Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 126 (125),1-2ab.2cd-3.4-5.6.

Als der HERR
das Los der Gefangenschaft Zions wendete,
da waren wir alle wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen
und unsere Zunge voll Jubel.

Da sagte man unter den andern Völkern:
„Der HERR hat an ihnen Großes getan.“
Ja, Großes hat Gott an uns getan,
dessen waren wir fröhlich.

Wende doch, HERR, unser Geschick,
wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
Die mit Tränen säen,
werden mit Jubel ernten.

Sie gehen hin unter Tränen
und tragen den Samen zur Aussaat.
Sie kommen wieder mit Jubel
und bringen ihre Garben ein.

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Ich und mein Haus wollen dem HERRN dienen

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Buch Josua 24,1-2a.15-17.18b.

In jenen Tagen versammelte Josua alle Stämme Israels in Sichem; er rief die Ältesten Israels, seine Oberhäupter, Richter und Listenführer zusammen, und sie traten vor Gott hin.

Josua sprach zum ganzen Volk:
Wenn es euch nicht gefällt, dem HERRN zu dienen, dann entscheidet euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stroms dienten, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt.

Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen.

Das Volk antwortete: Das sei uns fern, dass wir den HERRN verlassen und anderen Göttern dienen.

Denn unser Gott, war es, der uns und unsere Väter aus dem Sklavenhaus Ägypten herausgeführt hat und der vor unseren Augen all die großen Wunder getan hat. ER hat uns beschützt auf dem ganzen Weg, den wir gegangen sind, und unter allen Völkern, durch deren Gebiet wir gezogen sind.

Auch wir wollen dem HERRN dienen; denn ER ist unser Gott.

Foto: Felizitas Küble


GOTT ist meine Stärke, mein Fels, mein Retter

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 18 (17),2-3.4.50.47.51

Ich will dich lieben, HERR, meine Stärke,
du mein Fels, meine Burg, mein Retter,
mein Gott, meine Feste, in der ich mich berge,
mein Schild und sicheres Heil, meine Zuflucht.

Ich rufe: Der HERR sei gepriesen!,
und ich werde vor meinen Feinden gerettet.
Darum will ich dir danken, HERR, vor den Völkern,
ich will deinem Namen singen und spielen.

Mein Fels sei gepriesen,
der Gott meines Heils hoch erhoben.
Seinem König verlieh ER große Hilfe,
Huld erwies ER seinem Gesalbten.

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GOTT lasse sein Angesicht über uns leuchten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 67 (66),2-3.5.7-8.

Gott sei uns gnädig und segne uns.
ER lasse über uns sein Angesicht leuchten,
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil.

Die Nationen sollen sich freuen und jubeln.
Denn du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker nach Recht
und regierst die Nationen auf Erden.

Es segne uns Gott, unser Gott.
Alle Welt fürchte und ehre ihn.

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Gott sandte dem Volke Moses, seinen Knecht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 105(104),1.5.8-9.24-25.26-27.

Dankt dem HERRN! Ruft seinen Namen an!
Macht unter den Völkern seine Taten bekannt!
Denkt an die Wunder, die ER getan hat,
an seine Zeichen und die Beschlüsse aus seinem Mund.

Ewig denkt ER an seinen Bund,
an das Wort, das ER gegeben hat für tausend Geschlechter,
an den Bund, den ER mit Abraham geschlossen,
an den Eid, den ER Isaak geschworen hat.

Dann sandte ER Moses, seinen Knecht,
und Aaron, den Gott sich erwählte.
Sie wirkten unter ihnen seine Zeichen,
im Lande Hams seine Wunder.

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Gottes Auge ruht auf denen, die ihn fürchten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 33 (32),2-3.10-11.18-19.

Preist den HERRN mit der Zither,
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!
Singt ihm ein neues Lied,
greift voll in die Saiten und jubelt laut!

Der HERR vereitelt die Beschlüsse der Heiden,
ER macht die Pläne der Völker zunichte.
Der Ratschluss des HERRN bleibt ewig bestehen,
die Pläne seines Herzens überdauern die Zeiten.

Das Auge des HERRN ruht auf denen, die ihn fürchten,
die seine Huld erwarten,
dass ER ihre Seele dem Tod entreiße und sie,
wenn sie hungern, am Leben erhalte.

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Meine Stärke und mein Lied ist der HERR

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Jesaja 12,2-3.4bcd.5-6.

Gott ist meine Rettung;
ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.
Denn meine Stärke und mein Lied ist der HERR.
ER ist für mich zum Retter geworden.

Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude
aus den Quellen des Heils.
Dankt dem HERRN! Ruft seinen Namen an!
Macht seine Taten unter den Völkern bekannt,
verkündet: Sein Name ist groß und erhaben!

Preist den HERRN;
denn herrliche Taten hat ER vollbracht;
auf der ganzen Erde soll man es wissen.
Jauchzt und jubelt, ihr Bewohner von Zion;
denn groß ist in eurer Mitte

der Heilige Israels.

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GOTT hat mir seine Huld nicht entzogen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 66 (65),8-9.16-17.19-20.

Preist unseren Gott, ihr Völker;
lasst laut sein Lob erschallen!
ER erhielt uns am Leben
und ließ unseren Fuß nicht wanken.

Ihr alle, die ihr Gott fürchtet, kommt und hört;
ich will euch erzählen, was ER mir Gutes getan hat.
Zu ihm hatte ich mit lauter Stimme gerufen,
und schon konnte mein Mund ihn preisen.

Gott aber hat mich erhört,
hat auf mein drängendes Beten geachtet.
Gepriesen sei Gott; denn ER hat mein Gebet nicht verworfen
und mir seine Huld nicht entzogen.

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GOTT verwandelt unsere Trauer in Jubel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Jeremia 31,10.11-12ab.13.

Hört, ihr Völker, das Wort des HERRN,
verkündet es auf den fernsten Inseln und sagt:
ER, der Israel zerstreut hat, wird es auch sammeln
und hüten wie ein Hirt seine Herde.

Denn der HERR wird Jakob erlösen
und ihn befreien aus der Hand des Stärkeren.
Sie kommen und jubeln auf Zions Höhe,
sie strahlen vor Freude über die Gaben des HERRN.

Dann freut sich das Mädchen beim Reigentanz,
Jung und Alt sind fröhlich.
Ich verwandle ihre Trauer in Jubel,
tröste und erfreue sie nach ihrem Kummer.


Das geknickte Rohr zerbricht der Heiland nicht

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Jesaja 42,5a.1-4.6-7.

So spricht Gott, der HERR:
Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen.

Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, ER bringt den Völkern das Recht.
ER schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen.
Das geknickte Rohr zerbricht ER nicht, und den glimmenden Docht löscht ER nicht aus; ja, ER bringt wirklich das Recht.
ER wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis ER auf der Erde das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln.
Ich, der HERR, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand.

Ich habe dich dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien.

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