Niger: Islamische Dschihadisten verwüsten zwei kirchlich geförderte Schulen

Am Abend des 19. Oktober wurden zwei Schulgebäude  – eines in Bomoanga und eines im Nachbardorf Kiki  – von radikal-islamischen Dschihadisten verwüstet. Dies berichtet Pater Mauro Armanino aus dem Bistum Niamey.

Es handelt sich um jene Gemeinden, in denen der italienische Missionar Pater Pierluigi Maccalli vor mehr als 13 Monaten entführt wurde.

Beide Schulen  – eine privat-kirchliche und eine öffentliche – wurden von der Diözese Niamey mitfinanziert und mitaufgebaut.

Wie das Nachrichtenportal „Actuniger“ berichtet, sollen die Angreifer mit Motorrädern in die Dörfer gekommen sein.

„Die Regierungstruppen scheinen nicht in der Lage zu sein, diese zerstörerische Welle aufzuhalten“, beklagt der Missionar:

„Dieser Vorfall, der vor allem die Kinder der armen Bauern in der Region betrifft, bestätigt ein weiteres Mal die Instabilität in der Grenzregion zu Burkina Faso. In diesem Land werden Kinder daran gehindert, das Recht auf Schulbildung wahrzunehmen“, so Pater Mauro abschließend.

Quelle: Fidesdienst


Indien: Jesuitenkolleg von 500 radikalen Hindus verwüstet – schwerverletzte Studenten

Rund 500 Hindu-Extremisten verwüsteten ein Jesuitenkolleg im ostindischen Bundesstaat Jharkhand in Mundli Tinpahar, 38 km südlich von Sahibganj in Jharkhand. Dies berichtet der Sekretär des Kollegs, Pater Thomas Kuzhively.

Nach Angaben des Ordensmanns fand der Angriff am vergangenen 3. September statt:

„Nach dieser Episode ist das ‚St. John Berchmans Inter College‘ infolge der verursachten Schänden geschlossen. Die Polizei oder die Landesregierung haben noch keinerlei Maßnahmen auf den Weg gebracht. „

Wie Pater Thomas berichtet, kam es zu dem gewaltsamen Übergriff nach einer Auseinandersetzung zwischen Studenten. Die Angreifer drangen bewaffnet mit Stöcken, Ketten, Eisenstangen, Messern und Pistolen in den Campus ein, wo sie Jugendliche angriffen, die im Internat „Loyola Adivasi“ untergebracht sind.

„Zwei Jugendliche wurden schwer verletzt und konnten nur durch das rasche Handeln der Ordensschwestern gerettet werden, die am College im Dienst waren. Obwohl ein Krankenwagen gerufen wurde, erlaubte die Menschenmenge nicht, die Verwundeten ins Krankenhaus zu bringen. Später brachte sie die Polizei dann ins Rajmahal-Krankenhaus“, erläutert Pater Thomas.

Die Eindringliche sollen auch versuchten haben, Studentinnen und weibliches Personal sexuell zu belästigen, so der Priester weiter.

Der Jesuitenpater Nobor Bilung habe versuchte, mit der der aufgebrachten Menge zu sprechen, wurde jedoch selbst am Kopf verletzt. „Der Schulleiter und das gesamte Verwaltungspersonal waren hilflos uns schockiert. Keiner hat es geschafft, die Menge zu beruhigen“, stellt der Jesuit fest.

Die Angreifer zertrümmerten Fensterscheiben und Einrichtungsgegenstände und beschädigten die Elektrik und die Audioanlage des Kollegs. Nach der Verwüstung des Gebäudes zogen die Eindringlinge weiter zum Wohnheim und griffen auch dort das Gebäude an. Die Angreifer nahmen das vorhandene Bargeld und drei Handys mit, die zur gemeinsamen Nutzung durch die Internatsbewohner zur Verfügung stehen.

Drei Ordensfrauen versuchten das Vorankommen der Eindringlinge am Eingangstor des Internats aufzuhalten, in dem sich 200 Studenten versteckt hatten.

Die herbeigerufenen Polizeibeamten stellten vor Ort den Schaden fest und versuchten ebenfalls, die Angreifer aufzuhalten, die die Polizisten mit Steinen bewarfen und dabei mehrere Beamte verletzten und einen Polizeijeep umstürzten. Nach vier Stunden Chaos löste sich die Menge auf.

Die Schulen in der Region planen einen Sonderstreik, um gegen den Angriff zu protestieren.

Quelle: Fidesdienst


Berlin: „Antifa“ klaut Daten und verwüstet Geschäftstelle der Lucke-Partei LKR

LKR-Generalsekretär: Extremisten-Sumpf trockenlegen

Im Zusammenhang mit dem Einbruch, dem Datendiebstahl und der Verwüstung der Bundes- und Landesgeschäftsstelle der Liberal-Konservativen Reformer (LKR) am 2. März 2017 in Berlin ist heute im Internet ein Bekennerschreiben der sog. „Antifa“ aufgetaucht.

Vorsitzender der LKR ist Prof. Dr. Bernd Lucke, einstiger Gründer der AfD (siehe Foto).

In dem linksradikalen Schreiben heißt es, „die gesellschaftlichen reaktionären Prozesse der vergangenen Jahre sind für uns Grund genug, Rassisten, Faschisten und deren Profiteure direkt anzugreifen.“

Die Partei LKR wird an anderer Stelle als „legitimes Angriffsziel“ bezeichnet. LKR-Generalsekretär Jürgen Joost hat die Tat selbst, aber auch die Veröffentlichung im Internet, auf das Schärfste verurteilt:

„Ein Anschlag auf eine demokratische Partei ist ein Anschlag auf die Demokratie selbst. Es gibt einen linken Bodensatz in unserer Republik, der nicht nur demokratiefeindlich, sondern hochgradig kriminell, gewaltbereit und aggressiv ist. Das Verhalten der Antifa ist häufig mit den Praktiken der nationalsozialistischen SA in der Weimarer Republik zu vergleichen. Hier handelt es sich nicht um politische Aktivisten, sondern zumindest in Teilen um Verbrecher.“

Der gewaltbereite rote Sumpf, so der LKR-Generalsekretär, müsse genauso ausgetrocknet werden wie der gewaltbereite braune Sumpf:

„Wir wissen, dass auch linke Parteien und Gewerkschaften Verbindungen zur Antifa pflegen. Ich fordere SPD, Grüne und Linke und alle gesellschaftlichen Gruppen auf, jegliche Verbindung zur Antifa zu beenden und sich eindeutig zu distanzieren. Wer rechte Gewalt anprangert und zu linker Gewalt schwiege, wäre ein Heuchler mit abgrundtiefer Doppelmoral.“

Quelle: Pressemitteilung der LKR