Warnung vor einem vermessentlichen Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Sir 5,1-8:

Verlass dich nicht auf deinen Reichtum und sag nicht: Ich kann es mir leisten.
Folg nicht deinem Herzen und deinen Augen, um nach dem Begehren deiner Seele zu leben.
Sag nicht: Wer vermag etwas gegen meine Macht? – Denn der HERR rächt die Verfolgten.
Sag nicht: Ich habe gesündigt, doch was ist mir geschehen? Denn der HERR hat viel Geduld.
Verlass dich nicht auf die Vergebung, füge nicht Sünde an Sünde, indem du sagst: Seine Barmherzigkeit ist groß, ER wird mir viele Sünden verzeihen.
Denn Erbarmen ist bei ihm, aber auch Zorn, auf den Frevlern ruht sein Grimm.
Zögere nicht, dich zu ihm zu bekehren, verschieb es nicht Tag um Tag! Denn sein Zorn bricht plötzlich aus, zur Zeit der Vergeltung wirst du dahingerafft.
Vertrau nicht auf trügerische Schätze; sie nützen nichts am Tag des Zorns.