Arabischer Yom-Kippur-Krieg gegen Israel jährt sich jetzt zum 45. Mal

Morgen Abend beginnt Yom Kippur, der jüdische Versöhnungstag, an dem traditionell gefastet und um Vergebung der Sünden gebetet wird.

Für Israel markiert dieses Fest die Erinnerung an den Yom Kippur-Krieg 1973, der sich in diesem Jahr zum 45. Mal jährt. 

Premierminister Netanyahu erklärte dazu bei der wöchentlichen Koalitionssitzung am Sonntag u.a.:

„In dieser Woche begehen wir in Synagogen und auf Friedhöfen Yom Kippur, den heiligsten Tag unseres Volkes und den Tag, an dem wir, vor 45 Jahren, einem blutigen Angriff ausgesetzt waren, der uns tausende Opfer gekostet hat.

Wir müssen alles tun, um Krieg zu verhindern. Seine Opfer zerstören das Leben von Familien, und sie sind eine offene Wunde im Herzen der Nation. Doch wenn uns ein Krieg aufgezwungen wird, müssten wir alles tun, um ihn mit so wenig Verlusten wie möglich zu gewinnen.

Vor 45 Jahren täuschten sich die Geheimdienste in ihrer Einschätzung der Kriegsabsichten von Ägypten und Syrien. Als diese Absichten ohne jeden Zweifel offen lagen und die Gefahr sich vor unserer Haustür befand, beging die politische Führung den schwerwiegenden Fehler, einen Präventivschlag nicht zuzulassen. Diesen Fehler werden wir niemals wiederholen.“

Quelle: http://newsletter.israel.de/i/_TT5jG_-gXh0AdY4MIBtLxFarux_a1SunfMGTTCHhqs


Der höchste jüdische Feiertag Yom Kippur beginnt heute Abend

Am heutigen Dienstagabend beginnt Yom Kippur, der Versöhnungstag und höchste Feiertag der Juden, an dem in Israel das öffentliche Leben für 25 Stunden beinahe komplett zum Stillstand kommt. 1403634115528

Yom Kippur, acht Tage nach Rosh ha-Shana (dem jüdischen Neujahrsfest), ist der Versöhnungstag, der Tag des göttlichen Gerichts, der Buße und Umkehr (Lev. 23, 27-32), an dem die Verfehlungen des einzelnen Menschen gesühnt werden.

Es ist der einzige in der Bibel genannte Fastentag. Yom Kippur fordert dazu auf, über die eigenen Verfehlungen und Vergehen nachzudenken. Gläubige Juden beten an diesem Tag um Vergebung der Sünden zwischen Menschen und Gott und bereuen fehlerhaftes Handeln und Vergehen im zwischenmenschlichen Bereich.

Die wichtigsten religiösen Vorschriften des Yom Kippur – lange Bittgottesdienste und ein 25-stündiges Fasten – werden sogar von vielen eigentlich säkularen Juden befolgt.

Alle Unterhaltungs- und Vergnügungsstätten sind in Israel geschlossen; Fernseh- und Radiosendungen werden eingestellt – sogar Nachrichten werden nicht gesendet; der öffentliche Verkehr ruht, die Flughäfen werden geschlossen und viele Straßenzüge abgesperrt.

Es besteht ein gesellschaftlicher Konsens darüber, dass am Yom Kippur kein Auto gefahren wird. Für viele Säkulare, vor allem auch Kinder, ist der höchste Feiertag daher der Tag für ausgedehnte Fahrrad- oder Inlineskater-Ausflüge. Auch die Videotheken sind vor Yom Kippur traditionell gut besucht – viele säkulare Israelis sorgen sich ohne Fernsehprogramm vor Langeweile.

Heute wird an diesem Tag auch des Yom-Kippur-Krieges gedacht, also des Überraschungsangriffs Ägyptens und Syriens auf Israel am Yom Kippur 1973.

Quelle: http://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/Feiertage/Pages/Yom-Kippur.aspx


Israel und Judentum: am Freitagabend beginnt Yom Kippur (Tag der Sühne)

Am Freitagabend beginnt Yom Kippur, der höchste jüdische Fastentag. Wörtlich bedeutet Yom Kippur „Tag der Sühne“, wenn im Deutschen auch oft vom „Versöhnungstag“ die Rede ist.

Er ist ein Tag der Buße und Umkehr (AT, Lev. 23, 27-32), an dem die Verfehlungen des einzelnen Menschen gesühnt werden. Würde und feierlicher Ernst sind an diesem Tag in der Öffentlichkeit stärker ausgeprägt als bei anderen Festen. Das Land Israel kommt für 25 Stunden zu einem absoluten Stillstand.

Weitere Auskünfte zu Yom Kippur finden Sie hier: http://bit.ly/WSYomKippur

GRAFIK rechts (hebräisch und englisch): „Mögest Du eingeschrieben sein im Buch des Lebens

In diesem Jahr wird in Israel noch mehr als in anderen Jahren des Jom-Kippur-Krieges gedacht, der genau am Yom Kippur vor vierzig Jahren (6. Oktober 1973) mit dem Überraschungsangriff der syrischen und ägyptischen Armeen gegen Israel begann. In vielen israelischen Zeitungen war der vierzigste Jahrestag des traumatischen Überfalls Anlass für historische Rückblicke und Diskussionen über die Aktualität der Ereignisse.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin