Der Historiker Dr. Guido Hitze spricht am 20.11.2014 in Düsseldorf

Zum 100. Geburtstag von Dr. Herbert Czaja (1914 – 1997)

Dieser informative Vortrag wird veranstaltet am Donnerstag, den 20.11.2014 in Düsseldorf im Gerhard-Hauptmann-Haus (Bismarckstraße 90) um 18  Uhr.

Der Geschichtswissenschaftler Dr. Guido Hitze spricht zum Thema: „Unbequeme Vaterfigur – zum 100. Geburtstag von Dr. Herbert Czaja 1914-1997“

Es geht um Leben und Wirken des 1914 in Teschen (Österreichisch Schlesien) geborenen und 1997 in Stuttgart verstorbenen Dr. Herbert Czaja (siehe Foto).

Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Jagiellonen-Universität in Krakau und weiteren Promotionsstudien in Wien erfolgte 1939 Czajas Promovierung in Krakau und seine erste Lehrertätigkeit dort.

Nach Wehrdienst und amerikanischer Kriegsgefangenschaft wurde er 1945 nach Oberschlesien rückgeführt und 1946 aus seiner Heimat vertrieben.

Als Studienrat in Stuttgart wurde er 1946 Mitglied in der Jungen Union und in der CDU. Er war jahrzehntelang Präsident des BdV (Bund der Vertriebenen) und bis 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages mit starkem Engagement für die Vertriebenen und für Familien und Kinder.

Dr. Guido Hitze ist als Historiker mit der Geschichte Oberschlesiens, woher auch Dr. Czaja stammte, bestens vertraut. Die Vertriebenenpolitik in der Bundesrepublik Deutschland ist eines seiner Spezialgebiete.

Quelle: www.g-h-h.de


Unionsfraktion begrüßt Nominierung von Bernd Fabritius als neuen BdV-Präsidenten

Das Präsidium des Bundes der Vertriebenen (BdV) schlägt Bernd Fabritius als Nachfolger Erika Steinbachs im Amt des Präsidenten vor.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig: 159481-3x2-teaser296

„Bernd Fabritius ist ein ausgezeichneter Kandidat für die Wahl zum Präsidenten des Bundes der Vertriebenen in der Nachfolge von Erika Steinbach.

Als Vorsitzender der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und des Weltverbands seiner Landsmannschaft arbeitet er seit Jahren mit großem Engagement daran, die Brückenfunktion der deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa für den Bereich der Völkerverständigung zu nutzen.

Dass der Vorsitzende einer aktiven Landsmannschaft sich um den Vorsitz von Deutschlands größter Vertriebenenorganisation bewirbt, zeugt von der großen Zukunftsorientierung des Themas.

Zugleich verkörpert die Kandidatur einen Generationswechsel. Es sind erfolgreiche Praktiker der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wie Bernd Fabritius, die in der Lage sind, die Themen Flucht und Vertreibung der Deutschen mit der europäischen Verständigung und Freundschaft zu verbinden. Sein erfolgreiches Wirken, insbesondere für die Siebenbürger Sachsen, wird nicht nur in Deutschland, sondern auch europaweit und im besonderen Maße in Rumänien anerkannt.

Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag freut sich, dass der erste stellvertretende Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten sich um dieses wichtige Amt des Präsidenten des Bundes der Vertriebenen bewirbt.“