An Gottes Geboten habe ich meine Freude!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119 (118),41.43.44-45.47-48.

HERR, deine Huld komme auf mich herab
und deine Hilfe, wie du es verheißen hast.
Entziehe meinem Mund nicht das Wort der Wahrheit!
Ich hoffe so sehr auf deine Entscheide.

Ich will deiner Weisung beständig folgen,
auf immer und ewig.
Dann schreite ich aus auf freier Bahn;
denn ich frage nach deinen Befehlen.

An deinen Geboten habe ich meine Freude,
ich liebe sie von Herzen.
Ich erhebe meine Hände zu deinen Geboten;
nachsinnen will ich über deine Gesetze.

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HERR, führe mich auf den Pfad deiner Gebote!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119(118),1.27.30.34.35.44.

Wohl denen, deren Weg ohne Tadel ist,
die leben nach der Weisung des HERRN.
Lass mich den Weg begreifen, den deine Befehle mir zeigen,
dann will ich nachsinnen über deine Wunder.
 

Ich wählte den Weg der Wahrheit;
nach deinen Urteilen hab‘ ich Verlangen.
Gib mir Einsicht, damit ich deiner Weisung folge
und mich an sie halte aus ganzem Herzen.
 

Führe mich auf dem Pfad deiner Gebote!
Ich habe an ihm Gefallen.
Ich will deiner Weisung beständig folgen,
auf immer und ewig.


Bayern: Evangelikale Christustage des ABC-Arbeitskreises am 3. Oktober 2020

Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC)

An fünf Orten live und im Internet:

Christustag Bayern am 3. Oktober 2020 (Tag der deutschen Einheit)

Thema: „Wahrheit, die trägt: Christus“

Zum sechsten Mal findet am 3. Oktober an ver­schiedenen Orten in Bayern ein Christustag statt. Wegen der Corona-Beschränkun­gen wird der Christustag darüber hinaus online angeboten.

Der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC), der zusammen mit evangelischen Kirchengemeinden und Gemeinschaften zu dem Tag einlädt, will damit die Einzigartigkeit von Jesus Christus in den Mittelpunkt stellen.

Zum Programm des Christustags, an dem auch an 30 Jahre Deutsche Einheit gedacht wird, gehören Gottesdienste, Vorträge und Diskus­sionen. Beteiligt sind u.a. der ehe­malige sächsische Landesbischof Dr. Carsten Rentzing (siehe Foto), der Wittenberger Pfarrer Alexander Garth, der mittelfränkische Bezirkstagspräsident Armin Kroder sowie die Theologinnen Prof. Dr. Hanna Stettler und Franziska Stocker-Schwarz.

Der Christus­tag findet live in Berg (Dekanat Hof), Gunzenhausen, Lauf an der Pegnitz, München und Regensburg statt. Das Online-Programm von 10 bis 15 Uhr enthält u.a. einen Gottesdienst aus dem ober­fränkischen Neudrossenfeld, eigens aufgezeichnete Bibel­arbeiten zum Thema sowie ein Kinderprogramm mit „Radieschenfieber“: Matthias Jungermann stellt biblische Geschichten mit Hilfe von Obst und Gemüse dar. Zum Teil wird auch das Programm der Initiative „3. Oktober – Deutschland singt“ aufgegriffen.

Mit dem Christustag Bayern knüpfen die Organisatoren an ein ähnliches Modell in Baden-Württemberg an; dort werden bereits seit mehr als 50 Jahren Bibel- und Glaubenskonferenzen unter diesem Titel veranstaltet. Zu den fünf bayerischen Christustagen 2012, 2014, 2015, 2017 und 2018 kamen jeweils zwischen 1.500 und 2.000 Besucher.

