Fake-Wahlplakate der CDU passen zur Partei: Brot und Spiele in Zeiten der Krise

Von Peter Hahne

„Schmutzigster Wahlkampf aller Zeiten“? – Wer das behauptet, hat die 1960er bis 80er nicht miterlebt, als Positionen und Personen noch Gegensätze darstellten. Wenn man jedoch heutige Programme von

CDUGRÜNLINKSCSUFDP nebeneinander legt, fragt man sich: Wo sind da gravierende Unterschiede? Gibt es noch die Qual der Wahl?

Kein Wunder, dass die Wochen bis zum 26. September mit Allotria gefüllt werden müssen, um das Volk bei Laune zu halten. Ein gigantisches Ablenkungsmanöver, um die (leider wenigen) kritischen Geister einzulullen. Nebelkerzen vom Feinsten. Unterhaltungsprogramm zwischen „Loriot“ und „Verstehen Sie Spaß?“

Statt sich mit Messermorden à la Würzburg zu beschäftigen, mit dem Irrsinn der Corona-Maßnahmen, der Explosion der Energiepreise, einer drohenden Klima-Diktatur oder einer Bildungskatastrophe nie dagewesene Ausmaßes, belustigt sich die Nation über eine Biografie beschönigende Plagiatorin oder „christliche“ Fake-Plakate.

Brot und Spiele in Zeiten der Krisen.

Fliegt doch die CDU mit gefälschten Wahlplakaten auf. Die Union wirbt für sich als sozusagen letzte Bastion für das normale Volk.

Eine Partei, die weiß, wo den normalen Menschen der Schuh drückt: „Deutschland gemeinsam machen.“ Auf den Plakaten sieht man eine Polizistin, einen Monteur von Solaranlagen oder eine Altenpflegerin. Berufstätige mitten aus dem Leben.

Doch in Wahrheit hatte die CDU „noch nichtmal Platz für eine echte Corona-Heldin“, so Bild. Für das Pflegerinnen-Plakat verkleidete sich die Vize-Sprecherin der Partei mit einem weißen Kittel. Die Polizistin wird in Original-Uniform sogar von der Chefin der CDU-Online-Kampagne gespielt.

Nichts ist echt an diesen peinlichen Plakaten. Nur die Tatsache, dass die Wähler auf den Arm genommen werden, um es harmlos auszudrücken. Letztlich wird das Volk verhöhnt und für dumm verkauft.

Die CDU macht eine Kampagne, als wolle sie „Margarine verkaufen und nicht Deutschland regieren,“ so der bekannte Medienpsychologe Jo Groebel. Als wolle Pinocchio ins Kanzleramt. Und die Gewerkschaft der Polizei beklagt sich: „Wir sind nicht die Garnitur für Wahlprogramme.“

Erheiternd ist, wie die CDU sich aus der Affäre zieht. Man lese mit Genuss, wie Generalsekretär Paul Ziemiak allen Ernstes die Fake-Facharbeiter aus der eigenen Parteizentrale verteidigt:

Man wollte „während der Pandemie eine Krankenschwester, eine Polizistin, einen Altenpfleger nicht mit Fotoshootings von der Arbeit abhalten ….. und strenge Corona-Standards einhalten.“ – Wie löööblich! Alles im Sandmännchen-Stil: „Nun, liebe Kinder, habt fein acht, ich hab euch etwas mitgebracht!“

Es gibt inzwischen nichts, was nicht mit „Corona“ begründet wird: Kinder unter Masken zwingen, Senioren einsperren, die Wirtschaft zum Ruin führen, Urlaubsfreude zerstören und nun auch gefakte Wahlplakate. Alles Corona-, alles Pandemie-bedingt.

Die Merkel-Union als Ausgeburt der Rücksichtnahme. Tja, liebes Volk, da sollte man schon aus Dankbarkeit CDU wählen. Eine Partei, die selbst bei Wahlplakaten darauf achtet, dass sie nur für die Urne, nicht aber für das Virus ansteckend wirken.

Wir danken dem ehem. ZDF-Moderator und Bestseller-Autor Peter Hahne für seine freundliche Abdruckerlaubnis. – Erstveröffentlichung und Fortsetzung des Beitrags hier: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/cdu-plakate-mit-falscher-polizistin-und-pflegerin-ins-kanzleramt/


Die Union will mit einem „Krieg der Sternchen“ im Wahlkampf punkten

Von Felizitas Küble

Plötzlich werden sie wach: CDU und CSU entdecken ihre Abneigung gegen die Gendersprache, zumal kürzlich durch Umfragen bestätigt wurde, daß zwei Drittel der Deutschen mit diesem Irrsinn nichts am Hut haben.

Die Schwesterparteien, die gegen den sprachzerstörenden Unfug bislang nichts Ernsthaftes unternommen haben, gebärden sich jetzt in Wahlkampfzeiten als Gender-Skeptiker, erst recht in Sachsen-Anhalt, weil dort nächsten Sonntag Landtagswahlen anstehen.

Auf „Tichys Einblick“ kritisiert der bekannte Bestseller-Autor Peter Hahne (siehe Foto) diese opportunistische Heuchelei: „Als letzte Hoffnung klammert sich die CDU an den Genderstern. Wie Ertrinkende ergreift man die letzte Chance, um nicht im Sturm der Umfragen umzukommen.

Es handle sich, so der ehem. ZDF-Moderator, um die „größte Mogelpackung dieses Wahlkampfs neben Baerbocks Bildungsweg und Giffeys Doktorgrad.“

Hahne hat den Genderwahn bereits in seinen letzten vier Büchern mit anschaulichen Beispielen und Hintergrund-Infos vorgeführt und nun ziehen die Parteien mit dem hohen „C“ eilfertig nach, wie es scheint. „Auf den ersten Blick ist das doch klasse“, schreibt der Autor halbironisch.

Doch der zweite Blick zeige ihm etwas Anderes: „Wir erleben die größte Polit-Veräppelung seit Söders „Asyltourismus“… Für wie blöd halten CDU und CSU eigentlich den Wähler?!“

Er führt aus, die gegenderten „Sternchen-Fans“ säßen „in den Unions-geführten Rathäusern, Rundfunkräten, Regierungen, wo sie nicht nur diesen Gender-Wahn geduldet, sondern unterstützt haben. Wer hat unsere Sprache verraten? Auch Christdemokraten!

Wo war das klare Verbot der Unions-Kultus- und Wissenschaftsminister, als Universitäten und Schulen vom Gender-Gaga überrollt wurden? Ich habe nichts vernommen. Ja, wo waren denn die Genderstern-freien Zonen auf der deutschen Landkarte?“

BILD: Eines der zahlreichen Bücher Hahnes mit dem Titel „Niemals aufgeben“

In Wirklichkeit, kritisiert Hahne, habe man sich „fröhlich dem Wahnsinn ergeben“ und sei sich dabei „wahnsinnig fortschrittlich“ vorgekommen:

„Wer dagegen aufmuckte, wurde zum chauvinistischen, erzreaktionären und deutschtümelnden Gender-Leugner erklärt, so wie man es mit den Corona-Leugnern und der neuen Variante namens Klima-Leugner hält: ausgrenzen, lächerlich machen, in die ultrarechte Ecke stellen.“

Nun werde eine populistische Kurskorrektur vorgenommen:

„Nachdem man alles versemmelt hat, von Energie- über „Flüchtlings”- bis Corona-Politik, sollen jetzt die 65 Prozent der Bevölkerung den politischen Untergang verhindern, die strikt gegen das „Gendern“ sind.“

In Wirklichkeit werde nach der Wahlen „noch draufgesattelt, damit das Pferd des Fortschritts im Gender-Galopp die Ziellinie noch vor den Grünen erreicht. In Sachen Klima machen Söder und Co. uns das ja bereits eindrucksvoll vor.“

Quelle für die Zitate: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-union-im-krieg-der-sterne/


Halbe Million € von Schwarz zu den Grünen

Wie der Sender N-TV berichtet, erhielten die Grünen Mitte Februar dieses Jahres die größte Parteispende seit ihrem Bestehen: Der deutsch-griechische Pharma-Erbe Antonis Schwarz gab dieser Partei eine Finanzspritze von 500.000 Euro für Wahlkampfzwecke. Eine solche Einzelspende wäre in dieser Größenordnung auch für andere Parteien ungewöhnlich.

