Schorndorf: Linksradikale attackieren AfD-Stand und verletzen einen AfD-Kandidaten

Nach dem Überfall einer Antifa-Gruppe auf einen AfD-Wahlstand in Baden-Württemberg hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Jürgen Braun schwere Vorwürfe in Richtung Politik und Medien erhoben. „Wenn gegen uns Gewaltaten passieren, ist die öffentliche Erregung gleich Null“, kritisierte Braun, der bei dem Angriff in Schorndorf anwesend war, gegenüber der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Am Samstag hatte er gemeinsam mit dem AfD-Landtagskandidaten Stephan Schwarz und einem 79jährigen Helfer vor einem AfD-Stand in Schorndorf Wahlkampf betrieben. Gegen 9.45 Uhr sei eine Gruppe von 15 bis 20 Personen aus einer Seitengasse auf sie zugestürmt. Die Gruppe konnte „aufgrund der mitgeführten Fahnen und Spruchbänder der Antifa-Szene“ zugeordnet werden, teilte die Polizei später mit.

Stephan Schwarz sei durch die Angreifer zu Boden gerissen und geschlagen worden. „Als der Geschädigte, auf dem Boden liegend, versucht haben soll, mit seinem Smartphone den Notruf zu wählen, soll ihm dieses, durch einen bislang Unbekannten, aus den Händen gerissen und entwendet worden sein“, heißt es seitens der Polizei. Der 36-Jährige mußte mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auch der 79jährige Helfer sei attackiert worden und zu Boden gegangen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/nach-antifa-ueberfall/


USA: Biden positioniert sich pro Islam

„Ich werde die Wünsche der amerikanischen Muslime vom ersten Tag meiner Präsidentschaft an zum Teil meiner Regierungspolitik machen“ – Das erklärte Biden im Wahlkampf. Man muss kein Insider oder Pessimist sein, um davon auszugehen, dass Biden dieses Versprechen einlösen wird.

Der angebliche Wahlsieg Bidens ist auch ein erneuter Etappensieg für die weltweite Islamisierung.

Kaum beachtet von der Öffentlichkeit hat Joe Biden sich bereits im vergangenen Juli bei einem Online-Gipfel der Unterstützung der Muslime versichert.

Dabei musste er – trotz seiner zweifelhaften Beteiligung an den Aktionen des Kriegstreibers Obama – sicher nicht über seinen Schatten springen und wird die Hoffnungen, die die Islamisierer in aller Welt mit seinem Wahlsieg verbinden, mehr als erfüllen.

Quelle: https://philosophia-perennis.com/2021/01/11/joe-biden-islam/


Milliardär Bloomberg finanzierte Bidens Wahlkampf und die Abtreibungsagenda

Vor einiger Zeit haben wir darüber berichtet, daß Biden weitaus mehr Wahlkampfgeld zur Verfügung stand als Trump, weil die Demokraten-Seite vor allem von der millionenstarken Abtreibungsindustrie finanziert wurde.

BILD: Biden und seine potentielle Vizepräsidentin Kamala Harris

Dabei erwähnten wir auch die Bloomberg-Spende von 100 Millionen Dollar pro Biden: https://charismatismus.wordpress.com/2020/11/26/warum-bidens-wahlkampf-finanziell-weitaus-besser-bestuckt-war/

Inzwischen hat die amerikanische Nachrichtenseite „Lifesitenews“ weitere Hintergründe recherchiert:

Der amerikanische Milliardär Michael Bloomberg hat Riesensummen ausgegeben, um bei den US-Wahlen abtreibungsfreundliche Kandidaten zu unterstützen.

Der linksstehende Demokraten-Politiker spendete der PPV – einer politischen Gruppierung des Abtreibungsverbands Planned Parenthood (PP) – mindestens 4 Millionen US-Dollar.

PPV förderte damit Politiker, die eine totale Abtreibungsfreiheit fordern. Die Gesamtausgaben von PPV für die Wahlen 2020 beliefen sich auf über 10 Millionen US-Dollar, somit beinhaltet Bloombergs Beitrag 40% hiervon.

Bloomberg und PPV fördern Joe Biden, damit dieser seine Abtreibungsagenda in die Tat umzusetzen kann. Zusätzlich hat der Milliardär noch 100 Millionen US-Dollar direkt für Bidens Wahlkampf in dem bedeutenden Schlüsselstaat Florida gespendet (der seit langem als amerika-repräsentativ und daher bundesweit wahlbedeutsam gilt). Trotz der massiven Bloomberg-Unterstützung hat Präsident Trump in Floria gesiegt.

Quelle für die PPV-Infos: https://www.lifesitenews.com/opinion/millionaire-democrat-bloomberg-spent-at-least-4m-promoting-abortion-in-2020-election


Warum Bidens Wahlkampf finanziell weitaus besser bestückt war als Trumps Team

Das wissenschaftlich fundierte Web-Magazin POLITICO aus Washington befaßt sich in einer ausführlichen Analyse mit den Gründen für das erfolgreiche Abschneiden von Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl am 3. November 2020 (wenngleich nach wie vor kein amtliches Endergebnis vorliegt, das frühestens am 8. Dezember verkündet wird).

Sechs Verfasser/innen erklären nach Gesprächen mit 75 Experten und Insidern in ihrer Recherche die wesentlichen Gründe hierfür: https://www.politico.com/news/2020/11/07/this-f-ing-virus-inside-donald-trumps-2020-undoing-434716

Eine wichtige Ursache für Bidens Stimmengewinne sehen die Autoren in der Tatsache, daß der Demokraten-Politiker und frühere Vizepräsident weitaus mehr Spendengelder während seines Wahlkampfs erhalten hat als Trump.

Biden habe diesen Vorteil gezielt genutzt, um in den Swing-Staaten einige schnelle Werbe-Offensiven zu starten. Dazu beigetragen habe eine 100-Millionen-Dollar-Unterstützung durch den Demokraten-Politiker und Milliardär Michael Bloomberg.

Nachdem Kamala Harris (siehe Foto) als potentielle künftige Vize-Präsidentin präsentiert wurde, seien die Spendengelder nur so gesprudelt. (Und dies wahrscheinlich auch von der Abtreibungsindustie und diversen Stiftungen um Planned Parenthood, die der feministisch orientierten Harris vom linken Parteiflügel sehr nahestehen.)

Im August 2020 habe das Biden-Team 365 Millionen Dollar einkassiert, somit 154 Mill. Dollar mehr als die Trump-Kampagne im gleichen Zeitraum erhielt.

Weitere Infos zudem hier: https://news.gaborsteingart.com/online.php?u=ACZSiGo9085


Biden will Pro-Abtreibungs-Agenda starten

Joe Biden, der (angeblich) künftige US-Präsident, hat bereits jetzt durchblicken lassen, daß er die von Trump erlassenen Anti-Abtreibungs-Bestimmungen wieder rückgängig zu machen gedenkt.

So will er sofort nach Amtsantritt (an den er zu glauben scheint) die Mexico-City-Politicy aussetzen. Dieses Gesetz aus der Ära des konservativen Präsidenten Reagan (das von Trump weiter verschärft wurde) untersagte die staatliche Vergabe von Zuschüssen an ausländische Pro-Abtreibungs-Organisationen, z.B. PP (Planned Parenthood international).

Biden hatte dieses Vorhaben bereits im Wahlkampf verkündet.

Noch stärker positioniert sich bei diesem Thema indessen seit langem die (möglicherweise) künftige Vize-Präsidentin Kamala Harris (siehe Foto hier mit Biden) angesichts ihrer radikalfeministischen Forderungen.

Die Politikerin kämpft für totale Abtreibungsfreiheit, von ihr gerne als „reproduktives Recht“ schöngefärbt. Falls Biden im Falle einer Präsidentschaft aus gesundheitlichen Gründen ausfällt, käme Harris ans Ruder – eine für ungeborene Kinder nicht nur in den Vereinigten Staaten tödliche Gefahr.


USA: „Corona hat die Wahl entschieden“

Von Felizitas Küble

Immer häufiger liest man in Zeitungen und politischen Zeitschriften die Feststellung, Präsident Donald Trump hätte die Wahl eindeutig oder gar „haushoch“ gewonnen, wenn es keine Corona-Pandemie gegeben hätte. Dies räumen auch ausgewiesene Trump-Gegner ein.

So schreibt Nikolaus Busse in der aktuellen FAS (Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung) auf S. 10 in seinem scharfen Anti-Trump-Artikel wörtlich: „Ohne Corona und mit einer brummenden Wirtschaft hätte Trump wahrscheinlich haushoch gewonnen.“

In der „Welt am Sonntag“ vom 8. November klingt es ähnlich. In einem Trump-kritischen, aber zugleich erstaunlich ausgewogenen Beitrag schreibt Dirk Schümer im etwas ironischen Stil: „…wir müssen uns eingestehen, daß dieser unwählbare Trump ohne die Corona-Pandemie vermutlich Präsident geblieben wäre.“

Der bekannte Journalist Jürgen Liminski kommentiert am 7.11. im Online-Portal der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ wie folgt:

Davor lief die Wirtschaft auf Hochtouren, der tiefe Fall in den Corona-Abgrund mit über vierundzwanzig Millionen Arbeitslosen hat das Land verunsichert. Nicht Biden, sondern das Virus hat die Wahl entschieden.

Ob Biden, der im Wahlkampf ostentativ immer mit Maske auftrat und wie sein früherer Chef Barack Obama das Thema Pandemie zum Hauptthema erhob, diese Krise im Land der Freien besser managen wird, ist noch abzuwarten. (Quelle: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/praesidentschaft-joe-biden-schlaegt-donald-trump/)


Kölner „Domradio“ ist enttäuscht über mehrheitlich katholische Trumpwähler in USA

Von Felizitas Küble

Unter dem jammerseligen Titel „Die katholische Stimme hat nicht immer Recht“ beklagt sich das seit Jahrzehnten linksliberal ausgerichtete „Domradio“ aus Köln über jene unbotmäßigen Katholiken in den Vereinigten Staaten, die zu 2/3 Trump wählten, statt – wie sich das gehört – dem hierzulande so vielgeschätzten Biden ihre Stimme zu geben.

Solch ein Ärger ist für den kirchlichen Sender des Erzbistums Köln zweifellos bitter:
https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2020-11-05/die-katholische-stimme-hat-nicht-immer-recht-wie-die-religionsgemeinschaften-bei-der-us-wahl?_gb_c=03A8EF0B57DF4D3EB7A2394E99CCFD0D&gb_clk=9-20201105185455-17961506-0-38258

Zahlen von AP über NBC bis zu New-York-Times erklären, zwischen 61 und 68 Prozent der wahlberechtigten Katholiken hätten für Trump gestimmt.

Immerhin kann sich das Domradio trotz seiner politischer Bauchschmerzen einen Reim darauf machen:

„Zwar hat die US-Bischofskonferenz keine Wahlempfehlung ausgesprochen, sich aber ganz klar für den Schutz des ungeborenen Lebens oder die Religionsfreiheit eingesetzt. Beides Punkte, die Trump im Wahlkampf oft betont hat.“

Das Thema Abtreibung sei für viele Katholiken „wahlentscheidend“, heißt es zutreffend weiter – und tatsächlich geht es bei diesem Thema immerhin nicht um irgendetwas, sondern um Leben oder Tod. „Sehr viele katholische Bischöfe“ hätten im Wahlkampf durchblicken lassen, daß ein gläubiger Katholik nicht pro Biden – und damit pro Freigabe der Abtreibung – entscheiden könne.

Immerhin gibt es auch eine Gruppe in den USA, die sich eindeutig für Biden positioniert hat, vor allem Muslime und Atheisten bzw. Religionslose.

Wenn das mal kein Trost ist für einen kirchlich-bischöflichen Sender…


Was Trump zugute kommt: Latino-Zuwanderer und wirtschaftliche Erfolge

Die deutschen Medien reiben sich fast alle entsetzt die Augen angesichts des Kopf-an-Kopf-Rennens zwischen Trump und Biden in den USA, dabei sagten „Umfragen“ reihenweise eine Niederlage für den US-Präsidenten voraus. Ob dabei wohl der Wunsch Vater des Gedankens bzw. der Umfrage war?!

Auf FOCUS griff der Chefredakteur heute selber in die Tasten und titelte: „Warum wir den Irren aus dem Weißen Haus nicht verstehen.“ – Florian Festl liefert zunächst die deutschlandweit in der Presse üblichen Attacken gegen Trump, nennt aber danach dennoch zwei Gründe, die aus seiner Sicht erklären, daß der „Irre“ mehr Wahlchancen hat, als man ihm im deutschen Mainstream zutraute.

Zum einen läge es – wer hätte das von linker Seite wohl erwartet?! – ausgerechnet an Zuwanderern: „Weit mehr Latinos hatten sich für die Wahl registriert als vor vier Jahren. Sie entschieden sich überwiegend für den US-Präsidenten. Der Grund: Für konservative Exil-Kubaner stehen die Demokraten viel zu weit links.“

Zudem sei das überragende Thema des Wahlkampfs die wirtschaftliche Lage gewesen:

„Hier hat Trump Erfolge vorzuweisen. Bis zum Ausbruch der Pandemie brummte die Konjunktur, er brachte Leute in Arbeit, die abgehängt schienen. Die Löhne stiegen auch für Menschen ohne höhere Bildung.“

Ähnliches schreibt ein Artikel im linksliberalen „Tagesspiegel“ aus Berlin – er weist ergänzend noch auf erfolgreiche Schwarze als Trump-Wähler hin.

Dort heißt es über das „Wahldrama“ und die Ursachen für Trumps Beliebtheit, die viele Leute hierzulande allzu gerne ausblenden:

„Drei entscheidende Lehren aus der Wahl: Es sind nicht nur die alten Weißen, die Trump zujubeln. Die exilkubanisch geprägten Hispanics von Florida sind Trump in jenem Maß zugelaufen, wie sich die weißen Rentner im Sunshine State von ihm abgewandt haben.

Und auch unter den Schwarzen haben mehr für Trump gestimmt als gedacht. Gerade unter den Aufsteigern finden sich die glühendsten Konservativen.“

Quellen für die Zitate:
https://www.focus.de/politik/ausland/us-wahl/us-praesident-staerker-als-erwartet-trumps-florida-moment-warum-wir-den-irren-aus-dem-weissen-haus-nicht-verstehen_id_12619403.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_TOP_THEMEN

https://www.tagesspiegel.de/politik/amerikas-wahl-drama-das-schicksal-inszeniert-einen-nervenkrieg/26591462.html


Linguisten untersuchten den Sprachgebrauch von US-Präsident Trump

Er ist der Erfinder des Ausdrucks „Fake News“

Pressemeldung der Universität Mainz:

Neben seiner Frisur ist auch der Sprachgebrauch des amtierenden amerikanischen Präsidenten, Donald Trump, längst zu einem Markenzeichen von ihm geworden.

Unter anderem hat Trump Begriffe wie „fake news“ geprägt und ist dafür bekannt, politischen Gegnern abwertende Spitznamen zu geben, etwa „Sleepy Joe“ für Joe Biden, seinen Herausforderer bei der bevorstehenden Wahl.

In Reden ist sein Stil oft der eines Geschichtenerzählers, der sich mit Formulierungen wie „and I will tell you“ („und ich sage euch“) auch direkt an das Publikum wendet.

In seinen Schilderungen bleibt vieles vage, wird aber unterstrichen durch Übertreibungen und Ausdrücke von absoluter Sicherheit. Sätze mit „Ich glaube“ („I think“) zu beginnen, ist nicht Trumps Sache, stattdessen unterstreicht er seine Meinung lieber mit „offensichtlich“ („obviously“) oder „sicher“ („certainly“).

Oft bedient er sich aber auch gängiger amerikanischer Polit-Rhetorik, die er jedoch abwandelt. So greift er bei Skandalen zwar auf das bewährte Muster der christlichen Abbitte zurück – statt sich aber als geläuterter Sünder darzustellen, präsentiert sich Trump als der ewig Echte und einzig Volksnahe, um dann schnell das Thema zu wechseln und andere als die wahren Sünder anzuprangern.

Diese und weitere Beobachtungen sind nun in dem Sammelband „Linguistic Inquiries into Donald Trump’s Language. From Fake News to Tremendous Success“ erschienen, herausgegeben von Dr. Ulrike Schneider und Dr. Matthias Eitelmann vom Forschungs- und Lehrbereich English Linguistics der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).

Schneider und Eitelmann hatten Linguisten weltweit dazu aufgerufen, verschiedene Aspekte von Trumps Sprache zu untersuchen. Das Ergebnis ist der Sammelband mit zehn umfassenden Analysen, die u.a. auf die folgenden Fragen Antworten geben:

Was sind die charakteristischen Merkmale von Trumps Sprache? Wie sehr unterscheidet sie sich tatsächlich von der anderer Politiker und Politikerinnen? Welche sprachlichen Mittel gebraucht Trump, um Emotionen zu vermitteln? Wie steuert er die Bewertung anderer?

„Einer unserer Ausgangspunkte waren dabei in Publikumsmedien geäußerte Behauptungen über Trump, etwa dass er einfacher spreche als andere Politiker oder dass er besonders häufig das Wort ‚very‘ benutze“, sagt Schneider. Mit ihrem Buch belegen sie und Eitelmann, dass viele dieser Behauptungen durchaus stimmen: „Trump hat zum Beispiel eine markante Tendenz zu Wiederholungen und er verwendet ‚very‘ bis zu achtmal häufiger als andere Politiker“, sagt Eitelmann.

Er benutze aber auch subtilere Stilmittel, zum Beispiel den bestimmten Artikel, „the“, zur Abgrenzung von Gruppen, mit denen er sich nicht verbunden fühle. Gelegentlich ergäben sich dadurch Sätze, in denen sich Inhalt und Grammatik scheinbar widersprächen, wie in „I’m doing great with the Hispanics“.

Neben zahlreichen solcher Einzelaspekte widmet sich Schneiders und Eitelmanns Buch den übergeordneten Fragen, ob Trumps Sprache ein Symptom eines generellen Wandels in der politischen Kommunikation in den USA darstellt und ob Trump aufgrund seiner Rhetorik als Populist zu bezeichnen ist. „Die erste Frage beantworten wir einem Ja“, sagt Schneider. „In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die amerikanischen Präsidenten immer volksnäher gegeben. Trump ist mit seiner einfachen Sprache und seinen Tweets, mit denen er dem Volk seine Entscheidungen sofort mitteilt, der extremste Vertreter dieses generellen Trends.“

Die Antwort auf die zweite Frage sei laut Schneider und Eitelmann hingegen komplexer: Trump benutze zwar populistische Rhetorik, etwa durch seine sprachlichen Mittel des Ausgrenzens. Charakteristisch für einen Populisten sei aber vor allem eine Selbstdarstellung als erster Vertreter des Volkes, der dieses gegen eine korrupte Elite verteidige.

Dieses Kriterium erfülle Trump nur bedingt: „Seine populistische Rhetorik dient ihm schlicht zur Trennung von Freund und Feind“, sagt Eitelmann. Freunde könnten dabei zum Beispiel auch Wirtschaftsbosse sein, Feinde auch kritische Reporter von eigentlich als volksnah geltenden Medien. Insofern sei die populistische Rhetorik von Trump kaum Ideologie, sondern vor allem eine ihm selbst zugutekommende Strategie.


„Jubelparteitag“ der Republikaner in den USA mit einem klaren Plädoyer für das Leben

Von Dr. Edith Breburda

In kritischen Zeiten hatten die Vereinigten Staaten immer den richtigen Präsidenten. „Der diesjährige Parteikongress der Republikaner war der beste, den ich je gesehen habe. Die  verschiedenen Redner waren Amerikaner, die ihre Liebe und ihren Respekt für unser Land und die Prinzipien, auf denen es gegründet wurde, zeigten“, schrieb Pfarrer Frank Pavone, der nationale Direktor der „Priester für das Leben“.

Das Weiße Haus diente in der vierten und letzten Nacht des Parteitags als Kulisse. Präsident Trump, der von den Delegierten für eine zweite Amtszeit nominiert wurde, hielt danach eine 70-minütige Rede.

Seine Kritiker reden von einer „Jubelshow“, die aus dem Mafiaboss-Film The Godfather stammen könne. Dieser Eindruck wurde noch verstärkt, als am Ende des Parteitags ein Opernsänger sogar das Ave Maria sang: https://www.youtube.com/watch?v=UTVIMCEuj5c und https://www.kath.net/news/72679

Dieser Vorgang sei grotesk, empörte sich eine Sprecherin von CNN.

Trumps Familie hatte sich auf der Tribüne versammelt. Selbst die Eltern von Melania saßen hinter ihrem inzwischen sehr groß gewordenen Enkel Barron.

In etwa zwei Monaten findet die 59. Präsidentschaftswahl der USA statt. Sie wird über die Zukunft des Landes entscheiden.

