Generalinspekteur der Bundeswehr in Israel

​Eberhard Zorn, Generalinspekteur der Bundeswehr, besuchte in den letzten zwei Tagen Israel. Er war zu Gast beim Stabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, Aviv Kochavi (siehe Foto).

Der Besuch des Generals ist der erste Besuch in Israel seit seinem Amtsantritt.

Zwischen den Israelischen Verteidigungsstreitkräften und der deutschen Bundeswehr besteht eine enge Kooperation. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit nahm die deutsche Luftwaffe vor knapp einem Monat an der internationalen Übung „Blue Flag“ in Israel teil.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin – Foto: IDF


Raketenhagel der Hamas gegen Wohngebiete

Mehr als 150 Raketen hat die terroristische Organisation Hamas in der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag auf israelisches Gebiet abgefeuert. Ins Visier genommen wurden dabei ausdrücklich Wohngebiete.

In Eshkol wurde eine Gastarbeiterin aus Thailand durch eine Rakete schwer verletzt. Medienberichten zufolge waren Schrapnelsplitter in ihren Magen eingedrungen. Darüber hinaus wird von zahlreichen weiteren Verletzten und Schäden berichtet.

In den Gemeinden nahe der Grenze zum Gazastreifen ist das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen gekommen. Alle Ferienlager für Kinder wurden abgesagt, ebenso die Arbeit auf den Feldern. Geschlossen ist auch das Sapir-College in Sderot, ebenso wie Strände in der Region. Der Zugverkehr zwischen Ashkelon und Netivot wurde unterbrochen.

Als Reaktion auf die Angriffe haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) in der Nacht zahlreiche Luftschläge auf Terroreinrichtungen der Hamas im Gazastreifen ausgeführt. Dabei wurden um die 150 Ziele zerstört und deren Möglichkeiten der Organisation deutlich eingeschränkt.

Quelle: Ynet / israelische Botschaft


Israel zerstörte maritimen Terror-Tunnel

Bei den Angriffen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) auf Terrorziele der Hamas im nördlichen Gazastreifen am 3. Juni war auch ein maritimer Terrortunnel der HAMAS zerstört worden, wie jetzt bekannt wurde.

Dabei handelte es sich um einen Tunnel, der vom Land unter der Erde ins Meer führte, wodurch Terroristen unerkannt von dort nach Israel gelangen könnten. Der Verlauf des Tunnels wurde im Rahmen einer länger andauernden Operation gegen die Marine-Kräfte der Hamas entdeckt.

Es ist der erste Tunnel dieser Art, der von  ZAHAL zerstört wurde.

Die Hamas benutzt Terrortunnel, um Terroristen aus dem Gazastreifen nach Israel zu schleusen, wo sie israelische Zivilisten angreifen sollen. In der Vergangenheit wurde eine Vielzahl solcher Tunnel durch ZAHAL entdeckt und vernichtet.

Quelle: Israelische Verteidigungsstreitkräfte


Yom Hazikaron: Israel gedenkt der Gefallenen

Am Dienstagabend und Mittwoch, einen Tag vor dem Unabhängigkeitstag, wird der Gedenktag YOM HAZIKARON für die Gefallenen Israels begangen, an dem der toten Angehörigen der Sicherheitskräfte, der Terroropfer und der Versehrten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) gedacht wird.

Die Zählung der Toten beginnt mit dem Jahr 1860. Dies ist das Jahr, das den Beginn der Siedlung von Juden außerhalb der historischen Stadtmauern Jerusalems markiert.

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Gefallenen von ZAHAL um 101 gewachsen. Seit Beginn der Staatsgründung sind 3.134 Zivilisten bei Terroranschlägen ermordet worden, davon 12 im vergangenen Jahr. Die Zahl der Opfer insgesamt beträgt 23.645 Menschen.

Der Gedenktag beginnt mit einer Schweigeminute um acht Uhr abends. Die zentrale Gedenkfeier findet am Abend an der Klagemauer in Jerusalem statt.

Daran nehmen traditionell u.a. der Staatspräsident, der Generalstabschef und Angehörige der Opferfamilien teil. Am nächsten Tag um elf Uhr vormittags werden bei Sirenenton zwei Schweigeminuten abgehalten.

Im Anschluss daran finden auf den Militärfriedhöfen in ganz Israel Gedenkzeremonien statt, die zentrale Zeremonie hier ist diejenige auf dem Herzl-Berg.


UNESCO: Israel ist weltweit führend in der internationalen Notfall- und Katastrophenhilfe

Das Feldlazarett der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) wurde in der vergangenen Woche in einer Zeremonie in Ramat Gan als erstes und einziges weltweit von der Weltgesundheitsorganisation UNSECO mit dem Gütesiegel des Typs 3 ausgezeichnet.

ZAHAL entsendet das Feldlazarett regelmäßig als eines der ersten und größten, um den Opfern von Naturkatastrophen zu helfen. Es ist weitverzweigt und besteht aus bis zu 30 Zelten, die in weniger als 12 Stunden aufgebaut und einsatzfähig gemacht werden können.

BILD: In Haiti wird eine Frau vom israelischen Notfall-Team behandelt (Foto: ZAHAL)

Dabei bietet es die qualitativen Standards eines hochentwickelten regulären Krankenhauses. Teams des medizinischen Korps von ZAHAL und der Einheit für Heimatschutz leisteten damit u. a. Unterstützung bei der Bergung und medizinischen Versorgung nach dem Erdbeben in der Türkei 1999, dem Erdbeben in Haiti im Jahr 2010, einem Taifun auf den Philippinen im Jahr 2013 und nach dem Erdbeben in Nepal 2015.

Im Jahr 2013 hatte die WHO einen Kriterienkatalog erstellt, um ausländische medizinische Notfallhilfeteams nach drei Klassen zu kategorisieren. Israel ist das erste und einzige Land, das mit der höchsten Klasse ausgezeichnet wurde und nur zwei weitere Lazarette haben das Potential, in naher Zukunft ebenfalls diese Auszeichnung zu erhalten.

Die Kriterien für Typ 3 sind unter anderem mindestens 40 stationäre Betten, eine Intensivstation, zwei Operationsräume und die Möglichkeit für 15 bis 30 Operationen am Tag. Das Feldlazarett von ZAHAL übertrifft diese Anforderungen mit 86 stationären Betten und vier Operationsräumen sogar deutlich. Da es zusätzlich über Bereiche für Geburtshilfe und plastische Chirurgie verfügt, gilt es eigentlich sogar als Typ 3 Plus.

Die Klassifizierung des Typs 3 stellt sicher, dass israelische Teams auch weiterhin zu den ersten gehören, die Zugang zu Unglücksorten erhalten und untermauert Israels Position als weltweit führend in der medizinischen Notfallhilfe.

Quellen: Times of Israel, israel. Botschaft


Israelis entdecken neuen Terror-Tunnel

Zum zweiten Mal innerhalb eines Monats haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) einen Tunnel entdeckt, der aus dem südlichen Gazastreifen nach Israel gegraben worden war. 

Der Tunnel, der wenige Kilometer von dem vor etwa drei Wochen entdeckten Tunnel entfernt verlief, lag etwa 26 bis 28 Meter tief unter der Erde.

BILD: Durchbruch zum Tunnel (Foto: IDF)

Über siebentausend Menschen leben im Umkreis von fünf Kilometern der Grenze zum Gazastreifen und sind daher durch die Terror-Tunnel unmittelbar gefährdet.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin