Münster: Prälat Helmut Moll spricht am 9. Februar über Märtyrer in der NS-Zeit

Prof. Dr. Helmut Moll (siehe Foto) aus Köln ist Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für das Martyrologium des 20. Jahrhunderts.

Der Förderverein Adjutorium in Münster führt am Sonntag, dem 9. Februar 2020, um 12 Uhr im Hansahof (Aegidiistraße 67) eine Vortragsveranstaltung mit Prälat Moll durch.

Thema: Marianische Glaubenszeugen in der Zeit des Nationalsozialismus – Vorbilder für heute.

Es geht dabei vor allem um Märtyrer und Bekenner, die mit der Stadt bzw. dem Bistum Münster verbunden sind. In Wort und Bild vorgestellt werden u.a. folgende Vorbilder:

Der selige Neupriester Karl Leisner, die heilige Karmelitin Dr. Edith Stein sowie Jesuitenpater Augustin Benninghaus, sodann die mit Schönstatt verbundenen Frauen Charlotte Holubars und Maria Laufenberg.

Darüber hinaus die Pallottiner P. Franz Reinisch, P. Dr. Max Joseph Größer und P. Albert Eise, schließlich Volksschullehrer Joseph Roth und Rechtsanwalt Hans Wölfel.

Anschließend besteht die Möglichkeit zur Aussprache.

Die Grundlage seines Vortrags bildet die 7., überarbeitete und aktualisierte Auflage des deutschen Martyrologiums 2019.

Auf einem Büchertisch liegen die wichtigen Veröffentlichungen des deutschen Martyrologiums zum Lesen und zum Erwerb aus.


Freiburg: Fachschaft Katholische Theologie wirbt mit Karl Marx als „Jesus“

Von Felizitas Küble

Bei der Fachschaft Katholische Theologie in Freiburg (Schwarzwald) ist man Kummer gewohnt  – etwa als dort unlängst für Maria 2.0 mit einem sexistischen Motiv bei der Darstellung der Madonna „geworben“ wurde. (Siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/?s=freiburg+maria)
.
Damit nicht genug, geht diese Theologenschaft jetzt  einen provokanten Schritt weiter und verunglimpft den auferstandenen Christus (siehe Foto).
.
Das Reklameplakat für einen Vortrag des häretischen Professors Magnus Striet am 18. November in Freiburg zeigt die Figur  Jesu mit einer siegreichen Auferstehungsfahne in der Hand – sein Gesicht ersetzt durch das Konferfei von Karl Marx. In der weißen Fahne ist das marxistische Hammer-und-Sichel-Symbol enthalten.
.
„Wäre Jesus Sozialist gewesen?“ – so lautet der Titel des Referats von Dr. Striet – wobei Marx allerdings nicht „nur“ Sozialist war, sondern Kommunist (so heißt auch sein bekanntes Manifest).
.
Man stelle sich nur vor, rechtsradikale Gruppen würden einen Vortrag zum Thema „Wäre Jesus ein Nationalsozialist gewesen?“ organisieren und das Haupt Christi durch ein Bild von Hitler oder Goebbels austauschen – die Empörung wäre zu Recht sehr groß.
.
Passenderweise erwähnt das Plakat  – sei es als Reklame, sei es als Mit-Organisator – links unten auch die Jungsozialisten (Hochschulgruppe Freiburg) mit ihrem Logo. Dieser SPD-Jugendverband ist schon lange mehr marxistisch als sozialdemokratisch orientiert. Er wirbt jedenfalls begeistert für die Veranstaltung: https://www.facebook.com/JusoHsG.Freiburg/photos/gm.930935243950529/10159069117394816/?type=3&theater
,
Man kann wohl davon ausgehen, daß Prof. Striet darüber im Bilde ist, auf welch blasphemische Weise für seinen Vortrag geworben wird. Andernfalls hätte er sich von diesem Plakat öffentlich distanzieren können.
.
Zudem ist Bischof Burger von Freiburg jetzt gefordert   – immerhin handelt es sich hier um eine katholische Theologenschaft, was ihn als verantwortlichen Oberhirten durchaus etwas angeht.
.
Es gibt kaum ein grundlegendes Glaubensdogma, das Prof. Striet nicht leugnet – siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2013/05/15/absurde-welten-ein-katholischer-theologe-leugnet-das-abc-des-christentums/

Berlin, 11.9.: Vortrag über Staatliche Ordnung und Grundgesetz von Dr. Michael Feldkamp

Das „Forum Mittelstand“ lädt ein zur Veranstaltung am Mittwoch, den 11. September 2019 um 20 Uhr, in die Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus, Nikolaikirchplatz 5-7 in 10178 Berlin-Mitte (Nikolaiviertel/Nähe Alexanderplatz).

Es spricht dort der Verfassungshistoriker Dr. phil. Michael F. Feldkamp zum Thema „Staatliche Ordnung und Kanzlerschaft im Lichte der Väter des Grundgesetz“.
Michael Feldkamp hat sich in zahlreichen wissenschaftlichen Schriften mit der Entstehung des Grundgesetzes und der Parlamentsgeschichte beschäftigt.
.
Am 11. September wird Feldkamp den Schwerpunkt seines Vortrages auf die Ablösungsmöglichkeiten amtierender KanzlerInnen im Rahmen der staatlichen Ordnung legen und erläutern, wie sich die Verfassungsväter diese bei der Entstehung des Grundgesetzes vorgestellt haben. 
.
Gerade eingedenk der aktuellen Entwicklung in der deutschen Bundespolitik könnten die Ausführungen Michael Feldkamps schon bald von besonderer Brisanz sein. 
.
Nach dem Vortrag besteht für Sie die Möglichkeit, auch Fragen an den Referenten zu stellen.
.
Das Forum Mittelstand versteht sich als überparteilich, proatlantisch und bürgerlich-ordnungspolitisch verortet. Es bekennt sich explizit zur westlichen Wertegemeinschaft und den Ideen der Freiburger Schule.
In regelmäßigen Abständen finden Veranstaltungen zur kritischen Begleitung der Tagespolitik und der politischen Gesamtsituation statt.
.
www.forummittelstand.net

Offener Brief an Ministerin Giffey (SPD)

Betr.: Vortrag von Frau Dr. Kristina Schröder: „Alles Quote, Gender, Kita?“ 

Sehr geehrte Frau Bundesfamilienministerin Franziska Giffey,
.
schauen Sie sich doch bitte dieses Video mit einem Redebeitrag Ihrer Vor-Vorgängerin Frau Dr. Kristina Schöder (CDU) an: https://www.youtube.com/watch?v=Szfrk12PcCc
.
Über 400 Teilnehmer aus der bürgerlichen – also konservativen, liberalen, christlichen – Szene aus ganz Deutschland trafen sich dazu am 24. August in Berlin. Frau Schröder sprach sich “Für eine bürgerliche Familienpolitik“ statt Quote, Gender und Kita aus  –  und sie hat recht. 
.
Ich teile jedes Wort der Dame und auch Sie, Frau Giffey, sollten daraus lernen.
.
Frau Schröder spricht in sachlicher Manier und ruhigem Ton die Wahrheit aus, und tut dies als ehem. Ministerin und heute Mutter von 2 Kindern durchaus glaubwürdig.
.
Machen Sie „Familie“ wieder zum Thema der Berliner Politik, denn das könnte Ihre Partei gerade noch vor dem endgültigen Zerfall retten.
.
Im übrigen bin ich davon überzeugt, dass es Ihre inzwischen extrem linksorientierte SPD zusammen mit den Grünen und Linken war, der wir den heutigen chaotischen gesellschaftlichen Zustand  „verdanken“.
.
Kinder sind ein Geschenk und kein Fluch, sie richten sich gegen niemanden und schon gar nicht gegen Frauen.
.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Hildebrandt
 

Kath. Gelehrter Weigel aus USA sprach über die „Erneuerung der Kirche“

Prof. George Weigel (siehe Foto) kam erstmals nach Deutschland und hielt einen Vortrag über die Lage der Kirche und sein Buch „Die Erneuerung der Kirche“ am Mittwoch, 26. Juni 2019, in der Allerheiligen-Gemeinde in München:

Trotz ungewöhnlich hoher Außentemperaturen kamen die Besucher teils von weither angereist, um den renommierten Theologien und Publizisten George Weigel aus den USA zu hören; ihm wurden neben verschiedenen Orden inzwischen 19 Ehrendoktorwürden verliehen.

In seinem Referat ging er zunächst auf die Entwicklungen der Kirchengeschichte seit Papst Leo XIII. und auf den aktuellen Niedergang des Glaubens in der westlichen Welt ein.

In den USA gibt es allerdings schon  – namentlich von ihm in seinem Buch benannte  –  Pfarreien, die in vielen Jahren zu blühenden katholischen Gemeinden herangewachsen sind. Dort wird ein Katholizismus der Neuevangelisierung praktiziert, der weder lau noch relativistisch beeinflusst ist.

In der anschließenden Fragerunde nahm er auch zu seinem Offenen Brief an Kardinal Marx Stellung. Er verwies darauf, dass nur die gelebte Freundschaft mit unserem Herrn Jesus Christus zu einem authentischen Katholizismus führen kann und dass seines Erachtens der geplante „synodale Weg“ der deutschen Kirche nicht der richtige ist.

Das erwähnte Buch von Prof. Weigel erschien im MEDIA MARIA VERLAG: www.media-maria.de


Der katholische Gelehrte George Weigel aus USA spricht am 26. Juni 2019 in München

Vortrag am Mittwoch, 26. Juni 2019, um 19.30 Uhr

George Weigel, einer der profiliertesten intellektuellen Katholiken in den USA, Leitender Wissenschaftler des Ethics and Public Policy Center in Washington und einer der Autoren von First Things, kommt erstmals nach München. Ihm wurden neben verschiedenen anderen Auszeichnungen 18 Ehrendoktorwürden verliehen.

Prof. George Weigel spricht über die Lage der Kirche und über sein Buch „Die Erneuerung der Kirche – Tiefgreifende Reform im 21. Jahrhundert“.

Vortrag und Diskussion im

Pfarrsaal der Allerheiligen-Gemeinde, Garchinger Straße 52 in 80805 München

Der Eintritt ist frei. Anmeldung wird erbeten.

Für Rückfragen/Anmeldungen: MEDIA MARIA VERLAG, Nordstraße 2 in 89257 Illertissen
Tel. 07303/95 23 31-0  – Fax 07303/95 23 31-5  – buch@media-maria.de

www.media-maria.de


Weihbischof Zekorn: Ehe und Zölibat bezeugen unsere Sehnsucht nach Vollendung

Dr. Stefan Zekorn (siehe Fotos) ist Weihbischof im Bistum Münster. Der folgende Bericht von Felizitas Küble über seinen Vortrag im Hansahof in Münster ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift THEOLOGISCHES erschienen: 

Seit über 20 Jahren besteht in Münster eine altrituelle Gottesdienstgemeinschaft, die in der Innenstadt-Kirche Sankt Aegidii die überlieferte Liturgie feiert. Am 10. Februar 2019 hielt Weihbischof Dr. Stefan Zekorn einen theologischen Vortrag über Ehe und Zölibat im Hansahof, der mit vielen Messbesuchern und weiteren Gästen vollbesetzt war.  

Dabei stellte der Redner den Auftrag beider Lebensformen, Gottes Gegenwart in dieser Welt zu bezeugen, in den Mittelpunkt seiner Ausführungen und verwies auf eine Aussage von Papst Franziskus: „Jungfräulichkeit und Ehe sind verschiedene Formen zu lieben.“ – Nach Thomas von Aquin diene die Verschiedenheit der christlichen Lebensstände dem Reichtum der Kirche und die unter ihnen herrschende „wechselseitige Unterstützung“ sei Ausdruck ihrer gelebten Einheit.

Zur Ehe gehöre die natürliche Anziehung und Ergänzung von Mann und Frau nach der Schöpfungsordnung Gottes. Zugleich sei die Ehe unter Getauften als Sakrament noch weitaus bedeutsamer, denn in der gegenseitigen Liebe und Treue werde die Güte Gottes lebensnah erfahrbar, erklärte Dr. Zekorn: „Der Partner ist ein Ort der Begegnung mit Gott.“

So wie der Ewige den Menschen in der Heilsgeschichte immer wieder entgegenkommen sei, begegne nun der Erlöser der Menschen durch das Sakrament der Ehe den christlichen Eheleuten. So wie Christus seiner Kirche in allem Auf und Ab der Geschichte unbeirrbar die Treue halte, sollen sich auch die Eheleute ganz aufeinander verlassen können.

Die Verheirateten könnten, so der Weihbischof, besonders wirksam die „Konkretheit und Greifbarkeit“ der Liebe Gottes bezeugen. Durch diese sakramentale Wirklichkeit sei die Ehe zutiefst mit dem Heilswerk Christi verbunden. Gott selbst binde sich an menschliche Wirklichkeiten und führe so die Gläubigen über sich selbst hinaus in das Reich des Übernatürlichen und in ein unvergängliches Leben.

Schon in der frühen Christenheit sei die von der Kirche verkündete Ein-Ehe und ihre Unauflöslichkeit für viele Menschen – vor allem für Frauen  –  eine befreiende und beglückende Erfahrung inmitten sittlicher Verwilderung gewesen. Auch der gottgeweihte Zölibat und die christliche Jungfräulichkeit faszinierte als glaubensstarkes Zeugnis, zumal Jesus selbst ehelos lebte. In dieser Lebensform konnten sich Männer und Frauen „unbeschwert von familiärer Fürsorge“ (vgl. 1 Kor 7,32) ganz für das Gottesreich einsetzen.

Sowohl Ehe wie Jungfräulichkeit beinhalten ein jeweils eigenes Charisma, betonte der Weihbischof; in beiden Gnadengaben werde Gottes Erlösungstat erkennbar und wirksam. Bereits in der Antike habe diese zweifache Berufung sogar in der heidnischen Welt und ihrer zunehmenden Dekadenz bisweilen Staunen hervorgerufen,

Der Redner führte weiter aus, beide Lebensformen seien von der Sehnsucht nach Vollendung geprägt: Die Freude in der Ehe gebe einen „Vorgeschmack des himmlischen Hochzeitsmahles“ und helfe so den Gläubigen, ihre Lasten gemeinsam zu tragen.

Auch in der christlichen Enthaltsamkeit gehe es um eine hoffnungsfrohe Blickrichtung in die Ewigkeit. Nicht allein Mann und Frau, auch Ehe und Zölibat seien eine gottgewollte Ergänzung und Bereicherung, immer verbunden mit einem großherzigen Auftrag für ein Leben in Fülle.

Der Zölibat sei ein Ruf in die unmittelbare Nachfolge Jesu, ein ganzheitlicher Lebenseinsatz, der zugleich Verzicht und „Selbstentäußerung“ verlange. Deshalb dürfe er nicht zu einem besinnungslosen Aktivismus führen, sondern könne nur gelingen in einer starken Verbindung mit Christus, wobei Gott die erste Stelle im Leben einnehmen solle. Entscheidend sei eine fest verankerte Geborgenheit in Gott auch durch das Gebet und die Sakramente der Kirche.

Das gelte aber in ähnlicher Weise auch für Eheleute: Für sie sei es entlastend, wenn nicht alles Glück vom anderen Partner erwartet und verlangt werde, sondern beide in einer tiefen Offenheit für Gott leben. Gerade in schweren Zeiten der Ehe sei diese Grundhaltung für Verheiratete ein starker Pfeiler ihrer gegenseitigen Treue.

Nach dem Vortrag konnten die Zuhörer dem Weihbischof Fragen stellen oder eigene Ansichten vortragen. Dabei ging es um geistliche Themen von der Erbsünde bis zum Rosenkranz, um Missstände in der liturgischen Praxis und aktuelle Fragen wie etwa die Genderdebatte. Dr. Zekorn ermutigte dazu, sich keineswegs den herrschenden Zeitströmungen zu unterwerfen, denn nicht der Mainstream, sondern der Glaube schenke uns Orientierung und eine klare Sicht.

Auch heute führe Christus seine Kirche durch schwere Krisen hindurch wie bereits in früherer Zeit, die ebenfalls vielfach von schweren Erschütterungen geprägt gewesen sei. Unser Einsatz für den Glauben solle ohne Angst oder Verbissenheit, sondern mit einem festen Gottvertrauen geführt werden, denn die Verheißungen Christi seien für uns alle der Schlüssel zu einem frohen Christenleben.

Literatur-Hinweis: Weihbischof Stefan Zekorn veröffentlichte im Verlag Butzon und Bercker sein Buch „anders leben – mehr leben“ über die evangelischen Räte.