Der sichtlich erregte Ex-Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, wies darauf hin, dass “Amerika in kritischen Zeiten in unserer Geschichte immer mit dem Präsidenten gesegnet war, der uns durch die schweren Zeiten hindurch brachte.“

Er bat den Präsidenten darum, das Land wieder sicher zu machen. So redet jeder von der entscheidendsten Wahl in der Geschichte der USA (https://www.youtube.com/watch?v=Jvc0j1Obgf8).

Es gehe darum, sagte er weiter, „ob wir den amerikanischen Traum retten oder ein sozialistisches Land werden, das wir nicht mehr wiedererkennen würden.“

So wirft auch der Ex-Demokraten-Kongressabgeordnete Jeff Vcan Drew, der zu den Republikanern gewechselt ist, seiner früheren Partei eine ultrasozialistische Agenda vor:

„Meine ehemalige Partei, die nun von Radikalen geführt wird, schreibt Joe Biden vor, was er tun soll. Dieselben Radikalen versuchen, ihn als ihren Marionetten-Präsidenten zu installieren.“

Der frühere Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Tim Murtaugh, ist nicht der Einzige, der Biden als trojanisches Pferd der radikalen Linken bezeichnet.

Biden ist seit 1972 in Washington und hatte genug Zeit, seine Ideen umzusetzen – man fragt sich, wieso er jetzt erst, nachdem er überall versagt hat und immer auf das falsche Pferd setzte, ein besserer Präsident als Trump sein sollte?

Als man ihn neulich fragte, ob er sich eine zweite Amtszeit vorstellen könnte, sagte er zum Entsetzen seiner Vizepräsidentskandidatin, dass er sich das definitiv vorstellen könnte. Hofft sie doch, schon recht bald an die Stelle des 78-jährigen Biden treten zu können. Allerdings sieht Murtaugh in Biden einen schwachen Kandidaten, dessen politische Karriere in den letzten 47 Jahren fehlgeschlagen sei.

Biden will ein „Amerika made in China“, während der amtierende Präsident darauf hinweist, als Garant für ein „Amerika made in USA“ zu stehen.

BILD: Amerikas First Lady Melania Trump

„Biden ist nicht der Erlöser – wie will er Amerika regieren, wenn er es vorher zerstört hat?“, fragte Trump. Es handelt sich um eine Anspielung gegen jene Linken, die Gesetzlosigkeit propagieren und kein Interesse an Recht und Ordnung haben und am Ende noch der Polizei die staatlichen Gelder entziehen wollen.

Dem Präsidenten sind die Hände gebunden, er kann nichts gegen Plünderer und Gewalttaten in den von Demokraten geführten Städten unternehmen.

Die Gouverneure müssen ihn um Hilfe bitten, was sie in einigen Städten bisher nicht getan haben. Auch beim Parteitag war der Tumult von Protestierenden zu hören. Sie belästigten die Gäste des Abends, als diese nachhause gehen wollten.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Teilnehmer von Trump-Veranstaltungen massiv beschimpft, bespuckt, bedroht und niedergeschlagen werden, ohne dass die linken Medien überhaupt darüber berichten oder jemand zur Verantwortung gezogen wird.

Trumps Gegner werfen ihm immer wieder vor, sich nicht um „Black Lives Matter“ zu kümmern. Der Präsident betont hingegen, das Leben aller Amerikaner zu schützen und zu achten, ob geboren oder ungeboren.

Sein entschiedener Einsatz gegen Abtreibung ist der Hauptgrund, dass prominente Lebensrechtler wie die Ex-Abtreibungsdirektorin Abby Johnson (siehe Foto) sich für ihn aussprechen – ebenso der Teenager Nicki Sandman (der wegen seiner MAGA-Kappe auf dem Marsch für das Leben 2019 von Medien unfair verteufelt wurde: https://www.youtube.com/watch?v=RERNDjwv7DU).

Auch die katholische Ordensfrau Dede Byrne (siehe Foto), eine Chirurgin und ehem. Offizierin der U.S.-Armee, unterstützt den Präsidenten in seinem Einsatz gegen Abtreibung und will vor allem für ihn beten. (https://www.youtube.com/watch?v=WZrlXvNO9VQ&feature=youtu.be).

Viele Redner schildern wie Trump ihnen persönlich geholfen hat. Dem Ehepaar Müller aus Arizona, deren Tochter Kayla von Islamisten entführt, gefoltert und ermordet wurde, ohne dass Obama oder Biden einschritten (https://kvoa.com/news/top-stories/2020/08/28/video-parents-of-isis-victim-kayla-mueller-speak-on-final-night-of-the-rnc/).

