Argentinien: Seherin Luz de Maria bietet Stigmatisationen und Visionen der Endzeit

Von Felizitas Küble

Im Getümmel von Wundersucht und „frommer“ Sensationslust fehlt es auch in Lateinamerika nicht an passenden Sehern und Botschaften des Himmels.

Zu ihnen gehört seit einigen Jahren die auch auf deutschen Webseiten beworbene „Mystikerin“ Luz de Maria. Die in Costa Rica geborene Familienmutter lebt in Argentinien und leitet dort Gebetsgruppen. Nun ist das Land groß, doch auf der Reklame-Seite für die Seherin wird die Stadt oder Gemeinde, in welcher sie wohnt, nicht erwähnt. 

Immerhin tritt sie mit Namen auf, was man nicht von allen“Begnadeten“ behaupten kann, gab es doch beispielsweise jahrelangen Wirbel um eine anonyme „irische Seherin“ mit ihren Warnungs-Botschaften: sie behauptete, schon vor der eigentlichen Wiederkunft Christi in Herrlichkeit sei er weltweit mit einem Kreuz am Himmel sichtbar und bringe die „Warnung“, eine angebliche „Seelenschau“ als Prüf- und Straf-Aktion für alle Erdenbewohner etc.

Es handelt sich hierbei um Ankündigungen, die in ähnlicher Weise auch von jener argentinischen Seherin verkündet werden. Von und über Luz de Maria ist anscheinend  – noch  – kein Buch in Deutsch erschienen; das hier abgebildete Buch in ihrem Heimatland zeigt typischerweise eine Bluttränen-Madonna, angeblich entstanden auf einem Bildnis von Guadalupe. 

Allerlei wundersame „Zeichen“ sind in der Seher-Szene gang und gäbe, gleichsam das Salz in der Suppe.

Auf dieser Webseite  – https://www.revelacionesmarianas.com/de/luzaleman.html  – wird diese Sühneseele näher vorgestellt. Natürlich führt auch sie ein Opferleben, weil sie „Verfolgung“ und „üble Nachrede“ von denen erleidet, die ihre Botschaften „nicht akzeptieren“. 

Aber – so heißt es tröstlich weiter – die Visionärin „nimmt das an, wissend, dass sie als Werkzeug Christi den gleichen Weg, den Christus auf der Erde ging, gehen muss.“

Die Dame „erlebt verschiedene mystische Erfahrungen, in denen Christus sein Leiden am Kreuz mit ihr teilt“.  – Daß der Opfertod des HERRN seit zweitausend Jahren beendet ist, hat sich in diesen Kreisen noch nicht herumgesprochen. 

Merkwürdigerweise heißt es sodann: „Priester mehrerer Länder unterstützen sie, aber wie Christus selbst zu ihr sagt: „Ich bin dein spiritueller Führer“, denn Christus ist es,  der jeden ihrer Schritte und alles, was sie tut, führt.“

Aha, unser HERR ist offenbar nicht ihr Erlöser, sondern lediglich eine Art Guru, nämlich ihr „spiritueller Führer“ – ein Ausdruck, der sich weder in der Bibel noch in kirchlichen Gebetbüchern findet, der vielmehr stark nach esoterischer Literatur riecht.

Apropos „riechen“ – auch hier hat Luz de Maria einiges zu bieten: Wenn sie in  Ekstase fällt und angeblich die Wundmale Christi empfängt, weint sie manchmal „Tränen aus Blut, die sehr intensiv duften, so sehr, dass der Duft den ganzen Raum erfüllt.“

Von einem Duftphänomen der Wunden Christi am Kreuz liest man allerdings nichts in der Heiligen Schrift  – zugleich kennt man diese Begleiterscheinung längst aus der Esoterik und falschmystischen Visionen.

Am 16.2.2010 sagte der Erscheinungs-Christus der angeblich stigmatisierten Dame folgendes:

„Meine Mutter hat Euch im Laufe der Jahrhunderte auf der ganzen Welt vor dem gewarnt, was nun TATSÄCHLICH unmittelbar bevorsteht…. Eine WARNUNG wird in das Innere der  Menschen vordringen und sie werden nur auf meiner Seite sein.“

Diese Ankündigung, wonach die Zwischen-Ankunft Christi mit dem Warnungs-Ereignis „unmittelbar“ bevorstehe, ist nun auch schon über acht Jahre alt.

Weiter heißt es über diesen Vorgang: „Das Licht wird einen Moment lang zu allen kommen, um sie von der Sünde zu befreien, aber mit meinem Schmerze und dem meiner Mutter, werden sie danach noch stärker in der schwarzen Sünde verbleiben, vom Bösen beseelt, das die schwachen und ungläubigen Gedanken kontrollieren wird.“

Verstehe das, wer will  – vermutlich bedarf es hierfür der speziellen „Logik“ erscheinungsbewegter (Aber-)Gläubiger. 

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

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Polnischer Erzbischof Hoser berichtet von Mafia-Machenschaften in Medjugorje

Papst Franziskus hat den polnischen Erzbischof Henryk Hoser bereits zweimal im Auftrag des Vatikan mit Untersuchungen in und um Medjugorje beauftragt.

Derzeit wirkt der Würdenträger als Papst-Gesandter in dieser weltweit bekannten Pfarrgemeinde in Bosnien-Herzegewina, in der schon seit Juni 1981 bis heute angeblich die Gottesmutter  – dort „Gospa“ genannt – erscheint, jahrzehntelang sogar täglich. Es wird von über 42.000 Phänomenen und Visionen berichtet.

Diözesan-Bischof Ratko Peric hat sich  – ebenso wie sein Amtsvorgänger Zanic  –  entschieden gegen diese „Privatoffenbarungen“ geäußert und das Kirchenvolk aufgefordert, nicht nach Medjugorje zu wallfahren. Kritische Äußerungen kamen auch von Papst Benedikt und von Kardinal Gerhard Müller.

BILD: Dieses faktenstarke Buch „Der Medjugorje-Betrug“ (570 Seiten) kann bei uns zum Sonderpreis von 14,80 € (statt 19,80 €) bestellt werden: Tel. 0251-616768

Laut aktuellen Berichten  – u. a. in italienischen Medien oder in der österreichischen Zeitung „Die Presse“ – hat sich Erzbischof Hoser in einer Predigt jetzt überraschend über Mafia-Geschäften in Medjugorje geäußert.

Diverse Mafia-Kreise, vor allem die neopolitanische Camorra mischen sowohl bei der Organisation und Durchführung von Pilgerreisen wie im Hotelbetrieb mit. Auch der Verkauf von Souveniers (Andenken, Mitbringsel, Andachtsgegenstände) sei teilweise betroffen. Angesichts des riesigen Wallfahrtsbetriebs mit jährlich mehreren Millionen Besuchern dort könne sich die kriminelle Vereinigung damit ihre Taschen füllen. 

Wie „Die Presse“ weiter schreibt, unterhalte der einflussreiche Camorra-Clan Casalesi gute Beziehungen zu bosnischen Kriminellen.

 


Wie das irrgeistige „Buch der Wahrheit“ seinen Weg in den Beichtstuhl fand…

Im Dunstkreis der gescheiterten irischen Endzeitprophetin treibt die unsinnige „Warnung“ aus Garabandal bei den Anhängern des noch absurderen „Buches der Wahrheit“ weiterhin seltsame Blüten. 

Es handelt sich bei dieser kuriosen Textsammlung nicht erst seit der Enttarnung der irischen „Visionärin“ Mary McGovern um wenig Gehaltvolles aus anspruchsloser Quelle. Nachdem diese „Endzeitprophetin“ überstürzt und panisch ihre Internetpräsenz beenden musste, organisiert sich ein kleiner Rest der verbliebenen Anhänger unter dem Namen „Restarmee“.

Er versucht weiterhin, Werbung für die „Botschaften“ zu betreiben  – ungeachtet der Tatsache, dass sich der zuständige Bischof ablehnend zu diesen falschmystischen „Offenbarungen“ geäußert hat:  https://charismatismus.wordpress.com/2014/04/17/irland-erzbischof-martin-warnt-vor-irrgeistigen-botschaften-die-warnung/

(Weitere Infos u.a. hier: https://charismatismus.wordpress.com/2013/11/05/hintergrunde-der-warnungs-botschaften-es-war-einmal-eine-endzeitprophetin/)

Eine dieser Blüten der „Restarmee“ nennt sich „Andrea“ und stellt sich in der ihr eigenen Bescheidenheit als „demütiges kleines Rädchen im U(h)rwerk Gottes“ vor.

Am 12. Oktober 2014 vernahm „Andrea“ erstmals Worte in ihrem Kopf; diese vemeintlichen Einsprechungen von oben verbreitet sie seit Dezember 2017 nicht nur im Netz, sondern auch in Buchform über einen Onlinehändler. Dort können aktuell vier Bände Privatphantasien unter „Geringstes „Rädchen“ Im „U(H)Rwerk“ Gottes, Andrea“, zu einem Preis von 8 bis 10 Euro erworben werden.

Wozu die albernen „Botschaften“ aus dem „Buch der Wahrheit“ bei dieser Anhängerin geführt haben, stellt „Andrea“ anhand eines öffentlich zur Schau gestellten Beichtgespräches vor. Zu bedauern ist nicht nur der Geistliche, der die Auswirkungen dieses Irrsinns aus Irland eine halbe Stunde über sich ergehen lassen musste.

