Das Medien-Echo zum Greenpeace-Absturz

Pressemitteilung von Jörg Forthmann (Faktenkontor):

Für die Greenpeace-Kommunikatoren war der Morgen nach dem Absturz ihres Motorgleitschirmfliegers in das EM-Stadion spannend: Wie schlimm ist das Medienecho? Wird der NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) dieser böse Fehler verziehen?

Hier sehen Sie in harten Zahlen, wie schlimm die Situation für Greenpeace am Morgen nach dem Unglück wirklich war.

Greenpeace wollte mit dem Motorgleitschrimflieger über das EM-Stadion in München beim Spiel Frankreich gegen Deutschland fliegen und als Protest gegen Volkswagen einen Ball mit der Aufschrift „Kick Out Oil“ auf das Spielfeld werfen.

Doch der Gleitschirmflieger touchierte einen Draht der Spider-Cam und musste im Stadion notlanden. Dabei wurden zwei Menschen am Kopf verletzt.

Das Echo auf diese missglückte Greenpeace-Aktion ist verheerend.

Ohnehin ist der Greenpeace-Protest gegen Volkswagen nur schwer zu verstehen, wo doch die Wolfsburger Vorreiter in Sachen eMobilität in Deutschland sind.

Greenpeace hat versucht, die Wogen mit Entschuldigungen und der Bekenntnis zur eigentlich guten Absicht zu glätten. Doch diesmal haben die Umweltaktivisten überzogen.

Quelle: https://www.faktenkontor.de/krisen-pr-blog-mediengau/krisen-pr-so-schlimm-war-der-greenpeace-absturz-im-em-stadion-wirklich/


Greenpeace gegen ländliche Bevölkerung

Zwei Menschen wurden verletzt beim Absturz des motorisierten Greenpeace-Gleitschirms in der Münchener Allianz-Arena kurz vor dem EM-Auftaktspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Es ist nicht die erste fragwürdige Aktion der Umwelt-NGO. Zuletzt fiel der gemeinnützige Verein vor allem mit Provokationen wie illegalen Stalleinbrüchen oder der Entwendung hunderter Autoschlüssel von VW-Fahrzeugen negativ auf.

Dazu erklärt Stephan Protschka, Bundestagsabgeordneter der AfD:

„Ich fordere, dass Greenpeace umgehend die Gemeinnützigkeit entzogen wird. Der Verein überschreitet mit seinen teilweise gemeingefährlichen Aktionen regelmäßig die Grenzen des politischen Anstands.

Die radikale politische Agenda von Greenpeace richtet sich fast ausschließlich gegen die ländliche Bevölkerung. So sollen unsere Kulturlandschaften mit Windkraftanlagen zugebaut, die Verbrenner-Autos verboten und die Tierhaltung abgeschafft werden.

Dass die ‚Umweltorganisation‘ nicht an inhaltlich fundierten und ausgewogenen Sachdiskussionen interessiert ist, bewies sie zuletzt mit dem Verlassen der Zukunftskommission Landwirtschaft.“


LKR plädiert nach VW-Skandalen für einen Ausstieg der Politik aus dem Konzern

Der LKR-Parlamentarier Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel (siehe Foto) plädiert für den Ausstieg der Politik aus Volkswagen als Konsequenz auf den Skandal um die Versuche an Affen mit Abgasen. 

Nach Ansicht des Europa-Abgeordneten der LKR (Liberal-konservativen Reformer), Hans-Olaf Henkel, steht der Skandal um die Abgas-Versuche in einer langen Reihe von Verfehlungen bei VW, die sich auf die in der deutschen Industrie einmalige Konzernstruktur zurückführen lassen. 

Der Ökonom erinnerte in einer Aussprache im Europäischen Parlament am Montag unter anderem an  den Korruptionsskandal um den Betriebsrat 2005 und die Dieselaffäre der jüngsten Vergangenheit. Durch die Verbindung von politischen und betrieblichen Interessen entstehe ein idealer Nährboden für Skandale und Betrug, weil der Anreiz für effektive Aufsicht und Kontrolle fehle.

Laut Prof. Henkel sollte sich die Politik aus dem Volkswagen-Unternehmen zurückziehen. Dazu sagte er:

„Die Verbindung von Staat, Kapital und Gewerkschaften im Volkswagen-Konzern führt zwangsläufig immer wieder zu skandalösen Vorgängen. Mit Unterstützung des Aufsichtsratsmitgliedes Gerhard Schröder heuerte Volkswagen den IG-Metaller Peter Hartz als Vorstand an. Dann wurden nicht nur Prostituierte für Betriebsräte bezahlt, VW stellte auch die Geliebte eines Betriebsrates ein.

Bei VW kann man die deutsche Mitbestimmung in ihrer Perfektion und ihrer Perversion studieren: Zehn Arbeitnehmervertreter und dazu noch zwei sozialdemokratische Politiker stehen acht Leuten aus der Wirtschaft gegenüber.

