INSA-Umfrage über die unterschiedliche Angst vor einer Corona-Infektion

Laut dem Meinungsforschungsinstitut INSA aus Erfurt sinkt derzeit die Corona-Angst in Deutschland:

Seit der letzten Erhebung am 25.6.2021 steigt der Anteil derjenigen, welche keine Angst haben, sich mit dem Coronavirus anzustecken, von 49 auf 57 Prozent an. Der Anteil an Befragten, die dagegen Angst vor einer Infektion haben, sinkt von 39 auf 32 Prozent.

Männliche Befragte geben etwas häufiger an, davor keine Angst zu haben als weibliche (61 zu 53 %).

Die jüngsten Befragten haben häufiger keine Angst vor Corona-Infektion als die älteren Befragten (63 zu 53 bis 58 %).

Einzig die Linke-Wähler sind in dieser Frage gespalten (44 % stimmen zu, 47 % stimmen nicht zu).

Alle anderen Wählergruppen geben jeweils mehrheitlich an, keine Angst zu haben, sich mit dem Coronavirus anzustecken (52 bis 74 %). Die Wähler der AfD sowie der FDP geben dies dabei deutlich häufiger als die Wähler der anderen Parteien an (69 bzw. 74 zu 47 bis 65 %).

Die Befragten, die vollständig geimpft sind, geben häufiger als Nicht-(vollständig)Geimpfte an, Angst vor der Corona-Infektion zu haben (36 zu 27 %).

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


CDU-Politiker Merz gegen SPD-Schuldenwahn

Stellungnahme von Friedrich Merz:

Der Wahlkampf der SPD besteht zunehmend aus dem Dreiklang „Mehr Geld – mehr Schulden – mehr Steuern“. Vor allem den Rentnern und den unteren Einkommensbeziehern wird das Blaue vom Himmel herunter versprochen.

Höhere Schulden sind in dieser Logik sogar ein Gewinn, denn der Staat verdient ja angeblich noch daran – durch negative Zinsen. Und höhere Steuern sind auch kein Problem, „die Reichen“ sollen halt noch ein bisschen mehr bezahlen.

Der Wahlkampf wird bisher allein von Umfragen, Plagiaten und Lachern an der falschen Stelle bestimmt. Es wird Zeit, dass wir uns mit Themen beschäftigen. Es geht immerhin um die Zukunft eines der größten Industrieländer der Welt, um die Zukunft des bevölkerungsreichsten Landes der EU.

Und es geht vor allem um die Zukunft der Menschen in unserem Land, die durch die Krisen der letzten Jahre stark verunsichert sind und die Antworten erwarten auf die Frage, wie es denn in den nächsten Jahren mit ihren Familien, ihren Kindern und ihnen selbst weitergeht.

Deutschland hat die Krisen der letzten Jahre trotz aller Kritik im Einzelnen ganz gut gemeistert. Das war möglich, weil in guten Zeiten einigermaßen solide mit den öffentlichen Finanzen umgegangen wurde. Corona und die Flutkatastrophe haben die öffentlichen Haushalte stark in Anspruch genommen, die Verschuldung allein des Bundes ist innerhalb von weniger als zwei Jahren um rund 450 Milliarden Euro gestiegen.

Es ist mir unbegreiflich, wie die SPD, aber auch die Grünen und die Linkspartei, angesichts dieser Lage noch einmal unbezahlbare Versprechungen an bestimmte Gruppen von Wählerinnen und Wähler machen können. Schon die vorhandenen Schulden müssen von den nächsten Generationen bezahlt werden.

Gerade die Jugend muss sich jetzt kraftvoll zur Wehr setzen gegen diesen Raubbau an ihrer Zukunft. In einem Land mit den höchsten Steuern, den höchsten Sozialbeiträgen und den höchsten Energiesteuern in ganz Europa ist die Zitrone für weitere Abgabenerhöhungen ausgequetscht.

Jede weitere Umdrehung an der Steuerschraube gefährdet Unternehmen und Arbeitsplätze gerade in den kleinen und mittleren Unternehmen.

Die CDU ist durch die Fehler der letzten Woche in der Defensive. Aber jetzt sind noch vier Wochen Zeit, um die Themen zu besetzen, die wirklich wichtig sind für die nächste Bundesregierung.

Solide Staatsfinanzen sind die Grundvoraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und vor allem für die Lebens- und Arbeitschancen der jungen Generation. Die Union muss jetzt zeigen, dass diese Verantwortung bei ihr in guten Händen ist.