Das Beichtgespräch, das von “Andrea“ als „heiße Diskussion“ beschrieben und von ihr zum „Zeugnis für den wahren Papst“ erklärt wurde, kann hier gelesen werden: https://herzmariens.ch/Mystik/Andrea/Besinnliche%20Texte/zeugnis2016_06_21.htm

Welche Sonderbotschaften mit viel Geschmuse das „demütige Rädchen“ als „himmlische Interventionen“ weiter im Internet verbreitet, zeigt der Text am Ende einer der Websiten:

„Allen Besuchern meiner Webseite möchte ich den liebevollen Kuss auf die Stirn weitergeben, den unsere Himmelkönigin, die Heilige Gottesmutter Maria, am 12. Sept. 2015 in Walpertskirchen geschenkt hat, welchen ich persönlich am 19. Sept. 2015 weitergegeben bekommen habe.“ (Quelle: https://herzjesuwegzehrungderrestarmee.jimdo.com/)

Die alberne Weitergabe der visioniären Massenschmuserei geht auf einen Auftritt des „Sehers“ Salvatore Caputo in Walpertskirchen zurück. (Siehe in diesem Zusammenhang: https://charismatismus.wordpress.com/?s=Walpertskirchen)

Erfreulicherweise ist die „Restarmee“ mittlerweile so geschrumpft ist, dass ihre Anhängerschaft in sehr bescheidenen Räumlichkeiten Platz findet: https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Heidelberg-Herzmariens-Sekte-kam-nach-Heidelberg-zum-Kaffeekraenzchen-_arid,249452.html

Der Schrumpfungsprozess dieses Fanclubs wurde mit der Enttarnung der irischen PR-Lady Mary McGovern durch Aufklärungsarbeit der Skeptiker dieses Unsinns eingeleitet. Dem ging eine auch im CHRISTLICHEN FORUM über mehrere Jahre geführte Diskussion mit rekordverdächtigen 1911 (!) Leserkommentaren voraus: https://charismatismus.wordpress.com/2011/10/08/falsche-ankundigung-in-der-pseudo-botschaft-die-warnung/ 

Inzwischen haben sich viele ehemalige Anhänger beruhigt, sind einsichtig geworden und warnen ebenfalls vor der demaskierten Endzeitprophetin und den skurillen Machenschaften der noch verbliebenen Anhänger.  (Siehe z.B. http://www.gottliebtuns.com/mdm.htm / https://charismatismus.wordpress.com/2014/01/10/hiti-hermann-hitthaler-distanziert-sich-von-den-botschaften-die-warnung/)

Zu dieser Erkenntnis haben viele jener Botschaften der „Endzeitprophetin“ beigetragen, die sich als falsch, zude völlig unsinnig und bei etlichen Zahlenspielereien auch als dümmlich erwiesen haben.

Dazu nur ein Beispiel aus dem „Buch der Wahrheit“ vom 27. Juli 2012: „506. Wenn die Zahl von 20 Millionen in Meiner Armee erreicht worden ist, dann werde Ich diese Zahl auf Milliarden vermehren. – Freitag, 27. Juli 2012, 18:30 Uhr!“ (Quelle: http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2012/0506.htm)

So zieht sich dieser Unfug „milliarden- und millionenfach“ an weiteren Stellen durch diese geistig minderbemittelte Schrift, die sich großspurig „Buch der Wahrheit“ nennt, aber bestenfalls den Titel eines „Büchleins nimmer endenden Unsinns“ verdient.

Unser Autor mit dem Pseudonym „GsJC“ ist seit Jahren als Leserkommentator im CHRISTLICHEN FORUM aktiv und unserer Redaktion persönlich bekannt  


S. Caputa, Julius Möhler & Co. erhalten in Walpertskirchen den „Kuss der Madonna“

Von Felizitas Küble

Auf der erscheinungsfixierten Webseite „Herz Mariens“ finden sich reihenweise Zeugnisse von selbsternannten Visionären und „Begnadeten“, die nicht nur von einer Erscheinungsstätte zur anderen laufen, sondern auch selber ein Stelldichein mit der Jungfrau Maria erfahren haben wollen.

So berichtet dort z.B. ein Julius Möhler aus Wertingen (https://herzmariens.ch/Zeugnisse_persoenlich/22.htm) im „Zeugnis Nr. 22“, wie er am 12. September 2015  im bayerischen Walpertskirchen eine „Erscheinung unserer Himmelskönigin“ erlebte.

Dies geschah anläßlich eines Treffens der (aber)gläubigen Anhängerschar des italienischen „Sehers“ Salvatore Caputa. (Unsere ausführliche Kritik an diesen kirchlich abgelehnten Caputa-Erscheinungen siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2013/04/24/seher-caputa-aus-sizilien-erwartet-am-samstag-auf-dem-schlosberg-von-st-leonhard-in-karnten-wieder-eine-marienerscheinung/)

Der Ort dieser übersinnlichen Geschehnisse war  – so Möhler –  „ein Bauernhof mit einer eigenen Kapelle und einem neu geweihten Gnadenbrunnen“.

