Historiker über den „DDR“-Kampf gegen Israel

Antiisraelische Propaganda gehörte in der DDR zum Alltag. Die SED unterstützte aber auch diverse arabische Terrororganisationen.

Beim verdeckten Krieg gegen Israel ging es nicht nur um Waffenlieferungen. Auch die Stasi spielte eine zentrale Rolle. In geheimen Stützpunkten wie dem „Objekt 74“ bildete sie Kämpfer aller Art in Waffen- und Sprengstoffgebrauch aus. Weltweit gesuchte Terroristenführer wie Abu Nidal oder Wadi Haddad, die für Dutzende Anschläge verantwortlich waren, durften die DDR als Rückzugsort und Operationsbasis nutzen.

Der Historiker Dr. Hubertus Knabe an den jahrzehntelangen Kampf der DDR gegen Israel in einem Podcast.

Quelle und vollständiger Text hier: https://hubertus-knabe.de/ddr-und-israel/

Weiterer Artikel von Dr. Knabe zu DDR contra Israel: https://hubertus-knabe.de/feindbild-israel/


Demnächst Bundestags-Sondersitzung zur geplanten Waffenlieferung in den Irak

Am kommenden Montag wird der Bundestag das Vorhaben der Bundesregierung erörtern, die umfangreiche humanitäre Hilfe um konkrete Waffenlieferungen in das Krisengebiet im Irak zu ergänzen. 159481-3x2-teaser296

Hierzu erklärt der ehem. Verteidigungsminister und kirchenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung:

„Die Vertreibung hunderttausender Christen und Jesiden sowie die grausamen Verbrechen gegen alles, was der Terrormiliz „Islamischer Staat“ auf ihrem menschenverachtenden Kreuzzug vermeintlich im Weg steht, haben die Welt in den letzten Wochen in einen schockartigen Zustand versetzt.

Das Christentum gebietet uns, Leben zu schützen und in Notsituationen zu helfen, wo immer es erforderlich ist. Natürlich sind kriegerische Auseinandersetzungen und das damit verbundene Töten immer ein Übel. Dennoch sind Situationen vorstellbar, die ein militärisches Eingreifen als „ultima ratio“ erforderlich machen.

Dies betonen mehrheitlich auch die Kirchen. Angesichts der unglaublichen Brutalität, mit der die Terrormiliz im Irak vorgeht, wäre es gerade kein Zeichen christlicher Gesinnung, den Dingen ihren Lauf zu lassen und damit den Tod tausender Menschen unwidersprochen hinzunehmen.

Mit der Lieferung von Waffen geht zweifelsohne eine große Verantwortung einher – beispielsweise auch in Hinblick auf noch nicht absehbare künftige Krisenherde in der Region. Diese Bedenken zuzulassen und zu diskutieren ist ebenfalls Teil der christlichen Verantwortung, der sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Rahmen der Sondersitzung stellt.“


Unionsfraktion: ISIS-Terror rechtfertigt Waffenlieferungen in den Irak

Die Bundesregierung hat sich grundsätzlich zu Waffenlieferungen in den Irak für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS bzw. ISIS) bereit erklärt. (Das Foto zeigt die schwarze Fahne der IS)

Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Andreas Schockenhoff: IS-Flagge

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt die Bundesregierung darin, durch konkrete Waffenlieferungen in den Irak dem fanatischen Terror der ISIS Einhalt zu gebieten.

Das Terrorregime der ISIS, ein versuchter Völkermord und die mittelbare Bedrohung unserer Sicherheit in Europa rechtfertigt es zweifellos, die rechtlichen und politischen Spielräume in unseren Rüstungsexportrichtlinien zu nutzen, um Waffenlieferungen in dieses Krisengebiet zu ermöglichen  –  begleitet von humanitärer Unterstützung und eingebettet in einen langfristigen Prozess.

Hierbei handelt es sich zunächst um rein exekutives Handeln. Die Bundesregierung hat die Bundestagsfraktionen über diesen Schritt unterrichtet.“