Maskenskandal: Vertrauensverlust für Politiker

– Die Korruptionsvorwürfe gegen Politiker der Union im Zuge der Maskenbeschaffung haben das Vertrauen von 58 Prozent der Deutschen in die politische Klasse erschüttert.
– Bei AfD-Wählern ist der Vertrauensverlust besonders groß.  


Bei 58 Prozent der Deutschen haben die jüngsten Korruptionsvorwürfe gegen Politiker der Union im Zuge der Maskenbeschaffung das Vertrauen in die politische Klasse erschüttert.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von INSA Consulere, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Gleichzeitig gaben 22 Prozent der Befragten an, diesen Vertrauensverlust nicht zu teilen; 11 Prozent wissen nicht, wie sie zu der Aussage stehen.

Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautete: „Die jüngsten Korruptionsvorwürfe gegen Politiker von CDU/CSU im Zuge der Maskenbeschaffung haben mein Vertrauen in die politische Klasse erschüttert.“ 

Mit steigendem Alter steigt auch der Anteil der Befragten, die durch diese Korruptionsvorwürfe erschüttert wurden: Beträgt er unter den 18- bis 29-Jährigen noch 41 Prozent, so liegt er in der Gruppe der über 60-Jährigen bei 70 Prozent.

Die Erhebung, für die 2.068 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 12. und 15. März befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Partei-Affinität auf.

Bei Wählern der Union war das Vertrauen in die politische Klasse als einziger Gruppe nicht absolut mehrheitlich erschüttert. (46 zu 40 Prozent). Bei Wählern der AfD ist der Vertrauensverlust in die politische Klasse am größten (76 Prozent), gefolgt von Anhängern der FDP und der Linkspartei (jeweils 70 Prozent). Von den SPD-Wählern gaben ab 65 Prozent an, ihr Vertrauen sei erschüttert. Unter Anhängern der Grünen beträgt der Wert 63 Prozent.

Quelle: www.die-tagespost.de.

Foto: Dr. Edith Breburda


Chef der Polizeigewerkschaft: Der deutsche Staat muß „mehr Stärke und Härte zeigen“

Auf einer Pressekonferenz vor dem Verein ausländischer Presse in Deutschland hat der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, gefordert, dass der Staat wieder mehr Stärke und Härte zeigen müsse. 45074405z

Im Haus der Bundespressekonferenz beschrieb Wendt die derzeitigen „Baustellen“ hierzulande, die in Teilen der Bevölkerung zu einem Vertrauensverlust in die Politik geführt hätten. Nicht nur der Sicherheitsbereich müsse demnach gestärkt werden, sondern auch Justiz, Schulen, Kindergärten und die Verwaltung.

Ausführlich behandelt Wendt diese und weitere Themen in seinem neuen Buch „Deutschland in Gefahr“.

Quelle: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/der-staat-muss-wieder-staerke-zeigen/