Möhler stand nach eigenen Angaben neben der Kapelle, als er um 15,40 Uhr etwas Besonderes erlebte:  „Der Heilige Geist wirkte in mir mit dem Gedanken, unsere Himmelskönigin ist bereits anwesend unter der Menschenmenge!“

Er sah sodann in ca 15 m Entfernung „genau vor der weißen Wand der Garage“ eine gar wunderhübsche Frau mit einem „creamfarbenen Schleier“ und einem  „sandfarbenen Kleid“, deren Blick laut Bericht „unaufhörlich auf mich gerichtet“ war.

Allerdings war dies nicht die erste Vision Möhlers: „In Marpingen hatte ich am 20. Juni 1999 unsere Liebe Frau, unsere aller Mutter Gottes schon einmal gesehen.“

Daß die Kirche bzw. der zuständige Trierer Bischof jene offensichtlich unsinnigen Erscheinungen zu Mapringen  nicht anerkannt hat, ficht die erscheinungsbewegte „Restarmee“ freilich nicht an. Der Autor bezeichnet Maria sodann als „unsere Mitterlöserin-Himmelskönigin Mutter Maria“ (der Ausdruck „Mitterlöserin“ mit zwei „t“ steht im Original). – Näheres über die Causa Marpingen hier: https://charismatismus.wordpress.com/2014/08/07/erschien-die-himmelskonigin-in-marpingen/

Jene angebliche „Himmelskönigin“ hatte sodann  –  wie der wundersüchtige Verfasser weiter schreibt  –  „jeden anwesenden Pilger auf die Stirn geküsst, mit der Bitte, diese Liebe an die Familien und nahestehenden Menschen weiterzugeben!“

So macht in diesen Kreisen also der Madonnen-Kuß die Runde  –  denn so entspricht es ja dem erwähnten Wunsche jener vermeintlich himmlischen Dame.

 


HEEDE: Marienerscheinungen im Emsland?

Von Felizitas Küble

Am 1. November 2017 erinnerte der katholische Schriftsteller Michael Hesemann auf dem erscheinungsbewegten Portal „Kath.net“ an die wundersamen Ereignisse in der emsländischen Dorfgemeinde Heede am Allerheiligenfest 1937, also mitten in der Nazizeit: http://www.kath.net/news/61509

Unter dem Titel „Ein deutsches Fatima?“ würdigt der Autor die über hundert Marienerscheinungen auf dem dortigen Friedhof und den umliegenden Grundstücken; er erwähnt, daß Heede vom zuständigen Osnabrücker Bischof Bode als Gebetsstätte anerkannt sei. 

Allerdings ist dies sogar in Heroldsbach der Fall, der kirchlich am meisten abgelehnten Privatoffenbarung aller Zeiten.

Auch hier wurde vom Bistum Bamberg – bei bleibendem NEIN zu den angeblichen Erscheinungen  – eine Gebetsstätte eingerichtet, was zwar ein gewisses „pastorales“ Zugeständnis an die anhaltenden Pilgerscharen darstellt, aber gleichwohl nicht mit einem kirchlich anerkannten Wallfahrtsort bzw. einer gebilligten Erscheinungsstätte vergleichbar ist. 

So ist auch Heede kirchlich keineswegs approbiert (genehmigt, gutgeheißen), sondern wird lediglich – wie in ähnlichen Fällen auch –  sozusagen toleriert.

Allerdings wird die feinsinnige Unterscheidung zwischen „Gebetsstätte“ und „Wallfahrtsstätte“ von den Gläubigen oftmals nicht beachtet, weshalb diese diplomatisch sein sollende „Regelung“ in der Praxis mißverständlich bis irreführend ist. 

Zurück zu Heede, wo vor über 80 Jahren die Gottesmutter erschienen sein soll, wobei sie sich als „Königin des Weltalls“ und „Königin der Armen Seelen“ präsentierte und zukünftig unter diesen Titeln verehrt werden wollte. 

Hier stellt sich die z.B. die Frage, ob „Königin“ der Armen Seelen denn eine theologisch sinnvolle Formulierung darstellt.

Die Gottesmutter ist Helferin und Fürsprecherin der Christgläubigen, also sicherlich auch der Seelen im jenseitigen Läuterungszustand. Den Ausdruck „Königin“ könnte man landläufig aber auch so verstehen, als ob sie die „Erste unter Gleichen“ wäre. Die Madonna ist gewiß nicht die oberste „Arme Seele“, sondern lebt in der himmlischen Herrlichkeit.