Quelle: Merz-Mail Nr. 59 / Newsletter


CDU-Politiker Merz kritisiert fatales Sofortprogramm der Grünen in vier Punkten

Aktuelle Stellungnahme von Friedrich Merz:

In dieser Woche haben die Grünen tiefe Einblicke in ihr Denken und Handeln gegeben. Für die Wählerinnen und Wähler in Deutschland verdichtet sich das Bild, wie Deutschland aussähe, wenn diese Partei einen bestimmenden Einfluss auf die Bundespolitik bekäme.

Da sind zum einen die Vorschläge für ein „Klimaschutz-Sofortprogramm“. Zentraler Bestandteil ist ein „Klimaschutz-Ministerium“ mit Veto-Recht innerhalb der Bundesregierung.

Anders als das Vetorecht des Finanzministers, das es seit langer Zeit in der Geschäftsordnung der Bundesregierung gibt, um die konkrete Kostenbelastung durch geplante Gesetze im Blick zu behalten, bekäme der grüne „Klimaminister“ die Befugnis, sämtliche Gesetzesvorhaben zu blockieren, die nach seiner persönlichen Einschätzung den Zielen des Klimaschutzes zuwiderlaufen.

Mit diesem Vorschlag würde die Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers unterlaufen und die Ressortverantwortung der Bundesminister ausgehöhlt. Das Grundgesetz müsste in einer zentralen Bestimmung grundlegend geändert werden.

Aber die Pläne der grünen Partei gehen noch weiter: Ein „Einwanderungsministerium“ soll Vielfalt und Teilhabe ermöglichen, natürlich mit dem Ziel, möglichst viele Einwanderer unabhängig von ihrer Integrationsfähigkeit nach Deutschland einzuladen.

Die „Gender-Sprache“ soll uns allen aufgezwungen und das Land überzogen werden mit einer neuen Dimension von Förderprogrammen, Verhaltensregeln, Mindestpreisen – und natürlich weiteren Steuern und Abgaben.

Begriffe wie „Wettbewerbsfähigkeit“, „Freiheit“ oder „mündige Bürger“ kommen in der grünen Ideenwelt nicht einmal am Rande vor. Die Konsequenzen sind absehbar: Mit der grünen Partei käme ein Kosten- und Bürokratieschub über uns, wie ihn das Land noch nie gesehen hat – zusätzlich zu der vorhandenen und jetzt schon überbordenden Bürokratie. Und natürlich zusätzlich zu den rekordhohen Sozialabgaben, Steuern und Energiepreisen, die Unternehmen und Bürger im europäischen Vergleich schon heute bezahlen müssen.

Quelle: Merz-Mail (Newsletter) Nr. 56 vom 6.8.2021


Wähler von AfD u. FDP sind Lockdownkritisch

Das Erfurter INSA-Institut wollte in einer repräsentativen Umfrage aktuell erfahren: Würden die Befragten erneute weitreichende Lockdown-Maßnahmen bei einer weiteren Welle befürworten?

Während 47 Prozent der Befragten dem zustimmen, lehnen 35 Prozent dies ab. 15 Prozent wissen keine Antwort. Vier Prozent machen keine Angabe dazu.

Weibliche Befragte stimmen der Aussage dabei etwas häufiger als männliche zu (49 zu 44 %).

Die Befragten zwischen 50 und 59 Jahren stimmen der Aussage etwas häufiger und die Befragten ab 60 Jahren deutlich häufiger als jene zwischen 18 und 49 Jahren zu (56 bzw. 66 zu je 51 %).

Zur GRAFIK: Besonders hohe Zustimmungswerte mit je 69% für einen solchen Lockdown gibt es bei Wählern der Grünen und der SPD. Bei Unionswählern sind es 67%, bei der Linkspartei 60%.

Allein die Wähler der FDP und noch mehr der AfD sind mehrheitlich gegen einen weiteren Lockdown bei einer neuen Corona-Welle: 59% bei den Liberalen sagen NEIN, bei der AfD sind es 68%.

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


Civey-Institut: 46% der CDU-Wähler wollen, daß ihre Partei konservativer wird

Wie die WELT am SONNTAg auf S. 3 in ihrer heutigen Ausgabe vom 20. Juni berichtet, ist die Bevölkerung gespalten in der Frage, in welche Richtung sich die CDU entwickeln sollte. Eine Umfrage des Instituts Civey unter mehr als 5000 Bundesbürgern im Auftrag von WELT-TV kam zu folgenden Ergebnissen:

40% der Befragten plädieren für einen konservativeren Kurs der CDU. – Bei den CDU-Anhängern ist diese Zahl mit 46% noch höher.

Ein Drittel der insgesamt Befragten meint, es könne beim derzeitigen Stand(punkt) bleiben. 27% wünschen eine linksliberalere Entwicklung der Partei.

Bei den CDU-Anhängern sagen 47%, es solle sich nichts ändern. Nur wenige plädieren für eine linksliberalere Richtung.


USA: Konservative trauern um Rush Limbaugh

Von Dr. Edith Breburda

Am Aschermittwoch (17.2.) verstarb der 70-jährige amerikanische Radiomoderator Rush Limbaugh an Lungenkrebs. Die Meldung vom Tod des einflußreichen Mannes wurde von seiner Frau Kathryn auf seinem eigenen Rundfunkkanal verkündet.

Er hat Generationen von Konservativen in seinen 32-jährigen, täglich dreistündigen Radiosendungen herangezogen und damit die Basis bereitet für das Wählerpotential, das Donald Trump im Jahre 2016 zur Präsidentschaft verhalf.  

Der 1951 im Bundestaat Missouri Geborene hat das konservative Radio quasi entdeckt. Millionen lauschten Rush, auch jene, welche nicht mit ihm übereinstimmten. In der Mittagspause kamen die Leute zusammen, um ihm wenigstens für kurze Zeit zuzuhören. Von Zahnarztpraxen bis Gemüseläden war zwischen 10 bis 13 Uhr seine Stimme über die Lautsprecher zu hören. 

Er war ein einzigartiges Genie, das von den Linken gehasst wurde. Er habe ein von Gott gegebenes Talent für Radioübertragungen – das waren die Anfangsworte seiner Sendung.

Er konnte schwierige Themen in einer humorvollen Weise leicht verständlich darlegen. Dass es heute unter der Jugend so viele Konservative gibt, ist vor allem ihm zu verdanken.

BILD: FOX-Bild von Limbaugh und Trump anläßlich seines Nachrufs auf den Moderator

Schon als das Autoradio in den späten 80er Jahren an sein Ende kam, bewirkte es seine Talkshow, weiterhin in jedem Wagen ein Radio zu haben, weil man ihn beim Fahren zuhören wollte.

Rush wurde vor einem Jahr ein Lungenkrebs im Endstadium diagnostiziert. Er zog sich nicht zurück und wollte noch so viele Sendungen wie möglich durchziehen. Er wollte weiter das tun, was er liebte.

Der 45. Präsident der USA, Donald Trump, würdigte Limbaugh in seinem Nachruf gestern als einen fantastischen Mann, eine Legende, mit einem unglaublichen Gespür für Politik. „Er war einfach etwas ganz Besonderes“, bemerkte Trump auf FOX-News am 17.2.2021.

Als der beliebte Radiomoderator Ende der 90 Jahre praktisch taub wurde, gab er nicht auf. Mit speziellen  Hörimplantaten war es ihm möglich, weiterhin 3 Stunden hinter seinem goldenen Mikrophon zu sitzen.

Er liebte die USA, sein Land, sein Volk und alle Menschen. So wurde er zum Freund, Bruder und Vater vieler, die ihn nur durch den Rundfunk kannten. Er war nicht abgehoben, sondern sehr bescheiden und großzügig, so daß er ohne weiteres einem Ober ein Trinkgeld von 2000 Dollars gab – das sagen diejenigen, die ihn kannten.

BILD: Rush Limbaugh mit Melania Trump bei der Freiheitspreis-Verleihung

Er wurde durch seine konservativen Ansichten zum Außenseiter der linken Medien, da er den Leuten unverblümt die Wahrheit vorsetzte und ihnen eine klare Orientierung gab.

In der konservative Welt hinterlässt er eine große Lücke und doch gibt es gerade unter den jungen Leuten viele, die in seine Fußtapfen treten werden, weil sie durch ihn geprägt worden sind. Auf dem Rücksitz des Autos meiner Eltern wurde ich konservativ erzogen, erklärte eine junge Frau.

Rush war schon lange vor FOX-News mit seinen Sendungen präsent. Als ihm Präsident Trump die höchste Auszeichnung des amerikanischen Volkes verlieh, die Presidental Medal of Freedom (Freiheitsmedaille), jubelte der Kongress nur zur Hälfte, weil die Demokraten mit versteinerten Gesichtern auf ihren Sitzen saßen.

Rush hat sieben Bestseller geschrieben – es ist sein Erbe, das er der Welt hinterlässt. 


INSA: Zufriedenheit mit Corona-Politik sinkt

Inwiefern sind die Befragten un/zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung?

Das Erfurter Meinungsforschungsinstitut INSA hat erneut – in dieser Woche im Auftrag von reitschuster.de – erhoben, wie es um die Zufriedenheit mit dem Corona-Krisenmanagement der Regierung steht.

Während die Zufriedenheit im ersten Lockdown bei über 60 Prozent lag und relativ konstant über das vergangene Jahr bei einer Mehrheit vorhanden war, sinkt die Zufriedenheit seit November 2020.

Aktuell liegt die Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung das erste Mal geringer als die Unzufriedenheit: So geben 45 Prozent der Befragten an, nicht zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung zu sein, während lediglich 42 Prozent der Befragten zufrieden sind.

Erwartungsgemäß sind Wähler der Regierungsparteien jeweils absolut-mehrheitlich zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung: Dabei sind allerdings Wähler der Union deutlich häufiger zufrieden als die Wähler der SPD (70 zu 55 %).

Auch die Wähler der Grünen sind relativ-mehrheitlich mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung zufrieden (47 zu 44 %). Wähler von Linken (55 zu 35 %), FDP (62 zu 30 %) und AfD (81 zu 12 %) sind hingegen jeweils absolut-mehrheitlich nicht zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung.


US-Bundesstat Louisiana: Zwei Drittel der Wähler stimmen fürs Lebensrecht

Die Lebensrechtsbewegung errang in den USA wieder einen politischen wie moralischen Sieg. Die Medien in Mitteleuropa reagierten mit eisigem (Tot-)Schweigen.

Slogan: „GERECHTIGKEIT für die UNGEBORENEN“

Tatsächlich stimmte die Bevölkerung im politisch so bedeutenden wie auch bunten Bundesstaat Louisiana mit dem weltberühmten New Orleans als Kulturmetropole parallel zur Präsidentenwahl über einen Verfassungszusatz ab. Der betrifft die Abtreibungsfrage, denn die Wähler wurden gefragt:

Unterstützen Sie einen Verfassungszusatz, der erklärt, dass, um menschliches Leben zu beschützen, ein Recht auf Abtreibung und die Finanzierung von Abtreibung nicht Eingang finden soll in die Verfassung von Louisiana?

Für diese sehr klare Positionierung im Sinne des Lebensrechts entschieden sich mit 62 Prozent rund zwei Drittel der Wähler.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/us-staat-louisiana-gegen-abtreibung/


		

Thüringen: Paritätsgesetz ist verfassungswidrig

Das Paritätsgesetz in Thüringen ist verfassungswidrig und daher nichtig. Dies hat der Verfassungsgerichtshof in Weimar am Mittwoch entschieden. Das am 1. Januar in Kraft getretene Gesetz sah vor, daß bei künftigen Wahlen die Landeslisten der Parteien abwechselnd mit Männern und Frauen zu besetzen sind.

Gegen das Paritätsgesetz hatte die Fraktion der AfD im Landtag von Erfurt eine Normenkontrollklage eingereicht, die mit der Entscheidung vom Mittwoch Erfolg hatte.

Die Mehrheit der Richter monierte in ihrem Urteil, das Gesetz beeinträchtige das Recht auf Freiheit und Gleichheit der Wahl. Der Verfassung des Freistaats zufolge müsse die Willensbildung des Volkes staatsfern erfolgen. Ob ein Landtag mehr Frauen oder mehr Männer enthalten soll, müsse den Wählern überlassen bleiben.

Mit seinen Bestimmungen für eine Quotierung durch abwechselnd nach Geschlecht zu besetzenden Listenplätzen schränke das Paritätsgesetz zudem die Entscheidungsfreiheit der Parteimitglieder unzulässig ein.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/verfassungsgericht-kippt-paritaetsgesetz/


Unionsfraktion begrüßt das Ergebnis der Unterhauswahlen in Großbritannien

Zu den Unterhauswahlen in Großbritannien erklärt der europapolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Florian Hahn:

„Endlich haben die Briten mehrheitlich einen Plan: EU-Austritt bis Ende Januar 2020, Verbleib im Binnenmarkt bis mindestens Ende 2020.

Damit ist die Arbeit aber noch nicht getan. Wir benötigen nun so rasch wie möglich ein Zukunftsabkommen mit den Briten.

Die Wahl in Großbritannien zeigt aber auch, dass Unwahrheiten, Falschmeldungen und Lügen breite Wählerschichten offenbar nicht kümmern.

Zum anderen ist das Debakel von Labour nicht auf einen Niedergang der sozialistischen Partei auf der Insel zurückzuführen, sondern auf das unglückliche und desaströse Agieren des Parteivorsitzenden.“