Laut „Wirtschaftswoche“ unterstützt Schwarz – er entstammt der Gründerfamilie der Firma Schwarz Pharma – ansonsten auch das linke „Zentrum für Politische Schönheit“. Seine Stiftung „Guerilla Foundation“ wolle – nach eigenen Angaben – durch die Förderung von „Aktivisten und sozialen Graswurzelbewegungen“ einen „größeren Systemwandel in Europa“ bewirken.

Das erwähnte „Zentrum für politische Schönheit“, das mit umstrittener Aktions-„Kunst“ bekannt wurde, steht derart weit links, daß sogar der frühere grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck Ende 2019 Strafanzeige gegen die Gruppe erstattete – und zwar wegen eines „Mahnmals“, das angeblich Asche von Opfern des Nazi-Regimes enthalte. Damit werde, so Beck, der Massenmord an Juden für eigene Zwecke vereinnahmt. (Näheres dazu hier: https://www.deutschlandfunk.de/aktion-des-zentrums-fuer-politische-schoenheit-ein.691.de.html?dram:article_id=464995)


Schorndorf: Linksradikale attackieren AfD-Stand und verletzen einen AfD-Kandidaten

Nach dem Überfall einer Antifa-Gruppe auf einen AfD-Wahlstand in Baden-Württemberg hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Jürgen Braun schwere Vorwürfe in Richtung Politik und Medien erhoben. „Wenn gegen uns Gewaltaten passieren, ist die öffentliche Erregung gleich Null“, kritisierte Braun, der bei dem Angriff in Schorndorf anwesend war, gegenüber der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Am Samstag hatte er gemeinsam mit dem AfD-Landtagskandidaten Stephan Schwarz und einem 79jährigen Helfer vor einem AfD-Stand in Schorndorf Wahlkampf betrieben. Gegen 9.45 Uhr sei eine Gruppe von 15 bis 20 Personen aus einer Seitengasse auf sie zugestürmt. Die Gruppe konnte „aufgrund der mitgeführten Fahnen und Spruchbänder der Antifa-Szene“ zugeordnet werden, teilte die Polizei später mit.

Stephan Schwarz sei durch die Angreifer zu Boden gerissen und geschlagen worden. „Als der Geschädigte, auf dem Boden liegend, versucht haben soll, mit seinem Smartphone den Notruf zu wählen, soll ihm dieses, durch einen bislang Unbekannten, aus den Händen gerissen und entwendet worden sein“, heißt es seitens der Polizei. Der 36-Jährige mußte mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auch der 79jährige Helfer sei attackiert worden und zu Boden gegangen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/nach-antifa-ueberfall/


USA: Biden positioniert sich pro Islam

„Ich werde die Wünsche der amerikanischen Muslime vom ersten Tag meiner Präsidentschaft an zum Teil meiner Regierungspolitik machen“ – Das erklärte Biden im Wahlkampf. Man muss kein Insider oder Pessimist sein, um davon auszugehen, dass Biden dieses Versprechen einlösen wird.

Der angebliche Wahlsieg Bidens ist auch ein erneuter Etappensieg für die weltweite Islamisierung.

Kaum beachtet von der Öffentlichkeit hat Joe Biden sich bereits im vergangenen Juli bei einem Online-Gipfel der Unterstützung der Muslime versichert.

Dabei musste er – trotz seiner zweifelhaften Beteiligung an den Aktionen des Kriegstreibers Obama – sicher nicht über seinen Schatten springen und wird die Hoffnungen, die die Islamisierer in aller Welt mit seinem Wahlsieg verbinden, mehr als erfüllen.

Quelle: https://philosophia-perennis.com/2021/01/11/joe-biden-islam/


Milliardär Bloomberg finanzierte Bidens Wahlkampf und die Abtreibungsagenda

Vor einiger Zeit haben wir darüber berichtet, daß Biden weitaus mehr Wahlkampfgeld zur Verfügung stand als Trump, weil die Demokraten-Seite vor allem von der millionenstarken Abtreibungsindustrie finanziert wurde.

BILD: Biden und seine potentielle Vizepräsidentin Kamala Harris

Dabei erwähnten wir auch die Bloomberg-Spende von 100 Millionen Dollar pro Biden: https://charismatismus.wordpress.com/2020/11/26/warum-bidens-wahlkampf-finanziell-weitaus-besser-bestuckt-war/

Inzwischen hat die amerikanische Nachrichtenseite „Lifesitenews“ weitere Hintergründe recherchiert:

Der amerikanische Milliardär Michael Bloomberg hat Riesensummen ausgegeben, um bei den US-Wahlen abtreibungsfreundliche Kandidaten zu unterstützen.