Man berichtete von unzähligen Telefonaten, die Trump führt, wenn Leute in irgendeiner Weise ein schweres Schicksal ereilte. Die Herzen waren von Mitgefühl erfüllt, als das Fernsehbild auf die drei Kinder umschwenkte, deren Mutter  –  eine Polizistin  – kaltblütig von BLM-Plünderern erschossen wurde.

Das Halleluja von Alice Marie Johnson klang in ihrer Rede über die Lautsprecher  – es war das erste, was ihr in den Sinn kam, als sie hörte, dass Präsident Trump sich für ihre Begnadigung engagiert hatte. Sie saß 22 Jahre im Gefängnis wegen illegalen Drogenhandels. (https://www.youtube.com/watch?v=5uq_4mk6Vw0&feature=youtu.be)

Auf dem Parteitag  –  der mit einem grandiosen Feuerwerk endete (https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=X1J5Du8FmzY)  – wurde ein Amerika der unbegrenzten Möglichkeiten vorgestellt:

Ein Land, das bereit ist, stärker und besser als je zuvor aus der Krise hervorzugehen. Ein Land, dessen Stock-Märkte ansteigen, sobald der Präsident am Mikrophon steht.

„Der Parteitag der Demokraten war ein „Weltuntergangs Zoom Meeting“, in der Trump massiv kritisiert wurde. Es fiel kaum ein Wort darüber, wie man regieren will“, bemerkte ein Journalist.

Biden ist ein Trojanisches Pferd der Sozialisten, so hört man nicht nur Trump sagen.

Selbst wenn progressive Katholiken wie die Ordensfrau Simone Campbell und der liberale Jesuitenpater James Martin auf dem Parteitag der Demokraten etwa die „friedlichen“  Demonstrationen hervorhoben.

Und selbst wenn (Taufschein-)Katholiken wie die so gebetsfreudige Sprecherin des Abgeordnetenhauses, Nancy Pelosi, oder der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, nichts gegen Abtreibung einwenden und stattdessen ihren Glauben damit begründen, den Armen zu helfen zu wollen, den Rassismus zu verabscheuen und eine willkürliche Einwanderung in die USA zu unterstützen etc, werden sie damit immer weniger christliche Wähler beeindrucken.

„Wir wollen ein Amerika mit Gott, die Demokraten hingegen eines ohne ihn“, sagte Präsident Trump. „Und wenn die Demokraten toben, wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind,“ erwähnt der Präsident oft, wie seine Tochter Ivanka berichtete.

Ivanka Trump stellte ihren Vater auf dem Parteitag vor. Washington habe nicht ihn verändert, sondern er habe Washington geändert, erklärte sie.

Politiker beschweren sich gerne über Probleme, anstatt sie zu ändern. Es komme auf die Resultate an, betonte Ivanka. Welches Amerika wollen wir? Ein Land in Sicherheit? Wo jeder die Chance hat, etwas zu erreichen, je nach seinen von Gott gegebenen Talenten?

Sie hielt eine Rede über das, was der Präsident erreicht hatte – ganz abgesehen von dem jüngsten Friedensvertrag zwischen Israel und den VEA (Vereinigten arabischen Emiraten), weshalb ihn einige für den Friedensnobelpreis vorschlagen wollen.

Und hätte man Trump regieren lassen, sähe es noch besser aus, hört man viele Stimmen. Man hätte den Präsidenten nicht „impeached“, während Corona schon vor der Tür stand.

Wen die Amerikaner zum Präsidenten wählen wollen, müssen sie nun am 3. November entscheiden.

Ein letzter Versuch der Demokraten, die Wahl zu manipulieren, seien Briefwahlen, behaupten einige, zumal sogar schon verstorbene Haustiere Wahl-Unterlagen bekommen haben. Wenn der Wahlumschlag vorfrankiert ist, kann man die Wahlzettel noch nach der Wahl ausfüllen und einsenden. Wenn bis 20. Januar 2021 kein Ergebnis vorliegt, wird automatisch die Demokraten-Politikerin Nancy Pelosi amtierende Übergangs-Präsidentin.

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Tierärztin, Bioethikerin und Sachbuchautorin; sie lebt seit vielen Jahren in den USA