Internet-Adresse: www.christustag-bayern.de

Hier einige Details zum Online-Programm und dem Programm an den verschiedenen Orten:

Online von 10 – 15 Uhr unter www.christustag-bayern.de
u.a. mit einem Gottesdienst aus Neudrossenfeld mit Rainer Dick, Bibelarbeiten von Marcus Dresel, Ulrich Parzany, Dr. Carsten Rentzing und Prof. Dr. Hanna Stettler sowie Impulsen von den weiteren Veranstaltungsorten

Berg (Dekanat Hof), St. Jakobus-Kirche (Hofer Str. 8, 95180 Berg)
14 – 16.30 Uhr Gottesdienst mit Dekan Andreas Maar und Dekan Günter Saalfrank, Vortrag von Dr. Benjamin Hasselhorn

Gunzenhausen, Stiftung Hensoltshöhe (Hensoltstr. 58, 91710 Gunzenhausen)
10 – 12.30 Uhr Gottesdienst mit Prof. Dr. Rolf Hille, Podiumsgespräch u.a. mit Dekan Klaus Schlicker

Lauf an der Pegnitz, Evangelische Christuskirche (Martin-Luther-Straße 17)
10 – 12.30 Uhr Andacht, Vortrag mit der Theologin Gabriele Braun, Podiumsgespräch mit dem Dirigenten Prof. Christoph Adt, Bezirkstagspräsident Armin Kroder und dem mittelfränkischen Polizeipräsidenten Roman Fertinger

München, Evangelische Paul-Gerhardt-Kirche Laim (Mathunistraße 23-27)
10 – 12.15 Uhr Gottesdienst mit Pfr. Alexander Garth und Vortrag mit Pfrin. Franziska Stocker-Schwarz, Kinderprogramm mit „Radieschenfieber“

Regensburg, St. Matthäus-Kirche (Graf-Spee-Str. 1, 93053 Regensburg)
10 – 12 Uhr Gottesdienst mit Rainer Dick und Prof. Dr. Hans Schwarz und Vortrag mit Marcus Dresel

Vor Ort sind die jeweils gültigen Hygienebestimmungen zu beachten.

In Gunzenhausen wird bis 27. September um Anmeldung unter christustag@hensoltshoehe.de gebeten.

Sprecher des ABC: Hans-Joachim Vieweger, Tel. 089 – 7000 9188


Ich weiche nicht ab von Gottes Wegen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119 (118),29.43.79-80.95.102.

Halte mich fern vom Weg der Lüge;
begnade mich mit deiner Weisung!
Entziehe meinem Mund nicht das Wort der Wahrheit!
Ich hoffe so sehr auf deine Entscheide.
 

Mir sollen sich alle zuwenden, die dich fürchten und ehren
und die deine Gebote kennen.
Mein Herz richte sich ganz nach deinen Gesetzen;
dann werde ich nicht zuschanden.
 

Frevler lauern mir auf, um mich zu vernichten;
doch mein Sinn achtet auf das, was du gebietest.
Ich weiche nicht ab von deinem Weg,
du hast mich ja selbst unterwiesen.


CHRISTUS ist die Sühne für unsere Sünden

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 1,5-10 ff:
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Das ist die Botschaft, die wir von Jesus Christus gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm.
Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben und doch in der Finsternis leben, lügen wir und handeln nicht in der Wahrheit.
Wenn wir aber im Licht leben, wie ER im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Christi reinigt uns von aller Sünde.
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist ER treu und gerecht; ER vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.
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Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
ER ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.
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Seid wachsam und prüft, was dem HERRN gefällt – Lebt als Kinder des Lichts!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Eph 5,8-14:

Einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den HERRN Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts!
Das Licht bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor.
Prüft, was dem HERRN gefällt, und habt nichts gemeinsam mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf!
Denn man muss sich schämen, von dem, was sie heimlich tun, auch nur zu reden.
Alles, was aufgedeckt ist, wird vom Licht erleuchtet.
Deshalb heißt es: Wach auf, du Schläfer, und steh auf von den Toten, und Christus wird dein Licht sein.


