Warum Merkels Asylpolitik weder dem Wohl der Deutschen noch der Migranten dient

Von Hanna Jüngling

Die derzeitige Situation hat etwas Surreales:
Millionen wollen zu uns, weil sie sich irgendeine Traumvorstellung gemacht haben, vielleicht sogar von irgendeiner Seite bewusst belogen und in ihrer Heimat auf eine lebenslange „Null“, vielleicht sogar auf drohende Versklavung gesetzt werden. 

Sie setzen ihr Leben und all ihr Geld aufs Spiel. Auch wenn nun einige per Flugzeug kommen, bewegt sich die Masse doch auf hochgefährlichen Wegen, überfüllten Booten oder im Niemandsland von Flüchtlingsrouten, die umlagert sind von Kriminellen, die wiederum von diesen Leuten profitieren wollen, und insgesamt eine explosive Situation um die Flüchtlinge herum und unter ihnen erzeugen.

Im Großen und Ganzen aber kommen Leute in Massen, weil es für sie zu Hause keinerlei Bindung mehr zu geben scheint.
Wundert das denn niemand hier? Ist das „normal“?
Verhält sich ein Mensch so, wenn er noch irgendeine Bindung an seine Heimat, seine Familie, seine Kultur verspürt?
Was müsste geschehen, dass auch ich alles, auch mein Leben aufs Spiel setze, um von hier wegzugehen?

Ich verabscheue Merkels fahrlässige, machtgeile, zynische Wurschtelpolitik und denke, dass sie sich dafür spätestens vor Gott verantworten muss. Besser wäre, wenn sie bald hier vor Gericht gestellt würde – aber nicht nur sie.

„She’s a puppet“, sagte neulich jemand aus den USA zu mir. Von außen wirkt sie wie ein Politikautomat, der ferngesteuert wird. Aber von wem? Und dieselbe Person sagte auch über Trump „He is a puppet“, wobei ich das korrigierte und präzisierte „Oh no, he is a muppet!“.

Trump ist eine Satire-Show auf amerikanische Präsidentschaft. Merkel ist die trübselige deutsche Version davon.

Ich befürchte allerdings, dass diese Frau den Bogen dermaßen überspannt, dass am Ende das „Imperium“ zurückschlagen wird, und zwar so, wie wir es uns alle nicht wünschen. Die Stimmung ist längst gekippt, aber diese Traumtänzer in Berlin realisieren das nicht. Und es sind schon manche, die sich sicher wähnten in ihrer Macht, so schnell abgestürzt, dass niemand es erwartet hätte. Das wird Merkel und Schäuble auch geschehen, wie ich befürchte.

Diese „Flüchtlingsströme“ sind als Phänomen mit bloßer Dämlichkeit oder Fahrlässigkeit nicht mehr zu erklären. Natürlich stellt sich auch hier der Eindruck der Inszenierung ein.  

Inzwischen macht man neben Gewalt- die normalen Alltags-Erfahrungen mit den „Geflüchteten“. Und da sieht es seltsam aus. Die Kommunen suchen Jobs für sie, etwa als Wächter in Museen. Wenn man dann dort zB einen Iraker herumstehen sieht mit seinem Museumswärterschild und einer schicken Uniform, der einem vertraulich sagt, er wolle eigentlich nach Hause und wisse nicht, was er hier eigentlich sucht in diesem kalten Land mit seinen surreal gestimmten, aber abweisenden Gutbürgern, dann gehen Warnlampen anderer Art an.

Man hat diese Leute von mehreren Seiten betrogen und belogen. Es fängt schon damit an, dass ihre Qualifikationen hier nicht integrierbar sind. All das dumme Geschwätz etwa Göring-Eckhardts, das die kapitalistische Obsession nicht einmal verbergen will („Die Unternehmer scharren schon mit den Hufen…“), macht sich in der Talkshow gut, ist aber so realitätsfern, dass ich diese Frau am liebsten dazu zwingen würde, umgekehrt in Bagdad Museumswächterin zu spielen, und dabei als Unqualifizierte behandelt zu werden, die nie im Leben etwas geleistet hat, das irgendeinen verwertbaren Wert hatte. Denn genauso geht es diesen Leuten ja – sie fühlen sich teilweise wie auf dem Mond.

Ich weiß nicht, welch schmutziges Spiel hier gespielt wird, aber eines weiß ich: Niemals verlassen Millionen ohne „Schiebung“ und Lügen und Terror oder weil man sie zu Hause regelrecht nach Deutschland „entsorgt“, ihre Länder.

Für letzteres spricht das Problem, dass Herkunftsstaaten ihre Bürger nach Ablehnung des Asylantrages hier nicht mehr „zurücknehmen“. Auch dieses Detail sollte uns doch stutzig machen. Das ist ein völkerrechtlichen Novum und auch ein krimineller Akt seitens der Länder.

Auch wenn die Leute ohne Pass kommen, ist leicht zu klären, woher sie stammen. Einen Deutschen erkenne ich im Ausland doch auch immer sofort an der Sprache und v.a. der ganzen Art, aufzutreten. Es wäre also ganz einfach und meist eindeutig, die Herkunft der Leute zu identifizieren!

Und von all dem abgesehen weiß jeder Geschichtsbewanderte, dass ca 80% all dieser Menschen keinerlei Chance haben werden. Sie werden ihr Leben in dumpfer Brütung in irgendeiner deutschen Vorstadt oder verslumten Stadtzentren verbringen und sich niemals integrieren können. 

Die Einheimischen tun zwar mehrheitlich (noch!) gutmenschlich, gehen ihnen aber faktisch aus dem Weg und verabscheuen sie. Das sieht doch jeder Blinde mit Krückstock: viele Deutsche agieren gerne schizophren:Einerseits behandeln sie die Fremden als virtuelle Objekte ihrer narzisstischen moralischen Geltungssucht, andererseits stoßen sie sie knallhart vor den Kopf, indem sie sie als die, die sie sind, ignorieren.

Die Angst vieler kritischer Deutscher, irgendwelche „Drahtzieher“ wollten die einheimischen Bevölkerungen vermischen und zerstören, rekurriert zwar auf entsprechende alberne ideologische Ideen, die es gibt („Kalergi“-Plan), aber die Geschichte zeigt, dass solche Vermischungen, wenn überhaupt, nur sehr schleppend oder auch gar nie geschehen. In jedem Fall müsste man eine Perspektive von mehreren hundert Jahren einnehmen.

Soziologische Karten großer amerikanischer Städte zeigen, dass sich die Volksgruppen bis heute im Großen und Ganzen nicht vermischen und in bestimmten Stadtteilen segregierte Populationen ansiedeln. Es gibt „Schwarzenviertel“, „China Town“, fast hermetisch abgeriegelte Bezirke chassidischer Sekten oder Deutschenkonzentrationen in bestimmten Staaten. Auch in der UdSSR haben sich ethnische und kulturelle Populationen trotz stalinistischer Umsiedlungspolitik nicht wesentlich vermischt. Und genauso wird das auch hier so kommen.

All jene, die jetzt immer noch undifferenziert und saumselig Merkels fahrlässige Politik loben, müssen dem ins Auge sehen: wir entvölkern so ganze Länder und destabilisieren sie dadurch, zerstören aber unseren Sozialsstaat und dessen hohen Standard so nachhaltig, dass auch hier eine Verelendung zu erwarten ist, die schon jetzt für viele Realität ist.

Andererseits wird eine kulturelle einheimische Konzentration geschehen, und jeder sollte das Alte hinter sich lassen und dieser Zukunft mit unerschüttertem, nicht-weinerlichen Gestaltungswillen entgegengehen.

Unsere Gast-Autorin, die Musikerin, Publizistin und Künstlerin Hanna Jüngling, hat unlängst ein theologisches Buch veröffentlicht: http://zeitschnur.blogspot.de/2017/02/neuerscheinung-zum-thema-theologie-der.html

 


Widerspruch zur Predigt von Bischof Genn und zu Äußerungen von Dr. Sonja Strube

Die „Westfälischen Nachrichten“ aus Münster veröffentlichten am 18. Januar 2017 einen Leserbrief von Thomas May aus Sendenhorst, in dem sich der katholische Theologe kritisch mit der Silvesterpredigt von Bischof Dr. Felix Genn befaßt. May

Der katholische Oberhirte hatte in dieser Ansprache erklärt, es gäbe keinen Grund, eine Islamisierung in Deutschland zu befürchten oder sich vor einer Vermischung von Religionen und Kulturen abzuschotten.

Der Autor (siehe Foto) schreibt über diese Bischofspredigt folgendes:

„Die durch „Islamisierung“ beunruhigten Menschen haben sich ihre Angst nicht ausgesucht. Sie ihnen zum Vorwurf zu machen oder gar über sie zu spotten ist unanständig und kränkend. Da hat Bischof Genn noch reichlich pastorale Luft nach oben.

Sein Versuch, der Angst mit dem biblischen Appell „Fürchtet euch nicht“ entgegenzutreten, greift zu kurz und ist ebenso der Wirklichkeitsferne geschuldet wie jener, mit der Bergpredigt Realpolitik betreiben zu wollen.

Die Redeweise von der angeblich als unaufhaltsam hinzunehmenden Vermischung der Religionen kommt nicht nur einer Kapitulation vor dem Islam gleich, sondern steht auch im Widerspruch zur kirchlichen Lehre von der Einzigartigkeit und Heilsuniversalität Jesu Christi (vgl. z. B. die Erklärung „Dominus Iesus“ der Glaubenskongregation aus dem Jahr 2000).“

Außerdem widerspricht der Verfasser einem Leserbrief von Dr. Sonja Strube aus Osnabrück; die linkskatholische Dozentin lehrt dort „Islamische Theologie“ am Institut für Kath. Theologie. Wenig erstaunlich also, daß sie die Silvesteransprache des Bischofs heftig verteidigt und zugleich den Eindruck zu erwecken versucht, als gäbe es keine seriöse Sachkritik an dieser Predigt, sondern nur ultrarechte Hetze.

Dazu stellt Thomas May folgendes fest:

„In ihrer Ereiferung verfällt Frau Dr. Strube selbst genau in den Modus der „verbalen Gewalt“, die sie „Rechten“ vorwirft, und bringt sich so um ihre Glaubwürdigkeit. Das Feindwort „rechts“/„Rechte“ dient der katholischen Dozentin dabei durchgängig als Dreschflegel.

Wer jedoch die Legitimität einer politischen Rechten bestreitet, offenbart ein reduziertes Demokratieverständnis. Denn erst das gesamte politische Parteienspektrum ist in der Lage, Meinungen und Willen des Volkes differenziert und vollständig abzubilden.

„Hetze“, sofern es sich um solche handelt und sie nicht bloß unterstellt wird, ist ausnahmslos strafrechtlich zu verfolgen: Hetze von „rechts“ wie Hetze gegen „rechts“. Hier ist wohl nicht nur im Kopf der Autorin eine „Normalitätsverschiebung“ vonnöten.“