Außerdem ist dieser Titel in der kirchlichen Tradition nicht präsent; weder findet er sich in der Lauretanischen Litanei noch in amtlichen Dokumenten. 

Ähnliches gilt für die Bezeichnung „Königin des Weltalls“, mag sie auch von Pius XII. einige Male verwendet worden sein. Eine fundierte Überlieferungsgeschichte existiert für einen solchen marianischen Ehrentitel jedenfalls nicht.

Es gibt eine Reihe von Büchern über Heede, darunter jenes von Heinrich Eizereif (siehe Foto), das aber – wie die meisten Publikationen dazu – unkritisch berichtet. Die Marienstatue auf dem Titelbild ist nach den Aussagen der vier jugendlichen Visionärinnen entstanden (zunächst waren es fünf Sehermädchen, aber eine von ihnen ist schon früh „abgesprungen“).

Was an dieser Darstellung etwas verwundert, ist die Tatsache, daß die „Madonna“ ihre linke Hand (vom Betrachter aus gesehen) auf die Erdkugel hält  – über dem Globus befindet sich aber ein Kreuz. So stellt sich die Frage, warum diese „Maria“ die Erde und das Kreuz Christ gleichsam mit ihrer Handfäche „trennt“.

Bei der letzten Heede-Vision am 3. November 1940 verabschiedete sich die angebliche Gottesmutter von den Sehermädchen folgendermaßen: „Nun, liebe Kinder, zum Abschied noch den Segen! Bleibt Gott ergeben und brav! Betet oft und gern den Rosenkranz! Nun ade, liebe Kinder. Auf Wiedersehen im Himmel!“ 

Abgesehen von der bieder-naiven Sprache (z.B.“brav“) fällt auf, daß von Christus nicht die Rede ist. Zudem entsteht der Eindruck, als habe die Erscheinung den Kindern eine „unschlagbare“ Heilsgewißheit vermitteln wollen: „Auf Wiedersehen im Himmel!“  

Als Christen dürfen wir, wenn wir uns um die Nachfolge Christ ernsthaft bemühen, gewiß von Zuversicht und Heils-Hoffnung getragen sein, aber nicht von einer verstiegenen Heils-Sicherheit. Schließlich können wir nicht im vorhinein wissen, ob wir bis zuletzt dem Glauben treu bleiben und ob wir wirklich einst im Frieden Christi sterben.

Zum Phänomen Heede möchte ich mich gelegentlich in weiteren Beiträgen äußern und zusätzliche kritische Punkte ansprechen. Dieser Artikel soll lediglich als „Einleitung“ dazu dienen.

 


Kerala (Indien): Erscheint „Maria“ in Edavanakkad mit Tiara und Jasminduft?

Von Felizitas Küble

Kerala ist ein Bundesstaat im südlichen Indien mit einem für dortige Verhältnisse überdurchschnittlich hohen Anteil von Christen. Zugleich ist bekannt, daß viele charismatische „Heilungspatres“, die seit Jahren durch Deutschland touren, aus Kerala stammen.

In dieser Region sorgten protestantische Pfingstprediger bereits in den 70er und 80er Jahren dafür, daß sich schwarmgeistige Strömungen auch in der katholischen Kirche Südindiens breitmachen.

Nun sorgt eine Pfarrgemeinde aus der Kleinstadt Edavanakkad in der Erzdiözese Verapoly für erhebliches Aufsehen, denn dort soll es vor einigen Wochen zu Erscheinungen von Jesus und Maria in der Kirche St. Ambrosius gekommen sein.

Unter den Schülern, die zur Schar der ersten „Seher“ gehören, befand sich allerdings nur ein einziges katholisches Mädchen; die meisten „betroffenen“ Kinder und Jugendlichen sind hinduistischen Glaubens.

Geistausgießung und Himmelsverheißung für Ungetaufte?

Das hinderte die vermeintliche „Madonna“ aber nicht daran, diesen Schülern anzukündigen, daß sie ihnen den Heiligen Geistes senden und sie in den Himmel führen werde.

Dergleichen paßt zwar bestens zu den bereits vorhandenen charismatischen Tendenzen in Kerala, nicht jedoch zur biblischen und katholischen Lehre, wonach der dreieinige Gott durch die TAUFE in die menschliche Seele einzieht und seine Gnadenschätze wirksam werden läßt.

Eine allgemeine Geistausgießung über Ungetauften bzw. Anhängern fremder Religionen ist daher theologischer Unsinn. Der Hinduismus ist zudem nicht einmal monotheistisch (= Ein-Gott-Glaube) orientiert, sondern beinhaltet einen fantasievollen Vielgötterkult.

Ähnliches gilt für die pauschale Verheißung der Erscheinung an die Visionäre, in den Himmel zu gelangen. Die Taufe ist auch in dieser Sicht regulär und objektiv das „Tor zum Leben“.