Der linksstehende Demokraten-Politiker spendete der PPV – einer politischen Gruppierung des Abtreibungsverbands Planned Parenthood (PP) – mindestens 4 Millionen US-Dollar.

PPV förderte damit Politiker, die eine totale Abtreibungsfreiheit fordern. Die Gesamtausgaben von PPV für die Wahlen 2020 beliefen sich auf über 10 Millionen US-Dollar, somit beinhaltet Bloombergs Beitrag 40% hiervon.

Bloomberg und PPV fördern Joe Biden, damit dieser seine Abtreibungsagenda in die Tat umzusetzen kann. Zusätzlich hat der Milliardär noch 100 Millionen US-Dollar direkt für Bidens Wahlkampf in dem bedeutenden Schlüsselstaat Florida gespendet (der seit langem als amerika-repräsentativ und daher bundesweit wahlbedeutsam gilt). Trotz der massiven Bloomberg-Unterstützung hat Präsident Trump in Floria gesiegt.

Quelle für die PPV-Infos: https://www.lifesitenews.com/opinion/millionaire-democrat-bloomberg-spent-at-least-4m-promoting-abortion-in-2020-election


Warum Bidens Wahlkampf finanziell weitaus besser bestückt war als Trumps Team

Das wissenschaftlich fundierte Web-Magazin POLITICO aus Washington befaßt sich in einer ausführlichen Analyse mit den Gründen für das erfolgreiche Abschneiden von Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl am 3. November 2020 (wenngleich nach wie vor kein amtliches Endergebnis vorliegt, das frühestens am 8. Dezember verkündet wird).

Sechs Verfasser/innen erklären nach Gesprächen mit 75 Experten und Insidern in ihrer Recherche die wesentlichen Gründe hierfür: https://www.politico.com/news/2020/11/07/this-f-ing-virus-inside-donald-trumps-2020-undoing-434716

Eine wichtige Ursache für Bidens Stimmengewinne sehen die Autoren in der Tatsache, daß der Demokraten-Politiker und frühere Vizepräsident weitaus mehr Spendengelder während seines Wahlkampfs erhalten hat als Trump.

Biden habe diesen Vorteil gezielt genutzt, um in den Swing-Staaten einige schnelle Werbe-Offensiven zu starten. Dazu beigetragen habe eine 100-Millionen-Dollar-Unterstützung durch den Demokraten-Politiker und Milliardär Michael Bloomberg.

Nachdem Kamala Harris (siehe Foto) als potentielle künftige Vize-Präsidentin präsentiert wurde, seien die Spendengelder nur so gesprudelt. (Und dies wahrscheinlich auch von der Abtreibungsindustie und diversen Stiftungen um Planned Parenthood, die der feministisch orientierten Harris vom linken Parteiflügel sehr nahestehen.)

Im August 2020 habe das Biden-Team 365 Millionen Dollar einkassiert, somit 154 Mill. Dollar mehr als die Trump-Kampagne im gleichen Zeitraum erhielt.

Weitere Infos zudem hier: https://news.gaborsteingart.com/online.php?u=ACZSiGo9085


Biden will Pro-Abtreibungs-Agenda starten

Joe Biden, der (angeblich) künftige US-Präsident, hat bereits jetzt durchblicken lassen, daß er die von Trump erlassenen Anti-Abtreibungs-Bestimmungen wieder rückgängig zu machen gedenkt.

So will er sofort nach Amtsantritt (an den er zu glauben scheint) die Mexico-City-Politicy aussetzen. Dieses Gesetz aus der Ära des konservativen Präsidenten Reagan (das von Trump weiter verschärft wurde) untersagte die staatliche Vergabe von Zuschüssen an ausländische Pro-Abtreibungs-Organisationen, z.B. PP (Planned Parenthood international).

Biden hatte dieses Vorhaben bereits im Wahlkampf verkündet.

Noch stärker positioniert sich bei diesem Thema indessen seit langem die (möglicherweise) künftige Vize-Präsidentin Kamala Harris (siehe Foto hier mit Biden) angesichts ihrer radikalfeministischen Forderungen.

Die Politikerin kämpft für totale Abtreibungsfreiheit, von ihr gerne als „reproduktives Recht“ schöngefärbt. Falls Biden im Falle einer Präsidentschaft aus gesundheitlichen Gründen ausfällt, käme Harris ans Ruder – eine für ungeborene Kinder nicht nur in den Vereinigten Staaten tödliche Gefahr.


USA: „Corona hat die Wahl entschieden“

Von Felizitas Küble

Immer häufiger liest man in Zeitungen und politischen Zeitschriften die Feststellung, Präsident Donald Trump hätte die Wahl eindeutig oder gar „haushoch“ gewonnen, wenn es keine Corona-Pandemie gegeben hätte. Dies räumen auch ausgewiesene Trump-Gegner ein.

So schreibt Nikolaus Busse in der aktuellen FAS (Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung) auf S. 10 in seinem scharfen Anti-Trump-Artikel wörtlich: „Ohne Corona und mit einer brummenden Wirtschaft hätte Trump wahrscheinlich haushoch gewonnen.“

In der „Welt am Sonntag“ vom 8. November klingt es ähnlich. In einem Trump-kritischen, aber zugleich erstaunlich ausgewogenen Beitrag schreibt Dirk Schümer im etwas ironischen Stil: „…wir müssen uns eingestehen, daß dieser unwählbare Trump ohne die Corona-Pandemie vermutlich Präsident geblieben wäre.“

Der bekannte Journalist Jürgen Liminski kommentiert am 7.11. im Online-Portal der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ wie folgt:

Davor lief die Wirtschaft auf Hochtouren, der tiefe Fall in den Corona-Abgrund mit über vierundzwanzig Millionen Arbeitslosen hat das Land verunsichert. Nicht Biden, sondern das Virus hat die Wahl entschieden.

Ob Biden, der im Wahlkampf ostentativ immer mit Maske auftrat und wie sein früherer Chef Barack Obama das Thema Pandemie zum Hauptthema erhob, diese Krise im Land der Freien besser managen wird, ist noch abzuwarten. (Quelle: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/praesidentschaft-joe-biden-schlaegt-donald-trump/)


Kölner „Domradio“ ist enttäuscht über mehrheitlich katholische Trumpwähler in USA

Von Felizitas Küble

Unter dem jammerseligen Titel „Die katholische Stimme hat nicht immer Recht“ beklagt sich das seit Jahrzehnten linksliberal ausgerichtete „Domradio“ aus Köln über jene unbotmäßigen Katholiken in den Vereinigten Staaten, die zu 2/3 Trump wählten, statt – wie sich das gehört – dem hierzulande so vielgeschätzten Biden ihre Stimme zu geben.

Solch ein Ärger ist für den kirchlichen Sender des Erzbistums Köln zweifellos bitter:
https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2020-11-05/die-katholische-stimme-hat-nicht-immer-recht-wie-die-religionsgemeinschaften-bei-der-us-wahl?_gb_c=03A8EF0B57DF4D3EB7A2394E99CCFD0D&gb_clk=9-20201105185455-17961506-0-38258

Zahlen von AP über NBC bis zu New-York-Times erklären, zwischen 61 und 68 Prozent der wahlberechtigten Katholiken hätten für Trump gestimmt.

Immerhin kann sich das Domradio trotz seiner politischer Bauchschmerzen einen Reim darauf machen:

„Zwar hat die US-Bischofskonferenz keine Wahlempfehlung ausgesprochen, sich aber ganz klar für den Schutz des ungeborenen Lebens oder die Religionsfreiheit eingesetzt. Beides Punkte, die Trump im Wahlkampf oft betont hat.“

Das Thema Abtreibung sei für viele Katholiken „wahlentscheidend“, heißt es zutreffend weiter – und tatsächlich geht es bei diesem Thema immerhin nicht um irgendetwas, sondern um Leben oder Tod. „Sehr viele katholische Bischöfe“ hätten im Wahlkampf durchblicken lassen, daß ein gläubiger Katholik nicht pro Biden – und damit pro Freigabe der Abtreibung – entscheiden könne.

Immerhin gibt es auch eine Gruppe in den USA, die sich eindeutig für Biden positioniert hat, vor allem Muslime und Atheisten bzw. Religionslose.

Wenn das mal kein Trost ist für einen kirchlich-bischöflichen Sender…