolf Hitler und Yasser Arafat, die ebenfalls vom Time- Magazine als Personen des Jahre ausgezeichnet wurden“, gibt Hoff zu bedenken.

Fox-News-Kanal-Reporter Lars Larson erörtert: „John F. Kennedy und Gandhi wurden auch ausgewählt. JFK ist bekannt dafür, dass er sagte: „Frage nicht was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst“.  –  Und nun haben wir Sandra Fluke die verlangt, dass ihr Land ihr die Pille für ihre 3 Jahre Jurastudium bezahlt.“  –    Larson meint weiter: „Die von Fluke angegebenen monatlichen Kosten für Kontrazeptiva in Höhe von 80-100 $ sind total absurd.“ (Randy Hall, NewsBusters, 28. November 2012).