Soll die Bedeutung dieses Grundsakramentes und des spezifisch christlichen Glaubens geschmälert werden? Wird hier auf listige Weise einem gefährlichen Synkretismus (Religionsvermischung) Vorschub geleistet? Soll der Wahrheitsanspruch des Christentums unterschwellig und mittels „frommer“ Vorzeichen unterschlagen werden?

Theologisch unsinnige Vermischung von Attributen

Sodann heißt es in englischsprachigen kath. Agenturberichten (z.B. CNA, ETWN) weiter, die Marienerscheinung habe neben einem blauen Schal auch eine Tiara (dreifache Krone) auf ihrem Haupt getragen und somit eines der bekannten Symbole des Petrusamtes. (Die frühere Krönung der Päpste bis zu Paul VI. fand mit einer Tiara statt.)

Die Gottesmutter ist zweifellos die Königin der Apostel. Dennoch paßt eine Tiara als ein lange Zeit hindurch geläufiges (wenngleich nicht ursprüngliches) Amtszeichen des Papsttums nicht zu ihr, da sie keine Nachfolgerin des Apostels Petrus bzw. keine „Päpstin“ ist.

Zwischen persönlicher Heiligkeit auf der einen Seite und einer „amtlichen“ Aufgabe bzw. Sendung auf der anderen Seite sollte stets unterschieden werden.

Wie so häufig bei irrgeistigen Geschehnissen, ist auch diese Erscheinung von sinnlich-erfahrbaren Phänomenen begleitet, in diesem Fall dem Duft von Jasminblüten. Als ob der Himmel dergleichen zu seiner „Beglaubigung“ nötig hätte!

Natürlich nehmen die zuständigen kirchlichen Stellen  – wie in solchen Fällen üblich  – zunächst eine „abwartende“ Haltung ein.

Die erste „Seherin“ war ein Hindu-Mädchen

Die Erscheinungen sollen am 28. September begonnen haben, als eine Hindu-Schülerin in die kath. Kirche ging, um für ihr Ohrproblem zu beten und Weihwasser zu nehmen. Später erzählte sie, daß ihr dies sofort geholfen habe. Daraufhin sei das Mädchen mit weiteren Schulkameraden (darunter ein einziges katholisches Kind) in das Gotteshaus gegangen, um zu danken und zu beten, worauf sie eine Vision vom gegeißelten Christus erlebt haben wollen.

Als eine Lehrerin dazukam, schilderten die „Seher/innen“ ihr eine Erscheinung der seligen Jungfrau, die „unter dem Altar“ gestanden habe und für den Duft von Jasminblüten sorgte.

Hier erhebt sich die Frage, warum die angebliche „Madonna“ sich denn unter dem Altar (vermutlich ein Hochaltar) präsentiert. Erst trägt sie eine Tiara als Zeichen des Papsttums, nun erhält der Altar als Sinnbild des Priestertums eine zentrale Bedeutung in diesen theologisch geradezu abenteuerlichen Visionen.

Die Gottesmutter ist die größte aller Heiligen, aber weder eine geweihte bzw. amtliche Priesterin noch Päpstin. (Natürlich nimmt sie innerhalb des Laienpriestertums eine bevorzugte Stellung ein – aber das steht auf einem anderen Blatt.)

Wie der Schüler Aquenas Jomon berichtet, habe Maria ihm gesagt, dass seine Mutter geheilt werde und dass die Schulden seiner Familie verschwinden. Zudem erklärte er: „Als ich sie das erste Mal sah, musste ich weinen.“  –  Und warum weinte der Junge denn?  – Ist es zudem die Aufgabe einer Marienerscheinung, irdische Wohltaten („Schulden verschwinden“) auszuteilen? Sollte es dabei nicht gut biblisch „zuerst um das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit“ gehen???

Eine anhängliche Maria fleht die Schulkinder an?

Die anwesenden Erwachsenen konnten von der Erscheinung ohnehin nichts sehen. Als ein Lehrer die Kinder aus der Kirche führte, soll ihnen „Maria“ laut Angaben der Mädchen gefolgt sein und sie „angefleht“ haben, nicht zu gehen. 

Als ob sich die wahre Gottesmutter derart aufdringlich bis lächerlich präsentieren würde!

Am 3. Oktober versammelte sich bereits eine große Menschenmenge in der Kirche. Der Pilgerstrom wuchs täglich an, auch Hindus kamen in großer Schar.