Das führt zwangsläufig zuerst zu Kungelei, dann zu Korruption und schließlich zur Verwahrlosung der Sitten, wie der neue Skandal um die Versuche mit Affen wieder einmal zeigt. Wie die meisten seiner Konkurrenten muss VW privatisiert werden.“


VW-Skandal: Prof. Hans-Olaf Henkel (LKR) bezeichnet EU-Richtlinien als „mangelhaft“

Nach der Verabschiedung der Empfehlungen des Abgasskandal-Untersuchungsausschusses durch das Europaparlament hat der Europa-Abgeordnete der LKR (Liberal-Konservativen Reformer) und EKR-Schattenberichterstatter Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel (siehe Foto) den Verfahrensverlauf kritisiert und für die Zukunft konkretere EU-Richtlinien angemahnt.

Außerdem plädierte er für ein gemeinsames Abkommen mit den USA  über gemeinsame Emissionsrichtlinien mit den USA.

„Ich war ursprünglich gegen die Bildung eines Untersuchungsausschusses. Ich war fest davon überzeugt, dass sich besser die Justiz mit der von Volkswagen verwendeten illegalen Motorsoftware befassen sollte und nicht die Politik. Letztlich wurde der Prozess im Abgasuntersuchungsausschuss dann auch zu einer Hexenjagd auf Autobauer und auf die Dieseltechnik insgesamt.

Es war erschreckend festzustellen, dass Europaparlamentarier den europäischen Gesetzgeber mit Kritik verschonen und nicht einsehen wollten, dass die Richtlinie von damals mangelhaft war. Statt Ursachenforschung bei sich selbst zu betreiben, schlug man heftig auf die Industrie ein“, sagte Henkel.

Henkel erinnerte daran, dass  der Text der Richtlinie eine Überschreitung der geltenden Abgaslimits zum Zweck des Motorenschutzes ermöglicht hatte:

„Eine weit gefasste Definition des Motorenschutzes halte ich für grundsätzlich kontraproduktiv, da sie unlauteren Wettbewerb zwischen Automobilherstellern zulässt. Veraltete Motortechnik mit übermäßigem Schadstoffausstoß kann so durch Ausnahmen gerechtfertigt werden. Wenn man einem Automobilhersteller erlaubt, eine Abschalteinrichtung einzusetzen, dann werden Ingenieure auch Motoren herstellen, die solch eine Abschalteinrichtung benötigen. Die Abgasaffäre hätte vermieden werden können, wenn der EU-Gesetzgeber Abschalteinrichtungen klar und deutlich verboten hätte, wie es zum Beispiel in den USA der Fall ist.“

Forderungen nach einer EU-Kontrollbehörde lehnte der Parlamentarier ab: “Wenn man Gesetze klar und deutlich formuliert, dann schaffen es auch die nationalen Typzulassungsbehörden, die Branche zu kontrollieren. Man sollte den VW-Skandal nicht dazu instrumentalisieren, eine neue EU-Behörde zu schaffen.”

Prof. Henkel schlug vor, gemeinsame Emissionsrichtlinien zwischen der EU und den USA zu vereinbaren und sich dabei jeweils am strengsten Maßstab zu orientieren:

“Die EU sollte sich in Zukunft mit den USA auf gemeinsame strenge Emissionsrichtlinien und Testverfahren verständigen. Die Amerikaner sind streng bei Stickstoffoxiden und wir in Europa sind streng, wenn es um die Reduktion von CO2-Emissionen geht. Damit hätte man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und etwas Gutes für einen fairen Wettbewerb und die Umwelt getan.”

Dieser Vorschlag sei aber wegen Vorbehalten gegenüber den USA nicht durchgekommen, sagte der LKR-Politiker.

 


VW und israelische Firma Mobileye wollen in Europa exklusiv kooperieren

Volkswagen und die israelische Firma Mobileye wollen eine strategische Partnerschaft bilden. Am Mittwoch, den 6. Januar 2016, unterzeichneten Vertreter beider Unternehmen eine entsprechende Absichtserklärung auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas.

Mobileye ist ein Technologieführer im Bereich der automatisierten Bildverarbeitung. Im Mittelpunkt der Kooperation steht die kamerabasierte Echtzeit-Bildverarbeitungs-Technologie die, in Verbindung mit hochpräzise digitalisierten Karten, als Schlüssel für das automatisierte Fahren gilt. 

Ziel der für Europa exklusiven Zusammenarbeit ist es, dem digitalen Wandel in der Automobilindustrie zu begegnen und intelligente Umfelderkennungs-Technologien zu entwickeln.

Unterzeichnet wurde die Erklärung von Prof. Amnon Shashua, Technischer Direktor sowie Vorsitzender von Mobileye, und von Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen.

Das Technologieunternehmen Mobileye entwickelt optische Sensorensysteme, die in Frontkameras bei Volkswagen künftig zum Einsatz kommen werden. Diese Systeme erkennen in Echtzeit Umgebungsdetails, die zur fortlaufenden Verbesserung der Umfeldkarten verwendet werden.

Aufgrund der hohen Anzahl entsprechend ausgerüsteter Fahrzeuge entstehen hochpräzise und aktuelle Informationen. Diese Umfeldkarten bieten die Grundlage für das automatisierte Fahren, aber auch für die Weiterentwicklung diverser Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin