Pakistan: Nach Terroranschlag keine Hilfe für christliche Opfer von Islamisten

Meldung der IGFM (Intern. Gesellschaft für Menschenrechte):

Acht Christen starben, 40 wurden zum Teil schwer verletzt, als drei Islamisten in der pakistanischen Provinzhauptstadt Quetta eine mit 400 Menschen vollbesetzte Kirche angriffen. Der „Islamische Staat“ bekannte sich zu dem Anschlag mit Schußwaffen und Sprengstoffgürteln am 3. Advent 2017.

Der Angriff hätte noch viele weitere Opfer gekostet, wenn es den Kirchenbesuchern nicht im letzten Augenblick gelungen wäre, das Hauptportal der Kirche zu schließen.

Unmittelbar nach dem Überfall versprachen Politiker schnelle Hilfe – doch nichts ist geschehen. Angehörigen der Minderheiten gegenüber verhalten sich Regierung und Behörden völlig gleichgültig oder abweisend. Verletzte erhalten selbst in den staatlichen Krankenhäusern nicht die notwendige Behandlung. Die örtlichen Christen leben in großer Armut.

Die IGFM möchte über unsere pakistanische Partnerorganisation Voice diesen Menschen durch den Kauf der notwendigen Medikamente helfen.

Spendenkonto der IGFM: IBAN: DE04 5502 0500 0001 4036 01, BIC: BFSWDE33MNZ

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Regensburg: Polizisten durch junge Afghanen krankenhausreif geschlagen

Zwei angeblich 17-jährige Afghanen haben am vergangenen Samstagabend in einem Regensburger Einkaufszentrum Polizeibeamte bei Personenkontrollen aus einer Gruppe von etwa 15 Männern heraus angegriffen und so schwer verletzt, dass sie sich in stationäre Behandlung begeben mussten.

Zunächst hatte die Gruppe die Personenkontrollen nur im Vorübergehen gestört. Im Nachgang – so der Polizeibericht – entschieden die Beamten gegen 21 Uhr, die jungen Männer zu kontrollieren, die zuvor die Kontrolle anderer Personen behindert hatten und sich im Einkaufszentrum aufhielten. Damit zeigten sich diese jedoch nicht einverstanden.

Trotz Bekanntgabe der Kontrolle entwickelte sich plötzlich ein Handgemenge, wobei einer der Beamten zu Boden gebracht wurde.

Ein 17-jähriger afghanischer Mann trat dem Beamten gegen den Körper, während der Hauptaggressor –  ebenfalls ein 17-Jähriger afghanischer Herkunft  –  den auf dem Boden liegenden 26-jährigen Polizisten mehrfach gegen Kopf trat.

Der Verletzte wird im Krankenhaus stationär behandelt. Er erlitt bei dem Angriff eine Gehirnerschütterung, eine Schädelprellung und eine Platzwunde. Lebensgefahr besteht glücklicherweise nicht.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://philosophia-perennis.com/2018/01/15/regensburg-afghanisch/


IS-Terroranschlag auf Kirche in Pakistan: acht Tote und über 40 Verletzte

In Pakistan sind am 17. Dezember bei einem Selbstmordanschlag auf eine christliche Methodistenkirche mindestens acht Menschen ermordet und mehr als 40 verletzt worden.

Die Tat ereignete sich in der Stadt Quetta (Provinz Belutschistan) im Südwesten des Landes. Die Region grenzt an Afghanistan und hat in den vergangenen Jahren eine deutliche Zunahme an religiös motivierter Gewalt erlebt.

Laut Behördenangaben griffen zwei Attentäter mit Sprengstoffwesten während des Gottesdienstes an. Es kam zu einer Schießerei mit vor der Kirche postierten Sicherheitskräften. Das Gebäude wurde bewacht, weil Islamisten bereits zuvor christliche Einrichtungen in der Region angegriffen hatten.

Die Polizisten sollen einen der Täter erschossen haben, der zweite sprengte sich beim Hauptportal der Kirche in die Luft. Zwei mutmaßliche Komplizen befinden sich auf der Flucht.

Zu der Tat bekannte sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) über ihr Sprachrohr Amak.

Quelle und vollständige IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/pakistan-mindestens-acht-menschen-sterben-beim-anschlag-auf-eine-kirche-103648.html

Foto: Evita Gründler


20 Vermummte störten AfD-Stand in Münster

Meldung der Polizeidirektion Münster:

Eine vermummte Gruppe von etwa 20 Personen störte Samstagmittag (16.9., 12:49 Uhr) einen Informationsstand der Partei „Alternative für Deutschland“ an der Ludgeristraße. 

Die Personen trugen weiße Overalls und Atemschutzmasken und hatten sich auch mit Tüchern vermummt.

Aus der verbalen Störung mit einem Megafon entwickelt sich ein Gerangel. Dabei setzten zwei Sicherheitsdienstmitarbeiter gegen die Vermummten Pfefferspray ein.

Durch Polizisten konnten zehn Personen der mittlerweile geflüchteten Gruppe an der Königsstraße gestoppt werden. Es handelt sich dabei um Frauen und Männer im Alter von 19 bis 57 Jahren aus Münster, Lengerich, Warendorf und Telgte.

Insgesamt wurden drei Menschen leicht verletzt. Die Ermittlungen zu den noch flüchtigen Vermummten und deren Tatbeteiligungen dauern an.

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/3737253?utm_source=directmail&utm_medium=email&utm_campaign=push

Foto: AfD Münster


Hamburg: Das sagt die Polizei zum „Schwarzen Block“ und den Gewalt-Randalen

Stellungnahme der Deutschen Polizeigewerkschaft:

Wer das Demonstrationsrecht missbraucht, um vom Hass gesteuerte Gewalttaten zu begehen, ist kein „Protestler“ oder „Aktivist“, sondern ein Straftäter und wird ohne „Wenn und Aber“ zur Rechenschaft gezogen.

Rund 1000 gewaltbereite Linksautonome haben sich zu einem „Schwarzen Block“ zusammengeschlossen, mit dem einzigen Ziel, aus der Demonstration heraus Gewalttaten zu verüben, Polizisten und Unbeteiligte anzugreifen.

Von Beginn an war diese „Demonstration“ ein geplantes und entsprechend vorbereitetes „G20-Gewalt-Event“  – und es war richtig, dass die Polizei von dieser Lageeinschätzung ausging.

„Menschenverachtende Gewaltorgie“

Mit einer menschenverachtenden Gewaltorgie wurden die eingesetzten Polizeikräfte im Laufe der Ausschreitungen mit Steinen, Pyrotechnik und sonstigen als Wurfgeschosse geeigneten Gegenständen angegriffen. Erhebliche Sachbeschädigungen sind leider zu verzeichnen gewesen.

Dank der großen Polizeipräsenz und des umsichtigen, entschlossenen und konsequenten Handelns der Polizei, konnten die massiven Ausschreitungen und Brandstiftungen räumlich zumindest in ihren Auswirkungen begrenzt werden.

Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Hamburg (DPolG), Joachim Lenders:

„Im Laufe jener Nacht haben die linksextremistische Szene, ihre Unterstützer und Sympathisanten gezeigt, worum es ihnen in Wirklichkeit beim Protest gegen den G20-Gipfel geht: um die gewaltsame Bekämpfung unserer Demokratie, des parlamentarischen Systems und des Rechtsstaats.

In ihrer ideologischen Verblendung, sind Polizisten die Verkörperung des ‚Schweinesystems‘, das sie zutiefst hassen und überwinden wollen. Es ist ausschließlich meinen Kolleginnen und Kollegen zu verdanken, dass die Hamburger Innenstadt gestern unbehelligt blieb!“

Die Polizeigewerkschaft Hamburg bedankt sich bei allen eingesetzten Kolleg/innen für ihre professionelle Arbeit und ihr Durchhaltevermögen bei einem schwierigen und sensiblen Großeinsatz. Den verletzten Kolleg/innenwünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung!

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/g20-dpolg-verurteilt-gewalttaetige-ausschreitungen-bei-der-welcome-to-hell-demonstration/


CSU-Chef Seehofer: „Wir beten für eine schnelle Genesung der Verletzten“

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer (siehe Foto) hat sich erschüttert angesichts des Terroranschlags in Manchester geäußert:

„Ein weiteres Mal ist eine europäische Metropole zum Ziel eines barbarischen Terroraktes geworden. Auch dieser Anschlag in Manchester hat unsere moderne Zivilisation und unsere Art des Lebens getroffen und unschuldige Menschen in den Tod gerissen.

Besonders erschütternd ist, dass Ziel vor allem junge Menschen und Kinder waren. Unser tief empfundenes Beileid gilt den Hinterbliebenen der Opfer. Den Verletzten gilt unser Mitgefühl. Wir beten für ihre schnelle Genesung.

Die freie Welt ist vereint in Wut über diese menschenverachtende Tat, in der Trauer um die Opfer und in der Entschlossenheit im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Kein Terrorist wird je erreichen, dass wir in unserer Art des Lebens zurückweichen. Wir alle müssen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus zusammenstehen, über alle Grenzen hinweg.“


Ägypten: Terroranschlag gegen koptische Markus-Kathedrale in Kairo mit 25 Toten

Bei einer Bombenexplosion am 11. Dezember unmittelbar neben der koptischen Sankt-Markus-Kathedrale in der Hauptstadt Kairo starben nach Angaben des ägyptischen Gesundheitsministeriums mindestens 25 Menschen, 35 seien verletzt worden. RTEmagicC_IGFM_Plakat_Art_18_Religionsfreiheit_02_jpg

Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass der Sprengsatz in der Kirche Sankt Peter und Paul detoniert sei, die an die Kathedrale angrenzt. Der oder die Täter hätten ihn offenbar in das Gebäude geworfen.

Attiya Mahrous, Mitarbeiter der Kathedrale, der nach der Explosion in die benachbarte Kirche geeilt war, berichtet: „Ich fand Leichen, darunter viele Frauen, die auf Kirchenbänken lagen. Es war eine schreckliche Szene.“

Zu dem Attentat hat sich zunächst niemand bekannt. Es war der schwerste Angriff auf die christliche Minderheit in Ägypten seit dem 1. Januar 2011. Damals starben bei einem Bombenanschlag auf eine koptische Kirche in Alexandria 21 Personen. Die Markus-Kathedrale ist auch Sitz des koptischen Papstes Tawadros II.

Etwa zehn Prozent der 90 Millionen Einwohner Ägyptens sind christliche Kopten. Die Minderheit ist immer wieder Ziel von gewalttätigen Übergriffen durch radikale Muslime.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/anschlag-auf-kathedrale-in-kairo-mindestens-25-tote-99252.html

Foto: IGFM