CNA berichtet dazu folgendes:Ein Priester forderte die Kinder auf, den genauen Punkt anzugeben. Die Gemeinde sah ein helles Licht und der Priester sagte, dass er fühlte, wie jemand seinen Kopf tätschelte.“

Zu solchen „Kindereien“ erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

Quellen u.a.: http://indianexpress.com/article/india/hundreds-flock-to-kerala-church-after-children-report-seeing-mother-mary-4895237/lite/
https://www.catholicnewsagency.com/news/in-india-schoolkids-say-virgin-mary-appeared-amid-scent-of-jasmine-73012


Die Amsterdamer „Erscheinungen“ und das irreführende Bild der „Miterlöserin“

Von Felizitas Küble

Am 2. September 2017 findet in Düsseldorf wieder der jährliche „Gebetstag der Frau aller Völker“ statt. Über diese sogenannten Marienerscheinungen von Amsterdam (die von 1945 bis 1959 dauerten) haben wir mehrfach kritisch berichtet (siehe HIER).

Dort wird u.a. ein Dogma von Maria als „Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin“ gefordert  –  ein Anliegen, das die Anhänger jener Visionen von Ida Peerdemann seit Jahrzehnten an die Kirchenleitung herantragen.

Während der Ehrentitel „Fürsprecherin“ für die Madonna seit jeher geläufig ist, während man auch das Wort von der „Mittlerin“ (in totaler Abhängigkeit vom eigentlichen Mittler Christus) richtig verstehen kann, ist der Titel „Miterlöserin“ kein Bestandteil der amtlichen kirchlichen Verkündigung.

Überdies ist dieser Begriff nur mit erheblicher Mühe und Relativierung glaubenskonform auslegbar – mit anderen Worten: er ist zumindest sehr auslegungsbedürftig, mißverständlich und im Grunde irreführend. (Siehe dazu auch die ablehnende Haltung von Papst Benedikt: HIER)

Diesmal werfen wir einen Blick auf das bekannte „Gnadenbild“ der Amsterdamer Erscheinungen, wie es auf der offiziellen Webseite (http://www.de-vrouwe.info/de/ein-bild-zum-nachdenken) gezeigt wird.

Dazu sei Folgendes angemerkt.

  1. Die sofort ins Auge springende theologische Dreistigkeit besteht darin, daß sich jene „Maria“ direkt vor das Kreuz ihres göttlichen Sohnes stellt und ihn damit komplett nicht nur verdrängt, sondern verdeckt und somit unsichtbar macht. Im Neuen Testament heißt es, daß die Gottesmutter mit dem  Apostel Johannes neben dem Kreuz stand; man sieht sie in kirchlichen Darstellung bisweilen auch unter dem Kreuz, aber nie direkt vor dem Kreuz, den HERRN versteckend.
    Es stellt sich damit die Frage, ob die Madonna auf diesem häretischen „Gnadenbild“ nicht nur  –  wie per „Amsterdam“ gefordert  –  als „Miterlöserin“, sondern indirekt
    (nämlich von der Bildgestaltung her) sogar als die eigentliche Erlöserin präsentiert wird.
  2. Daß von den Händen Mariens Lichtstrahlen ausgehen, kennt man zwar auch von anderen frommen Devotionalien, allerdings nicht wie hier mit durchbohrten Händen. Auch auf diese Weise werden Attribute, die allein Christus zukommen, auf seine Mutter übertragen, während ER selber hier gar nicht mehr zu sehen ist.  – Dies hängt zusammen mit der Amsterdamer Erscheinung vom 31.5.1951. Dort erkannte die „Seherin“ Ida Peerdemann „mitten in den Händen Mariens etwas, als ob dort eine Wunde gewesen“ sei.
    Am 22. Juni 2002 hielt der führende Amsterdam-Apologet Pater Paul
    Sigl in Köln einen Lichtbilder-Vortrag, der unter dem vielsagenden Motto stand: „Die leuchtende und durchbohrte Hand der Miterlöserin.“  (Näheres dazu HIER)
  3.  Äußerst problematisch ist auch die Deutung des Tuches, das um ihre Taille gebunden ist. Dazu erklärte die „Madonna“ bei ihrer vermeintlichen Erscheinung am 15.4.1951: „Dies ist wie das Lendentuch des Sohnes. Ich stehe ja als die Frau vor dem Kreuz des Sohnes.“  – Auch hier findet eine Gleichstellung mit Christus bei gleichzeitiger Verdrängung seiner Präsenz statt.
  4. Die Frauengestalt steht selbstherrlich auf einer Weltkugel, darunter zahllose Schafe, die wohl die Weltbevölkerung symbolisieren sollen. (Das Visionsphämomen bezeichnet sich selbst mit dem neuen Titel einer „Frau aller Völker“.)  Bei den in der Kirche sonst verbreiteten Darstellungen der Madonna auf dem Globus sieht man sie stattdessen, wie sie der Schlange (dem Satan) den Kopf zertritt; dieser steht meist auf einer Mondsichel (Symbol des Heidentums und des Islam).
    Hier aber wird die sog. „Frau aller Völker“ fast wie eine kosmische Erdgöttin oder Weltenherrscherin im Strahlenglanz präsentiert.  – Dazu paßt die Amsterdamer „Botschaft“ vom 31.5.1951: „Meine Füße habe ich fest auf die Erdkugel gesetzt, weil mich der Vater und der Sohn in diese Zeit, in diese Welt bringen will als die Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin“.   –  Der Heilige Geist fehlt interessanterweise in dieser Aufzählung. Zudem fragt man sich, warum der Himmel denn angeblich eine neue Sonderform Mariens „in diese Zeit“ bringen will?
  5. Am 1.4.1951 erklärte das Erscheinungsphantom etliche Merkwürdigkeiten: „Ich stehe vor dem Kreuz mit Kopf, Händen und Füßen wie von einem Menschen. Mein Leib ist wie von  Geist…Mein Leib ist aufgenommen gleich dem Sohn. Jetzt stehe ich opfernd vor dem Kreuz. Fürwahr, ich habe mit meinem Sohn seelisch und vor allem auch körperlich gelitten.“  – Hierzu sind wohl folgende Richtigstellungen angebracht: Die Madonna ist keineswegs „aufgenommen gleich dem Sohn“, vielmehr ist Christus als Gott aktiv aufgefahren in den Himmel, aus eigener Vollmacht nämlich; Maria hingegen wurde als Geschöpf von Gott  „aufgenommen“ in die ewige Herrlichkeit  –  ein wohlgemerkt nicht nur gradueller, sondern wesentlicher Unterschied.
    Zudem erschließt sich nicht, warum Maria mit ihrem Sohn „vor allem auch körperlich“ gelitten haben soll. Sodann ist die Formulierung „Mein Leib ist wie von Geist“ zumindest mißverständlich. 
  6. Theologisch gerade absurd erscheint überdies folgende „Botschaft“ vom 31.5.1954: „Wenn das Dogma ausgesprochen ist, dann wird die Frau aller Völker der Welt den Frieden, den wahren Frieden schenken.“  –  Hier wird unser Erlöser erneut völlig an den Rand gedrängt; ER ist der wahre Friedefürst, denn „Christus ist unser Friede“ (Eph 2,14), sagt das Neue Testament unmißverständlich. Zudem findet sich in der Hl. Schrift nirgendwo eine Verheißung für einen künftigen irdischen Weltfrieden.
    Überdies hätte man gern gewußt, warum die „Frau aller Völker“ bereits ein Jahr nach der 1950 erfolgten Dogmatisierung der Assumpta
    (Aufnahme Marias in den Himmel) ein weiteres (und noch dazu unsinniges) Dogma fordert.

Irritierend wirkt daher auch dieses Foto (http://www.de-vrouwe.info/de/duesseldorf-2017), zumal hier ein halbes Dutzend hoher kirchlicher Würdenträger vor dem Amsterdamer „Gnadenbild“ knien, auf dem unser Erlöser komplett verdrängt und durch eine Erscheinungs-„Maria“ ersetzt wird, mag auch das Kreuz im Hintergrund teilweise noch zu sehen sein. (Wobei nicht sicher ist, ob es sich um ein Kreuz handelt –  da man nur den oberen Teil erkennen kann; es könnte auch ein umgedrehtes Tau-Zeichen sein, wie es in esoterischen Kreisen weit verbreitet ist.)

Zu dem oft gehörten Einwand, jene Amsterdamer Privatoffenbarungen seien kirchlich „anerkannt“, sei klargestellt:

Die zuständigen Bischöfe von Haarlem-Amsterdam haben diese Erscheinungen über Jahrzehnte hinweg abgelehnt, ebenso die römische Glaubenskongregation bis einschließlich der Amtszeit von Kardinal Ratzinger als Präfekt (siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/19/vatikan-glaubenskongregation-hat-amsterdamer-erscheinungen-1974-abgelehnt/)

Der holländische Bischof Josef Maria Punt, dessen Mutter ebenfalls zur Schar der begeisterten Peerdemann-Anhängern gehört, hat sich über diese konstanten kirchlichen Entscheidungen hinweggesetzt und am 10.6.2002 zur vielfachen Überraschung den Kult um die „Frau aller Völker“ genehmigt.

Der Vatikan hat diese Entscheidung nie bestätigt, aber eine gewisse Notbremse gezogen und wenigstens jenes Anrufungswort der Frau aller Völker „die einst Maria war“ untersagt. (Näheres dazu: https://charismatismus.wordpress.com/2017/03/03/jungfrau-maria-oder-frau-aller-voelker/)

Zudem hat die Glaubenskongregation ihr striktes Urteil, es „steht fest“, daß die Amsterdamer Erscheinungen „nicht übernatürlich“ seien, im Jahre 2006 erneut veröffentlicht und damit bekräftigt  – auch gegenüber der bischöflichen „Anerkennung“.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den katholischen KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.