HERR, sende dein Licht und deine Wahrheit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 42 (41), 2 ff.
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Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so sehnt sich meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach dem lebendigen Gott.
Wann darf ich kommen und sein Antlitz schauen?
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Sende dein Licht und deine Wahrheit,
damit sie mich leiten;
sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg
und zu deiner Wohnung.
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So will ich zum Altare Gottes treten,
zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben,
Gott, mein Gott.

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Papst Benedikt: Demut führt zur Wahrheit – und die Wahrheit zur Liebe

Zur Arbeit der Internationalen Theologischen Kommission

„Die Bischofssynode als stabile Einrichtung im Leben der Kirche und die Internationale Theologische Kommission wurden beide der Kirche von Papst Paul VI. geschenkt, um die Erfahrungen des Zweiten Vatikanischen Konzils zu fixieren und fortzuführen“, schreibt der emeritierte Papst. 

Die Theologenkommission wie übrigens auch die Bibelkommission seien „kein Organ der Glaubenskongregation“: „Das hätte nämlich einige Theologen davon abhalten können, Mitglied zu werden“, notiert Benedikt. 

Er erinnert auch an einen „dramatischen Zusammenstoß“ zu der Frage, ob die katholische Kirche dem Weltrat der Kirchen als Vollmitglied beitreten solle. Das sei „ein entscheidender Punkt zur Richtung, die die Kirche nach dem Konzil einschlagen sollte“, gewesen. Als die Frage abschlägig beschieden wurde, habe das Johannes Feiner und Karl Rahner veranlasst, die Kommission zu verlassen.

Unter Lehmanns Führung beschäftigte sich die Internationale Theologische Kommission auch ausgiebig mit dem Thema der Befreiungstheologie. „Sie stellte damals nicht nur ein theoretisches Problem dar, sondern bestimmte und bedrohte sehr konkret auch das Leben der Kirche in Lateinamerika. Die Leidenschaft, die die Theologen an den Tag legten, entsprach dem konkreten, auch politischen Gewicht der Frage.“

Der mit ihm befreundete Theologe Juan Alfaro, ein Jesuit, sei in diesen Jahren „aus für mich völlig unverständlichen Gründen“ zu einem starken Befürworter der Befreiungstheologie geworden. „Ich wollte die Freundschaft mit ihm nicht aufs Spiel setzen, und darum habe ich ein einziges Mal in der ganzen Zeit, in der ich zur Kommission gehörte, die Vollversammlung geschwänzt“, so Benedikt in einer weiteren Fußnote.

Zusammenfassend urteilt der emeritierte Papst, für ihn sei es immer eine Freude gewesen, in dem Gremium „andere Sprachen und Arten des Denkens“ kennenzulernen:

„Vor allem aber war es für mich eine ständige Gelegenheit zur Demut, die die Grenzen dessen sieht, was uns eigen ist, und dadurch den Weg zur größeren Wahrheit öffnet. Nur die Demut kann die Wahrheit finden, und die Wahrheit ist wiederum das Fundament der Liebe, aus der letztlich alles kommt.“

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2019-11/papst-benedikt-xvi-emeritiert-text-theologie-frauen-diakon-glaub.html


HERR, sende dein Licht und deine Wahrheit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Psalm 42 (41),2-3ab.5.43(42),3-4.

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott.
.
Wann darf ich kommen
und Gottes Antlitz schauen?
.
Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke:
wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar,
mit Jubel und Dank in feiernder Menge.
.
Sende dein Licht und deine Wahrheit,
damit sie mich leiten;
sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg
und zu deiner Wohnung.
.
So will ich zum Altare Gottes treten,
zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben,
Gott, mein Gott.

KIRCHE: Säule und Grundfeste der Wahrheit

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Tim 3,14-16:

Ich schreibe dir das alles, obwohl ich hoffe, schon bald zu dir zu kommen.
Falls ich aber länger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, das heißt in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Säule und Grundfeste der Wahrheit ist.
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Wahrhaftig, das Geheimnis unseres Glaubens ist groß, denn er wurde offenbart im Fleisch, gerechtfertigt durch den Geist, geschaut von den Engeln, verkündet unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.